Von Patrick Mayer
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Die deutsche Bundeswehr soll wohl Ende 2025 erste Leopard 2A8 bekommen. Der Panzer aus München hat mehrere Neuerungen. Waffen, Panzerung, Laser – ein Überblick.
München – Sie stehen im Ukraine-Krieg des Kreml-Autokraten Wladimir Putin immer wieder im Fokus: Kampfpanzer Leopard 2 . So berichtet die russische Armee über angebliche Leopard-Verluste , während sich der Konflikt zwischen Putins Moskauer Regime und der NATO im Herbst 2025 verschärft. Deutschland rüstet deshalb seine Bundeswehr auf – unter anderem mit 123 Leopard 2A8. Merkur.de von Ippen.Media erklärt, welche technischen Details den Panzer ausmachen.
Ein Kampfpanzer Leopard 2A7 A1 der Bundeswehr mit dem aktiven Schutzsystem Trophy auf dem Turm.
© Bundeswehr/Volker Muth
Zur Einordnung: Während der oberste General das deutsche Heer auf mögliche Gefechte vorbereitet, will die schwarz-rote Bundesregierung von Kanzler Friedrich Merz (CDU ) massiv in die Panzerverbände investieren. Wie das Wirtschaftsmagazin Bloomberg , die Bild und die Nachrichtenagentur Reuters im Sommer berichteten, geht es um bis zu 1000 neue Leopard-2-Panzer und um bis zu 2500 Radpanzer GTK Boxer für neue Divisionen im Rahmen der NATO . Details machen die „Leoparden“ schlagkräftig.
Leopard-2-Panzer für die Bundeswehr: Waffen und Panzerung der neuen Version 2A8 120-Millimeter-Glattrohrkanone L55A1: Diese Hauptwaffe ist schon seit mehreren Modellen Standard. Die Bundeswehr und das Verteidigungsministerium haben beim Münchner Rüstungskonzern KNDS aktuell 123 Leopard 2A8 bestellt – 18 Stück als Ersatz für an die Ukraine gelieferte Panzer und 105 Panzer für die geplante „Brigade Litauen“. Sie alle werden mit der erprobten Glattrohrkanone ausgestattet, mit der die vier Mann Besatzung auch während voller Fahrt stabil auf ein Ziel schießen können.
Laut einem Bericht des verteidigungspolitischen Fachmagazins hartpunkt plant die Bundeswehr langfristig mit einer 130-Millimeter-Glattrohrkanone . Mit der Kanone kann HE-Munition verschossen werden, die beim Aufprall der Granate eine mächtige Explosion verursacht und gefährliche Splitter streut. Oder panzerbrechende KE-Munition, die die kinetische Energie ihres Projektils nutzt, um eine Panzerung zu durchschlagen. Etwa im Duell Panzer gegen Panzer. Die Kanonen haben eine Reichweite von 5000 Metern.
Von Taurus bis Leopard – die Waffensysteme der Bundeswehr im Überblick Marine, Heer und Luftwaffe können auf ein breites Angebot an militärischem Arsenal zurückgreifen. Wir zeigen in dieser Fotostrecke eine Auswahl. © dpa (3) / Boris Roessler / Moritz Frankenberg / Bernd von Jutrczenka Patriot (MIM-104): Weitreichendes Flugabwehrraketensystem zur Abwehr von Flugzeugen, Marschflugkörpern und ballistischen Raketen. Bekämpfungsreichweite ca. 68 Kilometer, kann mehrere Ziele gleichzeitig erfassen und bekämpfen. © IMAGO / Schöning Ein Flugabwehrsystem Skyranger 35 von Rheinmetall, in diesem Fall auf einem GTK Boxer als Waffenplattform – es kombiniert Kanone und Boden-Luft-Raketen und ist spezialisiert auf Drohnenabwehr. © IMAGO / Zoonar Die Fregatte „Baden-Württemberg“ ist das Typschiff der modernen F125-Klasse der Deutschen Marine und wurde für langandauernde, weltweite Einsätze mit geringer Besatzung konzipiert. Sie zeichnet sich durch hohe Automatisierung, vielseitige Einsatzmöglichkeiten und eine besondere Eignung für Stabilitätsmissionen und Kriseninterventionen aus. © Bundeswehr/Leon Rodewald Ein Tornado-Kampfflugzeug startet während der Übung „Baltic Hunter 2023“ vom Flugplatz des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „Steinhoff“ in Rostock-Laage. Der Tornado ist ein zweistrahliges Mehrzweckkampfflugzeug, das von Deutschland, Großbritannien und Italien entwickelt wurde und seit den 1980er Jahren vor allem für Tiefflugangriffe, Aufklärung und elektronische Kampfführung eingesetzt wird. Er bleibt trotz seines Alters ein wichtiger Bestandteil der Luftwaffe, insbesondere als Träger für die nukleare Teilhabe und spezialisierte Aufgaben. © Jens Büttner/dpa Kampfpanzer Leopard 2A7 der Bundeswehr (vorne) bei einer Übung mit einem Puma-Schützenpanzer (hinten). (Archivfoto) Der Leopard 2 ist ein deutscher Kampfpanzer, der seit 1979 das Rückgrat der Panzertruppe bildet und als Hauptwaffensystem der Bundeswehr sowie vieler Nato-Staaten gilt. Er vereint hohe Feuerkraft durch seine 120-mm-Glattrohrkanone, starken Panzerschutz und außergewöhnliche Beweglichkeit und ist speziell für den Kampf gegen gegnerische Panzerverbände konzipiert. © IMAGO/Björn Trotzki Infanterist der Zukunft der Bundeswehr ausgestattet u.a. mit Panzerfaust 3. Die Panzerfaust 3 ist eine moderne, tragbare Panzerabwehrwaffe der Bundeswehr, die mit einem Mehrfachscharfschuss-System und einem hochentwickelten Gefechtskopf ausgestattet ist, um gut geschützte Fahrzeuge zu bekämpfen. Sie bietet eine hohe Präzision, Reichweite von bis zu 600 Metern und kann sowohl gegen gepanzerte Fahrzeuge als auch gegen befestigte Ziele eingesetzt werden. © Björn Trotzki/imago Drohne "Luna" „Luna“ ist ein unbemanntes Aufklärungsdrohnensystem der Bundeswehr, das zur Echtzeitüberwachung und Zielaufklärung auf dem Gefechtsfeld eingesetzt wird. Mit einer Reichweite von bis zu 100 Kilometern liefert die „Luna“-Drohne Bild- und Videodaten zur Unterstützung von Einsatzkräften. © dpa Wuchtig: Eine Panzerhaubitze 2000 der Bundeswehr. Die Panzerhaubitze 2000 ist ein selbstfahrendes Artilleriegeschütz der Bundeswehr mit einer 155-mm-Kanone, das Reichweiten von 30 Kilometern mit Standard- und bis zu 40 Kilometern mit reichweitengesteigerter Munition erzielt. © IMAGO / Sven Simon Am 28.02.22 lief das Minenjagdboot Dattelnzur Verstärkung der NATO-Nordflanke aus. Das Minenjagdboot „Datteln“ ist Teil der Frankenthal-Klasse (Klasse 332) der Deutschen Marine und spezialisiert auf das Aufspüren und Beseitigen von Seeminen. Es nimmt regelmäßig an internationalen Nato-Einsätzen und Übungen teil und trägt so zur Sicherung von Seewegen bei. © Presse- und Informationszentrum Marine Soldaten bei der Waffen- und Geräteausbildung mit einem Gewehr (Archivfoto aus dem Jahr 2005). Das G36 ist seit 1997 das Standard-Sturmgewehr der Bundeswehr und zeichnet sich durch sein geringes Gewicht, die modulare Bauweise und die einfache Handhabung aus. Es verfügt über eine Feuerrate von etwa 750 Schuss pro Minute und ist mit einem integrierten Optiksystem ausgestattet. Es wird schrittweise durch das modernere G95 ersetzt. © dpa - Die Bundeswehr nutzt aktuell die Pistole P8 als Standarddienstpistole im Kaliber 9 x 19 mm, plant jedoch deren Ablösung durch die modernere P13. Für Spezialkräfte werden bereits die neuen Walther P14 und P14K eingeführt, die speziell auf deren Anforderungen zugeschnitten sind. (Symbolfoto) © dpa (Symbolbild) Bundeswehr in Hamburg Der Wiesel ist ein leicht gepanzertes, luftverlastbares Kettenfahrzeug der Bundeswehr, das vor allem bei Fallschirmjägern und Spezialkräften im Einsatz ist. Es existiert in verschiedenen Varianten, etwa mit 20-mm-Maschinenkanone oder Panzerabwehrlenkwaffen, und bietet hohe Mobilität bei geringem Gewicht. © Markus Scholz/dpa Von Kiew schon lange angefragt: der Taurus-Marschflugkörper aus Deutschland. Der Taurus ist ein hochpräziser, weitreichender Marschflugkörper, der von Deutschland und Schweden entwickelt wurde und vor allem zur Bekämpfung stark geschützter Bodenziele aus großer Entfernung eingesetzt wird. Mit einer Reichweite von über 500 Kilometern und modernster Zielerfassungstechnologie ermöglicht der Taurus präzise Angriffe bei minimalem Risiko für das Trägerflugzeug. © IMAGO / Political-Moments Deutsches Flugabwehrsystem Iris-T Das Luftverteidigungssystem IRIS-T SLM. Es dient der Abwehr von Flugzeugen, Hubschraubern, Marschflugkörpern und Drohnen. Seit 2024 in der Bundeswehr eingeführt. © Wolfgang Kumm/dpa Korvette läuft zu EU-Einsatz vor Libyen aus Die Korvette „Ludwigshafen am Rhein“ ist ein modernes Kriegsschiff der Braunschweig-Klasse der Deutschen Marine, das vor allem für Küstenüberwachung, Aufklärung und Schutzaufgaben eingesetzt wird. Sie ist mit einem 76-mm-Geschütz, Flugabwehrraketen und Seezielflugkörpern bewaffnet und zeichnet sich durch hohe Wendigkeit und moderne Sensorik aus. © picture alliance / dpa Mit dieser Ausrüstung kämpft unsere Bundeswehr Der Mungo ist ein leicht gepanzertes Mehrzweckfahrzeug der Bundeswehr, das speziell für den schnellen Transport von Soldaten und Material, insbesondere für Spezialkräfte, entwickelt wurde. Aufgrund seiner kompakten Bauweise und Luftverlastbarkeit eignet sich der Mungo besonders für Einsätze in schwierigem Gelände und bei schnellen Operationen. © Quelle: Bundeswehr PIONIERPANZER DACHS: Der Panzer ist ein Arbeitsgerät der Pioniere und basiert auf dem Fahrgestellt des Leopard 1. Mit seinem Teleskoparmbagger errichtet er Ein- und Ausfahrten sowie Zu- und Abfahrten an Gewässerübergangsstellen und macht den Gewässergrund befahrbar. Außerdem dient er zum Anlegen und Beseitigen von Hindernissen und Sperren auf dem Gefechtsfeld. TECHNISCHE DATEN: Motorleistung: 610 kW (830 PS); Gewicht: ca. 43 t; Baggerleistung: ca. 140 Kubikmeter/h Der Pionierpanzer Dachs ist ein spezialisiertes Unterstützungsfahrzeug der Bundeswehr, das auf dem Leopard-1-Fahrgestell basiert und für Aufgaben wie Baggern, Räumen und Bergen eingesetzt wird. Ausgestattet mit Baggerarm, Räumschild und Seilwinde ermöglicht er Pionieren das Überwinden von Hindernissen und das Befahrbarmachen von Wegen unter Gefechtsbedingungen. © Quelle: Bundeswehr Ein Raketenwerfer MARS II steht in der Alb-Kaserne. Der MARS II ist das moderne Raketenartilleriesystem der Bundeswehr, das präzisionsgelenkte Raketen mit Reichweiten von bis zu 84 Kilometern abfeuern kann. Es basiert auf dem amerikanischen MLRS M270, bietet hohe Feuerkraft und Flexibilität und wird vor allem zur Unterstützung von Bodentruppen eingesetzt. © Sebastian Gollnow/dpa Die Eurofighter sind beeindruckende Kampfjets. Zahlreiche westliche Armeen haben sie in ihrem Bestand. Fotos lassen erahnen, welche technischen Fähigkeiten sie haben. Der Eurofighter Typhoon ist ein Mehrzweckkampfflugzeug europäischer Herkunft, das durch seine hohe Wendigkeit und vielseitige Bewaffnung sowohl Luftüberlegenheits- als auch Präzisionsangriffe ermöglicht. Er bildet das Rückgrat der Luftwaffen mehrerer europäischer Staaten und ist für Luftverteidigung, Begleitschutz sowie internationale Einsätze ausgelegt. © dpa U-Boot der Klasse U212A Die U-Boote der Klasse 212 A sind das Rückgrat der deutschen Marine und zählen zu den modernsten konventionellen U-Booten weltweit. Dank ihres außenluftunabhängigen Brennstoffzellenantriebs sind sie besonders leise, ausdauernd und schwer zu orten, was sie ideal für Aufklärungs- und Spezialoperationen macht. (Symbolfoto) © picture alliance / Daniel Reinhardt/dpa Die Bundeswehr in Afghanistan: Von dem Ausspäh-Programm "Prism" wußten die Deutschen angeblilch schon seit 2011. Der Dingo ist ein gepanzertes Allschutz-Transport-Fahrzeug (ATF) der Bundeswehr, das vor allem für Patrouillen- und Konvoifahrten in gefährlichen Einsatzgebieten entwickelt wurde und durch hervorragenden Minen- und ballistischen Schutz vielen Soldaten das Leben gerettet hat. © picture alliance / dpa Bundeswehr Das MANTIS, ehemals auch Nächstbereichschutzsystem C-RAM (NBS C-RAM), ist ein stationäres Luft-Nahbereichs-Flugabwehrsystem (engl. Short Range Air Defense, kurz SHORAD). Neben den klassischen Zielen der Flugabwehr, wie Flugzeuge und Hubschrauber, kann es sowohl gegen kleine Ziele wie Drohnen/UAVs und Lenkwaffen als auch gegen sogenannte RAM-Ziele (Raketen, Artilleriegeschosse und Mörser) eingesetzt werden. © Bundeswehr Wiesbaden Army Airfield Der Kampfhubschrauber Tiger ist ein deutsch-französischer, zweisitziger Mehrzweckhubschrauber der Bundeswehr, der für Panzerabwehr, Luftnahunterstützung und Aufklärung konzipiert wurde. Er ist mit modernen Waffen wie Panzerabwehrlenkraketen, Maschinengewehren und Luft-Luft-Raketen ausgestattet ist. Die Bundeswehr plant, den Tiger bis 2032 aus der Nutzung zu nehmen und schrittweise durch leichtere Kampfhubschrauber zu ersetzen. © Andreas Arnold/dpa Militärische Fahrzeuge im Norden von Sachsen-Anhalt Der Schützenpanzer Marder war über Jahrzehnte das Standardfahrzeug der Panzergrenadiertruppe der Bundeswehr und gilt als bewährtes, wendiges und feuerkräftiges Waffensystem. Mit seiner 20-mm-Bordmaschinenkanone, Panzerabwehrlenkwaffen und moderner Nachtsichttechnik bot er den Panzergrenadieren Schutz, Mobilität und vielseitige Einsatzmöglichkeiten – sowohl im Kalten Krieg als auch bei Auslandseinsätzen, etwa in Afghanistan. © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa Symbolbild: Das Panzergrenadierbataillon 112 ist mit dem Schützenpanzer Puma auf dem Weg in die Letzlinger Heide zum Gefechtsübungszentrum Heer, am 12.02.2024. Der Puma ist der modernste Schützenpanzer der Bundeswehr und ersetzt schrittweise den Marder. Er bietet eine hochmoderne Kombination aus starker Bewaffnung, umfassendem Schutz und digitaler Vernetzung, wodurch er optimal auf die Anforderungen moderner Gefechtsführung und die Zusammenarbeit mit dem Kampfpanzer Leopard 2 ausgelegt ist. © Bundeswehr/Julia Dahlmann Tag der Bundeswehr 2024 Der CH-53 ist der größte und schwerste Transporthubschrauber der Bundeswehr und seit 1975 im Einsatz, vor allem für den schnellen Transport von Personen, Material und bei Katastrophenhilfe sowie in Auslandseinsätzen wie Afghanistan und Mali. Aufgrund seines Alters und steigender Wartungsprobleme soll der CH-53 bis 2030 durch den moderneren CH-47F Chinook ersetzt werden. © Frank Hammerschmidt/dpa Abstandsaktives Schutzsystem Trophy : Laut Auto Bild hat der künftige „Leo“ einen modifizierten Bombletschutz am Turmdach. Vor heimtückischen Panzerabwehrgranaten und Kamikaze-Drohnen soll das Schutzsystem Trophy dienen. Es ist vielleicht die zentrale Neuerung, nachdem die Ukraine etliche gelieferte Leopard 2 eingebüßt hat. Der Open-Source-Intelligence Website Oryx zufolge gingen bis 8. Oktober 2025 dokumentiert 41 ältere Leopard 2A4 (28) und Leopard 2A6 (13) verloren.
Im Oktober 2024 wurde der erste Leopard 2A7 A1 mit einem solchen Trophy-System an das Heer übergeben. Es war der erste Panzer mit diesem Schutz überhaupt. Eine kleine splittergeschützte Radaranlage mit vier Flachantennen an den Ecken des Panzer-Turms soll einen 360-Grad-Rundumblick gewährleisten. Entfernung und wahrscheinlicher Einschlagpunkt werden innerhalb von Millisekunden berechnet.
Ein Werfersystem des Trophy (vorne) mit einem Schutzschild für die Besatzung des Leopard 2 der Bundeswehr dahinter.
© Bundeswehr/Volker Muth
Das Trophy-System zündet über zwei recht kleine Werferanlagen einen Splitterkegel, der das heranfliegende Geschoss wie bei einer Schrotflinte zerstört. Gebaut wird das Schutzsystem vom israelischen Rüstungskonzern Rafael, die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) setzen Trophy schon lange bei ihren Gefechten im Südlibanon und in Gaza ein. Unterstützt wird Trophy von einer Panzerung der neuesten Generation mit Stahl, Wolfram, Verbundwerkstoffen und Keramikkomponenten.
Sensoren und Hightech-Rundumsicht : Das 360-Grad-Prinzip gilt nicht nur für Trophy. Thermografische und optische Sensoren sorgen dafür, dass die Besatzung auch hinter dem Panzer und an verwinkelten Ecken möglichst alles im Blick hat. Auch das ist neu, ebenso wie eine volldigitale Feuerleitanlage. Kommandant und Richtschütze bekommen laut Auto Bild eine gekühlte Wärmebildkamera und Laser-Entfernungsmesser, um die Reichweite zum Ziel exakt bestimmen zu können.
Panzer aus Deutschland: Litauen und Tschechien bestellen Leopard 2A8 Ebenfalls wichtig: eine 8-kW-Klimaanlage. Schließlich sind alte Panzermodelle bekannt dafür, dass es in Wanne und Turm schon mal unerträglich heißt werden kann, was sich negativ auf die Konzentration der Soldaten auswirkt. Laut dem Fachmagazin Europäische Sicherheit & Technik (ESUT) soll die „Brigade Litauen“ von Ende 2025 bis Mitte 2026 mit den Panzern ausgestattet werden. Neben der Bundeswehr hat die litauische Armee 44 Leopard 2A8 bestellt , dasselbe gilt für die Streitkräfte von NATO-Partner Tschechien . (Quellen: Auto Bild, ESUT, hartpunkt, Reuters) (pm)
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