Russlands Kontrolle über die Krim

Für ein Ende des Ukraine-Kriegs: Trump will Putin besetzte Gebiete überlassen

Trump soll Witkoff und Kushner nach Moskau entsandt haben: Putin sollen sie ein Angebot unterbreiten. Dabei stehen wohl russisch besetzte Gebiete im Vordergrund.

Die Vereinigten Staaten stehen kurz davor, Russlands Kontrolle über die Krim und andere besetzte ukrainische Gebiete anzuerkennen, um ein Abkommen zur Beendigung des Krieges zu sichern. Die Regierung in Washington erwägt damit einen Schritt, der seit Beginn der russischen Aggression immer wieder als rote Linie bezeichnet worden ist, und der tiefgreifende Folgen für die europäische Sicherheitsordnung haben könnte.

Britischer Journalist: der US-Friedensplan enthält Formulierungen russischer Herkunft.

Nach Informationen des Telegraph hat Donald Trump seinen Friedensgesandten Steve Witkoff und seinen Schwiegersohn Jared Kushner entsandt, um Wladimir Putin in Moskau ein direktes Angebot zu unterbreiten. Die Mission der beiden Vertrauten soll die Eckpunkte eines möglichen Kompromisses sondieren. Dabei sollen sie ausloten, welche territorialen Zugeständnisse Washington bereit wäre, stillschweigend zu akzeptieren.

Der Plan zur Anerkennung von Territorium, der mit der bisherigen US-Diplomatie bricht, dürfte trotz der Bedenken unter den europäischen Verbündeten der Ukraine vorangetrieben werden. Innerhalb der NATO-Partner wächst die Sorge, dass die Vereinigten Staaten eigene strategische Prioritäten über die bislang gemeinsame Linie stellen und damit einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen.

Ukraine-Verhandlungen: Amerikanische Interessen vor europäischer Linie

Eine gut informierte Quelle sagte: „Es wird immer deutlicher, dass den Amerikanern die europäische Position egal ist. Sie sagen, die Europäer können tun, was immer sie wollen.“ Diese Einschätzung spiegelt die wachsende Frustration auf dem Kontinent wider, wo viele Regierungen weiterhin auf eine Lösung pochen, die die territoriale Integrität der Ukraine wahrt.

Russlands Präsident erklärte am Donnerstag, dass die rechtliche Anerkennung der Krim sowie der Regionen Donezk und Luhansk als russisches Territorium durch Washington zu den Schlüsselfragen bei den Verhandlungen über den Friedensplan des US-Präsidenten gehören werde. Aus Moskauer Sicht wäre ein solcher Schritt ein enormer diplomatischer Erfolg und würde jahrelange Bemühungen um internationale Legitimierung der Annexionen krönen.

Panzer, Drohnen, Luftabwehr: Waffen für die Ukraine

Die Bundeswehr nutzt den Kampfpanzer Leopard in verschiedenen Varianten seit 1979. Bewaffnet mit einer 120-Millimeter-Kanone lassen sich in den jüngeren Modellen von vier Soldaten an Bord Ziele in einer Entfernung bis zu 5000 Metern bekämpfen. Die Ukraine erhält Panzer des Typs Leopard 2 A6. Das 62,5 Tonnen-Gefährt war bei seiner Einführung im Jahr 2001 als verbesserte Variante des A5 etwa mit neuer Hauptwaffe versehen worden. Das Modell A6M verfügt zudem über einen erhöhten Minenschutz.
Die Bundeswehr nutzt den Kampfpanzer Leopard in verschiedenen Varianten seit 1979. Bewaffnet mit einer 120-Millimeter-Kanone lassen sich in den jüngeren Modellen von vier Soldaten an Bord Ziele in einer Entfernung bis zu 5000 Metern bekämpfen. Die Ukraine erhält Panzer des Typs Leopard 2 A6. Das 62,5 Tonnen-Gefährt war bei seiner Einführung im Jahr 2001 als verbesserte Variante des A5 etwa mit neuer Hauptwaffe versehen worden. Das Modell A6M verfügt zudem über einen erhöhten Minenschutz. © Philipp Schulze/dpa
Der US-Kampfpanzer M1 Abrams gleicht dem Leopard 2 in weiten Teilen. Den M1 Abrams gibt es seit 1980 in mittlerweile drei Hauptvarianten. Seit dem Modell M1A1 ist eine 120-Millimeter-Kanone an Bord. Die vier Insassen werden von einer Stahl-Panzerung vor Angriffen geschützt. Mit 1500 PS kommt der je nach Modell bis zu 74 Tonnen schwere Abrams auf eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 68 Kilometern pro Stunde. Anders als der Leopard 2 wird der M1 Abrams über eine Gasturbine mit Kerosin angetrieben.
Der US-Kampfpanzer M1 Abrams gleicht dem Leopard 2 in weiten Teilen. Den M1 Abrams gibt es seit 1980 in mittlerweile drei Hauptvarianten. Seit dem Modell M1A1 ist eine 120-Millimeter-Kanone an Bord. Die vier Insassen werden von einer Stahl-Panzerung vor Angriffen geschützt. Mit 1500 PS kommt der je nach Modell bis zu 74 Tonnen schwere Abrams auf eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 68 Kilometern pro Stunde. Anders als der Leopard 2 wird der M1 Abrams über eine Gasturbine mit Kerosin angetrieben. © JONATHAN NACKSTRAND/afp
Die Hauptwaffe der US-amerikanischen Bradley-Schützenpanzer besteht aus einer 25-Millimeter-Maschinenkanone M242 Bushmaster, die zwischen 100 und 200 Schuss pro Minute verschießen kann. Zudem sind die gepanzerten Kettenfahrzeuge, die nach General Omar N. Bardley benannt sind, mit Maschinengewehren des Typs M240 sowie panzerbrechende Raketen ausgestattet. Die Besatzung umfasst bis zu zehn Soldaten: Fahrer, Kommandant, Richtschütze sowie bis zu sieben Soldaten als Infanterietrupp. Der Panzer wurde dafür konzipiert, im Verbund mit Panzerartillerie und Kampfhelikoptern zu operieren.
Die Hauptwaffe der US-amerikanischen Bradley-Schützenpanzer besteht aus einer 25-Millimeter-Maschinenkanone M242 Bushmaster, die zwischen 100 und 200 Schuss pro Minute verschießen kann. Zudem sind die gepanzerten Kettenfahrzeuge, die nach General Omar N. Bradley benannt sind, mit Maschinengewehren des Typs M240 sowie panzerbrechenden Raketen ausgestattet. Die Besatzung umfasst bis zu zehn Soldaten: Fahrer, Kommandant, Richtschütze sowie bis zu sieben Soldaten als Infanterietrupp. Der Panzer wurde dafür konzipiert, im Verbund mit Panzerartillerie und Kampfhelikoptern zu operieren. © U.S. Army/dpa
Beim AMX-10 RC aus Frankreich handelt es sich um einen amphibischen Spähpanzer. Der Panzer wird aufgrund seiner schwereren Panzerung und Bewaffnung hauptsächlich bei der Aufklärung eingesetzt. Ausgestattet ist er mit einer 105-Millimeter-Kanone, wodurch er auch als Panzerjäger verwendet werden kann. Die Besatzung besteht aus mindestens vier Soldaten. Bei einer Gefechtsmasse von 14,2 Tonnen ist der Panzer mit 85 km/h extrem mobil.
Beim AMX-10 RC aus Frankreich handelt es sich um einen amphibischen Spähpanzer. Der Panzer wird aufgrund seiner schwereren Panzerung und Bewaffnung hauptsächlich bei der Aufklärung eingesetzt. Ausgestattet ist er mit einer 105-Millimeter-Kanone, wodurch er auch als Panzerjäger verwendet werden kann. Die Besatzung besteht aus mindestens vier Soldaten. Bei einer Gefechtsmasse von 14,2 Tonnen ist der Panzer mit 85 km/h extrem mobil. © Björn Trotzki/Imago
Aus Großbritannien stammt der Kampfpanzer vom Typ Challenger 2. Dabei handelt es sich um einen der modernsten Panzer weltweit. Im Gegensatz zu den meisten anderen modernen Kampfpanzern ist der Challenger 2 mit einer 120-Millimeter-Kanone mit gezogenem Lauf ausgerüstet. Auch auf lange Entfernung sind zuverlässige Treffer zu erwarten. So soll ein Challenger 2 im Golfkrieg von 1991 einen irakischen Panzer auf fast fünf Kilometer Entfernung ausgeschaltet haben. Die Chobham-Panzerung sorgt für einen enorm guten Schutz. Als Nachteile gelten das hohe Gewicht, die komplizierte Logistik und die eingeschränkte Mobilität.
Aus Großbritannien stammt der Kampfpanzer vom Typ Challenger 2. Dabei handelt es sich um einen der modernsten Panzer weltweit. Im Gegensatz zu den meisten anderen modernen Kampfpanzern ist der Challenger 2 mit einer 120-Millimeter-Kanone mit gezogenem Lauf ausgerüstet. Auch auf lange Entfernung sind zuverlässige Treffer zu erwarten. So soll ein Challenger 2 im Golfkrieg von 1991 einen irakischen Panzer auf fast fünf Kilometer Entfernung ausgeschaltet haben. Die Chobham-Panzerung sorgt für einen enorm guten Schutz. Als Nachteile gelten das hohe Gewicht, die komplizierte Logistik und die eingeschränkte Mobilität. © Spc. Nicko Bryant Jr./Imago
Der Marder hat schon mehr als 50 Jahre auf dem Buckel, ist aber noch immer bei der Bundeswehr im Einsatz. Gebaut wurde der Marder mitten im Kalten Krieg. Er dient den Panzergrenadieren als Gefechtsfahrzeug und Führungspanzer. Durch seine Geschwindigkeit sollen die Infanteristen den Kampfpanzern folgen können. Mit 600 PS bei 35 Tonnen ist er gut motorisiert. Bewaffnet ist der Marder mit einer 20-Millimeter-Kanone. Die Besatzung besteht aus Kommandant, Richtschütze, Fahrer und sechs Grenadieren.
Der Marder hat schon mehr als 50 Jahre auf dem Buckel, ist aber noch immer bei der Bundeswehr im Einsatz. Gebaut wurde er mitten im Kalten Krieg. Der Marder dient den Panzergrenadieren als Gefechtsfahrzeug und Führungspanzer. Durch seine Geschwindigkeit sollen die Infanteristen den Kampfpanzern folgen können. Mit 600 PS bei 35 Tonnen ist er gut motorisiert. Bewaffnet ist der Marder mit einer 20-Millimeter-Kanone. Die Besatzung besteht aus Kommandant, Richtschütze, Fahrer und sechs Grenadieren. © Philipp Schulze/dpa
Die NLAW ist eine Panzerabwehrlenkwaffe aus schwedischer Produktion. Sie dient zur Bekämpfung von gepanzerten Fahrzeugen sowie Gebäuden. Sie kann von einem einzelnen Menschen transportiert und eingesetzt werden. Der Start mit der geschulterten Waffe kann liegend, kniend oder stehend erfolgen. Ihre Reichweite liegt bei bis zu 600 Metern. Verfehlt die Rakete das Ziel, so zerstört sie sich nach einer Flugzeit von 5,6 Sekunden selbst. Die NLAW ist ein Wegwerfartikel und kann nur einmal abgefeuert werden.
Die NLAW ist eine Panzerabwehrlenkwaffe aus schwedischer Produktion. Sie dient zur Bekämpfung von gepanzerten Fahrzeugen sowie Gebäuden. Sie kann von einem einzelnen Menschen transportiert und eingesetzt werden. Der Start mit der geschulterten Waffe kann liegend, kniend oder stehend erfolgen. Ihre Reichweite liegt bei bis zu 600 Metern. Verfehlt die Rakete das Ziel, so zerstört sie sich nach einer Flugzeit von 5,6 Sekunden selbst. Die NLAW ist ein Wegwerfartikel und kann nur einmal abgefeuert werden. © Sergei Supinsky/afp
Das Patriot-System dient zur Abwehr von Flugzeugen, Marschflugkörpern, Drohnen und Raketen kürzerer Reichweite. Es besteht aus mehreren Komponenten: Das Bodenradar erkennt Flugobjekte, der Leitstand berechnet deren Flugbahn, programmiert die eigenen Raketen und koordiniert deren Abschuss, das Startgerät verfügt über bis zu acht Raketenwerfer, der erforderliche Strom kommt von einem Fahrzeug mit Generatoren. Das Patriot-System kann gleichzeitig bis zu 50 Ziele beobachten und fünf bekämpfen. Die maximale Kampfentfernung liegt bei etwa 68 Kilometern. Die Entwicklung des Boden-Luft-Lenkwaffensystems reicht in die späten 1960er-Jahre zurück, eingeführt wurde es in den frühen 1980er-Jahren, seitdem wurde es immer wieder modernisiert.
Das Patriot-System dient zur Abwehr von Flugzeugen, Marschflugkörpern, Drohnen und Raketen kürzerer Reichweite. Es besteht aus mehreren Komponenten: Das Bodenradar erkennt Flugobjekte, der Leitstand berechnet deren Flugbahn, programmiert die eigenen Raketen und koordiniert deren Abschuss, das Startgerät verfügt über bis zu acht Raketenwerfer, der erforderliche Strom kommt von einem Fahrzeug mit Generatoren. Das Patriot-System kann gleichzeitig bis zu 50 Ziele beobachten und fünf bekämpfen. Die maximale Kampfentfernung liegt bei etwa 68 Kilometern.  © Kevin Schrief/dpa
Beim Multiple Launch Rocket System (MLRS) handelt es sich um ein Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesystem auf Kettenfahrgestell. Die Typenbezeichnung des US-amerikanischen Militärs lautet M270. Bei der Bundeswehr wird es unter dem Namen MARS (Mittleres Artillerieraketensystem) geführt. Das System trägt zwölf Raketen, die Ziele in bis zu 40 Kilometer Entfernung treffen.
Beim Multiple Launch Rocket System (MLRS) handelt es sich um ein Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesystem auf Kettenfahrgestell. Die Typenbezeichnung des US-amerikanischen Militärs lautet M270. Bei der Bundeswehr wird es unter dem Namen MARS (Mittleres Artillerieraketensystem) geführt. Das System trägt zwölf Raketen, die Ziele in bis zu 40 Kilometer Entfernung treffen. © Jeon Heon-Kyun/dpa
Die türkische Kampf- und Aufklärungsdrohne Bayraktar TB2 ist seit 2016 im Einsatz. Der Name geht auf ihren Erfinder Selçuk Bayraktar zurück, den Schwiegersohn des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Die Drohne erreicht eine Flughöhe von 7300 Metern. Sie ist 6,5 Meter lang, besitzt eine Spannweite von zwölf Metern und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 222 Kilometern pro Stunde. Beim ukrainischen Angriff auf das russische Flaggschiff „Moskwa“ soll die Drohne einen Angriff vorgetäuscht haben, bevor zwei Neptun-Raketen das Schiff trafen.
Die türkische Kampf- und Aufklärungsdrohne Bayraktar TB2 ist seit 2016 im Einsatz. Der Name geht auf ihren Erfinder Selçuk Bayraktar zurück, den Schwiegersohn des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Die Drohne erreicht eine Flughöhe von 7300 Metern. Sie ist 6,5 Meter lang, besitzt eine Spannweite von zwölf Metern und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 222 Kilometern pro Stunde. Beim ukrainischen Angriff auf das russische Flaggschiff „Moskwa“ soll die Drohne einen Angriff vorgetäuscht haben, bevor zwei Neptun-Raketen das Schiff trafen. © Birol Bebek/afp
Im Ukraine-Krieg kommen auch zahlreiche unbemannte Kamikaze-Drohnen zum Einsatz. Die Switchblade 300 ist zusammengeklappt so handlich, dass sie in jeden Rucksack passt. Sie wird mithilfe von Druckluft aus einem Rohr abgeschossen und verfügt über vier schwenkbare Flügel, die im Flug wie Springmesser herausspringen. Sie hat eine Reichweite von knapp zehn Kilometern und kann einige Zeit über ihrem Einsatzgebiet verweilen, ehe sie im Sturzflug angreift. Der Gefechtskopf der Switchblade 300 hat eine Sprengladung, die einer 40-Millimeter-Granate entspricht.
Im Ukraine-Krieg kommen auch zahlreiche unbemannte Kamikaze-Drohnen zum Einsatz. Die Switchblade 300 ist zusammengeklappt so handlich, dass sie in jeden Rucksack passt. Sie wird mithilfe von Druckluft aus einem Rohr abgeschossen und verfügt über vier schwenkbare Flügel, die im Flug wie Springmesser herauskatapultiert werden. Sie hat eine Reichweite von knapp zehn Kilometern und kann einige Zeit über ihrem Einsatzgebiet verweilen, ehe sie im Sturzflug angreift. Der Gefechtskopf der Switchblade 300 hat eine Sprengladung, die einer 40-Millimeter-Granate entspricht.  © Lcpl. Tyler Forti/Imago
Das norwegische Luftabwehrsystem NASAMS wurde entwickelt, um Flugzeuge, Hubschrauber, Marschflugkörper und unbemannte Luftfahrzeuge zu identifizieren, anzugreifen und zu zerstören. Es ist in der Lage, 72 Ziele gleichzeitig zu treffen. Ihre weitreichendsten Raketen können Ziele bis maximal 50 Kilometer abschießen. Eine Batterie besteht aus zwölf Raketenwerfern, acht Radar-Stationen, einer Feuerleitzentrale, einem Kamera- und einem Kontroll-Fahrzeug. Seit 2005 schützt das System die US-Hauptstadt Washington, D.C.
Das norwegische Luftabwehrsystem NASAMS wurde entwickelt, um Flugzeuge, Hubschrauber, Marschflugkörper und unbemannte Luftfahrzeuge zu identifizieren, anzugreifen und zu zerstören. Es ist in der Lage, 72 Ziele gleichzeitig zu treffen. Ihre weitreichendsten Raketen können Ziele bis maximal 50 Kilometer abschießen. Eine Batterie besteht aus zwölf Raketenwerfern, acht Radar-Stationen, einer Feuerleitzentrale, einem Kamera- und einem Kontroll-Fahrzeug. Seit 2005 schützt das System die US-Hauptstadt Washington, D.C. © Robin Van Lonkhuijsen/dpa
Die Ukraine kann im krieg gegen Russland auch auf Bushmaster-Panzerfahrzeuge aus australischer Produktion zurückgreifen. Sie sind dank ihrer gepanzerten Stahlplatten explosionssicher und für alle Umgebungen geeignet. Auch eine Reifenpanne hindert den Bushmaster nicht an der Weiterfahrt. Das Fahrzeug bietet Platz für insgesamt zehn Soldaten einschließlich ihrer Waffen und Ausrüstung. Übliche Bordwaffen sind 5,56-Millimeter- und 7,62-Millimeter-Maschinengewehre.
Die Ukraine kann im Krieg gegen Russland auch auf Bushmaster-Panzerfahrzeuge aus australischer Produktion zurückgreifen. Sie sind dank ihrer gepanzerten Stahlplatten explosionssicher und für alle Umgebungen geeignet. Auch eine Reifenpanne hindert den Bushmaster nicht an der Weiterfahrt. Das Fahrzeug bietet Platz für zehn Soldaten einschließlich ihrer Waffen und Ausrüstung. Übliche Bordwaffen sind 5,56-Millimeter- und 7,62-Millimeter-Maschinengewehre. © Russell Freeman/Imago
Die Geschichte des M113 ist schon mehr als 60 Jahre alt. Das auch gerne als „Battle Taxi“ bezeichnete Militärfahrzeug war der erste moderne Truppentransportpanzer. Die Möglichkeit, in einem leichten, schnellen, schwimmfähigen und per Flugzeug transportablen gepanzerten Fahrzeug elf Infanteristen durch ein Kampfgebiet zu befördern, kam einer Revolution gleich. Seit der Markteinführung 1960 wurden mehr als 80.000 Fahrzeuge herstellt. In der Standardausführung verfügt der M113 über ein 12,7-Millimeter-Maschinengewehr als Hauptwaffe.
Die Geschichte des M113 ist schon mehr als 60 Jahre alt. Das auch gerne als „Battle Taxi“ bezeichnete Militärfahrzeug war der erste moderne Truppentransportpanzer. Die Möglichkeit, in einem leichten, schnellen, schwimmfähigen und per Flugzeug transportablen gepanzerten Fahrzeug elf Infanteristen durch ein Kampfgebiet zu befördern, kam einer Revolution gleich. Seit der Markteinführung 1960 wurden mehr als 80.000 Fahrzeuge herstellt. In der Standardausführung verfügt der M113 über ein 12,7-Millimeter-Maschinengewehr als Hauptwaffe. © Björn Trotzki/Imago
Der PT-91 Twardy („Der Harte“) ist eine modernisierte Version des Panzers T-72 aus der Sowjetzeit. Der PT-91 ist seinem Vorbild äußerlich nach wie vor sehr ähnlich, besitzt jedoch gegenüber dem Original einige Verbesserungen. Dazu gehören eine im Vergleich zum Basismodell deutlich präzisere Feuerleitanlage, ein Laserwarnsystem, eine Wärmebildkamera und eine Reaktivpanzerung.
Der polnische PT-91 Twardy („Der Harte“) ist eine modernisierte Version des Panzers T-72 aus der Sowjetzeit. Der PT-91 ist seinem Vorbild äußerlich nach wie vor sehr ähnlich, besitzt jedoch gegenüber dem Original einige Verbesserungen. Dazu gehören eine im Vergleich zum Basismodell deutlich präzisere Feuerleitanlage, ein Laserwarnsystem, eine Wärmebildkamera und eine Reaktivpanzerung.  © Imago
Der Gepard ist ein Flugabwehrpanzer, der Teil der Heeresflugabwehr der Bundeswehr war, bis er 2010 außer Dienst gestellt wurde. In der Zwischenzeit wird er nur noch von anderen Armeen verwendet, so auch von der Ukraine. Der Gepard wurde in erster Linie entwickelt, um die Panzer- und Panzergrenadiertruppe vor angreifenden Flugzeugen und Hubschraubern im niedrigen Höhenbereich zu schützen. In der Ukraine ist vor allem der Suchradar von Vorteil, mit dem feindliche Drohnen schnell erkannt angegriffen werden können. Der Gepard verfügt über 35-Millimeter-Maschinenkanonen.
Der Gepard ist ein Flugabwehrpanzer, der Teil der Heeresflugabwehr der Bundeswehr war, bis er 2010 außer Dienst gestellt wurde. In der Zwischenzeit wird er nur noch von anderen Armeen verwendet, so auch von der Ukraine. Der Gepard wurde in erster Linie entwickelt, um die Panzer- und Panzergrenadiertruppe vor angreifenden Flugzeugen und Hubschraubern im niedrigen Höhenbereich zu schützen. In der Ukraine ist vor allem der Suchradar von Vorteil, mit dem feindliche Drohnen schnell erkannt und angegriffen werden können. Der Gepard verfügt über 35-Millimeter-Maschinenkanonen.  © Michael Mandt/afp
Italienische Panzerhaubitzen M109L werden über Udine und Österreich in die Ukraine geliefert.
Ende April 2023 lieferte Italien klammheimlich über die nordöstliche Region Friaul-Julisch Venetien und Österreich 30 schwere Panzerhaubitzen M109L in die Ukraine. Das Foto vom Transport ist am Bahnhof Udine entstanden. Laut italienischer Tageszeitung „La Repubblica“ erhält Kiew vom Nato-Mitglied insgesamt 60 Stück der Standard-Haubitze des Verteidigungsbündnisses. Die M109L zeichnet vor allem ihre schwere 155mm-Kanone aus. © Twitter@Topolin28714725
Ein gepanzerter MaxxPro-Truppentransporter der US-Streitkräfte. (Symbolfoto)
Zu Beginn ihrer Gegenoffensive hatten die ukrainischen Streitkräfte mit Hilfe der Vereinigten Staaten laut „Magazin für Europäische Sicherheit & Technik“ einen Bestand von 580 sogenannter MRAPs (Mine Resistant Ambush Protected Vehicle) aufgebaut. Dabei handelt es sich um Truppentransporter mit hohem Minenschutz. Etliche davon gingen im Frühsommer 2023 verloren, vor allem gepanzerte MaxxPro (Beispiel-Foto), was Videos brennender Exemplare bei Twitter beweisen sollten.  © IMAGO / ZUMA Wire
Ein Radpanzer Stryker der US-Streitkräfte.
Die USA haben der Ukraine im Verlauf des ersten Halbjahres 2023 bis zu 90 Radpanzer vom Typ Stryker geliefert. Der hochmobile Schützenpanzer mit einer Länge von knapp sieben Metern und einer Breite von 2,72 Metern soll Truppenverlegungen binnen kurzer Zeit ermöglichen, weil er mit bis zu 100 km/h deutlich schneller ist als viele Kettenpanzer. Mit bis zu 39 Millimetern Außenhülle ist er jedoch vergleichsweise schwach gepanzert. © IMAGO / ABACAPRESS
Ukrainische Soldaten werden an schwedischen Schützenpanzern CV 90 ausgebildet.
Das Combat Vehicle 90 (CV 90) gilt als einer der modernsten Schützenpanzer der Welt. Entwickelt wurde der Panzer in den 1990er Jahren vom britischen Rüstungskonzerns BAE Systems AB für die Streitkräfte Schwedens. Das skandinavische Land stellte der Ukraine im Frühjahr 2023 nach und nach 50 der Schützenpanzer bereit, die die 40-mm-Ma­schi­nen­ka­no­ne 40/70B auszeichnet. Bis zu acht Infanterie-Soldaten können mit dem CV 90 mitten in die Schlacht gefahren werden. © IMAGO / TT
Aus Frankreich soll die Ukraine bereits im März 2025 drei Modelle des Kampfjets „Mirage 2000“ erhalten
Aus Frankreich soll die Ukraine bereits im März 2025 drei Modelle des Kampfjets „Mirage 2000“ erhalten. Bei den Maschinen soll es sich laut Medienberichten um Modelle der Variante „Mirage 2000-5“ handeln. Eine offizielle Bestätigung der Lieferung steht noch aus. Frankreich verfügt selbst über 26 modernisierte Kampfjets des Typs „Mirage 2000-5“. © KHALED DESOUKI/AFP
Ein Leopard-1-A5 der belgischen Armee, der in Deutschland produziert wurde. (Archivfoto)
Der Leopard 1A5 ist eine kampfwertgesteigerte Variante des „Leos“ 1 aus deutscher Produktion und Vorgänger des Leopard-2-Kampfpanzers der Bundeswehr. Zwischen 1986 und 1992 wurde im A5 eine neue Feuerleitanlage sowie erstmals ein Laserentfernungsmesser eingebaut. Anfang 2023 hatte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) der Ukraine 178 Exemplare in Aussicht gestellt. Beim Nato-Gipfel im Juli erfüllte Deutschland die zwischenzeitlich genannte Zielgröße von 25 gelieferten Leopard-1-A5 im Sommer 2023. © IMAGO / StockTrek Images
Die F-16 wurde in den 1970er Jahren als wendiger, vergleichsweise kostengünstiger und vielfältig einsetzbarer Kampfjet.
Die F-16 wurde in den 1970er Jahren als wendiger, vergleichsweise kostengünstiger und vielfältig einsetzbarer Kampfjet entwickelt. Sie trägt den offiziellen Spitznamen „Fighting Falcon“ (Kämpfender Falke), ist aber auch als „Viper“ bekannt. Der einstrahlige Kampfjet ist mit einer 20-Millimeter-Kanone mit mehreren Läufen bewaffnet und kann mit Luft-Luft-Raketen und Bomben ausgestattet werden. Nach Angaben der US-Luftwaffe erreicht die F-16 Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 2400 Kilometern pro Stunde und kann mehr als 860 Kilometer entfernt liegende Ziele anfliegen, ihre Raketen abfeuern und zum Startpunkt zurückkehren.  © PETRAS MALUKAS/afp
Die USA haben Atacms-Raketen an die Ukraine geliefert.
Die USA haben Atacms-Raketen an die Ukraine geliefert. Nach Abschuss vom Boden fliegen sie eine ballistische Kurve und sollen wieder am Boden detonieren. Obwohl sie als schwer abzufangen gelten, sind sie im Vergleich zu Marschflugkörpern nicht annähernd so präzise. Das liegt vor allem an der Geschwindigkeit. In der Spitze erreichen sie mehr als dreifache Schallgeschwindigkeit (Mach 3). Dieses hohe Tempo von rund 3700 km/h macht es auch deutlich schwerer, die Rakete zu kontrollieren. Bisher haben die USA Atacms mit einer gedrosselten Reichweite von 165 Kilometern geliefert. Die Ukraine wünscht sich aber Atacms mit einer Reichweite von 300 Kilometern. © U.S. Army/Imago
Kampfflugzeug des Typs „Gripen“ aus Schweden
Eigentlich sollte die Ukraine bereits im März 2024 die erste Lieferung von Kampfflugzeugen des Typs „Gripen“ aus Schweden erhalten. Bislang sind aber keine Modelle des von der Firma Saab hergestellten Kampfjets im Kampf gegen Russland. Das wiederum liegt an der Lieferung der F16-Kampfjets an die Ukraine. Um die Luftwaffe des Landes und ihre Piloten nicht zu überfordern, wurde die Lieferung und Ausbildung des Personals an den schwedischen Flugzeugen zunächst ausgesetzt. Geplant sind die Lieferungen nun für 2025. © Sandor Ujvari/dpa

Der Kreml teilte am Freitag mit, er habe eine überarbeitete Strategie zur Beendigung des Krieges erhalten. Diese sei nach Krisengesprächen zwischen ukrainischen und amerikanischen Vertretern am vergangenen Wochenende in Genf ausgearbeitet worden. Diese neue Fassung soll die zuvor skizzierten Vorschläge an die jüngsten militärischen und politischen Entwicklungen anpassen.

Trumps Friedensplan für die Ukraine: Vom 28-Punkte-Plan zum 19-Punkte-Plan

Ein erster 28-Punkte-Friedensplan, den Witkoff nach Gesprächen mit russischen Offiziellen ausgearbeitet hatte, bot Amerikas „de-facto“-Anerkennung der Krim und der beiden östlichen Donbass-Regionen an. Damit hätte Washington faktisch akzeptiert, dass diese Gebiete dauerhaft unter russischer Kontrolle verbleiben, auch wenn eine formale Anerkennung vermieden worden wäre.

Die Strategie sah außerdem eine „de-facto“-Anerkennung der von Russland gehaltenen Gebiete hinter der Kontaktlinie in den ukrainischen Regionen Cherson und Saporischschja nach einem etwaigen Waffenstillstandsabkommen vor. Auf diese Weise sollten die tatsächlichen militärischen Verhältnisse eingefroren und später in mögliche Grenzregelungen überführt werden.

In Genf handelten ukrainische und US-Vertreter einen neuen 19-Punkte-Plan aus, der für Moskau weniger vorteilhaft ist. Mehrere Punkte, die Russland zuvor weit entgegenkamen, wurden gestrichen oder abgeschwächt, um den ukrainischen Mindestforderungen stärker Rechnung zu tragen.

US-Anerkennung ohne ukrainische Zustimmung

Mehrere Quellen haben jedoch nahegelegt, dass amerikanische Angebote der Anerkennung weiterhin Teil der Strategie geblieben sind. Während Washington somit Spielraum für eigene rechtliche Schritte behält, soll Kiew formal nicht zu entsprechenden Zugeständnissen gezwungen werden, um innenpolitische und verfassungsrechtliche Konflikte zu vermeiden.

Kiew würde nicht gezwungen, Russlands Kontrolle über die Gebiete anzuerkennen, die Moskau seit 2014 völkerrechtswidrig annektiert hat. Die ukrainische Verfassung verbietet es jedem Präsidenten oder jeder Regierung, Territorium abzutreten, ohne zuvor die Wähler in einem landesweiten Referendum zu befragen. Das schränkt die Handlungsmöglichkeiten der politischen Führung erheblich ein.

Andrij Jermak, der Stabschef des ukrainischen Präsidenten, und Rustem Umerow, sein nationaler Sicherheitsberater, sollten am Wochenende nach Florida fliegen, um US-Vertreter in Trumps Mar-a-Lago-Anwesen zu treffen. Dort sollten die nächsten Schritte der Verhandlungen koordiniert und die ukrainischen Vorbehalte gegenüber den US-Vorschlägen direkt adressiert werden.

Kiews rote Linien bei territorialen Zugeständnissen im Ukraine-Krieg

In einem neuen Interview mit The Atlantic sagte Jermak, der den jüngsten Friedensplan ausgehandelt hat: „Nicht ein einziger vernünftiger Mensch würde heute ein Dokument unterschreiben, um auf Territorium zu verzichten.“ Mit dieser Aussage unterstrich er, wie toxisch jede Form von Gebietsabtretung in der ukrainischen Öffentlichkeit wäre.

„Solange Selenskyj Präsident ist, sollte niemand damit rechnen, dass wir Territorium aufgeben. Er wird kein Territorium abtreten.“ Die Botschaft zielt darauf ab, sowohl potenzielle Partner im Westen als auch Russland davon abzuhalten, auf entsprechende Schritte Kiews zu spekulieren.

„Die Verfassung verbietet dies. Niemand kann das tun, es sei denn, er will gegen die ukrainische Verfassung und das ukrainische Volk verstoßen.“ Damit macht Jermak deutlich, dass jede Regierung, die einen solchen Kurs einschlüge, mit massivem innenpolitischem Widerstand rechnen müsste.

Für ein Ende des Ukraine-Kriegs: Offene Streitfragen zwischen Trump und Selenskyj

Der jüngste Vorschlag lässt für die strittigsten Fragen, darunter mögliche abschließende territoriale Zugeständnisse, Leerstellen, die erst nach persönlichen Gesprächen zwischen Selenskyj und Trump ausgefüllt werden sollen. Diese direkte Ebene soll es beiden Staatschefs ermöglichen, politisch heikle Entscheidungen miteinander zu verhandeln.

Der ukrainische Präsident hat bislang nicht gesagt, wann er nach Washington oder Florida reisen wird, um seinen amerikanischen Amtskollegen zu treffen. In Kiew wird sorgfältig abgewogen, wann der politische Zeitpunkt für ein solches Treffen günstig wäre und welche innen- wie außenpolitischen Signale damit verbunden wären.

Das offensichtliche Anerkennungsangebot Washingtons hat bei den europäischen Verbündeten Besorgnis ausgelöst, die wiederholt ausgeschlossen haben, ein Friedensabkommen zu unterstützen, das die gewaltsame Verschiebung von Grenzen billigt. Für viele EU-Staaten steht hier ein Grundpfeiler der Nachkriegsordnung auf dem Spiel.

Europäische Gegenentwürfe zum Trumps Ukraine-Plan

Nach einem Treffen der „Koalition der Willigen“ am Mittwoch erklärten deren Spitzen: „Sie waren sich in dem Grundsatz einig, dass Grenzen nicht mit Gewalt verändert werden dürfen. Dies bleibt eines der grundlegenden Prinzipien zur Wahrung von Stabilität und Frieden in Europa und darüber hinaus.“ Diese Erklärung sollte demonstrieren, dass Europa geschlossen an seiner bisherigen Linie festhält.

Ein europäischer Gegenentwurf zu dem ursprünglichen 28-Punkte-Plan enthielt keine Empfehlung, die russische Kontrolle über ukrainisches Territorium anzuerkennen. Stattdessen setzten die europäischen Autoren auf eine schrittweise Entflechtung der Fronten und spätere politische Verhandlungen unter internationaler Aufsicht.

„Territoriale Fragen werden nach einem vollständigen und bedingungslosen Waffenstillstand erörtert und gelöst“, hieß es in dem Vorschlag. Erst wenn die Waffen schweigen, so die Logik, könne über mögliche Statusfragen verhandelt werden, ohne dass eine Seite unter militärischem Druck steht.

Russlands Kontrolle über die Krim anzuerkennen wäre ein Bruch mit bisheriger westlicher Diplomatie

Bislang haben die USA und Europa es abgelehnt, Russlands Kontrolle über die Krim anzuerkennen, die Halbinsel, die Putin 2014 illegal annektiert hatte. Diese gemeinsame Haltung galt lange als unerschütterlich und wurde regelmäßig in Erklärungen westlicher Regierungen bekräftigt.

Es wäre ein Bruch mit der diplomatischen Konvention Washingtons, einem Aggressorstaat Legitimität über gestohlenes Territorium zu gewähren. Ein solcher Kurs würde nicht nur Moskau ermutigen, sondern könnte auch andere Akteure weltweit dazu verleiten, territoriale Ansprüche mit Gewalt durchzusetzen.

In einem neuen Dokument zur nationalen Sicherheitsstrategie, das der Kreml veröffentlicht hat, verspricht Putin, die besetzten Gebiete der Ukraine innerhalb eines Jahrzehnts in das russische System zu integrieren. Dies umfasst administrative, wirtschaftliche und militärische Eingliederungsschritte, die die faktische Trennung von der Ukraine zementieren sollen.

Russlands Annexionspläne und europäische Sorgen

Moskau verkündete im September 2022 die Annexion von Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja, obwohl es die ukrainischen Gebiete nie vollständig erobert hat. Trotz anhaltender Kämpfe und unklarer Frontverläufe beansprucht der Kreml diese Regionen als unveräußerlichen Bestandteil der Russischen Föderation.

Der anhaltende Drang des Kremls nach Kontrolle über die Oblaste zeigt, dass Putin nie ernsthaft erwogen hat, Zugeständnisse zu machen, um den seit fast vier Jahren andauernden brutalen Konflikt in der Ukraine zu beenden. Stattdessen setzt er auf ein langsames Ausbluten des Gegners und die Ermüdung der westlichen Unterstützer.

Die jüngsten Enthüllungen werden in Europa die Befürchtungen verstärken, dass Kiew von Washington zu einem suboptimalen Abkommen zur Beendigung des Krieges gedrängt werden könnte. Manche Regierungen warnen bereits davor, dass ein solcher „fauler Frieden“ nur den Keim für zukünftige Konflikte legen würde.

Leaks über Witkoffs Rolle in den Ukraine-Verhandlungen mit Russland

In den vergangenen Tagen zeigten durchgesickerte Telefonate, wie Trumps Chefunterhändler Witkoff russische Offizielle darin unterwiesen haben soll, wie sie das Weiße Haus umwerben können. Die geleakten Gespräche mit russischen Unterhändlern verwiesen auf die Notwendigkeit, dass die Ukraine auf Donezk verzichten müsse.

Experten für offene Quellen-Aufklärung haben nahegelegt, dass eine europäische Behörde diese Informationen offengelegt haben könnte, um die aufblühende Beziehung zwischen dem Präsidialberater und dem Kreml zu entlarven. Die Veröffentlichung der Mitschnitte dürfte die politische Debatte im Westen weiter anheizen und die ohnehin fragile Vertrauensbasis zwischen den Verbündeten zusätzlich belasten. (Dieser Artikel von Joe Barnes entstand in Kooperation mit telegraph.co.uk)

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