Drohnenkrieg

„Höllenhund“ aus USA: Revolutionäre Drohne gegen Putin entwickelt

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Testlabor Ukraine-Krieg: Die USA haben offenbar eine neue Drohne am Start – wie gut sie ist, haben sie wohl zuhause getestet; aber Analysten raten, die wahre Kriegstauglichkeit westlicher Rüstungsgüter unter realen Bedingungen an der Front zu erproben – beispielsweise in Drohnen-Bunkern in Schützengräben (Symbolfoto).
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Sie wird in 3D gedruckt und von lediglich einem Soldaten gesteuert: Die innovative US-Drohne beeindruckt – aber ihre tatsächliche Kriegstauglichkeit bleibt fraglich.

Washington, D. C. – „Das Jet-Design von Hellhound ermöglicht es Infantry Brigade Combat Teams, schneller zu agieren – Informationen zu sammeln und kritische Ziele tief in den umkämpften Gebieten anzugreifen, bevor der Feind Zeit zum Reagieren hat“, sagt Sheila Cummings. Die Gründerin und Geschäftsführerin von Cummings Aerospace ist aktuell gefragt, weil ihr „Höllenhund“ offenbar überzeugt. Der Ukraine-Krieg mit seiner Entwicklung hin zum Drohnenkrieg hat die Innovationen in der Aufrüstung auch in den USA forciert. Wie das Magazin 3D Printing Industry berichtet, sei die Hellhound-Drohne eine „neue, tragbare, mit einem Turbojet-Antrieb ausgestattete Loitering-Munition im 3D-Druckverfahren“.

Hellhound S3 sei eine Kampfdrohne aus gedruckten Teilen, die mit 600 Kilometern pro Stunde fliegen könne, schreibt das Magazin Defense Express – konstruiert für präzise Kamikaze-Einsätze über große Entfernungen hinweg auf Panzerfahrzeuge oder befestigte Stellungen. Laut dem Magazin sei die Drohne entwickelt worden, um einem Großverband wie einer Infanteriebrigade – also zwischen 4000 und 5000 Kräften – die Kampfkraft einer Panzerbrigade hinzuzufügen.

Aufrüstung aus dem 3D-Drucker: Der „Höllenhund“ drei aktuelle Flugtests erfolgreich absolviert

„Stellen Sie sich vor, wesentliche Teile für militärische Ausrüstung würden nicht in Monaten, sondern in Tagen oder sogar Stunden direkt auf dem Schlachtfeld hergestellt“, haben die Blogger der Website Raise 3D philosophiert über die Veränderungen der Militärindustrie durch die „additive Fertigung“, wie der dreidimensionale Druck fachlich korrekt heißt. Die Blogger stellen klar, das sei kein Blick in die Zukunft, sondern geschähe bereits jetzt.

Das wahre Schlachtfeld um die Drohnen-Vorherrschaft liegt nicht nur in Beschaffungspipelines oder kontrollierten Testgeländen, sondern im unvorhersehbaren Chaos realer Konflikte.

Kateryna Bondar, Center for Strategic and International Studies

Was die Hellhound 3 offenbar beweist: Laut Defense Express soll die Drohne – möglicherweise samt Startcontainer und einer Steuereinheit – knapp elf Kilogramm wiegen und von einem einzigen Soldaten zu bedienen sein. Die modulare Konzeption garantiere, dass die Nutzlast ohne Werkzeug innerhalb von fünf Minuten missionsspezifisch getauscht werden könne: beispielsweise von einem Sprengkopf über ein elektronisches Kampfführungssystem bis zu Sensoren zu Überwachungszwecken.

Laut 3D Printing Industry habe der Höllenhund in drei aktuellen Flugtests mit halber Nutzlast eine Strecke von 20 Kilometern mit einer Geschwindigkeit von 560 Kilometern pro Stunde erfolgreich absolviert und dabei lediglich die Hälfte des möglichen Treibstoffs verbraucht. Die Drohne habe während der Test simulierte Angriffe ebenso gemeistert wie Überwachungs-Aufgaben. Wie das Magazin weiter ausführt, setzten die jüngsten Flugtests den Erfolg der vorherigen zwölf Erprobungen fort.

USA gefordert: Es geht auch darum, die Kreativität des Gegners zu verstehen

Damit hätte die US-Armee vielleicht eine Hürde in der Aufrüstung mit Drohnen genommen: die der Beschaffung. „Es geht nicht nur darum, Leistung oder Technologie in einer bestimmten Umgebung zu testen; es geht auch darum, die Kreativität des Gegners zu verstehen. Das Schlachtfeld offenbart die technologischen Vorteile und das Know-how des Feindes – entscheidende Faktoren, die unabhängig von Region und Gegner berücksichtigt werden müssen“, hat Kateryna Bondar im vergangenen August in einer Studie für den Thinktank Center for Strategic and International Studies (CSIS) gefordert.

Wie Alex Tyrer-Jones von 3D Printing Industry annimmt, bietet der Höllenhund erstens eine massenkompatible Waffe und zweitens eine Konzentration auf strikt inländischer Produktion. Im vergangenen Jahr soll das US-Verteidigungsministerium für diese Waffengattung seinen Etat auf etwas über 30 Millionen Dollar festgelegt haben. Laut dem Autor liefert die additive Fertigung, also der 3D-Druck, eine Waffe, die nicht nur unschlagbar günstig sei, sondern auch unschlagbar schnell verfügbar. Der Ukraine-Krieg lehrt, dass Waffen günstig sein müssen, aber dafür in rauen Mengen verfügbar.

Je günstiger das Material, desto risikoloser könne das eingesetzt werden, Verluste verlören im Vergleich zum Einsatz damit ihre Bedeutung. Die Ukraine solle sich dieses Prinzip von den Russen abschauen, empfiehlt beispielsweise der Amerikaner Zachary Kallenborn, wie Breaking Defence schreibt. Dem Politikwissenschaftler von der George Mason University zufolge ist ökonomisch nur sinnvoll, wenige Tausende in Drohnen zu investieren. Damit kann der einzelne Soldat davor bewahrt werden, in einen Hinterhalt zu geraten; und er kann daran gehindert werden, Artilleriegranaten mit einem Vielfachen an materiellem Wert schlimmstenfalls am Ziel vorbeizufeuern. Je günstiger die Drohnen seien, desto aggressiver können sie eingesetzt werden, weil deren Verluste quasi unerheblich blieben, so Kallenborn.

Ukraine im Krieg erfindungsreich: „fast 1000 Bonbonbomben pro Woche“

Wie das Global Network on Extremist & Technology (GNET) zusammenfasst, sei 3D-Druck inzwischen gängige Praxis im Militär zur Herstellung vor allem von Waffenteilen für Reparaturen. Die Forschenden der Abteilung für Kriegsstudien am Londoner King’s College berichten davon, dass die ukrainischen Streitkräfte damit Munition für den Kampf gegen Russland herstellten: beispielsweise „Candy Bombs“ aus einer 3D-gedruckten Hülle, die mit konventionellem Sprengstoff wie C4 und Granatsplittern gefüllt würde – zusammengebastelt von Amateuren weltweit, die eng mit dem ukrainischen Militär zusammenarbeiten, berichtet GNET-Autor Rueben Dass.

Seiner Aussage zufolge produzierten diese Gruppen „fast 1000 Bonbonbomben pro Woche“. Andere Quellen sprächen ihm zufolge von etwa 30.000 Bonbonbomben zwischen März und August 2023 und dem Import von mindestens 65.000 Stück aus dem Ausland seit November 2022. Der Kunststoff führe nach seinem Bericht dazu, dass die Hüllen als Spielzeug oder Haushaltsgegenstände in die Ukraine gelangten.

GNET hält auch für „bahnbrechend“, wie die Ukraine beispielsweise die RKG-1600 entwickelt hat: die zur Freifallbombe umfunktionierte Version einer russischen Granate zur Panzerabwehr. Aufgrund in 3D gedruckter Flossen kann das Bomblet jetzt von First-Person-View-Drohnen abgeworfen werden. Zudem soll es auf einen Meter genau treffen, wenn es aus 300 Metern abgeworfen würde – was dann die Drohne außer Sicht- und Hörweite anfliegen lassen könnte. Die Bombe fiele also wie aus dem Nichts herab.

Laut dem Blog Raise 3D hat 3D-Druck aber seine hauptsächlichen Vorteile in der Produktion komplexer Komponenten, deren herkömmliche Produktion entweder schwer möglich oder sehr zeitintensiv ist. 3D-Druck könne vor Ort erfolgen, sogar in unmittelbarer Frontnähe, was die Logistik enorm vereinfache, weil die Wege zwischen Produktion und Einbau verkürzt und damit sicherer vor Feindeinwirkung würden.

Trump gefordert: Das wahre Schlachtfeld liegt im unvorhersehbaren Chaos realer Konflikte

CSIS-Analystin Kateryna Bondar kommt in ihrer Studie vom August vergangenen Jahres zu dem Ergebnis, dass das Zerwürfnis zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Regierungschef Wolodymyr Selenskyj offenbar auch der US-amerikanischen Drohnen-Aufrüstung einen Bärendienst erwiesen haben könnte. Sie spricht sich aus für eine engere Kooperation zwischen der Rüstungsmacht USA und der technischen Findigkeit der Ukrainer. Sie argumentiert, dass das Studium der Vorgehensweise unter Kriegsbedingungen in der Ukraine zu direkten Verbesserungen im Produktionsprozess neuer konkurrenzfähiger Drohnen führen müsste.

Tesla vor dem Niedergang: Wie Elon Musk den Ruf seines Goldesels zerstörte

„Ich hab das gekauft bevor Elon verrückt geworden ist“: Diese Aufkleber werden mittlerweile an Tesla-Fahrer verkauft, die sich für die einst so schillernden CEO schämen.
„Ich hab das gekauft bevor Elon verrückt geworden ist“: Diese Aufkleber werden mittlerweile an Tesla-Fahrer verkauft, die sich für die einst so schillernden CEO schämen. Seitdem Elon Musk als Teil der Regierung von US-Donald Trump agiert, sich für rechtsextreme Parteien weltweit einsetzt und sich in sozialen Medien mit Verschwörungsfanatikern auseinandersetzt, ist sein Ansehen merklich gesunken. Das hat auch sein Unternehmen Tesla in Mitleidenschaft gezogen. Einst galten die E-Autos als cool und besonders modern, jetzt haben sie einen neuen Spitznamen bekommen: „Swasticars“, ein Wortspiel mit den englischen Begriffen für Hakenkreuz (swastika) und Auto (car). Die Aktie ist eingebrochen, die Verkaufszahlen vor allem in Europa um mehr als 70 Prozent. Noch dazu hat Tesla seit Jahren kein neues Produkt mehr vorgestellt - vielleicht weil der CEO abgelenkt ist? Wie aber konnte es überhaupt soweit kommen? © IMAGO
Entgegen vieler Behauptungen ist Elon Musk nicht der Gründer von Tesla, sondern kam erst 2008 als CEO dazu. Hier steht er neben seinem Vorgänger, Ze‘ev Drori.
Entgegen vieler Behauptungen ist Elon Musk nicht der Gründer von Tesla, sondern kam erst 2008 als CEO dazu. Hier steht er neben seinem Vorgänger, Ze‘ev Drori, neben dem allerersten Auto von Tesla: Dem Roadster, der ebenfalls 2008 auf den Markt kam.  © IMAGO/Jack Gruber
Der Tesla Roadster war das allererste Elektroauto der US-Marke und kam 2008 auf den Markt.
Der Tesla Roadster war das allererste Elektroauto der US-Marke und kam 2008 auf den Markt. Ein Erfolg war das Auto nicht unbedingt, was auch mit dem steilen Preis zusammenhing: Für 100.000 US-Dollar konnte der kleine Flitzer erworben werden. Doch zugleich war es ein technologisches Novum, da der Tesla Roadster zu den allerersten Elektroautos gehörte, der überhaupt nennenswerte Entfernungen fahren konnte und dennoch erschwinglich blieb. Die Reichweite wurde mit ~300 Kilometern angegeben.  © IMAGO/Dylan Stewart
Auch wenn der Roadster kein Durchbruch war, hatte Elon Musk sich damit als Visionär einen Namen gemacht. Und 2011 präsentierte er das nächste Model der Marke Tesla: Das Model S, das 2013 auf den Markt kam.
Auch wenn der Roadster kein Durchbruch war, hatte Elon Musk sich damit als Visionär einen Namen gemacht. Und 2011 präsentierte er das nächste Model der Marke Tesla: Das Model S, das 2013 auf den Markt kam. Ab da fing Elon Musk an, zu einem der bekanntesten Unternehmer der Welt zu werden. 2011 wählte er nach eigenen Angaben noch den Demokraten Barack Obama, in einem Zeitungsinterview hatte er sich zuvor als „halb Demokrat, halb Republikaner“ bezeichnet. 2013 nannte ihn Reuters einen „Milliardär und Umweltaktivist“, der sich besonders für das Ende des fossilen Zeitalters eingesetzt hat.  © IMAGO/Matt Sumner
Nach dem Tesla Model S kam 2016 dann schon das Model X auf den US-Markt. Mit diesem Elektroauto begann Tesla eine Offensive auf den Massenmarkt – der Listenpreis für das Model X lag zwar noch bei 70.000 US-Dollar, war aber damit schon deutlich mehr in Reichweite für Normalverdiener, als andere Wagen auf dem Markt.
Nach dem Tesla Model S kam 2016 dann schon das Model X auf den US-Markt. Mit diesem Elektroauto begann Tesla eine Offensive auf den Massenmarkt – der Listenpreis für das Model X lag zwar noch bei 70.000 US-Dollar, war aber damit schon deutlich mehr in Reichweite für Normalverdiener, als andere Wagen auf dem Markt. Allerdings war der Launch dieses Wagens auch der Beginn der Probleme von Musk. Auf Twitter (heute X) hatte Musk noch großspurig behauptet, Tesla könnte 200.000 Model X liefern, was sich im Nachhinein als Lüge entpuppte. Es wurde 2019 ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, um zu prüfen, ob Musk mit dem Tweet seine Investoren in die Irre geführt hat.  © IMAGO
Elon Musk hat sich 2016 aber auch erstmals in die US-Politik eingemischt. Er war Teil eines Wirtschaftsrats in der ersten Amtszeit von Donald Trump - verließ diesen aber wieder, als Trump aus dem Pariser Klimaabkommen ausstieg.
Elon Musk hat sich 2016 aber auch erstmals in die US-Politik eingemischt. Er war Teil eines Wirtschaftsrats in der ersten Amtszeit von Donald Trump - verließ diesen aber wieder, als Trump aus dem Pariser Klimaabkommen ausstieg. 2018 schreibt er auf Twitter: „Um es klar zu sagen: Ich bin nicht konservativ. Ich bin unabhängig und politisch moderat. Das heißt nicht, das in allen Themen moderat bin. Humanitäre Themen sind mir sehr wichtig & ich verstehe nicht, warum sie nicht allen wichtig sind“.  © IMAGO
Derweil ging es auch bei Tesla weiter und nur wenige Jahre nach dem erfolgreichen Launch des Model X kam nun auch das Model 3 auf den Markt. 2019 verkaufte Elon Musk dieses Auto für 45.000 Euro.
Derweil ging es auch bei Tesla weiter und nur wenige Jahre nach dem erfolgreichen Launch des Model X kam nun auch das Model 3 auf den Markt. 2019 verkaufte Elon Musk dieses Auto für 45.000 Euro. Das Auto war ein Erfolg, und führte 2020 zu einem Höhenflug der Aktie. Im August 2020 war Tesla für einige Zeit sogar wertvoller als Toyota, die weltweit am meisten verkaufte Automarke.  © IMAGO
2020 begann der Bau des ersten Tesla-Werks in Europa – und zwar in Grünheide in Brandenburg.
2020 begann der Bau des ersten Tesla-Werks in Europa – und zwar in Grünheide in Brandenburg. Der Bau des Tesla-Werks wurde von zahlreichen Protesten begleitet, unter anderem weil große Teile des Waldes dort gerodet werden musste und aus Sorge vor einer Wasserknappheit in der Region. Die brandenburgische Landesregierung erhoffte sich mit der Ansiedlung ein Wirtschaftsboom und die Schaffung zahlreicher Arbeitsplätze in der Region.  © IMAGO/Christian Thiel
2021 kommt das Tesla Model Y auf den Markt, welches 2025 ein Upgrade bekam und eines der meistverkauften Teslas weltweit ist.
2021 kommt das Tesla Model Y auf den Markt, welches 2025 ein Upgrade bekam und eines der meistverkauften Teslas weltweit ist.  © IMAGO/imageBROKER/Manuel Kamuf
Der neugewählte US-Präsident Joe Biden lädt nach seiner Wahl 2021 zu einem E-Auto-Gipfel ein. Elon Musk wird nicht eingeladen, obwohl Tesla zu diesem Zeitpunkt der erfolgreichste Elektroautobauer der USA ist. Dies wird später als einer der Momente gelten, die Musk gegen die Demokraten radikalisiert haben könnte.
Der neugewählte US-Präsident Joe Biden lädt nach seiner Wahl 2021 zu einem E-Auto-Gipfel ein. Elon Musk wird nicht eingeladen, obwohl Tesla zu diesem Zeitpunkt der erfolgreichste Elektroautobauer der USA ist. Dies wird später als einer der Momente gelten, die Musk gegen die Demokraten radikalisiert haben könnte.  © IMAGO
2022 wird die Gigafactory von Tesla in Deutschland eröffnet, der Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist vor Ort bei der Eröffnung.
2022 wird die Gigafactory von Tesla in Deutschland eröffnet, der Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist vor Ort bei der Eröffnung. Das ist auch das Jahr, indem Elon Musk seit Absicht erklärt, die Plattform Twitter kaufen zu wollen, was er später in dem Jahr auch tut. Als Sicherheit gibt er seine Aktien bei Tesla an – was diese im April 2022 erstmal fallen ließ. Nach der Übernahme gibt Musk seine Absicht bekannt, bei der nächsten Wahl einen Republikaner zu wählen. Zunächst unterstützt er die Kandidatur von Ron DeSantis aus Florida.  © IMAGO
In den frühen 20er Jahren hat Elon Musk mehrmals auch das erste Elektro-SUV angekündigt, genannt der Cybertruck.
In den frühen 20er Jahren hat Elon Musk mehrmals auch das erste Elektro-SUV angekündigt, genannt der Cybertruck. Auf den Markt kam er erstmals 2023, allerdings wurde er seitdem von zahlreichen Pannen heimgesucht. Anfang 2025 mussten fast alle gekauften Trucks in den USA zurückgerufen werden. Elon Musk behauptet, es habe vor dem Launch eine Million Vorbestellungen des Cybertrucks gegeben. Ob das stimmt, lässt sich bezweifeln; bis 2025 waren gerade mal um die 50.000 verkauft worden.  © IMAGO
Nachdem Donald Trump als Kandidat für die Republikaner ins Rennen um das Weiße Haus bestätigt ist, wird er von Musk unterstützt. Er spendet 277 Milliarden US-Dollar an die Republikaner im Wahlkampf und Trump verspricht ihm im Gegenzug einen Job in seiner Regierun.
Nachdem Donald Trump als Kandidat für die Republikaner ins Rennen um das Weiße Haus bestätigt ist, wird er von Musk unterstützt. Er spendet 277 Millionen US-Dollar an die Republikaner im Wahlkampf und Trump verspricht ihm im Gegenzug einen Job in seiner Regierung. Die Tesla-Aktie erlebt nach dem Sieg von Trump im November 2024 einen Höhenflug. In den Jahren 2023 und 2024 hatte sich Musk zunehmend nach rechts radikalisiert, postete immer mehr rassistische, antisemitische und rechtsradikale Posts auf seiner Plattform X. Über seine Tochter, die trans ist und sich von ihm persönlich distanziert hat, schreibt er, dass sie von „woker Gehirnwäsche getötet“ wurde.  © IMAGO/K.C. Alfred
Unter der Trump-Regierung wird Elon Musk als Leiter einer neu gegründeten Abteilung eingesetzt, die zu mehr Effizienz und weniger Bürokratie führen soll.
Unter der Trump-Regierung wird Elon Musk als Leiter einer neu gegründeten Abteilung eingesetzt, die zu mehr Effizienz und weniger Bürokratie führen soll. Musk hat gleich zu Beginn tausende Mitarbeiter im Staatsapparat entlassen, teilweise mussten Mitarbeiter später wieder eingestellt werden, da sie doch gebraucht würden. Zudem hat Musk und sein Team - das wohl größtenteils aus Männern Anfang 20 besteht – Zugang zu allen persönlichen Daten der Mitarbeitenden bekommen. Im Chaos dieser Tage begann die Aktie von Tesla dann zu schwächeln. Die Gewinne direkt nach dem Sieg von Trump wurden zunichtegemacht, zudem befindet sich Tesla in einer Absatzkrise.  © IMAGO/Tom Williams
Es mehren sich auch die Angriffe auf Tesla selbst: Weltweit werden immer wieder Autos der Marke in Brand gesteckt, als Protest gegen Musk. Aus Angst vor solchen Angriffen haben einige Tesla-Fahrer begonnen, ihre Autos mit Aufklebern zu versehen, in denen sie sich auch als Musk-Gegner outen.
Es mehren sich auch die Angriffe auf Tesla selbst: Weltweit werden immer wieder Autos der Marke in Brand gesteckt, als Protest gegen Musk. Aus Angst vor solchen Angriffen haben einige Tesla-Fahrer begonnen, ihre Autos mit Aufklebern zu versehen, in denen sie sich auch als Musk-Gegner outen. In einer Mitarbeiterversammlung im März soll Elon Musk seine Mitarbeiter angefleht haben, ihre Aktien weiter zu behalten und loyal zu bleiben. Er versprach, dass das Model Y auch 2025 erfolgreich bleiben würde – allem Zweifel zum Trotz.  © IMAGO/Ansa/Massimo Percossi
Zuletzt hat sich auch US-Präsident Donald Trump auf die Seite von Tesla gestellt. Trump lud medienwirksam zu einer Auto-Show für Tesla vor dem Weißen Haus ein und kaufte eines der Wagen. Am Aktiensturz hat das bisher nichts geändert.
Zuletzt hat sich auch US-Präsident Donald Trump auf die Seite von Tesla gestellt. Trump lud medienwirksam zu einer Auto-Show für Tesla vor dem Weißen Haus ein und kaufte eines der Wagen. Am Aktiensturz hat das bisher nichts geändert.  © IMAGO/Pool/ABACA

Bondar spricht beispielsweise davon, dass gerade in der Region Donzek ideale Bedingungen für die Simulation der Kriegswirklichkeit biete. Das Gebiet weise den Beschreibungen der Soldaten zufolge Artilleriekrater auf, Hügel wechselten sich mit flachem Gelände ab und würden so die Bedingungen abbilden, die Drohnen-Piloten unter Gefechtsbedingungen vorfänden. Für die US-amerikanischen Entwickler würde das insofern auch Wege verkürzen und Zeit sparen, weil sich oft auch in den Schützengräben regelrechte „Tech-Labore“ befänden, in denen Praktiker ihre Waffen auf die lokal herrschenden Gefechtsbedingungen einstellten, so Bondar.

Sie legt nahe, dass die USA für ihren möglichen Drohnenkrieg gegen China in der Ukraine gerade eine Generalprobe sehen könnten: „Das wahre Schlachtfeld um die Drohnen-Vorherrschaft liegt nicht nur in Beschaffungspipelines oder kontrollierten Testgeländen, sondern im unvorhersehbaren Chaos realer Konflikte.“

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