„A und O der gesamten Armee“ aufgelöst

Geheimer Befehl von Selenskyjs Offizier: Erfolgreiche Drohnen-Taktik im Ukraine-Krieg gestoppt

  • schließen

Die 2. Internationale Legion verliert ihren wichtigen Auftrag: Die Erfolge bei der Drohnen-Integration bleiben unerkannt – die Auswirkungen sind unklar.

Kiew – Am 30. Oktober begann es mit einer geheimen Anweisung des Verteidigungsministeriums und des Oberbefehlshabers Oleksandr Syrskyi: Die 2. Internationale Legion erhielt den Befehl, ihre Militäreinheit aufzulösen. Nun hat sich die Legion an das ukrainische Medium Ukrainska Pravda gewandt. Die Auflösung der Einheit könnte sich auf weit mehr auswirken, als es zunächst den Anschein hat.

Aufnahme vom 24. Oktober 2023: ukrainische Soldaten bei einem Militärtraining in der Region Kiew (Archivbild)

„Wir sind die einzige Einheit der Streitkräfte, in der Änderungen der Taktiken der leichten Infanterie – das A und O der gesamten Armee – getestet werden. Wir arbeiten an der organischen Integration von Drohnen und Infanterieoperationen“, erklärt Oberstleutnant Andrii Spivak im Interview mit dem Medium. Dabei spricht er auch über die Erfolge, welche die Legion zuletzt im Ukraine-Krieg feiern konnte, und kann die befohlene Auflösung nicht nachvollziehen.

„Wir sind die einzige Einheit“: Auflösung der 2. Legion

Eine Besonderheit der 2. Legion ist der besondere hoheitliche Auftrag, den die Einheit zu erfüllen hat: Der Präsident Wolodymyr Selenskyj und Oberbefehlshaber trug ihnen auf, als Testfeld für eine neue Taktik zu dienen. Dabei soll gemäß Ukrainska Pravda ein besonderer Fokus darauf gelegen haben, leichte Infanterie – leicht bewaffnete und häufig fußläufige Soldaten –  im Kampf mit Drohnen zu kombinieren. Für diesen Auftrag sollen auch hohe staatliche Mittel und „die besten Ausbilder der Landstreitkräfte“ bereitgestellt worden sein. Im Interview erklärt der Oberstleutnant Andrii Spivak, dass mit der Auflösung der Legion, die Experimente, nie abgeschlossen werden konnten.

Putins Verbündete: Diese Länder stehen im Ukraine-Krieg an der Seite Russlands

Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen der Gemeinschaft unabhängiger Staaten
Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS). Die GUS besteht aus ehemaligen Staaten der Sowjetunion, die bis heute zum Großteil eng verbunden mit Russland geblieben sind. Doch Moskau-Machthaber Putin hat nicht nur in den Sowjet-Gebieten Freunde. Putin findet auch nach mehreren Jahren Angriffskrieg in der Ukraine noch immer fast weltweit Verbündete. Eine Übersicht: © Imago
Alexander Lukaschenko und Wladimir Putin
Seit Beginn des Ukraine-Kriegs steht ein Mann eng an der Seite Wladimir Putins: Alexander Lukaschenko. Das von ihm autoritär beherrschte Belarus teilt sich eine mehr als tausend Kilometer lange Grenze mit der Ukraine. Lukaschenko unterstützte Putins Truppen logistisch bei ihrer Invasion des Nachbarlandes. © Imago
Kim Jong-un und Wladimir Putin
Ein weiterer enger Verbündeter Wladimir Putins ist Kim Jong-un. Der Machthaber regiert ein totalitäres Nordkorea, das als sozialistische Diktatur historisch enge Beziehungen zu Russland pflegt. © Gavriil Grigorov/Imago
russischer Soldat, der eine Gruppe nordkoreanischer Kameraden einweist
Im Lauf des Ukraine-Kriegs wurde aus der symbolischen Verbindung ein militärisches Bündnis. Kim Jong-un unterstützte Putins Feldzug mit Waffen, Munition und Soldaten. Laut Schätzungen könnten es mehr als 30.000 Mann aus Nordkorea sein, die an der Front im Ukraine-Krieg kämpfen. Auf dem Bild zu sehen ist ein russischer Soldat, der eine Gruppe nordkoreanischer Kameraden einweist.  © Imago
Xi Jinping zu Gast bei Wladimir Putin
Die Volksrepublik China pflegt sowohl mit Nordkorea als auch mit Russland enge Beziehungen. Das bewies Präsident Xi Jinping zuletzt durch seinen Besuch Moskaus am „Tag des Sieges“. An der Seite Putins begutachte Xi als Gast auf der Ehrentribüne die große Militärparade, die durch Russlands Hauptstadt rollte. Doch China unterstützt Russland nicht nur symbolisch durch Besuche, sondern auch ganz praktisch mit Seltenen Erden und Devisen. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs ist China der größte Importeur für russische Rohstoffe geworden. © Imago
Präsident Wladimir Putin mit To Lam
Der Dritte im Bunde der ostasiatischen Verbündeten Russlands ist Vietnam. Hier posiert Präsident Wladimir Putin mit Tô Lâm, Präsident Vietnams von Mai 2024 bis Oktober 2024, bei einem Besuch des russischen Staatschefs in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi. © Kristina Kormilitsyna/Imago
Wladimir Putin und Narendra Modi
In Südasien, konkret auf dem indischen Subkontinent, findet sich mit Narendra Modi der nächste enge Verbündete Russlands. Indiens Premierminister pflegt ein enges Verhältnis zu Putin. Hier umarmen sich beide bei einem Treffen in Neu-Delhi im Jahr 2018. Indien ist durch mehrere internationale Organisationen und Bündnisse mit Russland verbandelt. Die wohl wichtigsten darunter sind die Zusammenkunft der sogenannten BRICS-Staaten und die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO). © Imago
König Ibrahim Ismail von Johor aus Malaysia beim Besuch Putins in Russland
Auch Malaysia ist wie Russland Mitglied des BRICS-Staatenbundes. In Begleitung seiner Frau Raja Zarith Sofia reiste König Ibrahim Ismail von Johor nach Russland, um Putin im Kreml zu besuchen. © Imago
Präsident Kassym-Schomart Tokajew unterhält zu Präsident Wladimir Putin eine gute Beziehung
Zur Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) zählt neben Russland unter anderem die Ex-Sowjet-Republik Kasachstan. Das Land teilt sich mit 7644 Kilometern die längste Landgrenze der Welt mit Russland. Präsident Kassym-Schomart Tokajew unterhält zu Putin eine gute Beziehung. Kasachstan bezieht 90 Prozent seiner Waffenimporte aus Russland, das wiederum den in Kasachstan gelegenen Weltraumbahnhof Kosmodrom Baikonur mietet. Beide Länder sind außerdem Mitglied in der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO). © Imago
Putin und Traoré
Zu Putins engen Verbündeten gehört auch Burkina Fasos Regierungschef Inbrahim Traoré. Am 9. Mai 2025 besuchte er Putin in Moskau (im Bild). „Wir glauben, dass der Terrorismus, den wir heute erleben, vom Imperialismus herrührt, und wir bekämpfen ihn“, sagte er bei einem bilateralen Treffen. In Erinnerung geblieben ist auch eine virale Rede beim Afrika-Gipfel im Jahr 2023 in Russland. Im Beisein Putins machte er damals den Westen dafür verantwortlich, dass Afrika trotz seiner Rohstoffe der ärmste Kontinent sei.  © IMAGO/Mikhail Metzel/Kremlin Pool
Ägypten Militärband Moskau
Mehr als 80 Jahre Diplomatie verbinden Ägypten und Russland. Das Land am Nil ist wirtschaftlich von Moskau abhängig. Auch Putin profitiert von den Verbindungen nach Kairo. Der russische Präsident betrachtet Ägypten als Tor nach Afrika. Im August 2022 war eine ägyptische Militärband in Moskau zu Gast (im Bild). Auch bei der Militärparade zum 80. Jahrestag des Siegs über Nazi-Deutschland am 9. Mai 2025 marschierte eine Einheit aus Ägypten über den Roten Platz.  © Sergei Bobylev/Imago
Laos-einheit in Moskau
Am „Tag des Sieges“ über Nazi-Deutschland am 9. Mai 2025 paradierte auch eine Einheit aus Laos durch Moskau. Angeblich arbeitet Putin derzeit intensiv daran, das Land in den Krieg gegen die Ukraine einzubinden. Im Sommer 2025 begrüßte er den laotischen Präsidenten Thongloun Sisoulith in Moskau. © Ricardo Stuckert/Imago
Turkmenistan Moskau Parade
Turkmenistan schickte ebenfalls eine Einheit nach Moskau. Die zentralasiatische Republik Turkmenistan am Kaspischen Meer gehört auch Jahrzehnte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu den am meisten abgeschotteten Staaten der Welt.  © Ricardo Stuckert/Imago
Aleksandar Vucic Putin Netanjahu
Auch der serbische Staatschef Aleksandar Vučić nahm 2025 – wie auch schon 2018 (im Bild) – in Moskau an der Parade vor rund 10.000 Soldaten teil. Die Beziehungen zwischen Serbien und Russland gelten als traditionell freundschaftlich. Belgrad verweigert sich den Sanktionen gegen Russland und hat den Westen für den Ukraine-Krieg verantwortlich gemacht. Zuletzt gab es trotzdem zwischen Moskau und Belgrad Verstimmungen, als der russische Auslandsgeheimdienst Serbien den Verkauf von Munition an die Ukraine vorwarf. © Mikhail Metzel/Imago
Milorad Dodik
Putins wichtigster Mann am Balkan heißt Milorad Dodik (2. von rechts). Der bosnisch-serbische Separatistenführer betreibt seit Jahren die Abspaltung des Landesteils Republika Srpska vom bosnischen Staat. Dodik stimmt sich dabei regelmäßig mit dem russischen Präsidenten ab. © Alexei Nikolsky/Imago
Salva Kiir Putin
Im September 2023 traf sich Putin mit Salva Kiir Mayardit, dem Präsidenten von Südsudan. „Die Welt diktiert, dass niemand allein überleben oder Erfolg haben kann“, sagte Salva Kiir. Zu Putin gewandt meinte er, dass sein Land starke Freunde brauche: „Sie sind einer von ihnen.“ © Valery Sharifulin/Imago
Orban Putin
Ungarns Regierungschef Viktor Orbán ist Putin im Ukraine-Krieg stets treu geblieben. So hat er während der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2024 den bis dahin weitgehend isolierten Kremlchef zum Ärger vieler EU-Länder überraschend in Moskau besucht und sich als Vermittler inszeniert (im Bild). Zugleich nutzt Orbán jede Gelegenheit, um gegen die Ukraine auszuteilen.  © Valeriy Sharifulin/Imago
Putin und Ramaphosa
Ende Juli 2023 war Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa bei Putin zu Gast. Der Kremlchef hatte seine Gäste zum Abschluss eines zweitägigen Afrika-Gipfels in St. Petersburg eingeladen, den er in der russischen Ostsee-Metropole veranstaltete. Südafrika, das mit Russland, China, Indien und Brasilien die Brics-Staatengruppe bildet, wird wegen seiner Russland-Nähe vom Westen mit Skepsis betrachtet.  © Sergei Bobylev/Imago
Peseschkian Putin
Im Januar 2025 war Massud Peseschkian in Moskau zu Besuch. Dabei unterzeichnete Irans Präsident gemeinsam mit Putin ein Abkommen über eine strategische Partnerschaft. Russland und der Iran vertieften damit ihre militärische und wirtschaftliche Zusammenarbeit für die nächsten 20 Jahre.  © Imago
Putin Ortega
Seit vielen Jahren steht Nicaragua an der Seite Putins. Nach dem Aufstand der russischen Privatarmee Wagner gegen die eigene Staatsführung im Juni 2023 schickte auch Präsident Daniel Ortega (hier ein Bild aus dem Jahr 2014) eine Botschaft nach Moskau. In der offiziellen Mitteilung hieß es, Ortega und seine Ehefrau sowie Vizepräsidentin Rosario Murillo übermittelten Putin „unsere Zuneigung in revolutionärer Bruderschaft“. © Cesar Perez/afp
Maduro
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro tat es ihm gleich. „Wir senden unsere Umarmung der Solidarität und der Unterstützung an den Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, dem es gelungen ist, einen Versuch des Verrats und des Bürgerkriegs zu bewältigen und seinem Volk den Sieg und den Frieden zu garantieren“, twitterte er damals. © Alexandr Kryazhev/Imago
Putin Goita
Im Juni 2025 verständigten sich Putin und Malis Militärmachthaber Assimi Goïta auf eine bilaterale Kooperation. Russland ist enger Verbündeter von Goïta, der gegen Terrormilizen in Mali auch auf russische Wagner-Söldner setzte. Das Militär hatte sich 2020 und 2021 an die Macht geputscht, die Zusammenarbeit mit Ex-Kolonialmacht Frankreich beendet und sich Moskau zugewandt. © Alexander Kazakov/Imago
Putin Sassou Nguesso Afewerki
Ende Juli 2023 war Putin gemeinsam mit Denis Sassou Nguesso, dem Präsidenten der Republik Kongo (rechts), und dem eritreischen Präsidenten Isaias Afewerki (links) beim Tag der Marine auf der Newa in St. Petersburg unterwegs. Mit ihrem Besuch beim Russland-Afrika-Gipfel konnten die beiden Staatsmänner die Achse zwischen Russland und ihren Ländern noch einmal stärken. © Alexander Kazakov/Imago
Putin Raúl Castro
Ein besonders inniges Verhältnis pflegt Russland zu Kuba. Für die hoch verschuldete Karibikinsel ist Russland einer der engsten Verbündeten und wichtigsten Geldgeber. Der Kreml bezeichnete den sozialistischen Karibikstaat, der den Ukraine-Krieg nicht verurteilt hat, als „sehr wichtigen Partner“. Im Jahr 2014 war Putin beim vormaligen Präsidenten Raúl Castro zu Gast. © Imago
Putin
Der Kremlchef ist seit Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar 2022 im Westen weitestgehend isoliert. Umso wichtiger ist ihm der Kontakt zu seinen Verbündeten – den sucht er in vielen Fällen auch per Video. Im Mai 2025 nahm er an einer Sitzung der Kommission für militärisch-technische Zusammenarbeit mit ausländischen Staaten teil.  © Alexander Kazakov/Imago

Das Konzept sei erst im Januar 2025 genehmigt worden. Bereits im Mai habe die Legion begonnen, die neue Taktik an der Front zu testen. Unter anderem in der umkämpften Industriestadt Pokrowsk. Auf die Frage, was die Testphase in Pokrowsk ergeben habe, erklärt der Offizier, dass sie von mehreren Kommissionen überprüft worden seien. Diese „sind zu dem Schluss gekommen, dass unser Experiment fortgesetzt werden sollte und unsere Maßnahmen erfolgreich waren“.

Russlands Nachschub für Pokrowsk gestoppt: Ukraine überfällt Putins Konvoi

Erst in der vergangenen Woche sorgte die Meldung eines gestoppten, russischen Durchbruchs für Aufsehen. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters teilte eine Quelle des 7. Schnellreaktionskorps mit, dass die Truppen des russischen Präsidenten Wladimir Putin etwa 30 Fahrzeuge eingesetzt haben. Damit wäre der Angriff, der bislang größte innerhalb der Stadt. Von den Einheiten verbreitete Aufnahmen zeugen von der Effizienz der ukrainischen Streitkräfte: Die schweren russischen LKW stecken in Schnee und Schlamm, während die Drohnen, die die Aufnahmen machten, darüber hinwegjagten. Besonders für die russische Infanterie schien der Angriff aussichtslos, da sich das Gelände zu beiden Seiten öffnet, sodass flüchtende Truppen nur schwer eine Deckung finden können.

Ob die 2. Internationale Legion ebenfalls Teil dieses Angriffs war, ist nicht bestätigt. Jedoch schreib unter anderem t-online, dass bei den Angriffen auch ein Leopard 2A4 Ursache der zerstörten russischen Fahrzeuge sei. Im benachbarten Myrnohrad, wo russische Streitkräfte die Einkreisung verstärken, war eine Operation zur Erweiterung eines Logistikkorridors im Gange, fügte das 7. Korps zu dem Auftrag des Konvois hinzu.

Selenskyjs internationale Legion: Auch Deutsche an der Front

Die Legionen der internationalen Verteidigung der Ukraine sind Teil der Landstreitkräfte der ukrainischen Armee. Sie zeichnen sich besonders dadurch aus, auch ausländischen Freiwilligen offenzustehen. Die Legion schreibt auf ihrer Internetseite, dass Mitglieder der internationalen Legion „an den meisten Schlüsselschlachten zur Abwehr der groß angelegten russischen Invasion in der Ukraine“ teilnahmen.

Auch der 20-jährige Drohnenpilot Hanz aus der Nähe von München ist Teil der Einheit, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) im Mai berichtete. Der Deutsche hat seine Ausbildung zum Verkäufer abgebrochen, um sich den ukrainischen Streitkräften anzuschließen. Er ist bereits seit Dezember in dem Land. Im Mai kämpfte er an der Front in der Region Charkiw. Bei der ukrainischen Armee hat Hanz einen Vertrag über drei Jahre unterschrieben. Doch der 20-Jährige denke bereits über eine Verlängerung nach – er kann sich eine Rückkehr in sein altes Leben in Deutschland nur schwer vorstellen.

Auch sein deutscher Kamerad mit dem Kampfnamen Wizard erklärt: „Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich machen sollte, wenn ich wieder nach Hause komme.“ Der 34-Jährige aus der Nähe von Hannover hat früher im IT-Support für Apple gearbeitet. „Man bewegt nichts und arbeitet nur an First-World-Problemen“, sagt er rückblickend. „Hier tue ich etwas fürs Allgemeinwohl.“ (Quellen: RND, t-online, dpa, afp, Ukrainska Pravda, frühere Berichterstattung)

Rubriklistenbild: © Genya Savilov/AFP

Kommentare