VonSophia Lotherschließen
Im Weißen Haus soll er für Angst und Schrecken gesorgt haben. Sogar eine Führung wurde abgesagt. Inzwischen ist Joe Bidens Schäferhund anderweitig untergebracht.
Washington D.C. – Joe Bidens Hund „Commander“ sorgt offenbar für Chaos im Weißen Haus – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Bereits vor einiger Zeit wurde bekannt, dass der Schäferhund der Bidens äußert aggressiv reagiere. Wie jüngst veröffentlichte Dokumente andeuten, ist die Lage deutlich gravierender als zunächst angenommen.
Wie mehrere Medien wie beispielsweise die New York Times unter Berufung auf neu veröffentlichte Dokumente berichten, sind innerhalb von nur 10 Monaten 24 Menschen angegriffen und zum Teil schwer verletzt worden. Über die Hälfte der Gebissenen musste sich ärztlich behandeln lassen. Für den Hund von Joe Biden gab es bereits Konsequenzen.
Joe Bidens Hund fiel zahlreiche Secret Service Agenten im Weißen Haus an
Der Familienhund der Bidens wurde im vergangenen Herbst aus dem Weißen Haus verbannt. Wohin er gebracht worden sei, ist nicht bekannt. Aufgrund der Beißvorfälle, die er zwischen Oktober 2022 und Juli 2023 auslöste, soll den Secret Service der USA sogar dazu gebracht haben, seine Arbeitsweise zu ändern.
„Die jüngsten Hundebisse haben uns veranlasst, unsere Einsatztaktik anzupassen, wenn Commander anwesend ist – bitte lassen Sie viel Platz“, schrieb ein stellvertretender Special Agent der Presidential Protection Division in einer inzwischen veröffentlichten E-Mail. Dabei handelte es sich offenbar keinesfalls um eine Überreaktion der Beamten.
Denn wie eine weitere Mail zeigt, schnappte der Schäferhund nicht einfach nur zu, sondern fügte betroffenen Mitarbeitern ernsthafte Verletzungen zu. Das zeigt beispielsweise ein Vorfall, der sich im Kennedy Garten auf der Südseite des Weißen Hauses ereignete. Ein Video zeigt laut den Dokumenten, wie der Spezialagent den Kennedy Garten betritt, während der Schäferhund sich ohne Leine auf der anderen Gartenseite aufhält. Plötzlich sei der Hund auf den Agenten zugerannt und habe ihn angesprungen und zu Boden gerissen. Weil so viel Blut am Boden klebte, seien Führungen im Ostflügel des Weißen Hauses zeitweise unterbrochen worden.
Mindestens 24 Bisse: Joe Bidens Schäferhund terrorisierte monatelang den Secret Service
Biden und seine Familie seien „untröstlich“ und hätten sich angesichts der Attacken „schrecklich“ gefühlt, berichtete eine der Familie nahestehende Quelle dem Sender CNN. „Commander“ kam im Dezember 2021 als Welpe ins Weiße Haus, ein Geburtstagsgeschenk von Bidens Bruder James. Die Familie hatte vor „Commander“ bereits „Major“, ebenfalls ein Deutscher Schäferhund. Major aber biss ebenfalls Mitarbeiter des Secret Service und wurde aus Sicherheitsgründen zu Familienfreunden gebracht.
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Schäferhunde haben oftmals einen großen Schutztrieb, erklärte Verhaltensforscherin und Hundetrainerin Marie Nitzschner gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. „Wird diesen Hunden keine Verantwortung abgenommen, ist das unter Umständen gefährlich“, so die Expertin und betont, man müsse bereits im frühen Hundealter klare Regeln aufstellen.
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