News-Ticker zum Ukraine-Krieg

Russland verliert 590 Soldaten binnen 24 Stunden

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  • Andreas Apetz
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Russland erleidet schwere Verluste im Ukraine-Krieg. Auch soll die Armee in einem desolaten Zustand sein. Der News-Ticker.

  • Aufklärungsdrohne am Himmel: In der Ostukraine zerstört die Luftwaffe mehrere Drohnen
  • Generalstab: Im Ukraine-Krieg sind mehr als 111.000 russische Soldaten getötet worden
  • Hinweis der Redaktion: Lesen Sie aktuelle Entwicklungen aus dem Ukraine-Konflikt in unserem Newsticker. Die hier verarbeiteten Informationen zum Ukraine-Krieg stammen teils von den Kriegsparteien aus Russland und der Ukraine. Sie lassen sich deshalb in Teilen nicht unabhängig überprüfen.

Dieser Ticker wird nicht mehr aktualisiert. Die neuesten Entwicklungen zu den russischen Verlusten im Ukraine-Krieg entnehmen Sie bitte unserem neuen News-Ticker.

+++ 11.05 Uhr: Die Sprengstoffexperten des staatlichen ukrainischen Katastrophenschutzes haben seit Beginn der russischen Invasion über 313.000 Sprengkörper entschärft. Die entsprechende Erklärung wurde vom staatlichen ukrainischen Notfalldienst auf Telegramm veröffentlicht, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.

„Seit Beginn der russischen Invasion haben die Sprengstoffeinheiten des staatlichen ukrainischen Notfalldienstes 313.113 Sprengkörper und 2.891 Kilogramm Sprengstoff neutralisiert, darunter 2.157 Fliegerbomben“, heißt es in dem Bericht.

Ein zerstörter Panzer mit einem Graffiti mit der Aufschrift „Minen“. Viele der von der russischen Armee zurückgelassenen Fahrzeuge oder Waffen wurden mit Sprengstoff vermint.

Am häufigsten waren Sprengstoffexperten in der Region Charkiw (14.121 Mal), der Region Kiew (7.119 Mal) und der Region Tschernihiw (4.315 Mal) im Einsatz. Nach Angaben des staatlichen ukrainischen Katastrophenschutzdienstes wurden in diesem Zeitraum insgesamt 77.611 Hektar kontrolliert.

Russland verliert 590 Soldaten binnen 24 Stunden

+++ 9:30 Uhr: In seinem Lagebericht vom Montag (9. Januar) hat der ukrainische Generalstab die jüngsten Entwicklungen zum Ukraine-Krieg bekannt gegeben. Innerhalb eines Tages habe das russische Militär unter anderem fast 600 Soldaten verloren.

  • Soldaten: 111.760 (+590)
  • Flugzeuge: 285
  • Hubschrauber: 275 (+3)
  • Panzer: 3080 (+11)
  • Gepanzerte Kampffahrzeuge: 6147 (+17) 
  • Artilleriesysteme: 2069 (+4)
  • Luftabwehrsysteme: 217
  • Mehrfachraketenwerfer: 431
  • Autos und andere Fahrzeuge: 4809 (+8)
  • Schiffe: 16
  • Unbemannte Kampfdrohnen: 1856 (+7) 
  • (Quelle: Bericht des ukrainischen Generalstabs vom 8. Januar)

Die Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen und liegen wesentlich höher als die Zahlen, die die russische Seite veröffentlicht.

Bilder des Ukraine-Kriegs: Großes Grauen und kleine Momente des Glücks

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Der Krieg begann Ende Februar mit Angriffen Russlands auf zahlreiche Städte der Ukraine. Die Truppen aus Moskau nahmen frühzeitig auch Kiew, die Haupstadt des Landes, unter Raketenbeschuss. Eine der russischen Raketen wurde als Teil einer Ausstellung vor dem Nationalmuseum für Militärgeschichte platziert. Kurator Pavlo Netesov wollte nach eigener Aussage mit der Ausstellung der zerstörten Ausrüstung die Bewohnerinnen und Bewohner Kiews an die Straßenkämpfe erinnern, die in anderen Städte der Ukraine tobten, von denen die Hauptstadt aber verschont blieb. © Sergei Supinsky/afp
Wolodymyr Selenskyi in Donezk
Eine dieser Städte war Donezk. Im Mai 2022 besuchte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die einstige Millionenmetropole und hörte sich dort den Bericht von Frontsoldaten an. In Donezk tobt der Krieg zwischen Russland und der Ukraine bereits seit 2014. Seitdem herrscht dort ein von Moskau installiertes Regime, das sich selbst Volksrepublik Donezk nennt. Nach einigen vorübergehenden Waffenstillstandsabkommen ist die Stadt im Südosten nun wieder Ort erbitterterte Kämpfe. © Uncredited/dpa
Menschen suchen Deckung in Lyssytschansk
Es ist vor allem die Zivilbevölkerung, wie diese beiden Kinder und Seniorinnen in Lyssytschansk, die unter dem Ukraine-Krieg leiden. Die Großstadt liegt mitten im Donbass, die seit Kriegsausbruch am schwersten umkämpfte Region in der Ukraine. Die Bewohnerinnen und Bewohner, die nicht fliehen oder konnten, müssen nun regelmäßig Schutz vor Artilleriebeschuss suchen. © Aris Messinis/afp
Tschassiw Jar, Kleinstadt der Ukraine in der Nähe Lyssytschansk
Unweit von Lyssytschansk liegt die Kleinstadt Tschassiw Jar. Dort räumen Arbeiter die Trümmer eines Hauses von der Straße, das von einer russischen „Hurrikan“-Rakete getroffen wurde. Im Juli 2022 feierte Russland vor allem in der Donbass-Region militärische Erfolge. Zahlreiche Städte und Gemeinden wurden erobert. Die Truppen Wladimir Putins schienen die Ukraine im Sturm zu erobern. © Anatolii Stepanov/afp
brennendes Weizenfeld in der Region Saporischschja
Dieser Mann in Militäruniform ist in einem brennenden Weizenfeld in der Region Saporischschja, während russische Truppen Felder beschießen, um die örtlichen Landwirte an der Getreideernte zu hindern. Die Ukraine auszuhungern und die Ernte zu stehlen, war von Anfang an Teil der russischen Strategie © Uncredited/dpa
Das sechsmonatige Jubiläum im August war ein trauriger Abschnitt im russischen Angriffs-Krieg
Das sechsmonatige Jubiläum des UKraine-Kriegs im August war ein trauriger Abschnitt der russischen Invasion. Doch die ukrainischen Streitkräfte leisteten mit Herz und allen Mitteln weiter Widerstand und feierten ihre Nation, wie hier mit Drohne und ukrainischer Flagge über dem „Monument des Mutterlands“ in Kiew. © Dimitar Dilkoff/afp
Hier wurde im September in der Stadt Kupiansk in der Kharkiv Region eine Brücke bombadiert
Im September begannen die Truppen Wladimir Putins, die Infrastruktur der ukrainischen Städte unter Beschuss zu nehmen. In der Stadt Kupiansk in der Region Kharkiw bombardierte Moskau eine Brücke. An vielen anderen Städten versuchten die russischen Streitkräfte, die Energieversorgung zu stören. © Yasuyoshi Chiba/afp
Statt eines kurzen Angriffskriegs, den der russische Präsident Wladimir Putin geplant hatte, dauert der Krieg immer noch an.
Weil die Erfolge in der Ukraine ausblieben, benötigten die russischen Truppen immer mehr Rekruten für die Front. Präsident Wladimir Putin verkündete deshalb eine Teilmobilisierung im eigenen Land. Tausende junger Männer mussten sich wie dieser Mann in der Stadt Kineschma von ihren Müttern verabschieden und in den Ukraine-Krieg ziehen. © Vladimir Smirnov/imago
Hier sieht man Putin bei einer Ansprache auf einem großen Screen auf dem Roten Platz anlässlich der Annexion von vier Regionen der Ukraine, die von russischen Truppen im September besetzt waren
Im Osten der Ukraine schuf Wladimir Putin Ende September Tatsachen. Vier Regionen des Landes, die zuvor ihre Unabhängigkeit erklärt hatten, wurden annektiert. Anlässlich der Gebietsgewinne richtete sich Putin in einer TV-Ansprache an die Bevölkerung Russlands. Zumindest auf dem Roten Platz in Moskau wurde Putins Rede frenetisch bejubelt. © Alexander Nemenov/afp
Nach der Explosion eines Lastwagens in der Nähe von Kertsch am 8. Oktober 2022 steigt schwarzer Rauch aus einem Feuer auf der Brücke von Kertsch auf
Nach der Explosion eines Lastwagens in der Nähe von Kertsch am 8. Oktober 2022 steigt schwarzer Rauch aus einem Feuer auf der Brücke von Kertsch auf. Sie ist die einzige Landverbindung zwischen Russland und der annektierten Krim-Halbinsel. Russland versprach, die Täter zu finden, ohne die Ukraine sofort zu beschuldigen. © Uncredited/afp
Ukrainische Artilleristen feuern eine 152-mm-Schleppgeschütz-Haubitze (D20) auf eine Stellung an der Frontlinie in der Nähe der Stadt Bakhmut in der ostukrainischen Region Donezk Ende Oktober während des russischen Einmarsches in die Ukraine
Ebenfalls im Oktober gelingt es der Ukraine, an vielen Frontabschnitten vorzurücken. Das gelingt den Streitkräften vor allem dank der Unterstützung aus dem Westen, die immer mehr schweres Gerät in den Konflikt liefert. Hier feuern ukrainische Artilleristen eine 152-mm-Schleppgeschütz-Haubitze (D20) auf eine Stellung an der Frontlinie in der Nähe der Stadt Bakhmut in der ostukrainischen Region Donezk ab. © Dimitar Dilkoff/afp
Ein Einwohner von Cherson hebt seinen Daumen zur Unterstützung der Ukraine auf dem Hauptplatz der Stadt nach der Befreiung von den russischen Besatzern
Mitte November gelingt den ukrainischen Truppen ein großer Erfolg. Sie können die Hafenstadt Cherson im Südosten des Landes zurückerobern. Die Millionenmetropole besitzt neben hohem strategischem auch symbolischen Wert im Kampf gegen Russland. Ein Bewohner feiert die Befreieung mit erhobenem Daumen im Zentrum der Stadt. © Celestino Arce Lavin/dpa
An diesem Tag hielt die Welt den Atem an: Eine Luftaufnahme zeigt den Ort, an dem am 15. November 2022 zwei Männer im ostpolnischen Dorf Przewodow, nahe der Grenze zur kriegszerstörten Ukraine, durch einen Raketeneinschlag getötet wurden
An diesem Tag hielt die Welt den Atem an: Eine Luftaufnahme zeigt den Ort, an dem am 15. November 2022 zwei Männer im ostpolnischen Dorf Przewodow, nahe der Grenze zur kriegszerstörten Ukraine, durch einen Raketeneinschlag getötet wurden. Russland attackierte die Ukraine mit einem massiven Angriff auf die zivile Infrastruktur, wodurch Millionen von Haushalten ohne Strom blieben. Unmittelbar nach dem Vorfall gab es Befürchtungen, dass es sich um eine neue Eskalation des Konflikts handeln könnte, doch am 16. November 2022 gab Polen bekannt, dass das Geschoss wahrscheinlich von der ukrainischen Luftabwehr stammte. Diese Theorie wurde dann auch von Washington bestätigt. © Wojtek Radwanski/Damien Simonart/afp
ein Werk des britischen Straßenkünstlers Banksy auf einer mit Schnee bedeckten Panzerabwehrkonstruktion
Auch Banksy besuchte die Ukraine inmitten des Krieges. Ein am 17. November 2022 aufgenommenes Foto zeigt ein Werk des britischen Straßenkünstlers auf einer mit Schnee bedeckten Panzerabwehrkonstruktion auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew. Zu diesem Zeitpunkt war bereits klar, dass die Ukraine sich auf einen Winter des Krieges einstellen wird müssen. © Sergei Supinsky/afp
Dmitri Schewtschenko, Mitarbeiter von Rosenergoatom, inspiziert einen Tank mit destilliertem Wasser, um den Betrieb des vierten Blocks des Kernkraftwerks Saporischschja zu gewährleisten
Weitere harte Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur. Sogar Kernkraftwerke werden zum Ziel russischer Raketen. Dmitri Schewtschenko, Mitarbeiter von Rosenergoatom, inspiziert einen Tank mit destilliertem Wasser, um den Betrieb des vierten Blocks des Kernkraftwerks Saporischschja zu gewährleisten, der durch Beschuss im Zuge der russischen Militäroperation in der Ukraine in Enerhodar beschädigt wurde. © Alexey Kudenko/imago
Eine Frau spielt Gitarre in einer Kneipe während eines Stromausfalls in Lemberg am 2. Dezember 2022
Kleine Momente des Glücks im Wahnsinn des Krieges: Eine Frau spielt Gitarre in einer Kneipe während eines Stromausfalls in Lemberg am 2. Dezember 2022, als die Stadt nach den jüngsten massiven russischen Luftangriffen auf die ukrainische Energieinfrastruktur von einem geplanten Stromausfall betroffen ist. © Yuriy Dyachyshyn/afp
Hier trifft sie auf den Heiligen Mykola (Heiliger Nikolaus) am 19. Dezember 2022 in Cherson, inmitten der russischen Invasion in der Ukraine
Für einen Augenblick darf dieses Mädchen einfach Kind sein. Hier trifft sie auf den Heiligen Mykola (Heiliger Nikolaus) am 19. Dezember 2022 in Cherson, inmitten der russischen Invasion in der Ukraine © Dimitar Dilkoff/afp
Ukraine-Krieg - Jahrestag Kriegsbeginn- Kiew
Ukrainische Soldaten erinnern am 24. Februar 2023 an der Sophienkathedrale in Kiew an den Beginn des Ukraine-Kriegs ein Jahr zuvor. © Kay Nietfeld/dpa
Ukraine-Krieg - Orthodoxe Ostern in Saporischschja
Die kirchlichen Rituale werden in der Ukraine auch im April 2023 befolgt: Orthodoxe christliche Priester und Gläubige bei der Segnung der traditionellen Osterkörbe am Ostersonntag in der St. Nikolaus-Kirche in Saporischschja. © Andriy Andriyenko/dpa
Ukraine-Krieg - Ukrainische Gegenoffensive im Süden des Landes
Ukrainische Soldaten gestikulieren im September 2023 auf ihrem Bradley Fighting Vehicle (BFV) in der Frontstadt Orichiw. Aus ihrem amerikanischen Schützenpanzer berichten sie von schweren Gefechten. Seit Kriegsbeginn stand Orichiw unter ständigem Beschuss der russischen Armee. © Oliver Weiken/dpa
Ukraine-Krieg - Kupjansk
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (Mitte) wird am 30. November 2023 während eines Besuchs in einem Gefechtsstand an der Front in Kupjansk über die Kriegssituation informiert. © dpa
Lwiw
Auch im Dezember 2023 feiern die Menschen in der Ukraine Weihnachten. In Lwiw besuchen sie den Gottesdienst an Heiligabend und bereiten sich darauf vor, den ersten Weihnachtsfeiertag am 25. Dezember zu feiern.  © Yuriy Dyachyshyn/AFP
Ukraine-Krieg - Charkiw
Ein großer Haufen Trümmer mit Resten von russischen Raketen liegt in der Stadt Charkiw. In den frühen Morgenstunden des 15. Februar 2024 schlug eine russische Rakete in einem Wohngebiet von Chugugyv ein und tötete eine 67-jährige Frau. © Ximena Borrazas/dpa
Charkiw
Trotz Gesprächen über eine Waffenruhe dauert der Ukraine-Blick auch im Jahr 2025 weiter an. Charkiw steht mehrmals schwer unter russischem Beschuss. Das Kunstwerk „Kreuz des Friedens“ mit einem Kruzifix aus 20.000 Fragmenten russischer Artilleriegeschosse wurde vom amerikanisch-ukrainischen Künstler Sergey Melnikoff (besser bekannt als MFF) und dem ukrainischen Künstler Viktor Belchik geschaffen. © Sergey Bobok/AFP
Ukraine-Krieg - Sumy
Bei einem schweren russischen Luftschlag mit ballistischen Raketen gegen die Stadt Sumy kommen am Palmsonntag 2025 mehr als 30 Menschen ums Leben. Mehr als 100 Zivilpersonen werden verletzt. Unter den Toten sind auch Kinder. © Evgeniy Maloletka/dpa

Verluste Russlands: Ukrainische Armee wehrt Angriff ab und zerstört russische Hubschrauber

Update vom Montag, 9. Januar, 8.10 Uhr: Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte berichtet, dass die russische Armee mindestens sieben Raketen, 31 Luftangriffe und über 70 MLRS-Angriffe gegen die Ukraine geflogen hat. The Kyiv Independent zufolge, schossen ukrainische Streitkräfte im gleichen Zeitraum drei russische Hubschrauber - einen Ka-52, Mi-24 und Mi-8 - sowie drei Drohnen vom Typ Orlan-10 ab. Zudem sollen ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen 24 Stunden 17 Gebiete angegriffen haben, in denen eine Konzentration russischer Truppen sei und drei Angriffe auf deren Flugabwehrraketenstellungen durchgeführt. 

Verluste im Ukraine-Krieg: Russland tötet angeblich eigene Soldaten

+++ 20.20 Uhr: Berichte werfen immer wieder ein desolates Bild auf die russische Armee. Nun soll eine Einheit der russischen Nationalgarde sechs Soldaten aus den eigenen Reihen erschossen haben. Der Grund: Die Männer hatten offenbar signalisiert, sich den ukrainischen Streitkräfte im südlichen Saporischschja ergeben zu wollen. Das teilte der ukrainische Generalstab in seinem täglichen Bericht mit. Die Streitkräfte seien erschossen worden, um „die Ausbreitung von Panik unter den Soldaten zu verhindern“, zitierte The Kyiv Independent den Generalstab.

Die Erschießung von Deserteuren gilt in Russland zwar nicht als Teil der offiziellen Militärdoktrin, allerdings gibt es immer wieder Berichte über die Verbreitung dieser Praxis. Im November meldete das britische Verteidigungsministerium etwa, dass Russland dafür besondere Einheiten der russischen Armee einsetzt. Sie sollen russische Soldaten am Rückzug hindern.

News zum Ukraine-Krieg: Weitere Kampfhubschrauber abgeschossen

+++ 19.05 Uhr: Insgesamt drei russische Drohnen und drei Kampfhubschrauber haben die ukrainischen Verteidiger am Sonntag abgeschossen. Das berichtete der ukrainische Generalstab in seinem täglichen Bericht. Zudem seien in den vergangenen 24 Stunden zehn ukrainische Luftangriffe auf Regionen, „in denen sich der Feind konzentriert“ durchgeführt worden. Den Angaben zufolge seien außerdem Treibstofflager getroffen worden.

Verluste im Ukraine-Krieg: Russischer Kampfhubschrauber abgeschossen

+++ 17.30 Uhr: Ukrainische Streitkräfte haben nach eigenen Angaben an der Ostfront erneut eine russische Drohne sowie zusätzlich einen Kampfhubschrauber abgeschossen. Zwischen 11 und 14 Uhr seien die Flugobjekte von ukrainischen Luftabwehrraketen getroffen worden, zitierte Ukrainska Pravda die ukrainische Luftwaffe. Dabei handelte es sich „höchstwahrscheinlich“ um einen Ka-52-Hubschrauber und eine Orlan-10-Aufklärungsdrohne. Zuvor wurde über der Region Dnipropetrowsk ebenfalls eine feindliche Aufklärungsdrohne zerstört.

Ukraine-Krieg: Ukrainische Marinesoldaten töten russische Soldaten

+++ 13.20 Uhr: Ukrainische Marinesoldaten hätten im Laufe des vergangenen Tages (7. Januar) acht russische Soldaten getötet. Dies teilte der Pressedienst der ukrainischen Marine auf Facebook mit. „Gestern vernichteten die Marinesoldaten acht Besatzer“, heißt es in dem Bericht. Artillerieeinheiten und Einheiten der ukrainischen Marineinfanterie hätten dem russischen Militär Feuerschaden zugefügt. Die Verluste der russischen Streitkräfte würden derzeit geprüft.

Ukraine-Krieg: Ein mit Leichen russischer Soldaten beladener Zug kommt in Russland an

+++ 10.15 Uhr: Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte hat gemeldet, dass ein Zug mit Kühlgeräten, die mit toten russischen Soldaten beladen waren, in der russischen Oblast Kemerowo eingetroffen ist. „Der Feind hat weiterhin Verluste zu beklagen. Ein Zug mit Kühlschränken voller toter Russen ist im Gebiet Kemerowo aus Rostow am Don angekommen“, so der Generalstab. „Die Leichen sollen in die örtlichen Leichenhallen gebracht werden.“

Ukraine-Krieg: Ukrainisches Militär greift russische Stellungen an

+++ 8.35 Uhr: Die ukrainischen Streitkräfte haben 26 russische Stellungen angegriffen, wie der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte am Morgen mitgeteilt hat. Der Generalstab gab nicht an, wo sich die Stellungen befanden. Nach Angaben des Generalstabs erleiden die russischen Streitkräfte bei ihren Offensivoperationen in der Nähe von Bachmut, Awdijiwka und Lyman in der Region Donezk schwere Verluste.

Ukraine-Krieg: Russische Verluste verhindern Kessel um Bachmut

Update vom Sonntag, 8. Januar, 6.00 Uhr: Wie das Institut für Kriegsstudien mitteilt, seien russische Truppen noch weit davon entfernt, Bachmut einzukesseln. Die russische Offensive in Soledar, Oblast Donezk, deute aufgrund hoher Verluste nicht auf eine bevorstehende Einkreisung von Bachmut hin – im Gegensatz zu den Behauptungen russischer Propagandisten, Russland habe Soledar eingenommen. So ist die Einschätzung des Instituts für Kriegsstudien.

Russische Verluste im Ukraine-Krieg: „Tiefer Rückzug“ für Russland nicht mehr möglich

+++ 21.20 Uhr: Dank der Maßnahmen der ukrainischen Verteidigungskräfte können die russischen Angreifer an der Tavria-Front sich nicht mehr weit hinter die Frontlinien zurückziehen. Das berichtete der ukrainische Brigadegeneral Oleksandr Tarnavskyi: In diesem Gebiet gebe es „für den Feind das Konzept des ‚tiefen Rückzugs‘ nicht mehr.“

Man habe außerdem an den Fronten von Charkiw und Cherson dank einer „geschickten Kombination aus Feuer und Manöver“ erfolgreiche Gegenoffensiven durchgeführt. Das ukrainische Militär kontrolliere nun die Verteidigungshandlungen der russischen Besatzungstruppen.

Verluste im Ukraine-Krieg: Explosionen in russisch besetzten Gebieten

Update vom Samstag, 7. Januar, 7.15 Uhr: Der ukrainische Generalstab berichtet, dass das ukrainisches Militär russische Angriffe in der Nähe von 14 Siedlungen in den Oblasten Luhansk und Donezk abgewehrt hat. Das vermeldet The Kyiv Independent.

Im Laufe des vergangenen Tages hat Russland einen Raketenangriff und 20 Angriffe mit Mehrfachraketen abgefeuert, teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte weiter mit.

Russische Verluste im Ukraine-Krieg: Russland verliert 539 Wehrpflichtige

+++ 15.55 Uhr: Laut einer gemeinsamen Berechnung der BBC Russland und der russische Nachrichtenagentur Mediazone sind nach aktuellem Stand 539 russische Wehrpflichtige in der Ukraine getötet worden. Die bei dem Angriff in Makijiwka gefallenen wehrpflichtigen Soldaten wurden dabei nicht eingerechnet.

„Auf der Grundlage öffentlich zugänglicher Daten ist es uns gelungen, die Namen von 500 Wehrpflichtigen zu ermitteln, die seit Oktober in der Kampfzone auf dem Territorium der Ukraine getötet wurden. Weitere 39 Personen sind auf dem Territorium Russlands gestorben“, so der Bericht. Als angebliche Todesursache seien dabei am häufigsten Herzprobleme, Unfälle und Alkoholmissbrauch gemeldet worden.

Laut Bericht der Ukrainska Pravda jedoch sollen die Wehrpflichtigen als Gründe für die hohen russischen unter anderem den intensiven und präzisen Artilleriebeschuss aus der Ukraine nennen. Auch die schlechte Koordinierung zwischen den russischen Einheiten sowie Probleme mit der Kommunikation und dem Kartenmaterial würden genannt.

Verluste im Ukraine-Krieg: Keine taktischen Erfolge Russlands

Update vom Freitag, 06. Januar, 07.48 Uhr: Gestern starteten russische Truppen Offensiven in Richtung Bachmut und Lyman. Dabei versuchten sie ihre taktische Position in Richtung Kupiansk und Avdiivka zu verbessern. Der Versuch blieb laut eines Berichtes erfolglos. Die Verteidigungskräfte der Ukraine konnte russische Angriffe in der Nähe von insgesamt zwölf Siedlungen abgewehrt.

Verluste im Ukraine-Krieg: Russische Soldaten mit Mörsern vertrieben

Erstmeldung vom Donnerstag, 05. Januar: Moskau/Kiew – Scharfschützen des ukrainischen Grenzschutzes sollen an der Bachmut-Front mehrere russische Soldaten aus einer Entfernung von 1500 Metern mithilfe von Scharfschützengewehren getötet haben. Darüber hinaus sollen Mörser eingesetzt worden sein, um weitere Soldaten der russischen Armee zu vertreiben. Dies berichtet der Staatliche Grenzschutzdienst der Ukraine auf Telegram.

Darüber hinaus sind Videoaufnahmen aufgetaucht, die angeblich zeigen, wie Jewgeni Prigoschin, Chef der Söldnergruppe Wagner, rekrutierte Gefangene beglückwünscht, die nach sechsmonatigen Einsätzen in der Ukraine begnadigt wurden. Das russische Staatsagentur RIA Novosti veröffentlichte das Video, in dem Prigoschin mutmaßliche Wagner-Rekruten, umarmt und mit ihnen spricht. Zuletzt sind in den Kämpfen rund um Bachmut auch viele Wagner-Söldner getötet worden – Russland wertet die Kämpfer jedoch nicht als offizielle Todesopfer. (nak/kas)

Rubriklistenbild: © Celestino Arce Lavin/dpa

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