Die in den Ermittlungen zu Jeffrey Epstein und Sean «Diddy» Combs involvierte Bundesstaatsanwältin Maurene Comey ist Medienberichten zufolge gefeuert worden.
US-Präsident Donald Trump gerät nach Maurene Comeys Entlassung erneut in die Kritik. Die Verbindung zum Epstein-Skandal bleibt brisant.
Washington, D.C. – Die Bundesstaatsanwältin Maurene Comey, die an den Strafverfahren gegen Jeffrey Epstein und seine Komplizin Ghislaine Maxwell beteiligt war, wurde am Mittwoch entlassen. Dies bestätigten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Die Mitteilung über Comeys Kündigung nannte keinen Grund. Sie verwies auf die weitreichenden Befugnisse des Präsidenten laut US-Verfassung. Dies berichtete eine der mit der Angelegenheit vertrauten Personen, die anonym bleiben wollte, da es sich um eine Personalfrage handelt. Das Schreiben wurde von Francey Hakes unterzeichnet, einer politischen Ernannten im Justizministerium, die das Exekutivbüro der US-Staatsanwälte leitet.
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Kritik an US-Regierung: Umgang mit Epstein-Fall unter Beschuss
Es war nicht bekannt, ob Comeys Entlassung mit dem Epstein-Fall oder ihrer Verwandtschaft zum ehemaligen FBI-Direktor zusammenhing. Letzterer wurde während Donald Trumps erster Amtszeit entlassen.
Das Justizministerium und das Weiße Haus stehen seit Wochen unter heftiger Kritik von Trumps rechter Basis. Es geht um den Umgang mit dem Epstein-Fall und die Entscheidung, keine weiteren Akten zum Sexhandel-Fall des ehemaligen Finanziers freizugeben. Epstein erhängte sich 2019 in Untersuchungshaft. 2021 wurde Maxwell wegen Sexhandels verurteilt. Combs wurde kürzlich in einem Sexhandel-Prozess teilweise freigesprochen.
US-Justizministerium unter Trump: Neue Ermittlungen gegen Ex-FBI-Chef James Comey eingeleitet
Das Justizministerium bestätigte letzte Woche die Eröffnung einer Strafuntersuchung gegen James Comey. Er war häufiges Ziel Trumps und spielte eine Rolle bei den Ermittlungen zu den Verbindungen von Trumps Wahlkampf 2016 nach Russland. Während seiner ersten Amtszeit entließ Trump Comey mitten in seiner zehnjährigen Amtszeit als FBI-Direktor.
Ein Sprecher des Southern District of New York lehnte eine Stellungnahme ab.
Zu den Autoren
Shayna Jacobs ist Reporterin für Bundesgerichte und Strafverfolgung im Team für nationale Sicherheit bei der Washington Post, wo sie über die südlichen und östlichen Bezirke von New York berichtet.
Perry Stein berichtet für die Washington Post über das Justizministerium und das FBI. Senden Sie ihr sichere Nachrichten über Signal unter perrystein.05.
Jeremy Roebuck berichtet für die Washington Post über das Justizministerium und das FBI. Senden Sie ihm vertrauliche Hinweise über Signal an jeremyroebuck.04.
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Dieser Artikel war zuerst am 17. Juli 2025 in englischer Sprache bei der „Washingtonpost.com“ erschienen – im Zuge einer Kooperation steht er nun in Übersetzung auch den Lesern der IPPEN.MEDIA-Portale zur Verfügung.