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Auf Kirk-Trauerfeier weicht Trump plötzlich vom Skript ab – und entlarvt sich selbst: „Ich hasse sie“

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  • Nils Thomas Hinsberger
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  • Felix Busjaeger
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Charlie Kirks Trauerfeier ist eine politische Großveranstaltung. Die gesamte Republikaner-Elite ist vor Ort. Trumps Minister und der US-Präsident halten Trauerreden.

Update, 11.43 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat gestern eine für eine Trauerfeier ungewöhnliche Bekanntgabe gemacht. Er kam plötzlich auf ein ganz anderes Themenfeld und sagte: „Ich glaube, wir haben eine Antwort auf Autismus gefunden“.

Gedenken an Charlie Kirk mit Trump und Co.: die Trauerfeier in Bildern

Die Utah Valley Universität, Tatort des Attentats auf Kirk
Am 10. September wurde der rechte Influencer Charlie Kirk während einer Veranstaltung in Utah erschossen. Die Trauer um den Vertrauten Donald Trumps ist groß. Der US-Präsident ordnete an, die Flaggen auf Bundesgebäuden auf Halbmast zu hängen. Die Utah Valley Universität, Tatort des Attentats auf Kirk, folgte dem Beispiel aus Washington DC. © imago
Bereits im Morgengrauen sammelte sich die MAGA-Bewegung rund um das Stadion in Arizona, in dem die gigantische Trauerfeier für Charlie Kirk am Vormittag starten sollte.
Bereits im Morgengrauen sammelte sich die MAGA-Bewegung rund um das Stadion in Arizona, in dem die gigantische Trauerfeier für Charlie Kirk am Vormittag starten sollte. © imago
Das Stadion selbst war zu Beginn der Trauerfeier von Charlie Kirk bis auf den letzten Platz besetzt.
Das Stadion selbst war zu Beginn der Trauerfeier von Charlie Kirk bis auf den letzten Platz besetzt. Mehr als 70.000 Menschen sollen letztlich dabei gewesen sein. Darunter befanden sich neben US-Präsident Donald Trump und Vizepräsident J. D. Vance zahlreiche weitere Vertreterinnen und Vertreter des Trump-Kabinetts. © imago
Verteidigungsminister Pete Hegseth
Im Publikum bei der Trauerfeier Charlie Kirks befand sich auf Verteidigungsminister Pete Hegseth, der gemeinsam mit seiner Frau Jennifer Rauchet aus Washington DC nach Phoenix im US-Bundesstaat Arizona gereist war. © imago
Höhepunkt der mehrstündigen Veranstaltung in Arizona war die Rede Donald Trumps
imago834700717.jpg © imago
Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr.,
Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr., wie Hegseth in Begleitung seiner Frau, der Schauspielerin Cheryl Hines, hielt ebenfalls eine Rede bei der Trauerfeier für Charlie Kirk. © afp
Festnahme eines Tatverdächtigen namens Tyler Robinson.
Wenige Tage nach dem Attentat auf Charlie Kirk meldete das FBI die Festnahme eines Tatverdächtigen namens Tyler Robinson. Dem 22-Jährigen droht die Todesstrafe. © afp
State Farm Stadium in Phoenix, Arizona.
Während die Ermittlungen rund um das Attentat auf Charlie Kirk noch laufen, starten bereits die Vorbereitungen für eine gigantische Trauerfeier. Stattfinden wird diese im State Farm Stadium in Phoenix, Arizona. Das mehr als 60.000 Zuschauer fassende Stadion wird sonst von der American Football Mannschaft Arizona Cardinals als Heimspielstätte genutzt. © PATRICK T. FALLON
Tod von Charlie Kirk im State Farm Stadium
Schon während des Heimspiels der Arizona Cardinals gegen die Carolina Panthers wurde an den Tod von Charlie Kirk im State Farm Stadium erinnert. Kirk lebte mit seiner Frau und den beiden gemeinsamen Kindern im US-Bundesstaat Arizona, wo sich auch das Hauptquartier der von ihm gegründeten Organisation Turning Point USA befindet. © afp
Donald Trump. Der US-Präsident, hier mit Kirk auf einer Veranstaltung seiner Organisation Turning Point USA
Zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus dem rechtspolitischen Spektrum der USA haben ihre Teilnahme an der Trauerfreier für Charlie Kirk bekanntgegeben. Allen voran Donald Trump. Der US-Präsident, hier mit Kirk auf einer Veranstaltung seiner Organisation Turning Point USA, wird als Redner im State Farm Stadium in Phoenix erwartet. © afp
Vance moderiert „Charlie Kirk Show“
Neben Donald Trump wird auch sein Stellvertreter in Phoenix erwartet. Vizepräsident J. D. Vance verband nach eigener Aussage eine „enge Freundschaft“ mit dem ermordeten Charlie Kirk. Nach dessen Tod und zu seinen Ehren moderierte Vance den Podcast „The Charlie Kirk Show“. In der Folge versammelte er zahlreiche Verbündete und Freunde des rechten Influencers. © dpa
Verteidigungsminister Pete Hegseth (l.), hier in Begleitung seiner Frau Jennifer Rauchet und Air Force General Dan Caine
Neben Vizepräsident J. D. bringt Donald Trump sein halbes Kabinett mit nach Arizona. Verteidigungsminister Pete Hegseth (l.), hier in Begleitung seiner Frau Jennifer Rauchet und Air Force General Dan Caine ist ebenso dabei wie.... © AFP
Tulsi Gabbard, die in der Trump-Administration den Posten der Direktorin für die US-Geheimdienste bekleidet
Ebenfalls erwartet aus Washington DC wird Tulsi Gabbard, die in der Trump-Administration den Posten der Direktorin für die US-Geheimdienste bekleidet. Die ehemalige Demokratin und neuerliche Republikanerin sprach bereits bei einer Gedenkfeier für Krik in Washington DC. Dort verglich Gabbard den Mord an Kirk mit dem Terroranschlag vom 11. September 2001.  © AFP
Sergio Gor (l.), der unter Donald Trump Direktor für Personalangelegenheiten im Weißen Haus ist
Ebenso Redner bei der Trauerfeier für Charlie Kirk ist laut Ankündigung Sergio Gor (l.), der unter Donald Trump Direktor für Personalangelegenheiten im Weißen Haus ist. Hier kommt Gor in Begleitung von Finanzminister Scott Bessent nach einer Reise nach Florida auf dem Rasen des Weißen Hauses an.  © AFP
Trumps Berater Stephen Miller
Trumps Berater Stephen Miller ist der nächste Gast, der Charlie Kirks Trauerfeier besuchen wird. Miller, hier mit FBI-Direktor Kash Patel im Oval Office des Weißen Hauses, gilt als radikaler Einflüsterer der Trump-Regierung. Als Gast in der von Vizepräsident J. D. Vance moderierten Folge des Podcasts „The Charlie Kirk Show“ kündigte Miller - im Namen Kirks - einen erbarmungslosen Kampf gegen die politische Linke in den USA an. Daraum habe Kirk persönlich in einer letzten Textnachricht vor seinem Tod gebeten. © afp
US-Außenminister Rubio in Israel
Marco Rubio komplettiert die Reisegruppe des Trump-Kabinetts, die sich am Sonntag auf den Weg nach Phoenix zur Trauerfeier Charlie Kirks macht. Mit der Teilnahme des Außenministers befinden sich drei der ersten sechs Personen, die im Fall eines Ausscheidens von Trump dessen Posten als US-Präsident übernehmen würden, in Arizona. © dpa
Nach dem Attentat auf Charlie Kirk in Utah
Entsprechend groß werden die Sicherheitsvorkehrungen rund um die Gedenkveranstaltung für Charlie Kirk in Phoenix, Arizona, sein. Bereits nach dem Attentat in Utah waren, wie hier zu sehen, schwer bewaffnete Polizisten im Einsatz. © imago
Tucker Carlson, der ehemalige Moderator von Fox News.
Nicht nur Politiker nehmen Abschied von Charlie Kirk, sondern auch mehrere Vertreter der politischen Rechten aus der Welt der Sozialen Medien und des Fernsehens. Darunter auch Tucker Carlson, der ehemalige Moderator von Fox News, der Stammgast auf Veranstaltungen von Kirks Organisation Turning Point USA ist. © afp
Kirks Witwe, Erika Kirk, wird wohl ebenfalls an der Trauerfeier für ihren ermordeten Ehemann teilnehmen. Die 36-Jährige, hier gemeinsam mit Vizepräsident JD Vance und seiner Frau Usha, hat bereits kurz nach dem Attentat angekündigt, die politische Arbeit ihres Mannes fortsetzen zu wollen. Am 18. September wurde sie zum neuen CEO von Kirks Organisation Turning Point USA gewählt.
547911086.jpg © Ross D. Franklin/imago
Donald Trump Jr und Bettina Anderson
Die Familie Trump vertritt in Phoenix bei der Trauerfeier für Charlie Kirk neben Familienoberhaupt Donald auch dessen ältester Sohn, Donald Trump Jr. Der 47-Jährige, hier in Begleitung von Lebensgefährtin Bettina Anderson, soll seinen Vater und Kirk miteinander bekannt gemacht und so den Grundstein gelegt haben für die erfolgreiche Zusammenarbeit des damaligen Präsidentschaftskandidaten und des rechten Influencers. © afp
Wandbild von Charlie Kirk in Israel
Doch nicht nur in den USA wird in diesen Tagen an den Tod von Charlie Kirk erinnert. In der israelischen Stadt Ashdod verewigte der Graffiti-Künslter Dudi Shaval den rechten Influencer mit einem Wandbild, das Kirk mit Engelsflügeln zeigt. © imago
Trauer und Hingabe im Arizona Cardinals Stadium: Anhänger des erschossenen rechten Aktivisten Charlie Kirk zeigen ihre Verbundenheit.
Trauer und Hingabe im Arizona Cardinals Stadium: Anhänger des erschossenen rechten Aktivisten Charlie Kirk zeigen ihre Verbundenheit mit dem verstorbenen Turning Point USA-Gründer. © Jae C. Hong/dpa
Imposante Gedenkfeier im State Farm Stadium: Große Leinwände zeigen „Remembering Charlie Kirk“ (1993-2025), während US-Flaggen das Stadion schmücken.
Imposante Gedenkfeier im State Farm Stadium: Große Leinwände zeigen „Remembering Charlie Kirk“ (1993-2025), während US-Flaggen das Stadion schmücken.  © Ross D. Franklin/dpa
Hochkarätige Teilnahme bei Charlie Kirks Trauerfeier: Tesla-Chef Elon Musk und weitere prominente Vertreter der konservativen Bewegung sind zur Gedenkfeier nach Arizona gereist.
Hochkarätige Teilnahme bei Charlie Kirks Trauerfeier: Tesla-Chef Elon Musk und weitere prominente Vertreter der konservativen Bewegung sind zur Gedenkfeier nach Arizona gereist.  © Ross D. Franklin/dpa
Glaube und Politik vereint: Die Trauerfeier für Charlie Kirk verbindet christliche Symbolik mit politischer Botschaft, wie das prominente Kreuz im State Farm Stadium verdeutlicht.
Glaube und Politik vereint: Die Trauerfeier für Charlie Kirk verbindet christliche Symbolik mit politischer Botschaft, wie das prominente Kreuz im State Farm Stadium verdeutlicht. © John Locher/dpa

Kirk-Witwe auf Trauerfeier: „Antwort auf Hass ist nicht Hass“

Update, 10.09 Uhr: Auf der Trauerfeier für Charlie Kirk gab es auch viele Kampfansagen an politische Widersacher. Seine Witwe Erika Kirk hatte sich das offenbar anders vorgestellt – sie hat in ihrer Rede die USA zur Versöhnung aufgerufen. „Die Antwort auf Hass ist nicht Hass“, sagte sie. „Die Antwort, die wir aus dem Evangelium kennen, ist Liebe“.

Trump-Berater Miller auf Kirk-Trauerfeier: „Sie haben Drachen geweckt“

Update, 8.11 Uhr: Die Atmosphäre bei der Trauerfeier für Charlie Kirk glich einer Mischung aus religiösem Erweckungstreffen und einer politischen Kundgebung im Stil von „Make America Great Again“, bilanziert die Nachrichtenagentur Reuters. Ein Beispiel: Der einflussreiche Berater des Weißen Hauses, Stephen Miller, schwor, Kirks Tod als treibende Kraft zu nutzen, um dessen Werk zu vollenden. „Sie haben keine Ahnung, welchen Drachen Sie geweckt haben“, sagte Miller an die Adresse der Täter gerichtet. 

Kirk-Trauerfeier dauert sechs Stunden – Trump wählt aggressive Rhetorik

Update, 22. September, 6.46 Uhr: Bei der sechsstündigen Trauerfeier für Charlie Kirk hat Donald Trump das Land in der Krise wohl kaum hinter sich vereint, sondern weitere Spaltung vorangetrieben. Der US-Präsident bezeichnete das Attentat als „Angriff auf die Vereinigten Staaten von Amerika“, griff jedoch sofort Demonstranten und Medien an.

Trump nannte Demonstranten „bezahlte Agitatoren“ und sprach von „Radikalen und ihren Verbündeten in den Medien“, wie die AFP berichtet. Seine Drohungen gegen Chicago mit einem Nationalgarde-Einsatz unterstrichen die aggressive Rhetorik. Einige Redner riefen im Namen Kirks zu „spiritueller Kriegsführung“ gegen Andersdenkende auf.

Update, 01.13 Uhr: Präsident Donald Trump betont, dass die Ermordung von Charlie Kirk einen Angriff auf die Werte aller Konservativen darstelle. „Charlie wurde getötet, weil er genau die Ideen vertreten hat, an die praktisch jeder in diesem Bereich und an den meisten anderen Orten in unserem Land zutiefst geglaubt hat“, erklärt Trump. Er hob hervor, dass „die Waffe auf ihn gerichtet war, aber die Kugel war auf uns alle abgefeuert. Diese Kugel war auf jeden einzelnen von uns abgefeuert“.

Weiter sagt Trump: „Der Attentäter ist mit seinem Vorhaben gescheitert, denn Charlies Botschaft wurde nicht zum Schweigen gebracht. Sie ist jetzt größer, besser und stärker als je zuvor.“ Trump kündigt an, Charlie Kirk posthum die „Presidential Medal of Freedom“ zu verleihen. Die höchste zivile Ehre in den USA. Damit ist die Veranstaltung auch beendet.

Bei Kirk-Trauerfeier: Trump erklärt, er hasse seine Gegner – „Ich wünsche ihnen nicht das Beste“

Update, 00.58 Uhr: Und plötzlich entlarvt Trump sich selbst und seine politische Agenda. Während seiner Rede äußert der Präsident, dass er es schwer finde, Mitgefühl für seine Rivalen zu empfinden. Trump sagte über Kirk: „Er war ein Missionar mit einem edlen Geist und einem großen, großen Ziel. Er hasste seine Gegner nicht. Er wollte das Beste für sie.“

Dann weicht Trump vom Skript ab: „In diesem Punkt war ich mit Charlie nicht einer Meinung. Ich hasse meine Gegner“, erklärt er. „Und ich wünsche ihnen nicht das Beste.“ Mit einem Achselzucken entschuldigt sich Trump bei Erika Kirk und fügte hinzu, dass dies einfach nicht seiner Natur entspreche. „Erika, Sie können mit mir und der ganzen Gruppe sprechen, aber vielleicht können sie mich davon überzeugen, dass das nicht richtig ist, aber ich kann meine Gegner nicht ausstehen“, so Trump.

Donald Trump bei Charlie Kirks Trauerfeier.

Update, 00.47 Uhr: Donald Trump dankt allen Kabinettsmitgliedern und Abgeordneten, die zu der Trauerfeier gekommen sind. Einer der letzten Worte, die Kirk zu Trump gesprochen habe, soll gewesen sein: „Ich bitte Sie retten sie Chicago.“ Genau das wolle Trump machen, so der US-Präsident. Trump geht auf Kirks Werdegang ein – von Highschool bis zur Gründung von „Turning Point USA“. „Unser größter Verfechter der amerikanischen Freiheit ist unsterblich geworden“, sagt Trump. „Er ist jetzt ein Märtyrer für die amerikanische Freiheit.“

Plötzlich geht es um Autismus. Man habe eine „Lösung“ gefunden, morgen soll es eine Pressekonferenz mit Gesundheitsminister Kennedy geben. Es solle eine der wichtigsten seiner Pressekonferenzen werden, erklärt der US-Präsident. Dann geht es wieder um Kirk.

Charlie Kirks Trauerfeier live im Ticker: Donald Trump hält Rede und spricht von „kaltblütigem Monster“

Update, 00.27 Uhr: Jetzt hält US-Präsident Donald Trump seine Rede. Charlie Kirks Name werde auf ewig als Patriot in die US-Geschichte eingehen. Er werde ewig leben, sagt Trump. „Heute ist Amerika eine Nation in Trauer“, so Trump. Kirk sei von einem „kaltblütigen Monster“ erschossen worden. Kirk habe Amerika mit allem geliebt, was er hatte. „Er wurde gewaltsam getötet, weil er sich für Freiheit und Gerechtigkeit, für Gott, sein Land, für Vernunft und gesunden Menschenverstand einsetzte.“

Update, 00.18 Uhr: Erika Kirk kämpft mit den Worten. Schließlich sagt sie sie vergebe dem jungen Mann, der Charlie Kirk mutmaßlich erschossen habe. „Ich vergebe ihm.“ Die Menge applaudiert Kirks Witwe. Sie werde „Turning Point USA“ weiterführen. „Und ja, die Campus-Veranstaltungen werden fortgesetzt.“

Charlie Kirks Trauerfeier live im Ticker: Erika Kirk vergibt mutmaßlichen Täter für Mord

Update, 23.56 Uhr: Erika Kirk betritt die Bühne. Sie ist den Tränen nahe und beginnt ihre Rede mit zitternder Stimme. Zu Beginn ihrer Rede erinnert sich Erika Kirk zurück an die ersten Stunden nach Kirks Tod. Sie erinnert sich an die gemeinsamen Momente mit ihrem Ehemann zurück. Die Zuschauenden im Stadion sind sichtlich gerührt.

Update, 23.53 Uhr: JD Vance bezeichnete Kirk während seiner Rede als „Märtyrer“: „Wir müssen uns daran erinnern, dass er ein Held der Vereinigten Staaten von Amerika ist. Und er ist ein Märtyrer für den christlichen Glauben.“ Als Nächstes spricht Erika Kirk, dann folgt Donald Trump mit seiner Rede.

Update, 23.32 Uhr: Nun spricht Vizepräsident JD Vance. Die Menge jubelt, man hört „USA, USA“-Rufe aus dem Publikum. Charlie Kirk habe die konservative Bewegung im Land geprägt. Kirk habe die „Wahrheit“ verbreitet. „Charlie brachte die Wahrheit, dass Jesus Christus König ist.“ Dies sei die wichtigste Wahrheit, so Vance. Der Vizepräsident betont die christlichen Werte, die Kirk vertrat. Kirk sei ein großer amerikanischer Anführer gewesen.

Erika Kirk muss während ihrer Rede immer wieder mit den Tränen kämpfen.

Update, 23.27 Uhr: Donald Trump Jr. spricht als Nächstes. Er glaube, Jesus habe gestanden, um Charlie Kirk im Himmel zu empfangen. „Angesichts eines unvorstellbaren Verlusts hat Erika außergewöhnlichen Mut bewiesen.“ Erika Kirk werde Charlies Mission und Turning Point USA fortführen, so Trump Jr. Selbst als junger Mann habe Kirk Mut bewiesen, auf den Universitäten des Landes aufzutreten. Obwohl Kirk oft bedroht wurde, setzte Kirk seine Auftritte fort. Seine Botschaft sei klar: „Wir werden nicht zurückweichen, wir lassen uns nicht einschüchtern.“ Auch Trump Jr. betont, Kirk habe immer die Diskussion mit den Andersdenkenden gesucht. In seiner Rede geht er auch indirekt die Linken und Demokraten an. „Die wahren Extremisten sind diejenigen, die es rechtfertigen und feiern, ein unschuldiges Leben zu nehmen, nur weil sie anderer Meinung sind. Das ist der wahre Radikalismus.“

Charlie Kirks Trauerfeier live: Kriegsminister Hegseth und Robert F. Kennedy Jr. halten Rede

Update, 23.12 Uhr: Nach Kriegsminister Hegseth spricht nun Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. Charlie Kirk habe geglaubt, dass Konversation, sei der einzige Weg, die USA zu heilen. Besonders vor dem Hintergrund der anhaltenden Digitalisierung. Die größte Gefahr für die USA sehe Kennedy darin, die US-Verfassung zu verlieren. Kennedy sieht in seiner Freundschaft zu Charlie Kirk den Beweis, dass Gott uns alle liebe.

Update, 23.04 Uhr: Als Nächstes ist US-Kriegsminister Pete Hegseth an der Reihe, seine Rede zu halten. Kirk habe immer in die MAGA-Bewegung geglaubt. Kirk habe die „Turning Point USA“-Bewegung gegründet, um die Politik zu verändern. Hegseth erzählt von seiner ersten Begegnung mit Kirk. Der Kampf in den USA sei kein politischer oder kultureller Kampf. Es sei ein spiritueller Kampf, so der Kriegsminister. „Charlie hatte große Pläne, aber Gott hatte noch größere Pläne.“ Hegseth erzählt „Kirk“ heiße auf Deutsch „church“ also Kirche. Das Wort „Kirk“ stammt tatsächlich aus dem Englischen und Schottischen und bedeutet „Kirche“. Es bezieht sich auf eine Kirche, wie zum Beispiel die „Church of Scotland“. Heute seien wir alle in Charlies Kirche. Hegseth zieht auch einige Vergleiche zwischen Charlie Kirks Leben und der Kirche.

Trauerfeier für Charlie Kirk: Rubio und Gabbard halten Trauerrede

Update, 22.55 Uhr: Nun spricht US-Außenminister Marco Rubio. Charlie Kirk habe in den USA die Botschaft verbreitet, dass es wert sei, für die USA zu kämpfen. Rubio sagt, Kirk sei „weise“ gewesen. Kirk habe sich immer auch mit Andersdenkenden auseinandergesetzt und diskutiert. Genau das brauche die USA nun mehr denn je. Rubio erzählt die Auferstehung Jesus nach. Das sei auch Kirks Botschaft gewesen, so der Außenminister.

Update, 22.47 Uhr: Jetzt betritt die Geheimdienstkoordinatorin der Trump-Regierung die Bühne. Tulsi Gabbard sagt, Charlie Kirk habe für die demokratische Republik und die Meinungsfreiheit gekämpft. „Die Redefreiheit ist das Fundament unserer demokratischen Republik, wir müssen sie schützen.“ Charlie habe das gewusst. Seine Worte seien seine Waffe gewesen. Bisher haben alle Sprecher, selbst Trumps Kabinettmitglieder, in ihren Reden starke christliche und evangelikale Töne angeschlagen. Nun müssen alle Krieger, wie Charlie Kirk sein, sagt Gabbard. Man müsse das gottgegebene Recht freizusprechen ausüben, so Gabbard.

Update, 22.36 Uhr: Nun betritt der rechts-konservative Moderator Tucker Carlson die Bühne. Charlie Kirk habe den Gospel im Land verbreitet, sagt Carlson. Politik könne keine finalen Antworten anbieten, das habe auch Kirk gewusst. „Die einzige wahre Lösung ist Jesus.“ Die Bürgerinnen und Bürger der USA müssen ihre Herzen durch Jesus ändern, sagt Carlson. „Jeder Versuch, das Licht zu löschen, lässt es heller brennen“, sagt Carlson über Kirks Tod.

Update, 22.25 Uhr: Jetzt spricht Steven Miller, stellvertretender Stabschef des Weißen Hauses und enger Vertrauter Donald Trumps. „An dem Tag, an dem Charlie starb, weinten die Engel“, beginnt der Trump-Berater seine Rede. Erika Kirk, Charlies Witwe, werde seine Mission fortführen. Das Licht werde das Dunkle besiegen, sagt Miller. „Wir stehen für das Gute, das Tugendhafte, das Edle. (…) Ihr dachtet, ihr könntet Charlie Kirk töten? Ihr habt ihn unsterblich gemacht. (…) An unsere Feinde: Ihr habt nichts zu geben, ihr habt nichts zu bieten, ihr habt nichts zu teilen.“ Man sei auf der Seite Gottes. Zuvor war der Ton noch sehr versöhnlich. Miller stimmte in seiner Rede einen raueren Ton an und wurde des Öfteren lauter. Als Nächstes spricht Donald Trumps Stabschefin Susie Wiles.

Trauerfeier um Charlie Kirk – Kirk wird als Märtyrer von seinen Freunden und Unterstützern gefeiert

Update, 22.12 Uhr: Charlie Kirk wird bei der Trauerfeier fast schon als christlicher Märtyrer gefeiert. Der rechtspopulistische Podcaster Benny Johnson verknüpfte dieses Märtyrer-Bild mit einem göttlichen Plan für Amerika und dankte der Trump-Regierung dafür, „diese gottgefällige Mission der Schwertführung gegen das Böse“ auszuführen. Der rechts-konservative Aktivist Jack Posobiec erklärte, Kirk habe sich geopfert.

Die republikanische Abgeordnete aus Florida, Anna Pauline Luna, zog bei ihrer Ansprache auf der Trauerfeier für Charlie Kirk einen ungewöhnlichen Vergleich. Sie stellte den rechten Aktivisten auf der Bühne in eine Reihe mit dem Menschenrechtler Martin Luther King Jr. und dem früheren US-Präsidenten John F. Kennedy.

Update, 22.00 Uhr: Donald Trump hat soeben das Stadion betreten. Aktuell werden von einem Redner Bibelverse vorgelesen. Im Anschluss wird eine Band weitere Kirchenlieder zum Besten geben.

Update, 21.33 Uhr: Gerade spricht der konservative Kommentator und Podcaster Benny Johnson. Unterdessen soll Donald Trumps Wagenkolonne das State Farm Stadion erreicht haben, wie CNN berichtet. Das Event geht seit mittlerweile einer Stunde.

Charlie Kirks Trauerfeier live: Donald Trump in Arizona gelandet

Update, 20.54 Uhr: Laut CNN soll Präsident Donald Trump in Arizona gelandet sein. Der Regierungsflieger Air Force One soll vor wenigen Minuten auf der Luke Air Force Base, nahe dem State Farm Stadion gelandet sein. Bis Donald Trump also seine Rede hält, könnte noch etwas Zeit vergehen.

Attentat auf Charlie Kirk: Bilder zeigen das Entsetzen – und den mutmaßlichen Täter

Nach dem Attentat auf Charlie Kirk veröffentlichte das FBI Bilder und ein Video des mutmaßlichen Täters. Die Trauer in den USA ist groß nach dem Tod des US-Aktivisten.
Nach dem Attentat auf Charlie Kirk veröffentlichte das FBI Bilder und ein Video des mutmaßlichen Täters. Die Trauer in den USA ist groß nach dem Tod des US-Aktivisten. Eine Chronologie der Ereignisse. © FBI (2)/IMAGO / SOPA Images
Diese Aufnahme entstand nur Minuten vor dem tödlichen Attentat. Charlie Kirk beantwortet gerade Fragen aus dem Publikum - eine Routine, die ihm zum Verhängnis werden sollte.
Diese Aufnahme entstand nur Minuten vor dem tödlichen Attentat. Charlie Kirk beantwortet gerade Fragen aus dem Publikum - eine Routine, die ihm zum Verhängnis werden sollte. © Tess Crowley
Die letzten Minuten von Charlie Kirk: Der 31-Jährige wirft noch Baseballkappen in die Menge, bevor der tödliche Schuss fällt.
Die letzten Minuten von Charlie Kirk: Der 31-Jährige wirft noch Baseballkappen in die Menge, bevor der tödliche Schuss fällt.  © Tess Crowley/dpa
Auf diesem Campus der Utah Valley University in Orem ereignete sich das tödliche Attentat auf Charlie Kirk. Der 31-jährige Aktivist wurde vor 3000 Zuschauern von einem Scharfschützen erschossen, der sich auf einem nahegelegenen Dach positioniert hatte.
Auf diesem Campus der Utah Valley University in Orem ereignete sich das tödliche Attentat auf Charlie Kirk. Der 31-jährige Aktivist wurde vor 3000 Zuschauern von einem Scharfschützen erschossen, der sich auf einem nahegelegenen Dach positioniert hatte. © Lindsey Wasson/dpa
Charlie Kirk galt als einer der einflussreichsten konservativen Aktivisten der USA.
Charlie Kirk galt als einer der einflussreichsten konservativen Aktivisten der USA.  © IMAGO/Charles-McClintock Wilson
Sekunden vor seinem Tod wurde Charlie Kirk von einem Zuschauer nach Waffengewalt gefragt. Seine letzte Antwort „Zählt man Bandengewalt mit oder nicht?“ sollten seine letzten öffentlichen Worte werden.
Sekunden vor seinem Tod wurde Charlie Kirk von einem Zuschauer nach Waffengewalt gefragt. Seine letzte Antwort „Zählt man Bandengewalt mit oder nicht?“ sollten seine letzten öffentlichen Worte werden. © IMAGO/Charles McClintock-Wilson
Diese dramatischen Szenen spielten sich ab, als Charlie Kirk erschossen wurde. Augenzeugen berichten von Panik unter den 3000 Zuschauern, die sofort zu Boden gingen und um ihr Leben rannten.
Diese dramatischen Szenen spielten sich ab, als Charlie Kirk erschossen wurde. Augenzeugen berichten von Panik unter den 3000 Zuschauern, die sofort zu Boden gingen und um ihr Leben rannten. © Tess Crowley/dpa
Schock und Fassungslosigkeit auf dem Campus der Utah Valley University: Studenten und Besucher können nicht glauben, was sie gerade miterlebt haben. Viele weinen und trösten sich gegenseitig nach dem brutalen Attentat.
Schock und Fassungslosigkeit auf dem Campus der Utah Valley University: Studenten und Besucher können nicht glauben, was sie gerade miterlebt haben. Viele weinen und trösten sich gegenseitig nach dem brutalen Attentat. © IMAGO/Charles McClintock Wilson
Was als normale Universitätsveranstaltung begann, endet mit einem Großaufgebot von Rettungskräften.
Was als normale Universitätsveranstaltung begann, endet mit einem Großaufgebot von Rettungskräften. © Tyler Tate/dpa
Falsche Spur: Diese Festnahme erwies sich als Fehlgriff der Ermittler. Der Mann wurde nach stundenlangen Verhören wieder freigelassen - der wahre Charlie Kirk-Attentäter ist weiterhin auf der Flucht.
Falsche Spur: Diese Festnahme erwies sich als Fehlgriff der Ermittler. Der Mann wurde nach stundenlangen Verhören wieder freigelassen - der wahre Charlie Kirk-Attentäter ist weiterhin auf der Flucht. © IMAGO/Charles McClintock-Wilson
Spurensicherung am Schauplatz der Tragödie: Polizeibeamte durchkämmen das Gelände rund um das „American Comeback Tour“-Zelt, unter dem Charlie Kirk erschossen wurde. Jeder Zentimeter wird nach Hinweisen auf den flüchtigen Täter abgesucht.
Spurensicherung am Schauplatz der Tragödie: Polizeibeamte durchkämmen das Gelände rund um das „American Comeback Tour“-Zelt, unter dem Charlie Kirk erschossen wurde. Jeder Zentimeter wird nach Hinweisen auf den flüchtigen Täter abgesucht. © Tess Crowley/dpa
Stille Trauer hinter Absperrband: Auch die Polizeiabsperrung kann die Menschen nicht davon abhalten, Charlie Kirk die letzte Ehre zu erweisen.
Stille Trauer hinter Absperrband: Auch die Polizeiabsperrung kann die Menschen nicht davon abhalten, Charlie Kirk die letzte Ehre zu erweisen.  © IMAGO/Joe Rondone/The Republic
Symbole der Trauer und des Patriotismus: Die Gedenkstätte wird zum Wallfahrtsort für konservative Amerikaner.
Symbole der Trauer und des Patriotismus: Die Gedenkstätte wird zum Wallfahrtsort für konservative Amerikaner. © IMAGO/Joe Rondone/The Republic
Nationale Trauer im Yankee Stadium: Charlie Kirks Portrait erstrahlt auf der riesigen Videowand, während tausende Fans eine Schweigeminute einhalten.
Nationale Trauer im Yankee Stadium: Charlie Kirks Portrait erstrahlt auf der riesigen Videowand, während tausende Fans eine Schweigeminute einhalten.  © IMAGO/Vincent Carchietta
Tatort-Rekonstruktion unter der Brücke: Forensiker arbeiten daran, den genauen Ablauf des Attentats zu verstehen.
Tatort-Rekonstruktion unter der Brücke: Forensiker arbeiten daran, den genauen Ablauf des Attentats zu verstehen.  © Lindsey Wasson/dpa
Trauernde halten große Portraits von Charlie Kirk in die Höhe und gedenken des erschossenen Aktivisten.
Trauernde halten große Portraits von Charlie Kirk in die Höhe und gedenken des erschossenen Aktivisten.  © Madeleine Kelly/dpa
Blumen, Ballons und Bibelverse: Diese bewegende Gedenkstätte zeigt Charlie Kirk als christlichen Märtyrer.
Blumen, Ballons und Bibelverse: Diese bewegende Gedenkstätte zeigt Charlie Kirk als christlichen Märtyrer. © Ross D. Franklin/dpa
Hunderte junge Menschen versammelten sich zu einer spontanen Gedenkfeier für Charlie Kirk.
Hunderte junge Menschen versammelten sich zu einer spontanen Gedenkfeier für Charlie Kirk. © Tess Crowley/dpa
Vor dem Hauptquartier von Turning Point USA wird die Tragödie greifbar.
Vor dem Hauptquartier von Turning Point USA wird die Tragödie greifbar. © Ross D. Franklin/dpa
Charlie Kirks Büros: Die Zentrale seiner politischen Organisation wird zum Symbol einer Bewegung ohne Anführer.
Charlie Kirks Büros: Die Zentrale seiner politischen Organisation wird zum Symbol einer Bewegung ohne Anführer. © Ross D. Franklin/dpa
Nationale Trauer im Herzen der Macht: Die amerikanische Flagge weht auf halbmast vor dem Weißen Haus zu Ehren von Charlie Kirk.
Nationale Trauer im Herzen der Macht: Die amerikanische Flagge weht auf halbmast vor dem Weißen Haus zu Ehren von Charlie Kirk. © Mark Schiefelbein/dpa
Stiller Protest nach der Tragödie: Ein Charlie Kirk-Anhänger steht mit seinem „Pray for America“-Schild am Straßenrand.
Stiller Protest nach der Tragödie: Ein Charlie Kirk-Anhänger steht mit seinem „Pray for America“-Schild am Straßenrand. © Alex Goodlett/dpa
Nächtliche Kerzenwache für Charlie Kirk: Die Mischung aus amerikanischen Flaggen und christlichen Botschaften macht deutlich, wie seine Anhänger Patriotismus und Glauben miteinander verbinden.
Nächtliche Kerzenwache für Charlie Kirk: Die Mischung aus amerikanischen Flaggen und christlichen Botschaften macht deutlich, wie seine Anhänger Patriotismus und Glauben miteinander verbinden. © Ross D. Franklin/dpa
Anhänger Charlie Kirks versammeln sich vor dem Krankenhaus, in das der schwer verletzte Aktivist eingeliefert wurde. Die Nachricht seines Todes trifft sie wie ein Schlag.
Anhänger Charlie Kirks versammeln sich vor dem Krankenhaus, in das der schwer verletzte Aktivist eingeliefert wurde. Die Nachricht seines Todes trifft sie wie ein Schlag. © IMAGO/Madeleine Kelly
Auch Donald Trump ist auf einem Foto der Kirk-Gedenkstätte vor dem Timpanogos Regional Hospital zu sehen.
Auch Donald Trump ist auf einem Foto der Kirk-Gedenkstätte vor dem Timpanogos Regional Hospital zu sehen. © Lindsey Wasson/dpa
Donald Trump reagiert mit scharfen Worten auf Charlie Kirks Tod. Der US-Präsident macht die „radikale Linke“ für das Attentat verantwortlich und verspricht, alle Beteiligten zur Rechenschaft zu ziehen. (Archivbild)
Donald Trump reagiert mit scharfen Worten auf Charlie Kirks Tod. Der US-Präsident macht die „radikale Linke“ für das Attentat verantwortlich und verspricht, alle Beteiligten zur Rechenschaft zu ziehen. (Archivbild) © Manuel Balce Ceneta/dpa
US-Fahnder veröffentlichten Bilder einer „Person von Interesse“ – sie sollen den miutmaßlichen Täter zeigen.
US-Fahnder veröffentlichten Bilder einer „Person von Interesse“ – sie sollen den miutmaßlichen Täter zeigen. © FBI (2)
Beamte stehen auf einem Dach mit Blick auf den Tatort. Das FBI hat neue Überwachungsaufnahmen vom mutmaßlichen Attentäter auf Charlie Kirk veröffentlicht.
Beamte stehen auf einem Dach mit Blick auf den Tatort. Das FBI hat zwei Tage nach der tat Überwachungsaufnahmen vom mutmaßlichen Attentäter auf Charlie Kirk veröffentlicht.  © IMAGO / UPI Photo/ FBI (Collage)
US-Medien berichten über den Tatverdächtigen im Fall Charlie Kirk.
Zwei Tage nach der Tat verkündete Donald Trump live im TV die Festnahme des mutmaßlichen Täters im Fall Charlie Kirk. Es handelt sich um einen 22-Jährigen aus Utah. © Patrick T. Fallon/AFP

Update, 20.49 Uhr: Bevor die Politik-Elite die Bühne betritt, halten einige Bekannte von Charlie Kirk Trauerreden. Mittlerweile scheint sich fast das gesamte Trump-Kabinett anlässlich der Trauerfeier vor Ort versammelt zu haben. Bisher erinnerte die Veranstaltung stark an einen evangelikalen Gottesdienst, wie er in den USA in sogenannten Megachurches gefeiert wird. Bevor die Veranstaltung losging, spielten mehrere Bands stundenlang christliche Lieder.

Charlie Kirk Trauerfeier live: Die Veranstaltung beginnt – mehrere Reden geplant

Update, 20.34 Uhr: Die kurze Predigt des Pastors ist beendet. Jetzt wird die US-Nationalhymne abgespielt.

Update, 20.25 Uhr: Bevor Donald Trump und Charlie Kirks Witwe Erika Kirk die Bühne betreten, spricht Pastor Rob McCoy noch einige Worte.

Update, 20.21 Uhr: Aktuell spielt noch eine Band. Zuvor hatten mehrere Dudelsäcke das Kirchenlied „Amazing Grace“ angestimmt. Es scheint sich die republikanische Elite im Stadion versammelt zu haben. Bisher waren einige hochrangige Politiker im Livestream zusehen wie Tulsi Gabbard und der ehemalige Abgeordnete Matt Gaetz. Anwesend ist auch Kriegsminister Pete Hegseth und Außenminister Marco Rubio.

Trauerfeier für Charlie Kirk live: Elon Musk ist auch vor Ort

Update, 20.05 Uhr: In Kürze werden die ersten Redner auf der Bühne erwartet. Eine Band spielt derzeit christliche Pop-Musik, während das Stadion voll besetzt ist. Heute werden Erika Kirk, Donald Trump, JD Vance sowie weitere Mitglieder der Trump-Administration ihre Reden halten. Tech-Milliardär Elon Musk ist auch unter den Anwesenden, wie gerade im Livestream des Events zu sehen war.

Erstmeldung: Glendale/Washington – Die politische Rechte in den USA verabschiedet sich von einem ihrer bekanntesten Vertreter. Heute versammeln sich unter strengen Sicherheitsvorkehrungen Zehntausende, um bei einer Trauerfeier dem verstorbenen US-Aktivisten Charlie Kirk die letzte Ehre zu erweisen. Diese Gedenkveranstaltung für Kirk findet in einem Stadion in Arizona statt und wird live übertragen.

Die Trauerfeier für Charlie Kirk zieht führende Persönlichkeiten der amerikanischen Rechten an. Neben Kirks Witwe Erika werden auch US-Präsident Donald Trump und Vizepräsident JD Vance sprechen. Auf den Tribünen sitzen weitere Regierungsvertreter sowie Trumps ältester Sohn Don Jr., der Kirk persönlich sehr nahe stand. Man erwartet, dass die Veranstaltung große Aufmerksamkeit erregen wird, da die Trauer und Wut über Kirks Tod in den USA groß sind. Der 31-Jährige hatte Millionen von Konservativen, insbesondere junge Menschen, begeistert.

Während einer Veranstaltung seiner Organisation Turning Point USA auf dem Campus der Utah Valley University fiel Kirk einem Attentat zum Opfer. Der rechte Aktivist wurde am Hals getroffen und erlag kurz darauf seinen Verletzungen. Die heutige Trauerfeier wird auch auf der Online-Streaming-Plattform Rumble übertragen, die bei Anhängern der rechtskonservativen Szene beliebt ist. Auf dem Account „The Charlie Kirk Show“ wird die Zeremonie in voller Länge gezeigt.

Bereits im Vorfeld der Trauerfeier waren die Sicherheitsmaßnahmen äußerst streng. Die Sorge vor möglicher Gewalt ist angesichts der Umstände besonders groß. Laut US-Medien behandelt das Heimatschutzministerium die Veranstaltung mit einer ähnlichen Sicherheitsstufe wie den Superbowl oder den New-York-Marathon. Schon vor dem Attentat gab es Bedenken wegen politisch motivierter Gewalt, doch seit Kirks Tod hat die Anspannung zugenommen.

Rubriklistenbild: © Julia Demaree Nikhinson / dpa / AP

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