Auf Kirk-Trauerfeier weicht Trump plötzlich vom Skript ab – und entlarvt sich selbst: „Ich hasse sie“
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Simon Schröder
Nils Thomas Hinsberger
Felix Busjaeger
Charlie Kirks Trauerfeier ist eine politische Großveranstaltung. Die gesamte Republikaner-Elite ist vor Ort. Trumps Minister und der US-Präsident halten Trauerreden.
Update, 11.43 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat gestern eine für eine Trauerfeier ungewöhnliche Bekanntgabe gemacht. Er kam plötzlich auf ein ganz anderes Themenfeld und sagte: „Ich glaube, wir haben eine Antwort auf Autismus gefunden“.
Gedenken an Charlie Kirk mit Trump und Co.: die Trauerfeier in Bildern
Kirk-Witwe auf Trauerfeier: „Antwort auf Hass ist nicht Hass“
Update, 10.09 Uhr: Auf der Trauerfeier für Charlie Kirk gab es auch viele Kampfansagen an politische Widersacher. Seine Witwe Erika Kirk hatte sich das offenbar anders vorgestellt – sie hat in ihrer Rede die USA zur Versöhnung aufgerufen. „Die Antwort auf Hass ist nicht Hass“, sagte sie. „Die Antwort, die wir aus dem Evangelium kennen, ist Liebe“.
Trump-Berater Miller auf Kirk-Trauerfeier: „Sie haben Drachen geweckt“
Update, 8.11 Uhr: Die Atmosphäre bei der Trauerfeier für Charlie Kirk glich einer Mischung aus religiösem Erweckungstreffen und einer politischen Kundgebung im Stil von „Make America Great Again“, bilanziert die Nachrichtenagentur Reuters. Ein Beispiel: Der einflussreiche Berater des Weißen Hauses, Stephen Miller, schwor, Kirks Tod als treibende Kraft zu nutzen, um dessen Werk zu vollenden. „Sie haben keine Ahnung, welchen Drachen Sie geweckt haben“, sagte Miller an die Adresse der Täter gerichtet.
Kirk-Trauerfeier dauert sechs Stunden – Trump wählt aggressive Rhetorik
Update, 22. September, 6.46 Uhr: Bei der sechsstündigen Trauerfeier für Charlie Kirk hat Donald Trump das Land in der Krise wohl kaum hinter sich vereint, sondern weitere Spaltung vorangetrieben. Der US-Präsident bezeichnete das Attentat als „Angriff auf die Vereinigten Staaten von Amerika“, griff jedoch sofort Demonstranten und Medien an.
Trump nannte Demonstranten „bezahlte Agitatoren“ und sprach von „Radikalen und ihren Verbündeten in den Medien“, wie die AFP berichtet. Seine Drohungen gegen Chicago mit einem Nationalgarde-Einsatz unterstrichen die aggressive Rhetorik. Einige Redner riefen im Namen Kirks zu „spiritueller Kriegsführung“ gegen Andersdenkende auf.
Update, 01.13 Uhr: Präsident Donald Trump betont, dass die Ermordung von Charlie Kirk einen Angriff auf die Werte aller Konservativen darstelle. „Charlie wurde getötet, weil er genau die Ideen vertreten hat, an die praktisch jeder in diesem Bereich und an den meisten anderen Orten in unserem Land zutiefst geglaubt hat“, erklärt Trump. Er hob hervor, dass „die Waffe auf ihn gerichtet war, aber die Kugel war auf uns alle abgefeuert. Diese Kugel war auf jeden einzelnen von uns abgefeuert“.
Weiter sagt Trump: „Der Attentäter ist mit seinem Vorhaben gescheitert, denn Charlies Botschaft wurde nicht zum Schweigen gebracht. Sie ist jetzt größer, besser und stärker als je zuvor.“ Trump kündigt an, Charlie Kirk posthum die „Presidential Medal of Freedom“ zu verleihen. Die höchste zivile Ehre in den USA. Damit ist die Veranstaltung auch beendet.
Bei Kirk-Trauerfeier: Trump erklärt, er hasse seine Gegner – „Ich wünsche ihnen nicht das Beste“
Update, 00.58 Uhr: Und plötzlich entlarvt Trump sich selbst und seine politische Agenda. Während seiner Rede äußert der Präsident, dass er es schwer finde, Mitgefühl für seine Rivalen zu empfinden. Trump sagte über Kirk: „Er war ein Missionar mit einem edlen Geist und einem großen, großen Ziel. Er hasste seine Gegner nicht. Er wollte das Beste für sie.“
Dann weicht Trump vom Skript ab: „In diesem Punkt war ich mit Charlie nicht einer Meinung. Ich hasse meine Gegner“, erklärt er. „Und ich wünsche ihnen nicht das Beste.“ Mit einem Achselzucken entschuldigt sich Trump bei Erika Kirk und fügte hinzu, dass dies einfach nicht seiner Natur entspreche. „Erika, Sie können mit mir und der ganzen Gruppe sprechen, aber vielleicht können sie mich davon überzeugen, dass das nicht richtig ist, aber ich kann meine Gegner nicht ausstehen“, so Trump.
Update, 00.47 Uhr: Donald Trump dankt allen Kabinettsmitgliedern und Abgeordneten, die zu der Trauerfeier gekommen sind. Einer der letzten Worte, die Kirk zu Trump gesprochen habe, soll gewesen sein: „Ich bitte Sie retten sie Chicago.“ Genau das wolle Trump machen, so der US-Präsident. Trump geht auf Kirks Werdegang ein – von Highschool bis zur Gründung von „Turning Point USA“. „Unser größter Verfechter der amerikanischen Freiheit ist unsterblich geworden“, sagt Trump. „Er ist jetzt ein Märtyrer für die amerikanische Freiheit.“
Plötzlich geht es um Autismus. Man habe eine „Lösung“ gefunden, morgen soll es eine Pressekonferenz mit Gesundheitsminister Kennedy geben. Es solle eine der wichtigsten seiner Pressekonferenzen werden, erklärt der US-Präsident. Dann geht es wieder um Kirk.
Charlie Kirks Trauerfeier live im Ticker: Donald Trump hält Rede und spricht von „kaltblütigem Monster“
Update, 00.27 Uhr: Jetzt hält US-Präsident Donald Trump seine Rede. Charlie Kirks Name werde auf ewig als Patriot in die US-Geschichte eingehen. Er werde ewig leben, sagt Trump. „Heute ist Amerika eine Nation in Trauer“, so Trump. Kirk sei von einem „kaltblütigen Monster“ erschossen worden. Kirk habe Amerika mit allem geliebt, was er hatte. „Er wurde gewaltsam getötet, weil er sich für Freiheit und Gerechtigkeit, für Gott, sein Land, für Vernunft und gesunden Menschenverstand einsetzte.“
Update, 00.18 Uhr: Erika Kirk kämpft mit den Worten. Schließlich sagt sie sie vergebe dem jungen Mann, der Charlie Kirk mutmaßlich erschossen habe. „Ich vergebe ihm.“ Die Menge applaudiert Kirks Witwe. Sie werde „Turning Point USA“ weiterführen. „Und ja, die Campus-Veranstaltungen werden fortgesetzt.“
Charlie Kirks Trauerfeier live im Ticker: Erika Kirk vergibt mutmaßlichen Täter für Mord
Update, 23.56 Uhr: Erika Kirk betritt die Bühne. Sie ist den Tränen nahe und beginnt ihre Rede mit zitternder Stimme. Zu Beginn ihrer Rede erinnert sich Erika Kirk zurück an die ersten Stunden nach Kirks Tod. Sie erinnert sich an die gemeinsamen Momente mit ihrem Ehemann zurück. Die Zuschauenden im Stadion sind sichtlich gerührt.
Update, 23.53 Uhr: JD Vance bezeichnete Kirk während seiner Rede als „Märtyrer“: „Wir müssen uns daran erinnern, dass er ein Held der Vereinigten Staaten von Amerika ist. Und er ist ein Märtyrer für den christlichen Glauben.“ Als Nächstes spricht Erika Kirk, dann folgt Donald Trump mit seiner Rede.
Update, 23.32 Uhr: Nun spricht Vizepräsident JD Vance. Die Menge jubelt, man hört „USA, USA“-Rufe aus dem Publikum. Charlie Kirk habe die konservative Bewegung im Land geprägt. Kirk habe die „Wahrheit“ verbreitet. „Charlie brachte die Wahrheit, dass Jesus Christus König ist.“ Dies sei die wichtigste Wahrheit, so Vance. Der Vizepräsident betont die christlichen Werte, die Kirk vertrat. Kirk sei ein großer amerikanischer Anführer gewesen.
Update, 23.27 Uhr: Donald Trump Jr. spricht als Nächstes. Er glaube, Jesus habe gestanden, um Charlie Kirk im Himmel zu empfangen. „Angesichts eines unvorstellbaren Verlusts hat Erika außergewöhnlichen Mut bewiesen.“ Erika Kirk werde Charlies Mission und Turning Point USA fortführen, so Trump Jr. Selbst als junger Mann habe Kirk Mut bewiesen, auf den Universitäten des Landes aufzutreten. Obwohl Kirk oft bedroht wurde, setzte Kirk seine Auftritte fort. Seine Botschaft sei klar: „Wir werden nicht zurückweichen, wir lassen uns nicht einschüchtern.“ Auch Trump Jr. betont, Kirk habe immer die Diskussion mit den Andersdenkenden gesucht. In seiner Rede geht er auch indirekt die Linken und Demokraten an. „Die wahren Extremisten sind diejenigen, die es rechtfertigen und feiern, ein unschuldiges Leben zu nehmen, nur weil sie anderer Meinung sind. Das ist der wahre Radikalismus.“
Charlie Kirks Trauerfeier live: Kriegsminister Hegseth und Robert F. Kennedy Jr. halten Rede
Update, 23.12 Uhr: Nach Kriegsminister Hegseth spricht nun Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. Charlie Kirk habe geglaubt, dass Konversation, sei der einzige Weg, die USA zu heilen. Besonders vor dem Hintergrund der anhaltenden Digitalisierung. Die größte Gefahr für die USA sehe Kennedy darin, die US-Verfassung zu verlieren. Kennedy sieht in seiner Freundschaft zu Charlie Kirk den Beweis, dass Gott uns alle liebe.
Update, 23.04 Uhr: Als Nächstes ist US-Kriegsminister Pete Hegseth an der Reihe, seine Rede zu halten. Kirk habe immer in die MAGA-Bewegung geglaubt. Kirk habe die „Turning Point USA“-Bewegung gegründet, um die Politik zu verändern. Hegseth erzählt von seiner ersten Begegnung mit Kirk. Der Kampf in den USA sei kein politischer oder kultureller Kampf. Es sei ein spiritueller Kampf, so der Kriegsminister. „Charlie hatte große Pläne, aber Gott hatte noch größere Pläne.“ Hegseth erzählt „Kirk“ heiße auf Deutsch „church“ also Kirche. Das Wort „Kirk“ stammt tatsächlich aus dem Englischen und Schottischen und bedeutet „Kirche“. Es bezieht sich auf eine Kirche, wie zum Beispiel die „Church of Scotland“. Heute seien wir alle in Charlies Kirche. Hegseth zieht auch einige Vergleiche zwischen Charlie Kirks Leben und der Kirche.
Trauerfeier für Charlie Kirk: Rubio und Gabbard halten Trauerrede
Update, 22.55 Uhr: Nun spricht US-Außenminister Marco Rubio. Charlie Kirk habe in den USA die Botschaft verbreitet, dass es wert sei, für die USA zu kämpfen. Rubio sagt, Kirk sei „weise“ gewesen. Kirk habe sich immer auch mit Andersdenkenden auseinandergesetzt und diskutiert. Genau das brauche die USA nun mehr denn je. Rubio erzählt die Auferstehung Jesus nach. Das sei auch Kirks Botschaft gewesen, so der Außenminister.
Update, 22.47 Uhr: Jetzt betritt die Geheimdienstkoordinatorin der Trump-Regierung die Bühne. Tulsi Gabbard sagt, Charlie Kirk habe für die demokratische Republik und die Meinungsfreiheit gekämpft. „Die Redefreiheit ist das Fundament unserer demokratischen Republik, wir müssen sie schützen.“ Charlie habe das gewusst. Seine Worte seien seine Waffe gewesen. Bisher haben alle Sprecher, selbst Trumps Kabinettmitglieder, in ihren Reden starke christliche und evangelikale Töne angeschlagen. Nun müssen alle Krieger, wie Charlie Kirk sein, sagt Gabbard. Man müsse das gottgegebene Recht freizusprechen ausüben, so Gabbard.
Update, 22.36 Uhr: Nun betritt der rechts-konservative Moderator Tucker Carlson die Bühne. Charlie Kirk habe den Gospel im Land verbreitet, sagt Carlson. Politik könne keine finalen Antworten anbieten, das habe auch Kirk gewusst. „Die einzige wahre Lösung ist Jesus.“ Die Bürgerinnen und Bürger der USA müssen ihre Herzen durch Jesus ändern, sagt Carlson. „Jeder Versuch, das Licht zu löschen, lässt es heller brennen“, sagt Carlson über Kirks Tod.
Update, 22.25 Uhr: Jetzt spricht Steven Miller, stellvertretender Stabschef des Weißen Hauses und enger Vertrauter Donald Trumps. „An dem Tag, an dem Charlie starb, weinten die Engel“, beginnt der Trump-Berater seine Rede. Erika Kirk, Charlies Witwe, werde seine Mission fortführen. Das Licht werde das Dunkle besiegen, sagt Miller. „Wir stehen für das Gute, das Tugendhafte, das Edle. (…) Ihr dachtet, ihr könntet Charlie Kirk töten? Ihr habt ihn unsterblich gemacht. (…) An unsere Feinde: Ihr habt nichts zu geben, ihr habt nichts zu bieten, ihr habt nichts zu teilen.“ Man sei auf der Seite Gottes. Zuvor war der Ton noch sehr versöhnlich. Miller stimmte in seiner Rede einen raueren Ton an und wurde des Öfteren lauter. Als Nächstes spricht Donald Trumps Stabschefin Susie Wiles.
Trauerfeier um Charlie Kirk – Kirk wird als Märtyrer von seinen Freunden und Unterstützern gefeiert
Update, 22.12 Uhr: Charlie Kirk wird bei der Trauerfeier fast schon als christlicher Märtyrer gefeiert. Der rechtspopulistische Podcaster Benny Johnson verknüpfte dieses Märtyrer-Bild mit einem göttlichen Plan für Amerika und dankte der Trump-Regierung dafür, „diese gottgefällige Mission der Schwertführung gegen das Böse“ auszuführen. Der rechts-konservative Aktivist Jack Posobiec erklärte, Kirk habe sich geopfert.
Die republikanische Abgeordnete aus Florida, Anna Pauline Luna, zog bei ihrer Ansprache auf der Trauerfeier für Charlie Kirk einen ungewöhnlichen Vergleich. Sie stellte den rechten Aktivisten auf der Bühne in eine Reihe mit dem Menschenrechtler Martin Luther King Jr. und dem früheren US-Präsidenten John F. Kennedy.
Update, 22.00 Uhr: Donald Trump hat soeben das Stadion betreten. Aktuell werden von einem Redner Bibelverse vorgelesen. Im Anschluss wird eine Band weitere Kirchenlieder zum Besten geben.
Update, 21.33 Uhr: Gerade spricht der konservative Kommentator und Podcaster Benny Johnson. Unterdessen soll Donald Trumps Wagenkolonne das State Farm Stadion erreicht haben, wie CNN berichtet. Das Event geht seit mittlerweile einer Stunde.
Charlie Kirks Trauerfeier live: Donald Trump in Arizona gelandet
Update, 20.54 Uhr: Laut CNN soll Präsident Donald Trump in Arizona gelandet sein. Der Regierungsflieger Air Force One soll vor wenigen Minuten auf der Luke Air Force Base, nahe dem State Farm Stadion gelandet sein. Bis Donald Trump also seine Rede hält, könnte noch etwas Zeit vergehen.
Attentat auf Charlie Kirk: Bilder zeigen das Entsetzen – und den mutmaßlichen Täter
Update, 20.49 Uhr: Bevor die Politik-Elite die Bühne betritt, halten einige Bekannte von Charlie Kirk Trauerreden. Mittlerweile scheint sich fast das gesamte Trump-Kabinett anlässlich der Trauerfeier vor Ort versammelt zu haben. Bisher erinnerte die Veranstaltung stark an einen evangelikalen Gottesdienst, wie er in den USA in sogenannten Megachurches gefeiert wird. Bevor die Veranstaltung losging, spielten mehrere Bands stundenlang christliche Lieder.
Charlie Kirk Trauerfeier live: Die Veranstaltung beginnt – mehrere Reden geplant
Update, 20.34 Uhr: Die kurze Predigt des Pastors ist beendet. Jetzt wird die US-Nationalhymne abgespielt.
Update, 20.25 Uhr: Bevor Donald Trump und Charlie Kirks Witwe Erika Kirk die Bühne betreten, spricht Pastor Rob McCoy noch einige Worte.
Update, 20.21 Uhr: Aktuell spielt noch eine Band. Zuvor hatten mehrere Dudelsäcke das Kirchenlied „Amazing Grace“ angestimmt. Es scheint sich die republikanische Elite im Stadion versammelt zu haben. Bisher waren einige hochrangige Politiker im Livestream zusehen wie Tulsi Gabbard und der ehemalige Abgeordnete Matt Gaetz. Anwesend ist auch Kriegsminister Pete Hegseth und Außenminister Marco Rubio.
Trauerfeier für Charlie Kirk live: Elon Musk ist auch vor Ort
Update, 20.05 Uhr: In Kürze werden die ersten Redner auf der Bühne erwartet. Eine Band spielt derzeit christliche Pop-Musik, während das Stadion voll besetzt ist. Heute werden Erika Kirk, Donald Trump, JD Vance sowie weitere Mitglieder der Trump-Administration ihre Reden halten. Tech-Milliardär Elon Musk ist auch unter den Anwesenden, wie gerade im Livestream des Events zu sehen war.
Erstmeldung: Glendale/Washington – Die politische Rechte in den USA verabschiedet sich von einem ihrer bekanntesten Vertreter. Heute versammeln sich unter strengen Sicherheitsvorkehrungen Zehntausende, um bei einer Trauerfeier dem verstorbenen US-Aktivisten Charlie Kirk die letzte Ehre zu erweisen. Diese Gedenkveranstaltung für Kirk findet in einem Stadion in Arizona statt und wird live übertragen.
Die Trauerfeier für Charlie Kirk zieht führende Persönlichkeiten der amerikanischen Rechten an. Neben Kirks Witwe Erika werden auch US-Präsident Donald Trump und Vizepräsident JD Vance sprechen. Auf den Tribünen sitzen weitere Regierungsvertreter sowie Trumps ältester Sohn Don Jr., der Kirk persönlich sehr nahe stand. Man erwartet, dass die Veranstaltung große Aufmerksamkeit erregen wird, da die Trauer und Wut über Kirks Tod in den USA groß sind. Der 31-Jährige hatte Millionen von Konservativen, insbesondere junge Menschen, begeistert.
Während einer Veranstaltung seiner Organisation Turning Point USA auf dem Campus der Utah Valley University fiel Kirk einem Attentat zum Opfer. Der rechte Aktivist wurde am Hals getroffen und erlag kurz darauf seinen Verletzungen. Die heutige Trauerfeier wird auch auf der Online-Streaming-Plattform Rumble übertragen, die bei Anhängern der rechtskonservativen Szene beliebt ist. Auf dem Account „The Charlie Kirk Show“ wird die Zeremonie in voller Länge gezeigt.
Bereits im Vorfeld der Trauerfeier waren die Sicherheitsmaßnahmen äußerst streng. Die Sorge vor möglicher Gewalt ist angesichts der Umstände besonders groß. Laut US-Medien behandelt das Heimatschutzministerium die Veranstaltung mit einer ähnlichen Sicherheitsstufe wie den Superbowl oder den New-York-Marathon. Schon vor dem Attentat gab es Bedenken wegen politisch motivierter Gewalt, doch seit Kirks Tod hat die Anspannung zugenommen.
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