Trump: „Chamenei ist tot“ – US-Präsident lässt wüste Beschimpfung und Iran-Prognose folgen
VonRichard Strobl
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Donald Trump bestätigt den Tod von Ajatollah Ali Chamenei. Der Iran meldet bislang nur Gegenteiliges. Aus den USA folgt eine Prognose für das Land.
Ali Chamenei, der geistliche Führer des Iran, ist offenbar tot. Das bestätigte nun zumindest US-Präsident Donald Trump in einem Posting auf seiner Plattform Truth Social. Trump lässt in seinem Schreiben kein gutes Haar an dem Ajatollah.
Chamenei sei „einer der bösartigsten Menschen der Geschichte“, gewesen, schreibt Trump. Sein Tod sei nicht nur „Gerechtigkeit für das iranische Volk, sondern für alle großartigen Amerikaner und all jene Menschen aus aller Welt, die von Chamenei und seiner Bande blutrünstiger Schläger getötet oder verstümmelt wurden“, heißt es weiter.
Trump meldet Tod von Chamenei – dann folgt Iran-Prognose
Für die Bevölkerung des Iran sei dies „die größte Chance, das Land zurückzuerobern“, gibt Trump weiter zu Protokoll. Nach Angaben des US-Präsidenten würden viele Mitglieder der Revolutionsgarden, des Militärs und anderer Polizei- und Sicherheitskräfte nicht mehr kämpfen wollen. Sie würden von den USA Straffreiheit erbitten. Diese hatte Trump am Vortag angeboten. Trump zitiert sich dementsprechend in dem Posting selbst mit den Worten: „Jetzt mögen sie Straffreiheit haben, später erwartet sie nur der Tod“.
Menschen auf der Straße, Rauch über Städten: Bilder der Eskalation im Nahen Osten
Trump hofft in seinem Posting weiter, dass die iranischen Sicherheitskräfte des Regimes sich „friedlich mit den iranischen Patrioten zusammenschließen und gemeinsam daran arbeiten, dem Land zu seiner verdienten Größe zu verhelfen“. Ein solcher Prozess „dürfte bald einsetzen“, prognostiziert der US-Präsident weiter. Schließlich sei nicht nur Chamenei tot, sondern das ganze Land „innerhalb eines einzigen Tages schwer zerstört und beinahe ausgelöscht“ worden.
Irakische Schiiten rufen Slogans, tragen ein Porträt von Ajatollah Ali Chamenei und schwenken iranische Flaggen während einer Demonstration in der Nähe der US-Botschaft in Bagdad gegen die jüngsten US-israelischen Angriffe auf den Iran.
Allerdings werde man die „schweren Bombardements die ganze Woche oder so lange wie nötig ununterbrochen fortsetzen“, so Trump. So soll im gesamten Nahen Osten „und in der ganzen Welt“ Frieden einkehren.
Von iranischer Seite ist der Tod Chameneis bislang nicht bestätigt. Im Gegenteil, war aus Teheran zuvor gemeldet worden, dass der Ajatollah wohlauf sei. Doch nach Medienberichten soll der Leichnam von Chamenei geborgen worden sein. Ein Foto soll sogar Donald Trump und Israels Premier Benjamin Netanjahu vorliegen. (Verwendete Quellen: Truth Social, dpa, AFP)