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Franziska Schwarz
Christian Stör
Felix Busjaeger
Felix Durach
News zur Lage im Iran im Ticker: Israel und die USA haben einen historischen Angriff auf den Iran ausgeführt. Chamenei ist nicht mehr am Leben.
Dieser Ticker ist beendet. Weitere Informationen finden Sie in unserem neuen Ticker.
Update, 15:24 Uhr: Wie die staatliche Nachrichtenagentur Ilna berichtet, ist der frühere iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad bei einem Luftangriff in Teheran getötet worden. Der 69-Jährige soll sich zum Zeitpunkt des Angriffs mit Leibwächtern in seinem Haus im Osten der Hauptstadt aufgehalten haben. Ahmadinedschad stand von 2005 bis 2013 an der Spitze des Iran. In seiner Anfangszeit galt er als enger Verbündeter des herrschenden schiitischen Klerus und der konservativen Kräfte im Parlament, doch gegen Ende seiner Regierungszeit nahm der Widerstand gegen ihn zu. Seine unnachgiebige Haltung in der Atomfrage provozierte internationale Sanktionen, die den Iran in eine schwere wirtschaftliche Krise trieben.
Update, 14:31 Uhr: Israelische Fernsehsender berichten, dass bei erneuten iranischen Raketenangriffen auf Israel mindestens sechs Menschen getötet wurden. Der Sender N12 zufolge kamen sie ums Leben, als eine Rakete in ein Gebäude in der westlich von Jerusalem gelegenen Stadt Beit Schemesch einschlug. Darüber hinaus wurden mehrere Menschen verletzt. Bewohner Tel Avivs berichteten ebenfalls von heftigen Explosionen während der neuen Angriffswelle.
News zur Lage im Iran: Saudi-Arabien droht mit militärischer Reaktion
Update, 13:39 Uhr: Saudi-Arabien hat angekündigt, bei weiteren iranischen Angriffen auf US-Stützpunkte im Königreich militärisch zu reagieren. Das berichtete laut Bild der US-Sender CNN. Die Ankündigung bedeutet eine dramatische Eskalation der regionalen Spannungen, da Riad damit erstmals eine direkte militärische Beteiligung an einem möglichen Konflikt zwischen den USA und dem Iran in Aussicht stellt. Bislang hatte sich Saudi-Arabien trotz der angespannten Beziehungen zu Teheran aus direkten militärischen Konfrontationen herausgehalten.
Update, 13:25 Uhr: Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat vor möglichen iranischen Terroranschlägen in Deutschland gewarnt. Klein rechnet damit, „dass der Iran seine Netzwerke hierzulande für Terroranschläge gegen jüdische und israelische Einrichtungen nutzen wird“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
Der Regierungsbeauftragte verwies auf ein bekanntes Muster: „Den Mechanismus zwischen erhöhten Spannungen im Nahen Osten und verstärkten Angriffen auf jüdisches Leben in Europa haben wir in der Vergangenheit immer wieder gesehen“, erklärte Klein laut Reuters.
Iran-News: Putin beklagt Tötung Chameneis als Verstoß gegen Moral und Völkerrecht
Update, 12:34 Uhr: Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Tötung des iranischen Religionsführers Ali Chamenei als einen „zynischen Verstoß gegen alle Normen der menschlichen Moral und des Völkerrechts“ kritisiert. In einem vom Kreml veröffentlichten Schreiben bekundete er dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian sein Beileid. Teheran steht in der Kritik, weil es Moskau in seinem seit mehr als vier Jahren andauernden Angriffskrieg gegen die Ukraine unterstützt.
Nach US-Angriff auf Iran: Trump prahlt mit Erfolg – „Großer Teil der Führungsriege getötet“
Update, 12:06 Uhr: Der US-Präsident hat in einem NBC-Interview neue Details zum Schlag gegen den Iran mitgeteilt: „Diejenigen, die all die Entscheidungen treffen, sind größtenteils tot“, sagte Trump in einem Telefonat mit dem Sender. Auch „ein großer Teil der Führungsriege“ im Iran sei getötet worden. Details nannte Trump nicht.
Auf die Frage, wer als Nächstes den Iran führen werde, antwortete Trump im Gespräch mit NBC: „Ich weiß es nicht, aber irgendwann werden sie mich anrufen und fragen, wen ich mir wünsche“ – und fügte hinzu, dass das „nur ein bisschen sarkastisch“ gemeint sei, hieß es in dem Bericht.
Menschen auf der Straße, Rauch über Städten: Bilder der Eskalation im Nahen Osten




Bericht: CIA ermöglichte Lokalisierung von Chamenei vor Angriff
Update, 11:25 Uhr: Die CIA hat laut einem Bericht der New York Times entscheidende Informationen über den Aufenthaltsort von Ayatollah Ali Chamenei an Israel weitergeleitet und so den gezielten Angriff auf den Obersten Führer des Iran ermöglicht. Der US-Geheimdienst war dem Bericht zufolge seit Monaten dem geistlichen Oberhaupt auf der Spur gewesen.
Wie die Zeitung unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, erfuhr die CIA von einem ranghohen Treffen am Samstagmorgen in Teheran, an dem Chamenei teilnehmen sollte. USA und Israel passten daraufhin ihren ursprünglich für die Nacht geplanten Angriff an – der Luftschlag erfolgte um 09:40 Uhr Ortszeit.
Zwischenfall nahe der Straße von Hormus: Öltanker vor Küste Omans angegriffen
Update, 10:56 Uhr: Vor der Küste des Golfstaats Oman ist nach staatlichen Angaben ein Öltanker angegriffen worden. Der Tanker „Skylight“ sei etwa neun Kilometer vor der omanischen Küste bei Musandam attackiert worden, meldete die Nachrichtenagentur Oman News Agency unter Berufung auf das omanische Zentrum für maritime Sicherheit. Dabei seien vier Personen verletzt worden. Die 20-köpfige Besatzung des Schiffs unter der Flagge des pazifischen Inselstaats Palau sei evakuiert worden. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.
Der Vorfall ereignete sich nahe der Straße von Hormus. Die iranische Nachrichtenagentur hatte gestern gemeldet, dass die iranischen Revolutionsgarden den Schiffsverkehr der strategisch wichtigen Meerenge eingeschränkt haben.
Iran-News: Seefahrtgebiete im Nahen Osten von Eskalation betroffen
Update, 10:11 Uhr: Der Kriegsherd im Nahen Osten umfasst zentrale Seefahrtgebiete wie den Golf von Oman, den Persischen Golf, das Mittelmeer und das Rote Meer. Staatsmedien im Sultanat Oman berichten laut dpa jetzt von zwei Drohnen, die einen Hafen ins Visier genommen hätten. Ein Arbeiter sei verletzt worden.
Wie focus.de ebenfalls unter Berufung auf Staatsmedien im Oman berichtet, wurde zudem ein Öltanker vor seinem Heimathafen Chassab in der Straße von Hormus angegriffen.
Update, 9:10 Uhr: Etliche Angriffe und der oberste Führer Chamenei getötet – die USA und Israel haben den Iran schwer getroffen. Der Machtapparat in Teheran bemüht sich um ein anderes Narrativ: Der Generalsekretär des Sicherheitsrats, Ali Laridschani, hat das Vorhaben der USA und Israels jetzt als „vereitelt“ bezeichnet.
„Die USA und Israel haben sich verkalkuliert und wollten mit gezielten Angriffen auf militärische Einrichtungen und der Tötung hochrangiger Funktionäre Unruhe und einen Machtwechsel im Iran auslösen“, sagte Laridschani laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Die Bevölkerung habe jedoch geschlossen reagiert und diese Pläne vereitelt, behauptete er.
Update, 7:59 Uhr: Iranische Staatsmedien haben am Morgen den Tod des Obersten Religionsführers Chamenei offiziell bestätigt, wie unter anderem Nexta berichtet. Bei den massiven US-israelischen Luftangriffen auf seinen Amtssitz in Teheran am Samstag wurden laut Berichten der Nachrichtenagentur Fars auch mehrere enge Familienmitglieder getötet.
Zu den Opfern zählen demnach:
- Eine Tochter und ein Enkelkind Chameneis.
- Sein Schwiegersohn Mesbah al-Hoda Bagheri Kani sowie eine Schwiegertochter.
In der heiligen Stadt Maschhad, dem Geburtsort Khameneis, wurde als Zeichen der tiefen Trauer und des „Märtyrertodes“ eine schwarze Flagge über der Kuppel des Imam-Reza-Schreins gehisst, schreibt Nexta.
Update, 7:37 Uhr: Der Iran hat seine angekündigten Vergeltungsschläge gegen Golfstaaten gestartet und dabei erneut laute Explosionen in der Region Dubai ausgelöst. Augenzeugen berichten von den Detonationen, nachdem Teheran zuvor Angriffe auf US-Stützpunkte in der Region angekündigt hatte.
Die iranischen Vergeltungsmaßnahmen erfolgen als Reaktion auf vorangegangene Angriffe der USA und Israels. Wie Reuters berichtet, hatte der Iran bereits im Vorfeld erklärt, amerikanische Militärstützpunkte in der Golfregion ins Visier nehmen zu wollen.
Nach-US-Schlag gegen Iran: Trump warnt Mullah-Regime vor Vergeltung
Update, 7:06 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat das Mullah-Regime über seine Plattform Truth Social eindringlich vor Vergeltungsmaßnahmen gewarnt. In seinem Post reagierte er auf Drohungen der iranischen Revolutionsgarden, die eine „intensive Offensive“ angekündigt hatten. „THEY BETTER NOT DO THAT“ („Das lassen sie lieber“) schrieb er unter anderem. Trump erklärte, dass die USA im Falle eines Angriffs mit einer „Stärke reagieren würden, wie man sie noch nie zuvor gesehen hat“.
Nach Chameneis Tod: Revolutionsgarden attackieren Israel und USA gleichzeitig
Update, 6:45 Uhr: Die iranischen Revolutionsgarden haben in Reaktion auf die Tötung von Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei nach eigenen Angaben massive Vergeltungsschläge gegen Dutzende Stellungen der USA und des Erzfeindes Israel durchgeführt. Es seien 27 US-Stützpunkte in der Region sowie Israels Armeehauptquartier und ein Rüstungskomplex in Tel Aviv ins Visier genommen worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, ein Sprachrohr von Irans Elitestreitmacht. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
In Israel gab es in den frühen Morgenstunden des heutigen Sonntags (1. März) wiederholt Raketenalarm. Die Luftwaffe ist nach Armeeangaben im Einsatz, um die Bedrohung abzuwehren.
Nach US-Schlag: Irans Revolutionsgarden schwören Rache
Update, 6:18 Uhr: Irans Revolutionsgarden haben Rache für den Tod von Staatsoberhaupt und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei angekündigt. „Die Mörder des Imams der Nation werden einer harten, entschiedenen und abschreckenden Strafe nicht entgehen“, heißt es in einer von der libanesischen Hisbollah-Miliz verbreiteten Erklärung der Elitestreitmacht des Irans.
Die Revolutionsgarden, die Streitkräfte der Islamischen Republik und die Basidsch-Milizen würden „inneren und äußeren Verschwörungen entschieden entgegentreten“ und die Aggressoren „mit einer abschreckenden und beispielhaften Antwort bestrafen“, heißt es in der Erklärung weiter. Alle Teile der Gesellschaft werden darin aufgerufen, sich an der Landesverteidigung zu beteiligen und vor der Welt „Solidarität und nationale Einheit zu demonstrieren“.
News zum Iran: Chamenei bei US-israelischen Angriffen getötet
Update, 1. März, 5:05 Uhr: Der Iran hat den Tod des Anführers der iranischen Revolutionsgarden, Mohammed Pakpur, bestätigt. Er sei ebenso wie der Vorsitzende des nationalen Verteidigungsrats, Ali Schamchani, bei den US-israelischen Luftangriffen auf Teheran umgekommen, teilte die iranische Justiz heute auf ihrer Website Misan Online mit. Bei den Angriffen auf Teheran war am Samstag auch das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, getötet worden.
Das iranische Staatsfernsehen hat den Tod von Irans geistlichem Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei unterdessen bestätigt. Ein Moderator verkündete die Nachricht am Sonntag um 05.00 Uhr Ortszeit (02.30 Uhr MEZ) mit brüchiger Stimme. Das Staatsfernsehen machte keine Angaben zu den Umständen von Chameneis Tod und erwähnte auch die Luftangriffe der USA und Israels auf dessen Residenz am Samstag in Teheran nicht.
Eskalation im Iran: Trump vermeldet Tod von Ajatollah Ali Chamenei
Update, 23:09 Uhr: Nachdem Israel und die USA am späten Abend den Tod des Ajatollah Ali Chamenei bestätigt haben, wurde auf dem offiziellen X-Account des religiösen Führers ein kryptischer Beitrag veröffentlicht. Auf einer geteilten Zeichnung ist eine vermummte Gestalt zu sehen, die aus dem Himmel einen Säbel in Richtung Erde schwingt. Neben dem Säbel sind weitere Striche zu sehen, bei denen es sich um Meteoriten oder auch Raketen handeln könnte. Zu dem Bild veröffentlichte der offizielle Account Chameneis die Worte: „Im Namen des edlen Ali (Friede sei mit ihm)“.
Die Bedeutung des Beitrags ist unklar. Während manche Nutzer in dem Beitrag eine Bestätigung von Chameneis Tod sehen, interpretieren andere ihn als Lebenszeichen. Mit dem im Beitrag „edlen Ali“ könnte der Schwiegersohn des Propheten Mohammeds gemeint sein, der für die Schiiten dessen rechtmäßiger Nachfolger war. Es war der erste eigene Beitrag auf Chameneis Account seit dem 17. Februar. Dem religiösen Führer folgen auf X 1,2 Millionen Menschen.
News zum Iran: Trump bestätigt: „Chamenei ist tot“
Update, 22:45 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat den Tod von Ajatollah Ali Chamenei bestätigt. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb der US-Präsident am Abend in einem Beitrag auf Truth Social. „Dies ist nicht nur Gerechtigkeit für das iranische Volk, sondern für alle großartigen Amerikaner und all jene Menschen aus vielen Ländern der Welt, die von Chamenei und seiner Bande blutrünstiger Schläger getötet oder verstümmelt wurden“, schrieb Trump weiter.
Chamenei sei nicht in der Lage gewesen, den Geheimdiensten der USA und Israels zu entkommen, führte Trump in seinem Beitrag weiter aus. Chameneis Tod sei „die größte Chance für das iranische Volk, sein Land zurückzuerobern.“
Update, 21:27 Uhr: Nach ersten unbestätigten Berichten über den Tod von Irans geistlichem Oberhaupt Ali Chamenei hat es in der iranischen Hauptstadt Teheran freudige Reaktionen gegeben. Anwohner standen am Samstagabend an ihren Fenstern und applaudierten, wie Augenzeugen berichteten. Kurz nach 23:00 Uhr Ortszeit war demnach in mehreren Stadtteilen Teherans lauter Jubel zu hören.
Iran-News: Eskalation im Nahen Osten – Explosion in Dubai
Update, 18:10 Uhr: Die Vergeltungsschläge des iranischen Regimes für die Angriffe am Samstagmorgen haben auch die Urlaubsmetropole Dubai getroffen. Wie Bloomberg berichtet, kam es auf der bekannten künstlichen Insel „The Palm“ zu einer Explosion, in deren Folge in einem Luxushotel ein Feuer ausgebrochen ist. Unklar ist bislang, ob das Feuer durch eine iranische Rakete oder die Trümmerteile einer Luftabwehrrakete ausgelöst wurde.
Update, 15:42 Uhr: Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hat in einem Interview mit dem US-Sender NBC Meldungen über den Tod von Chamenei dementiert. Der religiöse Führer des Irans sei am Leben, sagte Araghchi, fügte jedoch hinzu „soweit ich weiß“. Der Chefdiplomat bestätigte die Tötung von zwei Kommandeuren bei den Angriffen am Samstag, stellte jedoch klar: „Alle hochrangigen Beamten sind am Leben“.
Iran-News: Russland verurteilt Angriff auf den Iran
Update, 14:13 Uhr: Russland hat am Samstag den Angriff der USA und Israels auf den Iran scharf verurteilt und warnte, dieser könne den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. „Washington und Tel Aviv haben sich erneut auf ein gefährliches Abenteuer eingelassen, das die Region rasch näher an eine humanitäre, wirtschaftliche und möglicherweise auch radiologische Katastrophe bringt“, erklärte das russische Außenministerium. Moskau warnte zudem vor den weitreichenden Folgen der Eskalation: „Indem sie den Nahen Osten in einen Abgrund unkontrollierter Eskalation stürzen, ermutigen sie tatsächlich Länder auf der ganzen Welt, vor allem in der Region, immer ernstere Mittel gegen neu auftretende Bedrohungen zu ergreifen.“
Iran-News: Bevölkerung soll Teheran verlassen – Kritik an US-Vorgehen
Update, 12:35 Uhr: Der iranische Nationale Sicherheitsrat hat die Bevölkerung der Hauptstadt aufgefordert, Teheran zu verlassen. „Angesichts der Lage sollten Sie, soweit möglich und unter Bewahrung der Ruhe, in andere Orte und Städte reisen, sofern Ihnen dies möglich ist“, erklärte die Sicherheitsbehörde in einer Stellungnahme. Die irakische Miliz Kataib Hisbollah kündigte unterdessen an, als Reaktion auf die gegen sie gerichteten Angriffe bald US-Stützpunkte attackieren zu wollen.
Auch auf internationaler Ebene mehren sich die Reaktionen: Führende Politiker in Europa und weltweit riefen am Samstag alle Konfliktparteien zur Mäßigung auf. „Das iranische Volk darf nicht den Preis für die Entscheidungen seiner Regierung zahlen“, sagte Belgiens Außenminister Maxime Prévot. „Wir bedauern zutiefst, dass die diplomatischen Bemühungen nicht früher zu einer Verhandlungslösung führen konnten.“ Norwegen übte deutliche Kritik am Vorgehen Israels und der Trump-Regierung. „Der Angriff wird von Israel als Präventivschlag bezeichnet, entspricht aber nicht dem Völkerrecht“, erklärte Außenminister Espen Barth. „Für einen Präventivschlag ist eine unmittelbar drohende Gefahr erforderlich.“
Steht US-Angriff auf Iran bevor? Lage scheint zu eskalieren
Erstmeldung vom Freitag, 27. Februar: Die Lage im Nahen Osten scheint zum Beginn des Wochenendes weiter zu eskalieren. Großbritannien hat sein Botschaftspersonal aus dem Iran abgezogen, das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Israel und Donald Trump schließt einen militärischen Schlag explizit nicht aus. Die Hinweise verdichten sich, dass Trump das Pulverfass im Nahen Osten zum Wochenende entzünden könnte.
„Ich will nicht, aber manchmal muss man“, sagte der US-Präsident am Freitag vor Reportern im Weißen Haus. Trump zeigte sich unzufrieden über den Verlauf der Verhandlungen mit dem Iran, hauptsächlich mit dem Blick auf das Atomwaffenprogramm des Landes. Teheran weigere sich weiterhin die „goldenen Worte“ zu sagen, bemängelt Trump: „keine Atomwaffe“.
Zeichen auf US-Angriff auf den Iran verdichten sich – zweiter Flugzeugträger nahe Israel eingetroffen
Unterdessen baut Trump seine Drohkulisse im Nahen Osten weiter aus. Die USS General R. Ford – der größte Flugzeugträger der Welt – ist ebenfalls am Freitag im östlichen Mittelmeer angekommen. Bereits seit Mitte Januar kreuzt der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln in den Gewässern nahe des Irans. US-Medien sprechen bereits von der größten Luftstreitmacht im Nahen Osten seit der US-Invasion des Irak im Jahr 2003.
Rubriklistenbild: © Bernd von Jutrczenka/dpa; Alex Brandon/dpa; imago; AP/dpa (Montage: red)



