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Ukraine-Krieg: Drei Tote bei russischem Angriff auf Region Charkiw

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Aktuelle News zum Ukraine-Krieg im Ticker: Selenskyj heute zu Besuch bei Macron. Wenig Hoffnung auf baldiges Kriegsende.

Dieser Ticker ist beendet. Weitere Informationen zum Ukraine-Krieg finden Sie in unserem neuen News-Ticker.

Update, 7:00 Uhr: Russische Flugabwehreinheiten haben Agenturberichten zufolge über Nacht 36 ukrainische Drohnen zerstört. Dies meldet die Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium. Eine ukrainische Stellungnahme lag zunächst nicht vor.

Update, 5:40 Uhr: Bei einem russischen Raketenangriff auf die Stadt Balaklija in der ostukrainischen Region Charkiw sind ukrainischen Angaben zufolge drei Menschen getötet und zehn weitere verletzt worden. Unter den Verletzten seien auch drei Kinder, teilte der Leiter der Militärverwaltung von Balaklija, Witali Karabanow, über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Eine russische Stellungnahme lag zunächst nicht vor.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Update, 17. November, 5:00 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will bei einem Besuch in Paris heute ein Abkommen über die Lieferung von Luftabwehrsystemen, Kampfflugzeugen und Raketen besiegeln. Selenskyj sprach auf der Plattform X von einem „historischen Abkommen“, das die Kampffliegerei und die Luftverteidigung seines Landes erheblich stärken werde. Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte im vergangenen Monat weitere Mirage-Kampfjets und Aster-30-Raketen zugesagt. Insidern zufolge könnte es bei dem Besuch auch um eine strategische Vereinbarung über die Lieferung von Rafale-Kampfjets gehen. 

Ukraine-Krieg aktuell: Wenig Hoffnung auf baldiges Ende des Kriegs

Update, 21:32 Uhr: Finnlands Präsident Alexander Stubb hat wenig Hoffnung auf ein baldiges Ende des Ukraine-Kriegs geäußert. Ein Waffenstillstand sei frühestens im Frühjahr zu erwarten, sagte Stubb im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Associated Press. „Ich bin nicht sehr optimistisch, was das Erreichen eines Waffenstillstands oder den Beginn von Friedensverhandlungen angeht, zumindest nicht in diesem Jahr“, erklärte der finnische Staatschef.

Ein russischer Soldat im Frontabschnitt Lyman.

Bis März „etwas in Gang zu bringen“ wäre bereits gut. Russlands Präsident Wladimir Putin wolle weiterhin „die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine verweigern“. Stubb verwies auf Finnlands Erfahrungen im Winterkrieg gegen die Sowjetunion 1939-1940 und bot US-Präsident Donald Trump seine Expertise im Umgang mit Putin an.

Ukraine-Krieg: Selenskyj-Minister bittet um Geld für Drohnenproduktion

Update, 20:39 Uhr: Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha hat internationale Unterstützer um Finanzierung für die Drohnenproduktion im Ukraine-Krieg gebeten. „Wir können im nächsten Jahr bis zu 20 Millionen Drohnen herstellen, wenn wir eine ausreichende Finanzierung erhalten“, schrieb Sybiha auf der Plattform X.

Panzer, Drohnen, Luftabwehr: Waffen für die Ukraine

Die Bundeswehr nutzt den Kampfpanzer Leopard in verschiedenen Varianten seit 1979. Bewaffnet mit einer 120-Millimeter-Kanone lassen sich in den jüngeren Modellen von vier Soldaten an Bord Ziele in einer Entfernung bis zu 5000 Metern bekämpfen. Die Ukraine erhält Panzer des Typs Leopard 2 A6. Das 62,5 Tonnen-Gefährt war bei seiner Einführung im Jahr 2001 als verbesserte Variante des A5 etwa mit neuer Hauptwaffe versehen worden. Das Modell A6M verfügt zudem über einen erhöhten Minenschutz.
Die Bundeswehr nutzt den Kampfpanzer Leopard in verschiedenen Varianten seit 1979. Bewaffnet mit einer 120-Millimeter-Kanone lassen sich in den jüngeren Modellen von vier Soldaten an Bord Ziele in einer Entfernung bis zu 5000 Metern bekämpfen. Die Ukraine erhält Panzer des Typs Leopard 2 A6. Das 62,5 Tonnen-Gefährt war bei seiner Einführung im Jahr 2001 als verbesserte Variante des A5 etwa mit neuer Hauptwaffe versehen worden. Das Modell A6M verfügt zudem über einen erhöhten Minenschutz. © Philipp Schulze/dpa
Der US-Kampfpanzer M1 Abrams gleicht dem Leopard 2 in weiten Teilen. Den M1 Abrams gibt es seit 1980 in mittlerweile drei Hauptvarianten. Seit dem Modell M1A1 ist eine 120-Millimeter-Kanone an Bord. Die vier Insassen werden von einer Stahl-Panzerung vor Angriffen geschützt. Mit 1500 PS kommt der je nach Modell bis zu 74 Tonnen schwere Abrams auf eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 68 Kilometern pro Stunde. Anders als der Leopard 2 wird der M1 Abrams über eine Gasturbine mit Kerosin angetrieben.
Der US-Kampfpanzer M1 Abrams gleicht dem Leopard 2 in weiten Teilen. Den M1 Abrams gibt es seit 1980 in mittlerweile drei Hauptvarianten. Seit dem Modell M1A1 ist eine 120-Millimeter-Kanone an Bord. Die vier Insassen werden von einer Stahl-Panzerung vor Angriffen geschützt. Mit 1500 PS kommt der je nach Modell bis zu 74 Tonnen schwere Abrams auf eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 68 Kilometern pro Stunde. Anders als der Leopard 2 wird der M1 Abrams über eine Gasturbine mit Kerosin angetrieben. © JONATHAN NACKSTRAND/afp
Die Hauptwaffe der US-amerikanischen Bradley-Schützenpanzer besteht aus einer 25-Millimeter-Maschinenkanone M242 Bushmaster, die zwischen 100 und 200 Schuss pro Minute verschießen kann. Zudem sind die gepanzerten Kettenfahrzeuge, die nach General Omar N. Bardley benannt sind, mit Maschinengewehren des Typs M240 sowie panzerbrechende Raketen ausgestattet. Die Besatzung umfasst bis zu zehn Soldaten: Fahrer, Kommandant, Richtschütze sowie bis zu sieben Soldaten als Infanterietrupp. Der Panzer wurde dafür konzipiert, im Verbund mit Panzerartillerie und Kampfhelikoptern zu operieren.
Die Hauptwaffe der US-amerikanischen Bradley-Schützenpanzer besteht aus einer 25-Millimeter-Maschinenkanone M242 Bushmaster, die zwischen 100 und 200 Schuss pro Minute verschießen kann. Zudem sind die gepanzerten Kettenfahrzeuge, die nach General Omar N. Bradley benannt sind, mit Maschinengewehren des Typs M240 sowie panzerbrechenden Raketen ausgestattet. Die Besatzung umfasst bis zu zehn Soldaten: Fahrer, Kommandant, Richtschütze sowie bis zu sieben Soldaten als Infanterietrupp. Der Panzer wurde dafür konzipiert, im Verbund mit Panzerartillerie und Kampfhelikoptern zu operieren. © U.S. Army/dpa
Beim AMX-10 RC aus Frankreich handelt es sich um einen amphibischen Spähpanzer. Der Panzer wird aufgrund seiner schwereren Panzerung und Bewaffnung hauptsächlich bei der Aufklärung eingesetzt. Ausgestattet ist er mit einer 105-Millimeter-Kanone, wodurch er auch als Panzerjäger verwendet werden kann. Die Besatzung besteht aus mindestens vier Soldaten. Bei einer Gefechtsmasse von 14,2 Tonnen ist der Panzer mit 85 km/h extrem mobil.
Beim AMX-10 RC aus Frankreich handelt es sich um einen amphibischen Spähpanzer. Der Panzer wird aufgrund seiner schwereren Panzerung und Bewaffnung hauptsächlich bei der Aufklärung eingesetzt. Ausgestattet ist er mit einer 105-Millimeter-Kanone, wodurch er auch als Panzerjäger verwendet werden kann. Die Besatzung besteht aus mindestens vier Soldaten. Bei einer Gefechtsmasse von 14,2 Tonnen ist der Panzer mit 85 km/h extrem mobil. © Björn Trotzki/Imago
Aus Großbritannien stammt der Kampfpanzer vom Typ Challenger 2. Dabei handelt es sich um einen der modernsten Panzer weltweit. Im Gegensatz zu den meisten anderen modernen Kampfpanzern ist der Challenger 2 mit einer 120-Millimeter-Kanone mit gezogenem Lauf ausgerüstet. Auch auf lange Entfernung sind zuverlässige Treffer zu erwarten. So soll ein Challenger 2 im Golfkrieg von 1991 einen irakischen Panzer auf fast fünf Kilometer Entfernung ausgeschaltet haben. Die Chobham-Panzerung sorgt für einen enorm guten Schutz. Als Nachteile gelten das hohe Gewicht, die komplizierte Logistik und die eingeschränkte Mobilität.
Aus Großbritannien stammt der Kampfpanzer vom Typ Challenger 2. Dabei handelt es sich um einen der modernsten Panzer weltweit. Im Gegensatz zu den meisten anderen modernen Kampfpanzern ist der Challenger 2 mit einer 120-Millimeter-Kanone mit gezogenem Lauf ausgerüstet. Auch auf lange Entfernung sind zuverlässige Treffer zu erwarten. So soll ein Challenger 2 im Golfkrieg von 1991 einen irakischen Panzer auf fast fünf Kilometer Entfernung ausgeschaltet haben. Die Chobham-Panzerung sorgt für einen enorm guten Schutz. Als Nachteile gelten das hohe Gewicht, die komplizierte Logistik und die eingeschränkte Mobilität. © Spc. Nicko Bryant Jr./Imago
Der Marder hat schon mehr als 50 Jahre auf dem Buckel, ist aber noch immer bei der Bundeswehr im Einsatz. Gebaut wurde der Marder mitten im Kalten Krieg. Er dient den Panzergrenadieren als Gefechtsfahrzeug und Führungspanzer. Durch seine Geschwindigkeit sollen die Infanteristen den Kampfpanzern folgen können. Mit 600 PS bei 35 Tonnen ist er gut motorisiert. Bewaffnet ist der Marder mit einer 20-Millimeter-Kanone. Die Besatzung besteht aus Kommandant, Richtschütze, Fahrer und sechs Grenadieren.
Der Marder hat schon mehr als 50 Jahre auf dem Buckel, ist aber noch immer bei der Bundeswehr im Einsatz. Gebaut wurde er mitten im Kalten Krieg. Der Marder dient den Panzergrenadieren als Gefechtsfahrzeug und Führungspanzer. Durch seine Geschwindigkeit sollen die Infanteristen den Kampfpanzern folgen können. Mit 600 PS bei 35 Tonnen ist er gut motorisiert. Bewaffnet ist der Marder mit einer 20-Millimeter-Kanone. Die Besatzung besteht aus Kommandant, Richtschütze, Fahrer und sechs Grenadieren. © Philipp Schulze/dpa
Die NLAW ist eine Panzerabwehrlenkwaffe aus schwedischer Produktion. Sie dient zur Bekämpfung von gepanzerten Fahrzeugen sowie Gebäuden. Sie kann von einem einzelnen Menschen transportiert und eingesetzt werden. Der Start mit der geschulterten Waffe kann liegend, kniend oder stehend erfolgen. Ihre Reichweite liegt bei bis zu 600 Metern. Verfehlt die Rakete das Ziel, so zerstört sie sich nach einer Flugzeit von 5,6 Sekunden selbst. Die NLAW ist ein Wegwerfartikel und kann nur einmal abgefeuert werden.
Die NLAW ist eine Panzerabwehrlenkwaffe aus schwedischer Produktion. Sie dient zur Bekämpfung von gepanzerten Fahrzeugen sowie Gebäuden. Sie kann von einem einzelnen Menschen transportiert und eingesetzt werden. Der Start mit der geschulterten Waffe kann liegend, kniend oder stehend erfolgen. Ihre Reichweite liegt bei bis zu 600 Metern. Verfehlt die Rakete das Ziel, so zerstört sie sich nach einer Flugzeit von 5,6 Sekunden selbst. Die NLAW ist ein Wegwerfartikel und kann nur einmal abgefeuert werden. © Sergei Supinsky/afp
Das Patriot-System dient zur Abwehr von Flugzeugen, Marschflugkörpern, Drohnen und Raketen kürzerer Reichweite. Es besteht aus mehreren Komponenten: Das Bodenradar erkennt Flugobjekte, der Leitstand berechnet deren Flugbahn, programmiert die eigenen Raketen und koordiniert deren Abschuss, das Startgerät verfügt über bis zu acht Raketenwerfer, der erforderliche Strom kommt von einem Fahrzeug mit Generatoren. Das Patriot-System kann gleichzeitig bis zu 50 Ziele beobachten und fünf bekämpfen. Die maximale Kampfentfernung liegt bei etwa 68 Kilometern. Die Entwicklung des Boden-Luft-Lenkwaffensystems reicht in die späten 1960er-Jahre zurück, eingeführt wurde es in den frühen 1980er-Jahren, seitdem wurde es immer wieder modernisiert.
Das Patriot-System dient zur Abwehr von Flugzeugen, Marschflugkörpern, Drohnen und Raketen kürzerer Reichweite. Es besteht aus mehreren Komponenten: Das Bodenradar erkennt Flugobjekte, der Leitstand berechnet deren Flugbahn, programmiert die eigenen Raketen und koordiniert deren Abschuss, das Startgerät verfügt über bis zu acht Raketenwerfer, der erforderliche Strom kommt von einem Fahrzeug mit Generatoren. Das Patriot-System kann gleichzeitig bis zu 50 Ziele beobachten und fünf bekämpfen. Die maximale Kampfentfernung liegt bei etwa 68 Kilometern.  © Kevin Schrief/dpa
Beim Multiple Launch Rocket System (MLRS) handelt es sich um ein Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesystem auf Kettenfahrgestell. Die Typenbezeichnung des US-amerikanischen Militärs lautet M270. Bei der Bundeswehr wird es unter dem Namen MARS (Mittleres Artillerieraketensystem) geführt. Das System trägt zwölf Raketen, die Ziele in bis zu 40 Kilometer Entfernung treffen.
Beim Multiple Launch Rocket System (MLRS) handelt es sich um ein Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesystem auf Kettenfahrgestell. Die Typenbezeichnung des US-amerikanischen Militärs lautet M270. Bei der Bundeswehr wird es unter dem Namen MARS (Mittleres Artillerieraketensystem) geführt. Das System trägt zwölf Raketen, die Ziele in bis zu 40 Kilometer Entfernung treffen. © Jeon Heon-Kyun/dpa
Die türkische Kampf- und Aufklärungsdrohne Bayraktar TB2 ist seit 2016 im Einsatz. Der Name geht auf ihren Erfinder Selçuk Bayraktar zurück, den Schwiegersohn des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Die Drohne erreicht eine Flughöhe von 7300 Metern. Sie ist 6,5 Meter lang, besitzt eine Spannweite von zwölf Metern und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 222 Kilometern pro Stunde. Beim ukrainischen Angriff auf das russische Flaggschiff „Moskwa“ soll die Drohne einen Angriff vorgetäuscht haben, bevor zwei Neptun-Raketen das Schiff trafen.
Die türkische Kampf- und Aufklärungsdrohne Bayraktar TB2 ist seit 2016 im Einsatz. Der Name geht auf ihren Erfinder Selçuk Bayraktar zurück, den Schwiegersohn des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Die Drohne erreicht eine Flughöhe von 7300 Metern. Sie ist 6,5 Meter lang, besitzt eine Spannweite von zwölf Metern und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 222 Kilometern pro Stunde. Beim ukrainischen Angriff auf das russische Flaggschiff „Moskwa“ soll die Drohne einen Angriff vorgetäuscht haben, bevor zwei Neptun-Raketen das Schiff trafen. © Birol Bebek/afp
Im Ukraine-Krieg kommen auch zahlreiche unbemannte Kamikaze-Drohnen zum Einsatz. Die Switchblade 300 ist zusammengeklappt so handlich, dass sie in jeden Rucksack passt. Sie wird mithilfe von Druckluft aus einem Rohr abgeschossen und verfügt über vier schwenkbare Flügel, die im Flug wie Springmesser herausspringen. Sie hat eine Reichweite von knapp zehn Kilometern und kann einige Zeit über ihrem Einsatzgebiet verweilen, ehe sie im Sturzflug angreift. Der Gefechtskopf der Switchblade 300 hat eine Sprengladung, die einer 40-Millimeter-Granate entspricht.
Im Ukraine-Krieg kommen auch zahlreiche unbemannte Kamikaze-Drohnen zum Einsatz. Die Switchblade 300 ist zusammengeklappt so handlich, dass sie in jeden Rucksack passt. Sie wird mithilfe von Druckluft aus einem Rohr abgeschossen und verfügt über vier schwenkbare Flügel, die im Flug wie Springmesser herauskatapultiert werden. Sie hat eine Reichweite von knapp zehn Kilometern und kann einige Zeit über ihrem Einsatzgebiet verweilen, ehe sie im Sturzflug angreift. Der Gefechtskopf der Switchblade 300 hat eine Sprengladung, die einer 40-Millimeter-Granate entspricht.  © Lcpl. Tyler Forti/Imago
Das norwegische Luftabwehrsystem NASAMS wurde entwickelt, um Flugzeuge, Hubschrauber, Marschflugkörper und unbemannte Luftfahrzeuge zu identifizieren, anzugreifen und zu zerstören. Es ist in der Lage, 72 Ziele gleichzeitig zu treffen. Ihre weitreichendsten Raketen können Ziele bis maximal 50 Kilometer abschießen. Eine Batterie besteht aus zwölf Raketenwerfern, acht Radar-Stationen, einer Feuerleitzentrale, einem Kamera- und einem Kontroll-Fahrzeug. Seit 2005 schützt das System die US-Hauptstadt Washington, D.C.
Das norwegische Luftabwehrsystem NASAMS wurde entwickelt, um Flugzeuge, Hubschrauber, Marschflugkörper und unbemannte Luftfahrzeuge zu identifizieren, anzugreifen und zu zerstören. Es ist in der Lage, 72 Ziele gleichzeitig zu treffen. Ihre weitreichendsten Raketen können Ziele bis maximal 50 Kilometer abschießen. Eine Batterie besteht aus zwölf Raketenwerfern, acht Radar-Stationen, einer Feuerleitzentrale, einem Kamera- und einem Kontroll-Fahrzeug. Seit 2005 schützt das System die US-Hauptstadt Washington, D.C. © Robin Van Lonkhuijsen/dpa
Die Ukraine kann im krieg gegen Russland auch auf Bushmaster-Panzerfahrzeuge aus australischer Produktion zurückgreifen. Sie sind dank ihrer gepanzerten Stahlplatten explosionssicher und für alle Umgebungen geeignet. Auch eine Reifenpanne hindert den Bushmaster nicht an der Weiterfahrt. Das Fahrzeug bietet Platz für insgesamt zehn Soldaten einschließlich ihrer Waffen und Ausrüstung. Übliche Bordwaffen sind 5,56-Millimeter- und 7,62-Millimeter-Maschinengewehre.
Die Ukraine kann im Krieg gegen Russland auch auf Bushmaster-Panzerfahrzeuge aus australischer Produktion zurückgreifen. Sie sind dank ihrer gepanzerten Stahlplatten explosionssicher und für alle Umgebungen geeignet. Auch eine Reifenpanne hindert den Bushmaster nicht an der Weiterfahrt. Das Fahrzeug bietet Platz für zehn Soldaten einschließlich ihrer Waffen und Ausrüstung. Übliche Bordwaffen sind 5,56-Millimeter- und 7,62-Millimeter-Maschinengewehre. © Russell Freeman/Imago
Die Geschichte des M113 ist schon mehr als 60 Jahre alt. Das auch gerne als „Battle Taxi“ bezeichnete Militärfahrzeug war der erste moderne Truppentransportpanzer. Die Möglichkeit, in einem leichten, schnellen, schwimmfähigen und per Flugzeug transportablen gepanzerten Fahrzeug elf Infanteristen durch ein Kampfgebiet zu befördern, kam einer Revolution gleich. Seit der Markteinführung 1960 wurden mehr als 80.000 Fahrzeuge herstellt. In der Standardausführung verfügt der M113 über ein 12,7-Millimeter-Maschinengewehr als Hauptwaffe.
Die Geschichte des M113 ist schon mehr als 60 Jahre alt. Das auch gerne als „Battle Taxi“ bezeichnete Militärfahrzeug war der erste moderne Truppentransportpanzer. Die Möglichkeit, in einem leichten, schnellen, schwimmfähigen und per Flugzeug transportablen gepanzerten Fahrzeug elf Infanteristen durch ein Kampfgebiet zu befördern, kam einer Revolution gleich. Seit der Markteinführung 1960 wurden mehr als 80.000 Fahrzeuge herstellt. In der Standardausführung verfügt der M113 über ein 12,7-Millimeter-Maschinengewehr als Hauptwaffe. © Björn Trotzki/Imago
Der PT-91 Twardy („Der Harte“) ist eine modernisierte Version des Panzers T-72 aus der Sowjetzeit. Der PT-91 ist seinem Vorbild äußerlich nach wie vor sehr ähnlich, besitzt jedoch gegenüber dem Original einige Verbesserungen. Dazu gehören eine im Vergleich zum Basismodell deutlich präzisere Feuerleitanlage, ein Laserwarnsystem, eine Wärmebildkamera und eine Reaktivpanzerung.
Der polnische PT-91 Twardy („Der Harte“) ist eine modernisierte Version des Panzers T-72 aus der Sowjetzeit. Der PT-91 ist seinem Vorbild äußerlich nach wie vor sehr ähnlich, besitzt jedoch gegenüber dem Original einige Verbesserungen. Dazu gehören eine im Vergleich zum Basismodell deutlich präzisere Feuerleitanlage, ein Laserwarnsystem, eine Wärmebildkamera und eine Reaktivpanzerung.  © Imago
Der Gepard ist ein Flugabwehrpanzer, der Teil der Heeresflugabwehr der Bundeswehr war, bis er 2010 außer Dienst gestellt wurde. In der Zwischenzeit wird er nur noch von anderen Armeen verwendet, so auch von der Ukraine. Der Gepard wurde in erster Linie entwickelt, um die Panzer- und Panzergrenadiertruppe vor angreifenden Flugzeugen und Hubschraubern im niedrigen Höhenbereich zu schützen. In der Ukraine ist vor allem der Suchradar von Vorteil, mit dem feindliche Drohnen schnell erkannt angegriffen werden können. Der Gepard verfügt über 35-Millimeter-Maschinenkanonen.
Der Gepard ist ein Flugabwehrpanzer, der Teil der Heeresflugabwehr der Bundeswehr war, bis er 2010 außer Dienst gestellt wurde. In der Zwischenzeit wird er nur noch von anderen Armeen verwendet, so auch von der Ukraine. Der Gepard wurde in erster Linie entwickelt, um die Panzer- und Panzergrenadiertruppe vor angreifenden Flugzeugen und Hubschraubern im niedrigen Höhenbereich zu schützen. In der Ukraine ist vor allem der Suchradar von Vorteil, mit dem feindliche Drohnen schnell erkannt und angegriffen werden können. Der Gepard verfügt über 35-Millimeter-Maschinenkanonen.  © Michael Mandt/afp
Italienische Panzerhaubitzen M109L werden über Udine und Österreich in die Ukraine geliefert.
Ende April 2023 lieferte Italien klammheimlich über die nordöstliche Region Friaul-Julisch Venetien und Österreich 30 schwere Panzerhaubitzen M109L in die Ukraine. Das Foto vom Transport ist am Bahnhof Udine entstanden. Laut italienischer Tageszeitung „La Repubblica“ erhält Kiew vom Nato-Mitglied insgesamt 60 Stück der Standard-Haubitze des Verteidigungsbündnisses. Die M109L zeichnet vor allem ihre schwere 155mm-Kanone aus. © Twitter@Topolin28714725
Ein gepanzerter MaxxPro-Truppentransporter der US-Streitkräfte. (Symbolfoto)
Zu Beginn ihrer Gegenoffensive hatten die ukrainischen Streitkräfte mit Hilfe der Vereinigten Staaten laut „Magazin für Europäische Sicherheit & Technik“ einen Bestand von 580 sogenannter MRAPs (Mine Resistant Ambush Protected Vehicle) aufgebaut. Dabei handelt es sich um Truppentransporter mit hohem Minenschutz. Etliche davon gingen im Frühsommer 2023 verloren, vor allem gepanzerte MaxxPro (Beispiel-Foto), was Videos brennender Exemplare bei Twitter beweisen sollten.  © IMAGO / ZUMA Wire
Ein Radpanzer Stryker der US-Streitkräfte.
Die USA haben der Ukraine im Verlauf des ersten Halbjahres 2023 bis zu 90 Radpanzer vom Typ Stryker geliefert. Der hochmobile Schützenpanzer mit einer Länge von knapp sieben Metern und einer Breite von 2,72 Metern soll Truppenverlegungen binnen kurzer Zeit ermöglichen, weil er mit bis zu 100 km/h deutlich schneller ist als viele Kettenpanzer. Mit bis zu 39 Millimetern Außenhülle ist er jedoch vergleichsweise schwach gepanzert. © IMAGO / ABACAPRESS
Ukrainische Soldaten werden an schwedischen Schützenpanzern CV 90 ausgebildet.
Das Combat Vehicle 90 (CV 90) gilt als einer der modernsten Schützenpanzer der Welt. Entwickelt wurde der Panzer in den 1990er Jahren vom britischen Rüstungskonzerns BAE Systems AB für die Streitkräfte Schwedens. Das skandinavische Land stellte der Ukraine im Frühjahr 2023 nach und nach 50 der Schützenpanzer bereit, die die 40-mm-Ma­schi­nen­ka­no­ne 40/70B auszeichnet. Bis zu acht Infanterie-Soldaten können mit dem CV 90 mitten in die Schlacht gefahren werden. © IMAGO / TT
Aus Frankreich soll die Ukraine bereits im März 2025 drei Modelle des Kampfjets „Mirage 2000“ erhalten
Aus Frankreich soll die Ukraine bereits im März 2025 drei Modelle des Kampfjets „Mirage 2000“ erhalten. Bei den Maschinen soll es sich laut Medienberichten um Modelle der Variante „Mirage 2000-5“ handeln. Eine offizielle Bestätigung der Lieferung steht noch aus. Frankreich verfügt selbst über 26 modernisierte Kampfjets des Typs „Mirage 2000-5“. © KHALED DESOUKI/AFP
Ein Leopard-1-A5 der belgischen Armee, der in Deutschland produziert wurde. (Archivfoto)
Der Leopard 1A5 ist eine kampfwertgesteigerte Variante des „Leos“ 1 aus deutscher Produktion und Vorgänger des Leopard-2-Kampfpanzers der Bundeswehr. Zwischen 1986 und 1992 wurde im A5 eine neue Feuerleitanlage sowie erstmals ein Laserentfernungsmesser eingebaut. Anfang 2023 hatte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) der Ukraine 178 Exemplare in Aussicht gestellt. Beim Nato-Gipfel im Juli erfüllte Deutschland die zwischenzeitlich genannte Zielgröße von 25 gelieferten Leopard-1-A5 im Sommer 2023. © IMAGO / StockTrek Images
Die F-16 wurde in den 1970er Jahren als wendiger, vergleichsweise kostengünstiger und vielfältig einsetzbarer Kampfjet.
Die F-16 wurde in den 1970er Jahren als wendiger, vergleichsweise kostengünstiger und vielfältig einsetzbarer Kampfjet entwickelt. Sie trägt den offiziellen Spitznamen „Fighting Falcon“ (Kämpfender Falke), ist aber auch als „Viper“ bekannt. Der einstrahlige Kampfjet ist mit einer 20-Millimeter-Kanone mit mehreren Läufen bewaffnet und kann mit Luft-Luft-Raketen und Bomben ausgestattet werden. Nach Angaben der US-Luftwaffe erreicht die F-16 Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 2400 Kilometern pro Stunde und kann mehr als 860 Kilometer entfernt liegende Ziele anfliegen, ihre Raketen abfeuern und zum Startpunkt zurückkehren.  © PETRAS MALUKAS/afp
Die USA haben Atacms-Raketen an die Ukraine geliefert.
Die USA haben Atacms-Raketen an die Ukraine geliefert. Nach Abschuss vom Boden fliegen sie eine ballistische Kurve und sollen wieder am Boden detonieren. Obwohl sie als schwer abzufangen gelten, sind sie im Vergleich zu Marschflugkörpern nicht annähernd so präzise. Das liegt vor allem an der Geschwindigkeit. In der Spitze erreichen sie mehr als dreifache Schallgeschwindigkeit (Mach 3). Dieses hohe Tempo von rund 3700 km/h macht es auch deutlich schwerer, die Rakete zu kontrollieren. Bisher haben die USA Atacms mit einer gedrosselten Reichweite von 165 Kilometern geliefert. Die Ukraine wünscht sich aber Atacms mit einer Reichweite von 300 Kilometern. © U.S. Army/Imago
Kampfflugzeug des Typs „Gripen“ aus Schweden
Eigentlich sollte die Ukraine bereits im März 2024 die erste Lieferung von Kampfflugzeugen des Typs „Gripen“ aus Schweden erhalten. Bislang sind aber keine Modelle des von der Firma Saab hergestellten Kampfjets im Kampf gegen Russland. Das wiederum liegt an der Lieferung der F16-Kampfjets an die Ukraine. Um die Luftwaffe des Landes und ihre Piloten nicht zu überfordern, wurde die Lieferung und Ausbildung des Personals an den schwedischen Flugzeugen zunächst ausgesetzt. Geplant sind die Lieferungen nun für 2025. © Sandor Ujvari/dpa

Der Minister betonte, dass Kremlchef Wladimir Putin den Krieg nur beende, wenn er „die Illusion verliere“, noch auf dem Schlachtfeld gewinnen zu können. „Das moderne Rüstungsrennen dreht sich nicht um Atomwaffen, sondern um Millionen preiswerter Drohnen“, erklärte Sybiha laut dpa. Eine konkrete Finanzierungssumme nannte er nicht.

Update, 17:45 Uhr: Die Ukraine hat ein neues System für ausländische Militärfreiwillige eingeführt. Diese können nun ihre Einsatzbrigade, das Gebiet und die spezifischen Details ihrer Stationierung selbst wählen.

Die ukrainischen Bodentruppen erklärten, dass die bisherigen Formate aus 2022 ihren Zweck in der kritischsten Phase der Landesverteidigung erfüllt hätten. „Ein neues System für den Einsatz ausländischer Militärkräfte wird eingeführt. Das Schlüsselprinzip des neuen Modells ist es, ihre Erfahrung, Motivation und beruflichen Fähigkeiten in den Einheiten am effektivsten zu nutzen, wo sie am meisten gebraucht werden“, wie die ukrainischen Streitkräfte mitteilten.

Angriffe um Ukraine-Krieg: Russland trifft erneut Energieanlage

Update, 15:59 Uhr: Nach Angaben des ukrainischen Energieministeriums von Sonntagnachmittag hat Russland erneut Energieanlagen in der Oblast Tschernihiw angegriffen. Teile der Region seien nun infolge der Angriffe ohne Strom, meldet das Ministerium – wie viele Haushalte betroffen sind, blieb in dem Bericht laut der Nachrichtenagentur ukrinform offen.

Update, 14:23 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj berichtet von jüngsten russischen Angriffen im Ukraine-Krieg: „Allein in der vergangenen Nacht feuerten die Russen über 170 Drohnen gegen die Ukraine ab, mindestens die Hälfte davon mit Todesopfern“, schreibt Selenskyj auf X. Im Laufe der Wochen habe Russland 1.000 Kampfdrohnen, rund 980 gelenkte Flugbomben und 36 Raketen verschiedener Typen auf die Ukraine abgefeuert. Unter anderem in den Regionen Charkiw, Odessa und Dnipro dauern Einsätze und Bemühungen zum Wiederaufbau nach den Angriffen an, so Selenskyj.

Update, 13:26 Uhr: Der ukrainische Generalstab meldet russische Verluste: Im Ukraine-Krieg seien am Samstag 860 russische Soldaten getötet oder verwundet worden – die Zahl seit Beginn des Ukraine-Kriegs steige damit 1.158.260 Soldaten. Zudem sollen Kiews Streitkräfte innerhalb des vergangenen Tages drei russische Panzer und 26 Artilleriesysteme zerstört haben. Russlands Verluste im Überblick:

  • 11.353 Panzer (+3)
  • 23.591 gepanzerte Kampffahrzeuge (+3)
  • 67.464 Fahrzeuge und Treibstofftanks (+68)
  • 34.469 Artilleriesysteme (+26)
  • 1.543 Mehrfachraketenwerfer (+2)
  • 81.286 Drohnen (+409)

Baldiges Ende des Ukraine-Kriegs? Finnlands Präsident ist „nicht sehr optimistisch“

Update, 12:25 Uhr: Gibt es bald ein Ende des Ukraine-Kriegs? Wenn es nach Einschätzung des finnischen Präsidenten geht, sind die aktuellen Umstände nicht sehr vielversprechend. „Ich bin nicht sehr optimistisch, was das Erreichen eines Waffenstillstands oder den Beginn von Friedensverhandlungen angeht, zumindest nicht in diesem Jahr“, sagte Alexander Stubb laut AP. Er glaubt, dass US-Präsident Donald Trump und die europäischen Staats- und Regierungschefs maximalen Druck auf Russland und Kremlchef Wladimir Putin ausüben müssen, um die aktuelle Lage zu verändern.

Putin „will im Grunde die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine leugnen“, so Stubb. Diese Ziele haben sich seit Kriegsbeginn vor fast vier Jahren nicht geändert. Für ein Ende des Ukraine-Kriegs skizzierte der Präsident drei wichtige Punkte: Sicherheitsgarantien für die Ukraine, Wiederaufbau ihrer Wirtschaft und Erreichen einer Art Einigung über die Gebietsansprüche.

Update, 11:36 Uhr: Ukrainische Streitkräfte haben die Ölraffinerie Nowokuibyschewsk in der russischen Oblast Samara angegriffen. Wie der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine mitteilt, wurden im Zielgebiet Explosionen und ein Brand gemeldet. Das Ausmaß des Schadens ist noch nicht bekannt. Die Ölraffinerie Nowokuibyschewsk verarbeitet jährlich 8,8 Millionen Tonnen Rohöl, produziert mehr als 20 verschiedene Handelsprodukte und dient der Unterstützung der russischen Streitkräfte.

Wegen Korruption in der Ukraine: Selenskyj kündigt Veränderungen an

Update, 10:20 Uhr: Inmitten der Korruptionsvorwürfe in seinem Land hat Präsident Wolodymyr Selenskyj eine umfassende Personalerneuerung im ukrainischen Energiesektor angekündigt. Nach einem Treffen mit Premierministerin Yuliia Svyrydenko verkündete der Staatschef einen Vier-Punkte-Plan, der die komplette Erneuerung der Führung mehrerer Schlüsselinstitutionen vorsieht. Die Maßnahmen erfolgen vor dem Hintergrund eines größeren Antikorruptionsaudits und sollen mutmaßlich Selenskyjs Entschlossenheit signalisieren, das Vertrauen internationaler Partner in die Integrität ukrainischer Institutionen wiederherzustellen.

Update, 9:33 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat neue Verträge mit europäischen Partnern über militärische Unterstützung und für die Energieversorgung im Zuge seiner Europareise in Aussicht gestellt. In Griechenland, der ersten Station seiner Tour, werde ein Vertrag über den Gasimport für den kommenden Winter unterzeichnet, sagte Selenskyj in einer in einem Zug aufgenommenen Videobotschaft. Den Vertragswert bezifferte er auf zwei Milliarden Euro.

Der Import sei nötig, um die Ausfälle der ukrainischen Produktion infolge der anhaltenden russischen Luftangriffe auf die Energieinfrastruktur aufzufangen. Die Lieferungen würden auch mit europäischer Hilfe finanziert, sagte er.

Ukraine-Krieg eskaliert weiter: Russland überzieht Nachbarland mit Drohnen

Update, 8:54 Uhr: Russland eskaliert den Ukraine-Krieg weiter. In der Nacht zum Sonntag haben die Streitkräfte von Wladimir Putin mit einer ballistischen Iskander-M-Rakete und 176 Drohnen angegriffen. Nach Informationen der ukrainischen Luftwaffe soll es sich dabei bei knapp 100 Flugkörpern um Shaheds-Drohnen gehandelt haben. Gegen 9 Uhr Ortszeit informierten die ukrainischen Einheiten, dass Russland offenbar die Angriffe auf am Morgen fortsetzt. Es wurden Drohnengruppen im ukrainischen Luftraum entdeckt.

Update, 8:27 Uhr: Russische Streitkräfte haben im Ukraine-Krieg in der Nacht vom 15. auf den 16. November die Energieinfrastruktur in der Oblast Odessa angegriffen und ein Solarkraftwerk beschädigt. „Der Feind greift weiterhin gezielt die zivile Infrastruktur im Süden der Oblast Odessa an“, erklärte Oleh Kiper, der Leiter der Militärverwaltung der Oblast Odessa, laut Ukrainska Pravda. „Wichtige Dienste und kritische Infrastrukturen wurden auf Notstromversorgung umgeschaltet.“ Zudem seien Notunterkünfte für Menschen, die durch Stromausfälle betroffen sind, eingerichtet worden.

Kritik an Trump-Regierung wegen Umgang mit Sanktionen im Ukraine-Krieg

Update, 6:57 Uhr: Inmitten des Ukraine-Kriegs steht die Trump-Administration in der Kritik, nachdem sie überraschend den Weg für internationale Konzerne geebnet hat, Vermögenswerte des sanktionierten russischen Ölgiganten Lukoil zu erwerben. Das US-Finanzministerium erteilte mehrere Lizenzen, die Verhandlungen über Lukoils ausländische Assets im Wert von etwa 0,5% der globalen Ölproduktion ermöglichen – allerdings unter der Bedingung, dass Erlöse auf eingefrorenen Konten landen.

Während Schwergewichte wie Carlyle, Shell und KazMunayGas bereits Interesse signalisieren, werfen Kritiker der Regierung vor, die erst im Oktober verhängten Sanktionen gegen Wladimir Putin und Russland bereits wieder zu verwässern. „Manche werden diese Flut von Ausnahmen als Zeichen von mehr Gebell als Biss sehen“, warnte ein westlicher Diplomat. Der wahre Lackmustest für Washingtons Entschlossenheit steht noch bevor: Am 21. November treten sekundäre Sanktionen gegen Russlands Ölhandel in Kraft, die das globale Energie- und Versicherungsgeschäft grundlegend erschüttern könnten – oder als weiteres Zeichen amerikanischer Zurückhaltung interpretiert werden.

Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Kiew greift Russlands Wirtschaft an – auch Krim im Visier

Update vom 16. November, 6:09 Uhr: Die ukrainischen Streitkräfte haben ihre Angriffe auf strategische Ziele in Russland und der besetzten Krim deutlich intensiviert. Bei der jüngsten Attacke im Ukraine-Krieg trafen laut Unian Drohnen und Raketen mehrere russische Regionen, wobei in Wolgograd die eigene Luftabwehr versagte und eine abgefangene Drohne in ein Wohnhaus stürzte – drei Zivilisten wurden verletzt.

Bei den gemeldeten Angriffe auf die Krim setzten die Streitkräfte Neptune-Raketen ein, die Explosionen in Sewastopol und anderen strategischen Punkten verursachten. Diese Operationen reihen sich in eine Serie erfolgreicher ukrainischer Fernschläge ein, die bereits zur vollständigen Stilllegung der Saratower Raffinerie und zu erheblichen Schäden am wichtigen Ölterminal in Noworossijsk führten und damit Russlands Wirtschaft empfindliche Schläge versetzen.

Update, 12:05 Uhr: Der Ukraine-Krieg erreicht bei Pokrowsk einen neuen Höhepunkt der Intensität – russische Truppen starteten dort 107 Angriffe binnen eines Tages. Die ukrainischen Verteidiger konnten sämtliche Vorstöße bei den Ortschaften Wolodymyriwka, Nikanoriwka und Rodynske zurückschlagen, wie der Generalstab mitteilte. Landesweit registrierten die ukrainischen Streitkräfte 265 Gefechte an allen Frontabschnitten. Besonders umkämpft waren neben Pokrowsk auch die Kostjantyniwka-Front mit 35 und die Lyman-Front mit 25 russischen Attacken.

Update, 11.00 Uhr: Verteidigungsminister Boris Pistorius hat sich überaus deutlich zur Lage im Ukraine-Krieg geäußert. Die Ukraine gehe in den vierten Kriegswinter – und Russland beantworte alle Annäherungen zu Verhandlungen und Gesprächen „mit einer erhöhten Angriffswelle mit Drohnen und Marschflugkörpern“, die mittlerweile zu fast 80 Prozent zivile Ziele treffe, sagte der SPD-Politiker am Freitag bei der Verleihung des Werner-Holzer-Preises für Auslandsjournalismus in Frankfurt. „Da schaudert es mich angesichts des Zynismus, mit dem einige in Europa unterwegs sind.“ Das sei kein Konflikt, „das ist ein Angriffskrieg“, betonte Pistorius. Eine Gefahr für den Frieden sei auch „Isolationismus“ – wie derzeit in Donald Trumps USA zu beobachten.

Update, 9:55 Uhr: Russland hat die Ukraine in der Nacht mit einem Großangriff aus drei Kinschal-Raketen und 135 Drohnen attackiert und dabei 13 Orte getroffen. Die ukrainische Luftwaffe konnte nach eigenen Angaben zwei Raketen und 91 Drohnen abfangen oder durch elektronische Kampfführung außer Gefecht setzen. Bei den Angriffen wurden ein Todesopfer und ein Verletzter in Dnipro und der Oblast Dnipropetrowsk gemeldet. Etwa 80 der eingesetzten Drohnen waren vom Typ Schahed, mehrere russische Drohnen befanden sich am Morgen noch im ukrainischen Luftraum.

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