News zum Ukraine-Krieg

Ukraine-Krieg aktuell: Trump-Regierung sanktioniert russische Ölkonzerne

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Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Neue Sanktionen gegen Russland durch die USA und die EU. Derweil verrät Trump, dass Treffen mit Putin abgesagt zu haben. Alle News.

Dieser Ticker ist beendet. Weitere Informationen und News zum Ukraine-Krieg finden Sie in unserem aktuellen Ticker.

Update, 6.53 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat seine Entscheidung verteidigt, der Ukraine keine Tomahawk-Marschflugkörper zu liefern. Als Begründung nannte er die lange Ausbildungszeit für das ukrainische Militär . Trump erklärte laut RND, es würden „mindestens sechs Monate“ oder sogar ein Jahr benötigt, um die Tomahawk-Marschflugkörper effektiv einzusetzen. Dies erfordere eine „enorme Lernkurve“ der ukrainischen Streitkräfte, so der US-Präsident zur Rechtfertigung seiner Waffenlieferungs-Politik.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Update, 23. Oktober, 5.16 Uhr: Das US-Finanzministerium hat Sanktionen gegen die größten russischen Ölkonzerne Rosneft und Lukoil angekündigt. Als Grund nannte Finanzminister Scott Bessent in einer Erklärung die Weigerung von Kremlchef Wladimir Putin, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Das Ministerium sei „bereit, noch weiter zu gehen, wenn dies notwendig sein sollte“, fügte Bessent laut der Erklärung hinzu. 

Im Vorfeld sagte Bessent dem Sender Fox Business, es handele sich um „eine der größten Sanktionen, die wir jemals gegen die Russische Föderation verhängt haben“. Putin habe sich nicht „so ehrlich und offen“ an den Verhandlungstisch gesetzt, wie es sich die USA erhofft hatten, betonte er. US-Präsident Donald Trump sagte nach der Ankündigung Bessents, er hoffe, dass die „massiven“ Sanktionen gegen Russland von kurzer Dauer sein werden.

Ukraine-Krieg aktuell: Trump will Treffen mit Putin abgesagt haben

Update, 23:46 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat das in Aussicht gestellte baldige Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin in Budapest nach eigenen Angaben abgesagt. Es hätte sich nicht danach angefühlt, als würde man dahin kommen, wo man hinkommen müsste, sagte der Republikaner bei einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte im Weißen Haus. In der Zukunft soll es Trump zufolge aber ein Treffen zwischen ihm und Putin geben.

Ukraine aktuell: Trump dementiert Bericht über Nutzung der Langstreckenwaffen für die Ukraine

Update, 22:36 Uhr: US-Präsident Donald Trump dementierte den Bericht im Wall Street Journal. „Der Bericht des Wall Street Journal über die Zustimmung der USA, dass die Ukraine Langstreckenraketen tief in Russland einsetzen darf, ist FAKE NEWS!“, erklärte Trump in einem Beitrag auf Truth Social. Weiter sagte er: „Die USA haben nichts mit diesen Raketen zu tun, egal woher sie kommen oder was die Ukraine damit macht!“

Update, 22:10 Uhr: Die Trump-Regierung hat wichtige Beschränkungen für die Ukraine aufgehoben und erlaubt Kiew nun den Einsatz westlicher Langstreckenraketen gegen Ziele in Russland. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Beamte im Weißen Haus. Die Ukraine setzte bereits am Dienstag eine britische Storm-Shadow-Rakete ein und traf erfolgreich eine russische Sprengstoff- und Raketentreibstoff-Fabrik in Brjansk. Die USA können die ukrainische Nutzung des Storm-Shadow-Marschflugkörpers einschränken, da die Rakete US-Daten zur Zielerfassung nutzt.

US-Präsident Donald Trump erhöht den Druck auf Wladimir Putin: Die Ukraine darf westliche Langstreckenwaffen gegen Russland einsetzen.

Die Entscheidung erfolgte, nachdem die Befugnis für solche Angriffe vom Verteidigungsminister Pete Hegseth an General Alexus Grynkewich, den obersten US-General in Europa und NATO-Kommandeur, übertragen wurde, schreibt das Wall Street Journal.

Ukraine aktuell: EU-Treffen in Brüssel – möglicher Ukraine-Kredit im Raum

Update, 18:07 Uhr: Am Donnerstag kommen die Staats- und Regierungschefs der EU in Brüssel zusammen, um über die Unterstützung der Ukraine und die Stärkung der eigenen Verteidigungsfähigkeit zu beraten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird laut Informationen aus Kiew persönlich an den Gesprächen teilnehmen. Ratspräsident António Costa hat zudem die Themen Wettbewerbsfähigkeit und Klimaziele der Europäischen Union auf die Tagesordnung gesetzt.

Panzer, Drohnen, Luftabwehr: Waffen für die Ukraine

Die Bundeswehr nutzt den Kampfpanzer Leopard in verschiedenen Varianten seit 1979. Bewaffnet mit einer 120-Millimeter-Kanone lassen sich in den jüngeren Modellen von vier Soldaten an Bord Ziele in einer Entfernung bis zu 5000 Metern bekämpfen. Die Ukraine erhält Panzer des Typs Leopard 2 A6. Das 62,5 Tonnen-Gefährt war bei seiner Einführung im Jahr 2001 als verbesserte Variante des A5 etwa mit neuer Hauptwaffe versehen worden. Das Modell A6M verfügt zudem über einen erhöhten Minenschutz.
Die Bundeswehr nutzt den Kampfpanzer Leopard in verschiedenen Varianten seit 1979. Bewaffnet mit einer 120-Millimeter-Kanone lassen sich in den jüngeren Modellen von vier Soldaten an Bord Ziele in einer Entfernung bis zu 5000 Metern bekämpfen. Die Ukraine erhält Panzer des Typs Leopard 2 A6. Das 62,5 Tonnen-Gefährt war bei seiner Einführung im Jahr 2001 als verbesserte Variante des A5 etwa mit neuer Hauptwaffe versehen worden. Das Modell A6M verfügt zudem über einen erhöhten Minenschutz. © Philipp Schulze/dpa
Der US-Kampfpanzer M1 Abrams gleicht dem Leopard 2 in weiten Teilen. Den M1 Abrams gibt es seit 1980 in mittlerweile drei Hauptvarianten. Seit dem Modell M1A1 ist eine 120-Millimeter-Kanone an Bord. Die vier Insassen werden von einer Stahl-Panzerung vor Angriffen geschützt. Mit 1500 PS kommt der je nach Modell bis zu 74 Tonnen schwere Abrams auf eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 68 Kilometern pro Stunde. Anders als der Leopard 2 wird der M1 Abrams über eine Gasturbine mit Kerosin angetrieben.
Der US-Kampfpanzer M1 Abrams gleicht dem Leopard 2 in weiten Teilen. Den M1 Abrams gibt es seit 1980 in mittlerweile drei Hauptvarianten. Seit dem Modell M1A1 ist eine 120-Millimeter-Kanone an Bord. Die vier Insassen werden von einer Stahl-Panzerung vor Angriffen geschützt. Mit 1500 PS kommt der je nach Modell bis zu 74 Tonnen schwere Abrams auf eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 68 Kilometern pro Stunde. Anders als der Leopard 2 wird der M1 Abrams über eine Gasturbine mit Kerosin angetrieben. © JONATHAN NACKSTRAND/afp
Die Hauptwaffe der US-amerikanischen Bradley-Schützenpanzer besteht aus einer 25-Millimeter-Maschinenkanone M242 Bushmaster, die zwischen 100 und 200 Schuss pro Minute verschießen kann. Zudem sind die gepanzerten Kettenfahrzeuge, die nach General Omar N. Bardley benannt sind, mit Maschinengewehren des Typs M240 sowie panzerbrechende Raketen ausgestattet. Die Besatzung umfasst bis zu zehn Soldaten: Fahrer, Kommandant, Richtschütze sowie bis zu sieben Soldaten als Infanterietrupp. Der Panzer wurde dafür konzipiert, im Verbund mit Panzerartillerie und Kampfhelikoptern zu operieren.
Die Hauptwaffe der US-amerikanischen Bradley-Schützenpanzer besteht aus einer 25-Millimeter-Maschinenkanone M242 Bushmaster, die zwischen 100 und 200 Schuss pro Minute verschießen kann. Zudem sind die gepanzerten Kettenfahrzeuge, die nach General Omar N. Bradley benannt sind, mit Maschinengewehren des Typs M240 sowie panzerbrechenden Raketen ausgestattet. Die Besatzung umfasst bis zu zehn Soldaten: Fahrer, Kommandant, Richtschütze sowie bis zu sieben Soldaten als Infanterietrupp. Der Panzer wurde dafür konzipiert, im Verbund mit Panzerartillerie und Kampfhelikoptern zu operieren. © U.S. Army/dpa
Beim AMX-10 RC aus Frankreich handelt es sich um einen amphibischen Spähpanzer. Der Panzer wird aufgrund seiner schwereren Panzerung und Bewaffnung hauptsächlich bei der Aufklärung eingesetzt. Ausgestattet ist er mit einer 105-Millimeter-Kanone, wodurch er auch als Panzerjäger verwendet werden kann. Die Besatzung besteht aus mindestens vier Soldaten. Bei einer Gefechtsmasse von 14,2 Tonnen ist der Panzer mit 85 km/h extrem mobil.
Beim AMX-10 RC aus Frankreich handelt es sich um einen amphibischen Spähpanzer. Der Panzer wird aufgrund seiner schwereren Panzerung und Bewaffnung hauptsächlich bei der Aufklärung eingesetzt. Ausgestattet ist er mit einer 105-Millimeter-Kanone, wodurch er auch als Panzerjäger verwendet werden kann. Die Besatzung besteht aus mindestens vier Soldaten. Bei einer Gefechtsmasse von 14,2 Tonnen ist der Panzer mit 85 km/h extrem mobil. © Björn Trotzki/Imago
Aus Großbritannien stammt der Kampfpanzer vom Typ Challenger 2. Dabei handelt es sich um einen der modernsten Panzer weltweit. Im Gegensatz zu den meisten anderen modernen Kampfpanzern ist der Challenger 2 mit einer 120-Millimeter-Kanone mit gezogenem Lauf ausgerüstet. Auch auf lange Entfernung sind zuverlässige Treffer zu erwarten. So soll ein Challenger 2 im Golfkrieg von 1991 einen irakischen Panzer auf fast fünf Kilometer Entfernung ausgeschaltet haben. Die Chobham-Panzerung sorgt für einen enorm guten Schutz. Als Nachteile gelten das hohe Gewicht, die komplizierte Logistik und die eingeschränkte Mobilität.
Aus Großbritannien stammt der Kampfpanzer vom Typ Challenger 2. Dabei handelt es sich um einen der modernsten Panzer weltweit. Im Gegensatz zu den meisten anderen modernen Kampfpanzern ist der Challenger 2 mit einer 120-Millimeter-Kanone mit gezogenem Lauf ausgerüstet. Auch auf lange Entfernung sind zuverlässige Treffer zu erwarten. So soll ein Challenger 2 im Golfkrieg von 1991 einen irakischen Panzer auf fast fünf Kilometer Entfernung ausgeschaltet haben. Die Chobham-Panzerung sorgt für einen enorm guten Schutz. Als Nachteile gelten das hohe Gewicht, die komplizierte Logistik und die eingeschränkte Mobilität. © Spc. Nicko Bryant Jr./Imago
Der Marder hat schon mehr als 50 Jahre auf dem Buckel, ist aber noch immer bei der Bundeswehr im Einsatz. Gebaut wurde der Marder mitten im Kalten Krieg. Er dient den Panzergrenadieren als Gefechtsfahrzeug und Führungspanzer. Durch seine Geschwindigkeit sollen die Infanteristen den Kampfpanzern folgen können. Mit 600 PS bei 35 Tonnen ist er gut motorisiert. Bewaffnet ist der Marder mit einer 20-Millimeter-Kanone. Die Besatzung besteht aus Kommandant, Richtschütze, Fahrer und sechs Grenadieren.
Der Marder hat schon mehr als 50 Jahre auf dem Buckel, ist aber noch immer bei der Bundeswehr im Einsatz. Gebaut wurde er mitten im Kalten Krieg. Der Marder dient den Panzergrenadieren als Gefechtsfahrzeug und Führungspanzer. Durch seine Geschwindigkeit sollen die Infanteristen den Kampfpanzern folgen können. Mit 600 PS bei 35 Tonnen ist er gut motorisiert. Bewaffnet ist der Marder mit einer 20-Millimeter-Kanone. Die Besatzung besteht aus Kommandant, Richtschütze, Fahrer und sechs Grenadieren. © Philipp Schulze/dpa
Die NLAW ist eine Panzerabwehrlenkwaffe aus schwedischer Produktion. Sie dient zur Bekämpfung von gepanzerten Fahrzeugen sowie Gebäuden. Sie kann von einem einzelnen Menschen transportiert und eingesetzt werden. Der Start mit der geschulterten Waffe kann liegend, kniend oder stehend erfolgen. Ihre Reichweite liegt bei bis zu 600 Metern. Verfehlt die Rakete das Ziel, so zerstört sie sich nach einer Flugzeit von 5,6 Sekunden selbst. Die NLAW ist ein Wegwerfartikel und kann nur einmal abgefeuert werden.
Die NLAW ist eine Panzerabwehrlenkwaffe aus schwedischer Produktion. Sie dient zur Bekämpfung von gepanzerten Fahrzeugen sowie Gebäuden. Sie kann von einem einzelnen Menschen transportiert und eingesetzt werden. Der Start mit der geschulterten Waffe kann liegend, kniend oder stehend erfolgen. Ihre Reichweite liegt bei bis zu 600 Metern. Verfehlt die Rakete das Ziel, so zerstört sie sich nach einer Flugzeit von 5,6 Sekunden selbst. Die NLAW ist ein Wegwerfartikel und kann nur einmal abgefeuert werden. © Sergei Supinsky/afp
Das Patriot-System dient zur Abwehr von Flugzeugen, Marschflugkörpern, Drohnen und Raketen kürzerer Reichweite. Es besteht aus mehreren Komponenten: Das Bodenradar erkennt Flugobjekte, der Leitstand berechnet deren Flugbahn, programmiert die eigenen Raketen und koordiniert deren Abschuss, das Startgerät verfügt über bis zu acht Raketenwerfer, der erforderliche Strom kommt von einem Fahrzeug mit Generatoren. Das Patriot-System kann gleichzeitig bis zu 50 Ziele beobachten und fünf bekämpfen. Die maximale Kampfentfernung liegt bei etwa 68 Kilometern. Die Entwicklung des Boden-Luft-Lenkwaffensystems reicht in die späten 1960er-Jahre zurück, eingeführt wurde es in den frühen 1980er-Jahren, seitdem wurde es immer wieder modernisiert.
Das Patriot-System dient zur Abwehr von Flugzeugen, Marschflugkörpern, Drohnen und Raketen kürzerer Reichweite. Es besteht aus mehreren Komponenten: Das Bodenradar erkennt Flugobjekte, der Leitstand berechnet deren Flugbahn, programmiert die eigenen Raketen und koordiniert deren Abschuss, das Startgerät verfügt über bis zu acht Raketenwerfer, der erforderliche Strom kommt von einem Fahrzeug mit Generatoren. Das Patriot-System kann gleichzeitig bis zu 50 Ziele beobachten und fünf bekämpfen. Die maximale Kampfentfernung liegt bei etwa 68 Kilometern.  © Kevin Schrief/dpa
Beim Multiple Launch Rocket System (MLRS) handelt es sich um ein Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesystem auf Kettenfahrgestell. Die Typenbezeichnung des US-amerikanischen Militärs lautet M270. Bei der Bundeswehr wird es unter dem Namen MARS (Mittleres Artillerieraketensystem) geführt. Das System trägt zwölf Raketen, die Ziele in bis zu 40 Kilometer Entfernung treffen.
Beim Multiple Launch Rocket System (MLRS) handelt es sich um ein Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesystem auf Kettenfahrgestell. Die Typenbezeichnung des US-amerikanischen Militärs lautet M270. Bei der Bundeswehr wird es unter dem Namen MARS (Mittleres Artillerieraketensystem) geführt. Das System trägt zwölf Raketen, die Ziele in bis zu 40 Kilometer Entfernung treffen. © Jeon Heon-Kyun/dpa
Die türkische Kampf- und Aufklärungsdrohne Bayraktar TB2 ist seit 2016 im Einsatz. Der Name geht auf ihren Erfinder Selçuk Bayraktar zurück, den Schwiegersohn des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Die Drohne erreicht eine Flughöhe von 7300 Metern. Sie ist 6,5 Meter lang, besitzt eine Spannweite von zwölf Metern und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 222 Kilometern pro Stunde. Beim ukrainischen Angriff auf das russische Flaggschiff „Moskwa“ soll die Drohne einen Angriff vorgetäuscht haben, bevor zwei Neptun-Raketen das Schiff trafen.
Die türkische Kampf- und Aufklärungsdrohne Bayraktar TB2 ist seit 2016 im Einsatz. Der Name geht auf ihren Erfinder Selçuk Bayraktar zurück, den Schwiegersohn des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Die Drohne erreicht eine Flughöhe von 7300 Metern. Sie ist 6,5 Meter lang, besitzt eine Spannweite von zwölf Metern und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 222 Kilometern pro Stunde. Beim ukrainischen Angriff auf das russische Flaggschiff „Moskwa“ soll die Drohne einen Angriff vorgetäuscht haben, bevor zwei Neptun-Raketen das Schiff trafen. © Birol Bebek/afp
Im Ukraine-Krieg kommen auch zahlreiche unbemannte Kamikaze-Drohnen zum Einsatz. Die Switchblade 300 ist zusammengeklappt so handlich, dass sie in jeden Rucksack passt. Sie wird mithilfe von Druckluft aus einem Rohr abgeschossen und verfügt über vier schwenkbare Flügel, die im Flug wie Springmesser herausspringen. Sie hat eine Reichweite von knapp zehn Kilometern und kann einige Zeit über ihrem Einsatzgebiet verweilen, ehe sie im Sturzflug angreift. Der Gefechtskopf der Switchblade 300 hat eine Sprengladung, die einer 40-Millimeter-Granate entspricht.
Im Ukraine-Krieg kommen auch zahlreiche unbemannte Kamikaze-Drohnen zum Einsatz. Die Switchblade 300 ist zusammengeklappt so handlich, dass sie in jeden Rucksack passt. Sie wird mithilfe von Druckluft aus einem Rohr abgeschossen und verfügt über vier schwenkbare Flügel, die im Flug wie Springmesser herauskatapultiert werden. Sie hat eine Reichweite von knapp zehn Kilometern und kann einige Zeit über ihrem Einsatzgebiet verweilen, ehe sie im Sturzflug angreift. Der Gefechtskopf der Switchblade 300 hat eine Sprengladung, die einer 40-Millimeter-Granate entspricht.  © Lcpl. Tyler Forti/Imago
Das norwegische Luftabwehrsystem NASAMS wurde entwickelt, um Flugzeuge, Hubschrauber, Marschflugkörper und unbemannte Luftfahrzeuge zu identifizieren, anzugreifen und zu zerstören. Es ist in der Lage, 72 Ziele gleichzeitig zu treffen. Ihre weitreichendsten Raketen können Ziele bis maximal 50 Kilometer abschießen. Eine Batterie besteht aus zwölf Raketenwerfern, acht Radar-Stationen, einer Feuerleitzentrale, einem Kamera- und einem Kontroll-Fahrzeug. Seit 2005 schützt das System die US-Hauptstadt Washington, D.C.
Das norwegische Luftabwehrsystem NASAMS wurde entwickelt, um Flugzeuge, Hubschrauber, Marschflugkörper und unbemannte Luftfahrzeuge zu identifizieren, anzugreifen und zu zerstören. Es ist in der Lage, 72 Ziele gleichzeitig zu treffen. Ihre weitreichendsten Raketen können Ziele bis maximal 50 Kilometer abschießen. Eine Batterie besteht aus zwölf Raketenwerfern, acht Radar-Stationen, einer Feuerleitzentrale, einem Kamera- und einem Kontroll-Fahrzeug. Seit 2005 schützt das System die US-Hauptstadt Washington, D.C. © Robin Van Lonkhuijsen/dpa
Die Ukraine kann im krieg gegen Russland auch auf Bushmaster-Panzerfahrzeuge aus australischer Produktion zurückgreifen. Sie sind dank ihrer gepanzerten Stahlplatten explosionssicher und für alle Umgebungen geeignet. Auch eine Reifenpanne hindert den Bushmaster nicht an der Weiterfahrt. Das Fahrzeug bietet Platz für insgesamt zehn Soldaten einschließlich ihrer Waffen und Ausrüstung. Übliche Bordwaffen sind 5,56-Millimeter- und 7,62-Millimeter-Maschinengewehre.
Die Ukraine kann im Krieg gegen Russland auch auf Bushmaster-Panzerfahrzeuge aus australischer Produktion zurückgreifen. Sie sind dank ihrer gepanzerten Stahlplatten explosionssicher und für alle Umgebungen geeignet. Auch eine Reifenpanne hindert den Bushmaster nicht an der Weiterfahrt. Das Fahrzeug bietet Platz für zehn Soldaten einschließlich ihrer Waffen und Ausrüstung. Übliche Bordwaffen sind 5,56-Millimeter- und 7,62-Millimeter-Maschinengewehre. © Russell Freeman/Imago
Die Geschichte des M113 ist schon mehr als 60 Jahre alt. Das auch gerne als „Battle Taxi“ bezeichnete Militärfahrzeug war der erste moderne Truppentransportpanzer. Die Möglichkeit, in einem leichten, schnellen, schwimmfähigen und per Flugzeug transportablen gepanzerten Fahrzeug elf Infanteristen durch ein Kampfgebiet zu befördern, kam einer Revolution gleich. Seit der Markteinführung 1960 wurden mehr als 80.000 Fahrzeuge herstellt. In der Standardausführung verfügt der M113 über ein 12,7-Millimeter-Maschinengewehr als Hauptwaffe.
Die Geschichte des M113 ist schon mehr als 60 Jahre alt. Das auch gerne als „Battle Taxi“ bezeichnete Militärfahrzeug war der erste moderne Truppentransportpanzer. Die Möglichkeit, in einem leichten, schnellen, schwimmfähigen und per Flugzeug transportablen gepanzerten Fahrzeug elf Infanteristen durch ein Kampfgebiet zu befördern, kam einer Revolution gleich. Seit der Markteinführung 1960 wurden mehr als 80.000 Fahrzeuge herstellt. In der Standardausführung verfügt der M113 über ein 12,7-Millimeter-Maschinengewehr als Hauptwaffe. © Björn Trotzki/Imago
Der PT-91 Twardy („Der Harte“) ist eine modernisierte Version des Panzers T-72 aus der Sowjetzeit. Der PT-91 ist seinem Vorbild äußerlich nach wie vor sehr ähnlich, besitzt jedoch gegenüber dem Original einige Verbesserungen. Dazu gehören eine im Vergleich zum Basismodell deutlich präzisere Feuerleitanlage, ein Laserwarnsystem, eine Wärmebildkamera und eine Reaktivpanzerung.
Der polnische PT-91 Twardy („Der Harte“) ist eine modernisierte Version des Panzers T-72 aus der Sowjetzeit. Der PT-91 ist seinem Vorbild äußerlich nach wie vor sehr ähnlich, besitzt jedoch gegenüber dem Original einige Verbesserungen. Dazu gehören eine im Vergleich zum Basismodell deutlich präzisere Feuerleitanlage, ein Laserwarnsystem, eine Wärmebildkamera und eine Reaktivpanzerung.  © Imago
Der Gepard ist ein Flugabwehrpanzer, der Teil der Heeresflugabwehr der Bundeswehr war, bis er 2010 außer Dienst gestellt wurde. In der Zwischenzeit wird er nur noch von anderen Armeen verwendet, so auch von der Ukraine. Der Gepard wurde in erster Linie entwickelt, um die Panzer- und Panzergrenadiertruppe vor angreifenden Flugzeugen und Hubschraubern im niedrigen Höhenbereich zu schützen. In der Ukraine ist vor allem der Suchradar von Vorteil, mit dem feindliche Drohnen schnell erkannt angegriffen werden können. Der Gepard verfügt über 35-Millimeter-Maschinenkanonen.
Der Gepard ist ein Flugabwehrpanzer, der Teil der Heeresflugabwehr der Bundeswehr war, bis er 2010 außer Dienst gestellt wurde. In der Zwischenzeit wird er nur noch von anderen Armeen verwendet, so auch von der Ukraine. Der Gepard wurde in erster Linie entwickelt, um die Panzer- und Panzergrenadiertruppe vor angreifenden Flugzeugen und Hubschraubern im niedrigen Höhenbereich zu schützen. In der Ukraine ist vor allem der Suchradar von Vorteil, mit dem feindliche Drohnen schnell erkannt und angegriffen werden können. Der Gepard verfügt über 35-Millimeter-Maschinenkanonen.  © Michael Mandt/afp
Italienische Panzerhaubitzen M109L werden über Udine und Österreich in die Ukraine geliefert.
Ende April 2023 lieferte Italien klammheimlich über die nordöstliche Region Friaul-Julisch Venetien und Österreich 30 schwere Panzerhaubitzen M109L in die Ukraine. Das Foto vom Transport ist am Bahnhof Udine entstanden. Laut italienischer Tageszeitung „La Repubblica“ erhält Kiew vom Nato-Mitglied insgesamt 60 Stück der Standard-Haubitze des Verteidigungsbündnisses. Die M109L zeichnet vor allem ihre schwere 155mm-Kanone aus. © Twitter@Topolin28714725
Ein gepanzerter MaxxPro-Truppentransporter der US-Streitkräfte. (Symbolfoto)
Zu Beginn ihrer Gegenoffensive hatten die ukrainischen Streitkräfte mit Hilfe der Vereinigten Staaten laut „Magazin für Europäische Sicherheit & Technik“ einen Bestand von 580 sogenannter MRAPs (Mine Resistant Ambush Protected Vehicle) aufgebaut. Dabei handelt es sich um Truppentransporter mit hohem Minenschutz. Etliche davon gingen im Frühsommer 2023 verloren, vor allem gepanzerte MaxxPro (Beispiel-Foto), was Videos brennender Exemplare bei Twitter beweisen sollten.  © IMAGO / ZUMA Wire
Ein Radpanzer Stryker der US-Streitkräfte.
Die USA haben der Ukraine im Verlauf des ersten Halbjahres 2023 bis zu 90 Radpanzer vom Typ Stryker geliefert. Der hochmobile Schützenpanzer mit einer Länge von knapp sieben Metern und einer Breite von 2,72 Metern soll Truppenverlegungen binnen kurzer Zeit ermöglichen, weil er mit bis zu 100 km/h deutlich schneller ist als viele Kettenpanzer. Mit bis zu 39 Millimetern Außenhülle ist er jedoch vergleichsweise schwach gepanzert. © IMAGO / ABACAPRESS
Ukrainische Soldaten werden an schwedischen Schützenpanzern CV 90 ausgebildet.
Das Combat Vehicle 90 (CV 90) gilt als einer der modernsten Schützenpanzer der Welt. Entwickelt wurde der Panzer in den 1990er Jahren vom britischen Rüstungskonzerns BAE Systems AB für die Streitkräfte Schwedens. Das skandinavische Land stellte der Ukraine im Frühjahr 2023 nach und nach 50 der Schützenpanzer bereit, die die 40-mm-Ma­schi­nen­ka­no­ne 40/70B auszeichnet. Bis zu acht Infanterie-Soldaten können mit dem CV 90 mitten in die Schlacht gefahren werden. © IMAGO / TT
Aus Frankreich soll die Ukraine bereits im März 2025 drei Modelle des Kampfjets „Mirage 2000“ erhalten
Aus Frankreich soll die Ukraine bereits im März 2025 drei Modelle des Kampfjets „Mirage 2000“ erhalten. Bei den Maschinen soll es sich laut Medienberichten um Modelle der Variante „Mirage 2000-5“ handeln. Eine offizielle Bestätigung der Lieferung steht noch aus. Frankreich verfügt selbst über 26 modernisierte Kampfjets des Typs „Mirage 2000-5“. © KHALED DESOUKI/AFP
Ein Leopard-1-A5 der belgischen Armee, der in Deutschland produziert wurde. (Archivfoto)
Der Leopard 1A5 ist eine kampfwertgesteigerte Variante des „Leos“ 1 aus deutscher Produktion und Vorgänger des Leopard-2-Kampfpanzers der Bundeswehr. Zwischen 1986 und 1992 wurde im A5 eine neue Feuerleitanlage sowie erstmals ein Laserentfernungsmesser eingebaut. Anfang 2023 hatte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) der Ukraine 178 Exemplare in Aussicht gestellt. Beim Nato-Gipfel im Juli erfüllte Deutschland die zwischenzeitlich genannte Zielgröße von 25 gelieferten Leopard-1-A5 im Sommer 2023. © IMAGO / StockTrek Images
Die F-16 wurde in den 1970er Jahren als wendiger, vergleichsweise kostengünstiger und vielfältig einsetzbarer Kampfjet.
Die F-16 wurde in den 1970er Jahren als wendiger, vergleichsweise kostengünstiger und vielfältig einsetzbarer Kampfjet entwickelt. Sie trägt den offiziellen Spitznamen „Fighting Falcon“ (Kämpfender Falke), ist aber auch als „Viper“ bekannt. Der einstrahlige Kampfjet ist mit einer 20-Millimeter-Kanone mit mehreren Läufen bewaffnet und kann mit Luft-Luft-Raketen und Bomben ausgestattet werden. Nach Angaben der US-Luftwaffe erreicht die F-16 Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 2400 Kilometern pro Stunde und kann mehr als 860 Kilometer entfernt liegende Ziele anfliegen, ihre Raketen abfeuern und zum Startpunkt zurückkehren.  © PETRAS MALUKAS/afp
Die USA haben Atacms-Raketen an die Ukraine geliefert.
Die USA haben Atacms-Raketen an die Ukraine geliefert. Nach Abschuss vom Boden fliegen sie eine ballistische Kurve und sollen wieder am Boden detonieren. Obwohl sie als schwer abzufangen gelten, sind sie im Vergleich zu Marschflugkörpern nicht annähernd so präzise. Das liegt vor allem an der Geschwindigkeit. In der Spitze erreichen sie mehr als dreifache Schallgeschwindigkeit (Mach 3). Dieses hohe Tempo von rund 3700 km/h macht es auch deutlich schwerer, die Rakete zu kontrollieren. Bisher haben die USA Atacms mit einer gedrosselten Reichweite von 165 Kilometern geliefert. Die Ukraine wünscht sich aber Atacms mit einer Reichweite von 300 Kilometern. © U.S. Army/Imago
Kampfflugzeug des Typs „Gripen“ aus Schweden
Eigentlich sollte die Ukraine bereits im März 2024 die erste Lieferung von Kampfflugzeugen des Typs „Gripen“ aus Schweden erhalten. Bislang sind aber keine Modelle des von der Firma Saab hergestellten Kampfjets im Kampf gegen Russland. Das wiederum liegt an der Lieferung der F16-Kampfjets an die Ukraine. Um die Luftwaffe des Landes und ihre Piloten nicht zu überfordern, wurde die Lieferung und Ausbildung des Personals an den schwedischen Flugzeugen zunächst ausgesetzt. Geplant sind die Lieferungen nun für 2025. © Sandor Ujvari/dpa

Die Europäer möchten angesichts des unbeständigen Kurses von US-Präsident Donald Trump in den Verhandlungen zur Beendigung des Ukraine-Krieges ein „klares Signal der Unterstützung“ für die Ukraine senden, wie aus deutschen Regierungskreisen zu hören ist. Ein zentraler Punkt ist dabei die Einigung über die Nutzung der in Europa eingefrorenen russischen Vermögenswerte, die als Reparationsdarlehen an Kiew fließen sollen.

Ukraine aktuell: Neue Kampfjets für Kiew – Selenskyj will über 100 Gripen-Jets für die Ukraine

Update, 17:02 Uhr: Die Ukraine hat mit Schweden eine Absichtserklärung über den potenziellen Erwerb von über 100 Kampfflugzeugen des Rüstungskonzerns Saab geschlossen. Präsident Wolodymyr Selenskyj gab außerdem bekannt, dass eine gemeinsame Produktion von Drohnen mit dem schwedischen Unternehmen geplant sei. Ministerpräsident Ulf Kristersson äußerte, dass diese Vereinbarung beide Nationen einem tatsächlichen Export der Kampfflugzeuge näherbringe, wie Reuters berichtet. Selenskyj befindet sich derzeit in Schweden, um Gespräche zu führen, und hob das ukrainische Interesse an einer Rüstungszusammenarbeit im Kontext des Ukraine-Kriegs hervor.

Update, 15:37 Uhr: Die Ukraine hat von Norwegen ein weiteres Energiehilfepaket im Umfang von rund 150 Millionen US-Dollar erhalten. Das teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Mittwoch, dem 22. Oktober, auf Telegram mit. Nach seinen Angaben handelt es sich bereits um das dritte Hilfspaket Norwegens in diesem Jahr. In der Nacht auf Mittwoch war die ukrainische Energieinfrastruktur erneut Ziel russischer Angriffe. Mehrere Regionen des Landes sind weiterhin ganz oder teilweise ohne Strom. Selenskyj hält sich derzeit zu Gesprächen in Norwegen und Schweden auf.

Update, 10:39 Uhr: Der Ukraine-Krieg beschert Russland weiterhin herbe Verluste: Innerhalb der vergangenen 24 Stunden sollen 1050 russische Soldaten an der Front gefallen sein, wie der ukrainische Generalstab laut der Ukrainska Pravda meldet. Damit steigt die Gesamtzahl von Russlands Verlusten auf 1.133.250 Kämpfer. Außerdem verlor die Armee von Kremlherrscher Wladimir Putin in den Gefechten zwei Panzer, zwölf Artilleriesystemen und 160 Drohnen innerhalb eines Tages. Seit Kriegsbeginn, so hieß es weiter, habe Russland insgesamt 11.280 Panzer, 33.914 Artilleriesysteme, 1229 Flugabwehrsysteme, 428 Flugzeuge, 346 Hubschrauber, 72.760 Drohnen, 28 Schiffe und ein U-Boot eingebüßt.

Ukraine-Krieg aktuell: Russland hält am Gipfel mit Trump in Ungarn weiter fest

Update, 9:45 Uhr: Russland hat Berichte über eine Absage der Vorbereitungen für ein Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Machthaber Wladimir Putin dementiert. Kirill Dmitriev, Chef des russischen Direktinvestmentfonds und Mitglied des Kreml-Verhandlungsteams, erklärte, westliche Medien würden Kommentare aus dem Weißen Haus über die Aussetzung der Gipfel-Vorbereitungen in Budapest „verdrehen“, um das Treffen zu untergraben. „Die Vorbereitungen laufen weiter“, teilte Dmitriev auf X mit.

Krieg in der Ukraine aktuell: Russland erzielt Fortschritte an der Frontlinie

Update, 8:45 Uhr: Russische Truppen haben laut dem Institute for the Study of War (ISW) an mehreren Frontabschnitten in der Ukraine Geländegewinne erzielt. Die Analysten melden Eroberungen an der südlichen Grenze von Pokrowsk sowie um die Siedlung Mala Tokmatschka in der Region Saporischschja. Das ISW stützt seine Einschätzung auf geolokalisiertes Bild- und Videomaterial der vergangenen Tage. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben nicht. Von ukrainischer Seite gibt es bislang keine Bestätigung.

Ukraine-Krieg aktuell: Russlands Armee bombardiert Gaswerk

Update, 7:01 Uhr: Russland und die Ukraine überziehen sich in ihrem Krieg aktuell gegenseitig mit Angriffen auf die Energieinfrastruktur und Wirtschaftsanlagen: Bei einer russischen Offensive auf die ostukrainische Region Poltawa sind nach Angaben des Gouverneurs Wolodymyr Kohut Öl- und Gasanlagen beschädigt worden, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Russland habe die Angriffe auf das ukrainische Energiesystem in den vergangenen Wochen deutlich verstärkt, teilt er weiter mit. Zuvor war bekannt geworden, dass die ukrainische Armee der russischen Wirtschaft einen herben Schlag versetzt hatte.

Offensive im Ukraine-Krieg: Storm-Shadow-Raketen treffen Russlands Waffenfabrik

Update, 6:22 Uhr: Angriff auf Putins Wirtschaft: Die ukrainischen Streitkräfte haben ein Chemiewerk in der russischen Region Brjansk mit weitreichenden Storm-Shadow-Raketen beschossen. Das Werk produziert Schießpulver, Sprengstoff und Raketentreibstoff-Komponenten für die russische Rüstungsindustrie, berichtet der Kyiw Independent. Konkrete Angaben zu den entstandenen Schäden lagen zunächst nicht vor.

Ukraine-Krieg aktuell: Russland feuert Raketenhagel auf Kiew

Update, 5:43 Uhr: Russlands Armee hat in der Nacht zu Mittwoch die ukrainische Hauptstadt Kiew mit ballistischen Raketen beschossen. Bürgermeister Vitali Klitschko bestätigte den Angriff gegenüber Reuters. In mehreren Stadtbezirken entstanden Brände und Trümmerteile gingen nieder. Angaben zu Opfern gab es zunächst nicht. Der Angriff erfolgte trotz laufender Bemühungen um Friedensverhandlungen.

Update, 05:18 Uhr: Trump dämpft Erwartungen an Budapest-Gipfel zum Ukraine-Krieg. Der US-Präsident will erst nach Ungarn reisen, wenn ein produktives Treffen mit Putin zu erwarten sei, sagte er am Mittwochmorgen im Weißen Haus. Medienberichte über eine Verschiebung oder Vereisung des geplanten Treffens bestätigte Trump nicht direkt. Auf die Frage nach angeblichen Planänderungen und deren Einfluss auf mögliche Tomahawk-Lieferungen an die Ukraine antwortete er: „Ich möchte kein vergeudetes Treffen.“ Eine Entscheidung sei noch nicht getroffen.

Ukraine-Krieg aktuell: NATO-Chef Rutte reist zu Trump in die USA

Update, 22:46 Uhr: Die NATO hat überraschend ein Treffen zwischen NATO-Generalsekretär Mark Rutte und Donald Trump angekündigt. Der NATO-Chef wird bereits diesen Mittwoch (22. Oktober) in Washington erwartet, kündigte Sprecherin Alison Hart an. Das Gespräch solle am späten Nachmittag stattfinden, hieß es. Pressetermine seien nicht geplant.

Als Hintergrund des Treffens gelten die aktuellen Bemühungen Trumps um eine Beendigung des Ukraine-Kriegs. Dazu hatte dieser jüngst erneut mit Russlands Präsident Wladimir Putin telefoniert und danach auch ein baldiges Treffen mit dem Kreml-Chef in Budapest in Aussicht gestellt. Am Dienstag berichteten allerdings US-Medien, dass die Planungen für das Treffen schon wieder auf Eis lägen oder sich zumindest verzögerten.

Update, 22:12 Uhr: Die ukrainischen Streitkräfte haben das russische Chemiewerk Brjansk mit dem britisch-französischen Storm-Shadow-Marschflugkörpern angegriffen. Das berichtet das ukrainische Portal Ukrainska Pravda. „Am 21. Oktober 2025 griff die Luftwaffe der Streitkräfte der Ukraine in Zusammenarbeit mit den Bodentruppen, den Seestreitkräften und anderen Komponenten der Verteidigungskräfte der Ukraine das Chemiewerk Brjansk an“, teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte mit. Die luftgestützten Storm Shadow-Raketen hätten dabei das russische Luftabwehrsystem überwunden, hieß es weiter.

Ukraine aktuell: Russland fordert in inoffiziellen Schreiben an die USA gesamte Donbass-Region

Update, 21:44 Uhr: Bei den Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs soll Russland in einem inoffiziellen Schreiben an die USA die Kontrolle über die gesamte Donbass-Region gefordert haben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Weiter soll Wladimir Putin in dem sogenannten „Non-Paper“ die Stationierung von NATO-Truppen in der Ukraine ablehnen.

Der Bericht wurde am Wochenende an die US-Regierung übertragen, wie zwei US-Regierungsvertreter bestätigten. Die russischen Forderungen stehen im Widerspruch zu Trumps Vorschlag, die aktuellen Frontlinien einzufrieren. Eine mit der Situation vertraute Person bestätigte die Übermittlung des Dokuments. Zuvor wurde bekannt, dass die US-Regierung das geplante Treffen zwischen Putin und Donald Trump abgesagt hatte.

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