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Schickt Taurus nach Kiew

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Die ukrainische Armee hätte gerne Taurus-Marschflugkörper. Hier ist ein Examplar an einem Kampfjet Tornado zu sehen.
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Kanzler Scholz sollte der Ukraine die gewünschten Taurus-Marschflugkörper geben, damit Kiew im Kampf gegen den russischen Aggressor nicht die Munition ausgeht. Ein Kommentar.

Es ist sinnvoll und richtig, wenn die Ampel-Koalition der Ukraine Taurus-Marschflugkörper liefert, um das überfallene Land nicht nur so lange wie nötig zu unterstützen, sondern auch mit allem, was nötig ist, damit sich die ukrainische Armee gegen den russischen Aggressor wehren kann. Im Falle dieses Waffensystems muss sich auch niemand sorgen, den Krieg zu eskalieren. Schließlich haben Großbritannien und Frankreich bereits Marschflugkörper nach Kiew geschickt. Und die Regierung von Wolodymyr Selenskyj hat damit auch nicht russisches Territorium angegriffen, weil sie um die Rechtfertigungsnöte der westlichen Verbündeten weiß.

„Taurus“ wird Ukraine-Krieg nicht entscheiden – aber Kiews Truppen helfen

Diese weitere deutsche Waffenlieferung wird den Ukraine-Krieg nicht entscheiden. Doch hilft es der ukrainischen Armee, Ziele hinter der Front und damit den Nachschub oder Kommandozentralen zu attackieren und so kleine Vorteile für die Gegenoffensive zu erzielen.

Für die Ukraine wäre es also hilfreich, wenn das Deutschlandtempo nicht nur für LNG-Gas gelten würde. Der Kanzler sollte auch nicht vergessen: Deine Rede sei Ja, Ja, Nein, Nein. Alles andere ist vom Übel.

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