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Ukraine News: Trump schickt Witkoff nach Moskau – neue Details zu Treffen mit Putin

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  • Felix Durach
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  • Simon Schröder

Die Ukraine News auf einen Blick. Die Verhandlungen mit den USA um einen Ukraine-Frieden gehen weiter. Es steht ein Treffen in Moskau an. Der Ticker.

Dieser News-Ticker ist beendet. Die weiteren Entwicklungen in unserem neuen News-Ticker zum Ukraine-Krieg.

Update, 6:35 Uhr: Der US-Sondergesandte Steve Witkoff trifft nach den Worten von US-Präsident Donald Trump in der kommenden Woche den russischen Staatschef Wladimir Putin. Witkoff werde möglicherweise mit Trumps Schwiegersohn und Berater Jared Kushner reisen, sagte Trump am Dienstag (Ortszeit) gegenüber Reportern in der Präsidentenmaschine Air Force One. Er sei nicht sicher, ob Kushner mitkommen werde, „aber er ist in den Prozess involviert“. Das Treffen mit Kremlchef Putin werde wahrscheinlich in der kommenden Woche in Moskau stattfinden, fuhr Trump fort.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Update, 26. November, 5:34 Uhr: Russland erzielt nach den Worten von NATO-Generalsekretär Mark Rutte trotz enormer personeller Verluste an der Front in der Ukraine keine wesentlichen Fortschritte. „Russland verliert jeden Monat rund 20.000 Soldaten. Können Sie sich das vorstellen: 20.000 Menschenleben, jeden Monat? Das sind Väter und Söhne, die sterben, ohne nennenswerte Gebietsgewinne zu erzielen“, sagte Rutte den Zeitungen des RND und El País (Ausgaben von heute).

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff soll den russischen Staatschef Wladimir Putin in Moskau treffen. (Archivbild)

Update, 22:31 Uhr: Donald Trump hat zwei zeitgleiche Treffen von US-Vertretern mit der Ukraine und Russland angekündigt, um über letzte strittige Punkte zum Friedensplan zu verhandeln. Es gebe nur noch wenige solcher Punkte, schrieb der US-Präsident auf der Plattform Truth Social. In der Hoffnung, dass das Ganze finalisiert wird, habe er die zwei Treffen angewiesen. Einen konkreten Zeitpunkt für die Gespräche nannte Trump aber nicht.

Update, 21:20 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat seinen Sondergesandten Steve Witkoff zu Gesprächen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nach Russland geschickt. Er habe Witkoff gebeten, nach Moskau zu reisen, um mit Putin „einige strittige Punkte“ zu besprechen, die den Abschluss eines Ukraine-Friedensplans verhinderten, schrieb Trump am Dienstag in seinem Onlinedienst Truth Social.

Parallel dazu verhandele US-Verteidigungsstaatssekretär Dan Driscoll mit den Ukrainern, so Trump. Er hoffe, Putin und den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu treffen, „aber nur, wenn ein Abkommen zur Beendigung dieses Krieges erzielt worden ist oder die Schlussphase“ der Verhandlungen erreicht sei, ergänzte er. Trumps Sprecherin Karoline Leavitt hatte zuvor im Onlinedienst X mitgeteilt, in den Gesprächen mit der Ukraine und Russland seien noch einige „heikle, aber nicht unüberwindbare“ Punkte des US-Plans zu klären.

Putins Verbündete: Diese Länder stehen im Ukraine-Krieg an der Seite Russlands

Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen der Gemeinschaft unabhängiger Staaten
Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS). Die GUS besteht aus ehemaligen Staaten der Sowjetunion, die bis heute zum Großteil eng verbunden mit Russland geblieben sind. Doch Moskau-Machthaber Putin hat nicht nur in den Sowjet-Gebieten Freunde. Putin findet auch nach mehreren Jahren Angriffskrieg in der Ukraine noch immer fast weltweit Verbündete. Eine Übersicht: © Imago
Alexander Lukaschenko und Wladimir Putin
Seit Beginn des Ukraine-Kriegs steht ein Mann eng an der Seite Wladimir Putins: Alexander Lukaschenko. Das von ihm autoritär beherrschte Belarus teilt sich eine mehr als tausend Kilometer lange Grenze mit der Ukraine. Lukaschenko unterstützte Putins Truppen logistisch bei ihrer Invasion des Nachbarlandes. © Imago
Kim Jong-un und Wladimir Putin
Ein weiterer enger Verbündeter Wladimir Putins ist Kim Jong-un. Der Machthaber regiert ein totalitäres Nordkorea, das als sozialistische Diktatur historisch enge Beziehungen zu Russland pflegt. © Gavriil Grigorov/Imago
russischer Soldat, der eine Gruppe nordkoreanischer Kameraden einweist
Im Lauf des Ukraine-Kriegs wurde aus der symbolischen Verbindung ein militärisches Bündnis. Kim Jong-un unterstützte Putins Feldzug mit Waffen, Munition und Soldaten. Laut Schätzungen könnten es mehr als 30.000 Mann aus Nordkorea sein, die an der Front im Ukraine-Krieg kämpfen. Auf dem Bild zu sehen ist ein russischer Soldat, der eine Gruppe nordkoreanischer Kameraden einweist.  © Imago
Xi Jinping zu Gast bei Wladimir Putin
Die Volksrepublik China pflegt sowohl mit Nordkorea als auch mit Russland enge Beziehungen. Das bewies Präsident Xi Jinping zuletzt durch seinen Besuch Moskaus am „Tag des Sieges“. An der Seite Putins begutachte Xi als Gast auf der Ehrentribüne die große Militärparade, die durch Russlands Hauptstadt rollte. Doch China unterstützt Russland nicht nur symbolisch durch Besuche, sondern auch ganz praktisch mit Seltenen Erden und Devisen. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs ist China der größte Importeur für russische Rohstoffe geworden. © Imago
Präsident Wladimir Putin mit To Lam
Der Dritte im Bunde der ostasiatischen Verbündeten Russlands ist Vietnam. Hier posiert Präsident Wladimir Putin mit Tô Lâm, Präsident Vietnams von Mai 2024 bis Oktober 2024, bei einem Besuch des russischen Staatschefs in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi. © Kristina Kormilitsyna/Imago
Wladimir Putin und Narendra Modi
In Südasien, konkret auf dem indischen Subkontinent, findet sich mit Narendra Modi der nächste enge Verbündete Russlands. Indiens Premierminister pflegt ein enges Verhältnis zu Putin. Hier umarmen sich beide bei einem Treffen in Neu-Delhi im Jahr 2018. Indien ist durch mehrere internationale Organisationen und Bündnisse mit Russland verbandelt. Die wohl wichtigsten darunter sind die Zusammenkunft der sogenannten BRICS-Staaten und die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO). © Imago
König Ibrahim Ismail von Johor aus Malaysia beim Besuch Putins in Russland
Auch Malaysia ist wie Russland Mitglied des BRICS-Staatenbundes. In Begleitung seiner Frau Raja Zarith Sofia reiste König Ibrahim Ismail von Johor nach Russland, um Putin im Kreml zu besuchen. © Imago
Präsident Kassym-Schomart Tokajew unterhält zu Präsident Wladimir Putin eine gute Beziehung
Zur Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) zählt neben Russland unter anderem die Ex-Sowjet-Republik Kasachstan. Das Land teilt sich mit 7644 Kilometern die längste Landgrenze der Welt mit Russland. Präsident Kassym-Schomart Tokajew unterhält zu Putin eine gute Beziehung. Kasachstan bezieht 90 Prozent seiner Waffenimporte aus Russland, das wiederum den in Kasachstan gelegenen Weltraumbahnhof Kosmodrom Baikonur mietet. Beide Länder sind außerdem Mitglied in der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO). © Imago
Putin und Traoré
Zu Putins engen Verbündeten gehört auch Burkina Fasos Regierungschef Inbrahim Traoré. Am 9. Mai 2025 besuchte er Putin in Moskau (im Bild). „Wir glauben, dass der Terrorismus, den wir heute erleben, vom Imperialismus herrührt, und wir bekämpfen ihn“, sagte er bei einem bilateralen Treffen. In Erinnerung geblieben ist auch eine virale Rede beim Afrika-Gipfel im Jahr 2023 in Russland. Im Beisein Putins machte er damals den Westen dafür verantwortlich, dass Afrika trotz seiner Rohstoffe der ärmste Kontinent sei.  © IMAGO/Mikhail Metzel/Kremlin Pool
Ägypten Militärband Moskau
Mehr als 80 Jahre Diplomatie verbinden Ägypten und Russland. Das Land am Nil ist wirtschaftlich von Moskau abhängig. Auch Putin profitiert von den Verbindungen nach Kairo. Der russische Präsident betrachtet Ägypten als Tor nach Afrika. Im August 2022 war eine ägyptische Militärband in Moskau zu Gast (im Bild). Auch bei der Militärparade zum 80. Jahrestag des Siegs über Nazi-Deutschland am 9. Mai 2025 marschierte eine Einheit aus Ägypten über den Roten Platz.  © Sergei Bobylev/Imago
Laos-einheit in Moskau
Am „Tag des Sieges“ über Nazi-Deutschland am 9. Mai 2025 paradierte auch eine Einheit aus Laos durch Moskau. Angeblich arbeitet Putin derzeit intensiv daran, das Land in den Krieg gegen die Ukraine einzubinden. Im Sommer 2025 begrüßte er den laotischen Präsidenten Thongloun Sisoulith in Moskau. © Ricardo Stuckert/Imago
Turkmenistan Moskau Parade
Turkmenistan schickte ebenfalls eine Einheit nach Moskau. Die zentralasiatische Republik Turkmenistan am Kaspischen Meer gehört auch Jahrzehnte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu den am meisten abgeschotteten Staaten der Welt.  © Ricardo Stuckert/Imago
Aleksandar Vucic Putin Netanjahu
Auch der serbische Staatschef Aleksandar Vučić nahm 2025 – wie auch schon 2018 (im Bild) – in Moskau an der Parade vor rund 10.000 Soldaten teil. Die Beziehungen zwischen Serbien und Russland gelten als traditionell freundschaftlich. Belgrad verweigert sich den Sanktionen gegen Russland und hat den Westen für den Ukraine-Krieg verantwortlich gemacht. Zuletzt gab es trotzdem zwischen Moskau und Belgrad Verstimmungen, als der russische Auslandsgeheimdienst Serbien den Verkauf von Munition an die Ukraine vorwarf. © Mikhail Metzel/Imago
Milorad Dodik
Putins wichtigster Mann am Balkan heißt Milorad Dodik (2. von rechts). Der bosnisch-serbische Separatistenführer betreibt seit Jahren die Abspaltung des Landesteils Republika Srpska vom bosnischen Staat. Dodik stimmt sich dabei regelmäßig mit dem russischen Präsidenten ab. © Alexei Nikolsky/Imago
Salva Kiir Putin
Im September 2023 traf sich Putin mit Salva Kiir Mayardit, dem Präsidenten von Südsudan. „Die Welt diktiert, dass niemand allein überleben oder Erfolg haben kann“, sagte Salva Kiir. Zu Putin gewandt meinte er, dass sein Land starke Freunde brauche: „Sie sind einer von ihnen.“ © Valery Sharifulin/Imago
Orban Putin
Ungarns Regierungschef Viktor Orbán ist Putin im Ukraine-Krieg stets treu geblieben. So hat er während der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2024 den bis dahin weitgehend isolierten Kremlchef zum Ärger vieler EU-Länder überraschend in Moskau besucht und sich als Vermittler inszeniert (im Bild). Zugleich nutzt Orbán jede Gelegenheit, um gegen die Ukraine auszuteilen.  © Valeriy Sharifulin/Imago
Putin und Ramaphosa
Ende Juli 2023 war Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa bei Putin zu Gast. Der Kremlchef hatte seine Gäste zum Abschluss eines zweitägigen Afrika-Gipfels in St. Petersburg eingeladen, den er in der russischen Ostsee-Metropole veranstaltete. Südafrika, das mit Russland, China, Indien und Brasilien die Brics-Staatengruppe bildet, wird wegen seiner Russland-Nähe vom Westen mit Skepsis betrachtet.  © Sergei Bobylev/Imago
Peseschkian Putin
Im Januar 2025 war Massud Peseschkian in Moskau zu Besuch. Dabei unterzeichnete Irans Präsident gemeinsam mit Putin ein Abkommen über eine strategische Partnerschaft. Russland und der Iran vertieften damit ihre militärische und wirtschaftliche Zusammenarbeit für die nächsten 20 Jahre.  © Imago
Putin Ortega
Seit vielen Jahren steht Nicaragua an der Seite Putins. Nach dem Aufstand der russischen Privatarmee Wagner gegen die eigene Staatsführung im Juni 2023 schickte auch Präsident Daniel Ortega (hier ein Bild aus dem Jahr 2014) eine Botschaft nach Moskau. In der offiziellen Mitteilung hieß es, Ortega und seine Ehefrau sowie Vizepräsidentin Rosario Murillo übermittelten Putin „unsere Zuneigung in revolutionärer Bruderschaft“. © Cesar Perez/afp
Maduro
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro tat es ihm gleich. „Wir senden unsere Umarmung der Solidarität und der Unterstützung an den Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, dem es gelungen ist, einen Versuch des Verrats und des Bürgerkriegs zu bewältigen und seinem Volk den Sieg und den Frieden zu garantieren“, twitterte er damals. © Alexandr Kryazhev/Imago
Putin Goita
Im Juni 2025 verständigten sich Putin und Malis Militärmachthaber Assimi Goïta auf eine bilaterale Kooperation. Russland ist enger Verbündeter von Goïta, der gegen Terrormilizen in Mali auch auf russische Wagner-Söldner setzte. Das Militär hatte sich 2020 und 2021 an die Macht geputscht, die Zusammenarbeit mit Ex-Kolonialmacht Frankreich beendet und sich Moskau zugewandt. © Alexander Kazakov/Imago
Putin Sassou Nguesso Afewerki
Ende Juli 2023 war Putin gemeinsam mit Denis Sassou Nguesso, dem Präsidenten der Republik Kongo (rechts), und dem eritreischen Präsidenten Isaias Afewerki (links) beim Tag der Marine auf der Newa in St. Petersburg unterwegs. Mit ihrem Besuch beim Russland-Afrika-Gipfel konnten die beiden Staatsmänner die Achse zwischen Russland und ihren Ländern noch einmal stärken. © Alexander Kazakov/Imago
Putin Raúl Castro
Ein besonders inniges Verhältnis pflegt Russland zu Kuba. Für die hoch verschuldete Karibikinsel ist Russland einer der engsten Verbündeten und wichtigsten Geldgeber. Der Kreml bezeichnete den sozialistischen Karibikstaat, der den Ukraine-Krieg nicht verurteilt hat, als „sehr wichtigen Partner“. Im Jahr 2014 war Putin beim vormaligen Präsidenten Raúl Castro zu Gast. © Imago
Putin
Der Kremlchef ist seit Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar 2022 im Westen weitestgehend isoliert. Umso wichtiger ist ihm der Kontakt zu seinen Verbündeten – den sucht er in vielen Fällen auch per Video. Im Mai 2025 nahm er an einer Sitzung der Kommission für militärisch-technische Zusammenarbeit mit ausländischen Staaten teil.  © Alexander Kazakov/Imago

Update, 20:46 Uhr: Die Frage nach etwaigen Gebietsabtretungen stellt sich als zentraler Knackpunkt der Verhandlungen über einen neuen Friedensplan im Ukraine-Krieg heraus. Das erklärte ein Insider gegenüber Reuters. Eine endgültige Einigung sei daher trotz Übereinkünften in anderen Punkten alles andere als sicher. „Das sind wirklich schwierige Fragen für uns“, sagte der Insider.

Update, 19:46 Uhr: Die jüngste Fassung des US-Plans zur Beendigung des Ukraine-Kriegs ist nach Angaben aus Kiew „deutlich besser“ für die Ukraine als der erste Entwurf. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag von einem informierten ranghohen Vertreter der Ukraine erfuhr, soll die ukrainische Armee künftig eine Truppenstärke von insgesamt 800.000 Mann haben dürfen – „ungefähr so wie sie jetzt ist“. Im ersten Entwurf des US-Plans war eine Obergrenze von 600.000 Soldaten vorgesehen gewesen.

Kiew scheint zufrieden mit der neuen Version des Friedensplans in der Ukraine zu sein. (Symbolbild)

„Die Ukraine, die USA und die Europäer haben den amerikanischen Vorschlag gangbar gemacht“, hieß es weiter zur derzeitigen Fassung des Entwurfs, die bislang nicht veröffentlicht wurde.

Ukraine News: Selenskyj will offene Fragen in US-Plan mit Trump klären

Update, 18:42 Uhr: Wolodymyr Selenskyj hat seine Bereitschaft signalisiert, den bestehenden Friedensplan zu unterstützen. Der ukrainische Präsident will offene Fragen jedoch direkt mit US-Präsident Donald Trump klären, wie aus einer Rede vor der Koalition der Willigen hervorgeht, deren Abschrift Reuters vorliegt. Gleichzeitig appellierte Selenskyj an die europäischen Führungskräfte, Pläne für eine „Verstärkungstruppe“ zu entwickeln. Europa müsse die Ukraine unterstützen, solange Moskau nicht bereit sei, den Ukraine-Krieg zu stoppen, forderte der Staatschef.

Ukraine News: Macron sieht US-Plan als Chance für Frieden

Update, 17:30 Uhr: Bei einer Videokonferenz der Koalition der Willigen hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron den US-Plan zur Beendigung des Ukraine-Kriegs als vielversprechend bewertet. Es bestehe eine „Chance, Fortschritte hin zu einem guten Frieden zu machen“, sagte Macron. Der französische Staatschef betonte jedoch die zentrale Rolle von echten Sicherheitsgarantien für die Ukraine.

Delegationen hatten am Sonntag in Genf über den ursprünglich moskaufreundlichen 28-Punkte-Plan beraten, der nach europäischen Forderungen überarbeitet wurde. Deutliche Kritik übte Macron an US-Plänen für russische Vermögenswerte: „Die Europäer sind die einzigen, die entscheiden, was mit den in Europa eingefrorenen russischen Vermögen passiert“, sagte Macron dem Sender RTL in einem am Dienstag ausgestrahlten Interview. „Das entspricht geltendem Recht, und das haben wir immer so gehalten“, fügte er hinzu.

Update, 16:40 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj haben angesichts laufender Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg telefoniert. „Wir haben die Entwicklung der Situation besprochen und unsere nächsten Schritte koordiniert“, teilte Selenskyj mit. Das Gespräch fand vor dem Hintergrund intensiver diplomatischer Aktivitäten statt. Die USA hatten vergangene Woche einen Friedensplan-Entwurf vorgelegt, der bei Gesprächen in Genf stark überarbeitet wurde. Gleichzeitig verhandelten US-Vertreter in Abu Dhabi mit russischen Delegierten über den Plan.

Ukraine-News: Kampfhandlungen nahe Pokrowsk – Ukraine nimmt vier Soldaten gefangen

Update, 15:57 Uhr: Marinekräfte der Ukraine haben vier russische Besatzer bei Kampfhandlungen um die Stadt Myrnohrad im Gebiet Donezk gefangen genommen. Die russischen Truppen versuchen im Ukraine-Krieg, die Verbindungsstraße zwischen Myrnohrad und Pokrowsk zu unterbrechen. Die Logistik nach Myrnohrad sei schwierig, aber werde nach Bedarf aufrechterhalten, teilte die Militärführung mit. Russische Angriffstruppen versuchten mit kleinen Infanteriegruppen aus nordöstlicher Richtung vorzudringen. „Einige feindliche Angriffstruppen bewahren ihr Leben, indem sie sich ergeben“, hieß es in der Mitteilung der Operativen Strategischen Gruppe Ost.

Update, 14:57 Uhr: Die europäischen Unterstützer der Ukraine hätten ihre Gelegenheit verpasst, zum Ende des Ukraine-Kriegs beizutragen. Außenminister Sergej Lawrow erklärte am Dienstag laut russischen Agenturen: „Ihr hattet eure Chancen, Leute“. Er betonte weiter: „Ihr habt diese Chancen nicht genutzt, ihr habt sie einfach vertan“, und bezog sich dabei auf das Minsker Abkommen.

Die Minsker Friedensgespräche stellten einen diplomatischen Versuch dar, den Konflikt im Osten der Ukraine, der 2014 begann, zu entschärfen. Die Abkommen von 2014 und 2015, die unter der Vermittlung von Deutschland und Frankreich zustande kamen, beinhalteten unter anderem eine Autonomieregelung für den Donbass. Lawrow äußerte, dass von einer Vermittlung durch Deutschland und Frankreich nun keine Rede mehr sein könne. Moskau schätze hingegen die Positionen von Belarus, der Türkei und Ungarn. Auch die USA würden, „im Unterschied zu London, Brüssel, Paris, Berlin“, aktiv nach Lösungsansätzen suchen.

Update, 14:34 Uhr: Der britische Premierminister Keir Starmer glaubt, dass ein Ende des Ukraine-Konflikts noch in weiter Ferne liegt. Am Dienstag äußerte er im britischen Parlament: „Wir haben noch einen weiten und beschwerlichen Weg vor uns“. Dies sagte er, vor einer geplanten Videokonferenz der „Koalition der Willigen“ zur Unterstützung der Ukraine. Starmer betonte zudem die fortwährende Unterstützung der europäischen Partner für die Ukraine. Er erklärte: „Wir sind entschlossener denn je, uns für diese Sache einzusetzen und diesen Prozess voranzutreiben“.

UN besorgt über Kernkraftwerk Saporischschja – „besteht die Möglichkeit, dass etwas sehr, sehr schiefgeht“

Update, 14:01 Uhr: Rafael Grossi, der Leiter der Internationalen Atomenergiebehörde, hat für das Kernkraftwerk Saporischschja einen „besonderen Status“ sowie ein Kooperationsabkommen zwischen Russland und der Ukraine gefordert. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Grossi betonte am Dienstag, dass dies notwendig sei, falls ein Friedensabkommen im Ukraine-Konflikt zustande komme.

Er warnte eindringlich vor der Gefahr eines möglichen Atomunfalls: „Bis der Krieg stoppt oder es einen Waffenstillstand gibt, besteht immer die Möglichkeit, dass etwas sehr, sehr schiefgeht.“ Derzeit erzeugt die Anlage keinen Strom, während sich beide Konfliktparteien gegenseitig beschuldigen, durch militärische Aktionen die nukleare Sicherheit zu gefährden.

Kreml: Europa muss an Gesprächen zur künftigen Sicherheitsstruktur nach dem Ukraine-Krieg beteiligt sein

Update, 13:10 Uhr: Laut dem Kreml ist es erforderlich, dass Europäer an Diskussionen über die Sicherheitsstruktur in Europa teilnehmen. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte gegenüber der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass, dass es „ohne Beteiligung der Europäer praktisch unmöglich“ sei, ein Sicherheitssystem für die Zeit nach dem Ende des Konflikts in der Ukraine zu erörtern.

Peskow bekräftigte die bisherigen Standpunkte Russlands zu den Gesprächen über einen US-Friedensplan. Moskau strebt an, seine Ziele auf diplomatischem Wege zu erreichen. Der ursprüngliche US-Friedensplan könne als Basis für Verhandlungen dienen. Allerdings habe man erkannt, dass der Moskau vorliegende Text mittlerweile geändert worden sei.

Kiew mit erfolgreichem Drohnenangriff auf russischen Hafen bei Noworossijsk

Update, 12:40 Uhr: In der Nacht hat die Ukraine einen umfassenden Drohnenangriff auf den strategisch bedeutenden russischen Hafen Noworossijsk durchgeführt. Dabei wurden ein Ölterminal, Luftabwehrsysteme und ein russisches Landungsschiff beschädigt. Diese Informationen stammen von der Kyiv Post. Quellen der ukrainischen Sicherheitsdienste teilten dem Portal mit, dass die Spezialeinheit Alfa des ukrainischen Geheimdienstes in Zusammenarbeit mit den ukrainischen Streitkräften den koordinierten Angriff ausgeführt habe.

Videos zeigen mehrere Einschläge an den Verladeanlagen des Ölterminals sowie an nahegelegenen Luftabwehrstellungen im Schwarzmeerhafen der Region Krasnodar. Erste Berichte deuten darauf hin, dass auch ein Landungsschiff am Marinestützpunkt getroffen wurde.

Update, 12:14 Uhr: Mehrere US-Medien berichten übereinstimmend, dass hochrangige Vertreter der US-Regierung momentan in Abu Dhabi sind, um mit einer russischen Delegation über eine potenzielle Friedenslösung in der Ukraine zu verhandeln. Seit Montag führt Daniel Driscoll, Staatssekretär im US-Verteidigungsministerium, demnach Gespräche mit russischen Regierungsvertretern.

Update, 11:48 Uhr: Rückt ein Ende des Ukraine-Kriegs näher? Nach Angaben aus der Ukraine herrscht zwischen Washington und Kiew Einigkeit über die zentralen Punkte des US-Friedensplans. Der Sekretär des nationalen Sicherheitsrats der Ukraine, Rustem Umjerow, verkündete auf Facebook: „Unsere Delegationen haben eine Übereinkunft über die wichtigsten Bestimmungen des in Genf ausgehandelten Abkommens erzielt“. Laut Umjerow wird der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in den kommenden Tagen nach Washington reisen, um sich mit US-Präsident Donald Trump zu treffen. Die Reise soll noch im November stattfinden. Ziel des Treffens ist es, die letzten Phasen des Abkommens zu besprechen und eine Einigung mit Trump zu erreichen.

Macron über Friedensplan: Nur die Europäer könnten über das eingefrorene russische Vermögen entscheiden

Update, 11:17 Uhr: Der französische Präsident Emmanuel Macron hat die Pläne der USA zur Verwendung russischer Vermögenswerte abgelehnt. „Die Europäer sind die einzigen, die entscheiden, was mit den in Europa eingefrorenen russischen Vermögen passiert“, erklärte Macron in einem Interview mit dem Sender RTL, das am Dienstag ausgestrahlt wurde. Er ergänzte: „Das entspricht geltendem Recht, und das haben wir immer so gehalten.“

Der von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagene Plan für die Ukraine sieht vor, dass 100 Milliarden Dollar an eingefrorenen russischen Vermögenswerten für Wiederaufbauprojekte und Investitionen in der Ukraine unter der Leitung der USA eingesetzt werden sollen. Die USA sollten die Hälfte der daraus erzielten Gewinne erhalten.

Trotz Friedensverhandlungen: Russland überzieht Kiew mit Drohnenangriffen

Update, 10:15 Uhr: Inmitten der Diskussionen über den US-Plan zum Ende des Ukraine-Kriegs hat Kiew die jüngsten russischen Angriffe auf die Ukraine scharf kritisiert. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha erklärte am Dienstag im Onlinedienst X, dass Russlands Präsident Wladimir Putin mit dem Einsatz von Raketen und Drohnen gegen Kiew eine „terroristische Antwort auf die Friedensvorschläge der Vereinigten Staaten und von Präsident Trump“ gegeben habe.

Nach Angaben der Militärverwaltung der ukrainischen Hauptstadt kamen bei den nächtlichen Angriffen auf Kiew mindestens sechs Menschen ums Leben, während drei weitere verletzt wurden. Die Angriffe richteten sich unter anderem gegen ein Wohngebäude im östlichen Stadtteil Dniprowsky. Das ukrainische Energieministerium berichtete zudem von einem „massiven“ Angriff auf die Energie-Infrastruktur. Auch in Russland gab es Opfer: In der Grenzregion Rostow wurden laut dem Gouverneur mindestens drei Menschen durch ukrainische Angriffe getötet.

Ukraine News: Vorfall in NATO-Luftraum – Kampfjets steigen auf

Update, 09:45 Uhr: Erneut ist es zu einer Verletzung des NATO-Luftraums durch Drohnen gekommen. Am frühen Dienstagmorgen schickte Rumänien Kampfjets los, um Drohnen zu verfolgen, die in das Gebiet nahe der ukrainischen Grenze eingedrungen waren. Eine der Drohnen drang dabei weiter ins Landesinnere vor, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete. Unklar ist aktuell, ob es sich bei dem Vorfall erneut um russische Drohnen handelt.

Zunächst ließ das Verteidigungsministerium in Bukarest zwei deutsche Eurofighter starten. Diese sind im Rahmen der deutschen Luftpolizeimission in Rumänien stationiert. Die Jets verfolgten eine Drohne im südöstlichen Bezirk Tulcea, bis diese in die Ukraine zurückkehrte. Nach einer weiteren Luftraumverletzung im Bezirk Galati starteten später rumänische F-16-Jets. Die Bewohner der betroffenen Bezirke wurden aufgefordert, Schutz zu suchen.

Putin überzeugt, er kann die Region Donezk schnell erobern – ISW widerspricht in aktueller Analyse

Update, 09:14 Uhr: Wladimir Putin, der Präsident Russlands, ist der festen Überzeugung, dass die gesamte Region Donezk „so oder so“ unter russische Kontrolle gebracht werden kann – sei es durch Verhandlungen oder durch militärische Aktionen. Das berichtete CBS am Samstag unter Berufung auf amerikanische Regierungsquellen.

Der Kreml intensiviert derzeit die Verbreitung der irreführenden Behauptung, dass ein russischer Sieg im Ukraine-Konflikt unausweichlich sei. Daher sollten die Ukraine und der Westen umgehend den Forderungen Russlands nachgeben. Das Institute for the Study of War (ISW) hingegen geht davon aus, dass die russische Offensive zur Eroberung der Oblast Donezk einen langwierigen Konflikt bedeuten würde. Dieser könnte Russland erhebliche Verluste an Personal und Material zufügen.

News zum Ukraine-Krieg: Ukraine greift Russland mit Drohnen an – mehrere Gebäude beschädigt

Update, 08:24 Uhr: Mindestens drei Menschen kamen bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf den Süden Russlands und die von Moskau annektierte Krim ums Leben. Der Gouverneur der Region Rostow am Don, Juri Sljussar, informierte über Telegram, dass die Opfer aus der Großstadt Taganrog stammten. Er berichtete von Schäden an vier Mehrfamilienhäusern, zwölf Einfamilienhäusern, einer Lackiererei, einem Lager sowie mehreren sozialen Einrichtungen. Laut dem Internetportal Astra seien in der Nähe einer Flugzeugfabrik mit Rollbahn Brände ausgebrochen.

Erstmeldung: Moskau/Kiew – Nach ersten Verhandlungen zwischen den USA, der Ukraine und führenden europäischen Staaten lehnt Moskau den überarbeiteten Friedensplan ab. Dieser sei „nicht konstruktiv“ hieß es aus dem Kreml am Montag. „Wir haben von einem europäischen Plan erfahren, der auf den ersten Blick überhaupt nicht konstruktiv ist“, sagte Kreml-Berater Juri Uschakow einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. „Er passt uns nicht.“

Auch Bundeskanzler Friedrich Merz dämpft Erwartungen an einen schnellen Frieden in der Ukraine. „Frieden in der Ukraine gibt es nicht über Nacht“, sagte der CDU-Chef nach einem Sondergipfel der EU zum Ukraine-Krieg in Angolas Hauptstadt Luanda. 

Trumps Friedensplan: Verhandlungen zwischen Ukraine und Washington

Die Europäer und die Ukraine zeigen sich zwar zunächst erleichtert, dass sie den von den USA vorgelegten Plan für ein Ende des russischen Angriffskriegs entschärfen konnten. In den kommenden Tagen wird es weitere Gespräche geben. Die von US-Präsident Donald Trump für diesen Donnerstag gesetzte Frist für ein konkretes Ergebnis scheint sich aber kaum noch halten zu lassen.

Der von Trump vorgelegte 28-Punkte-Plan, der von vielen als „Wunschliste Russlands“ kritisiert worden ist, war für die Ukraine und die Europäer fast durchweg inakzeptabel. Unter anderem sollte die Ukraine erhebliche Gebietsverluste und eine Obergrenze für ihre Truppenstärke akzeptieren. Die NATO sollte auf die Aufnahme der Ukraine und anderer neuer Mitglieder verzichten, und die USA sollten von dem in der EU eingefrorenen russischem Vermögen maßgeblich profitieren.

Merz mit Forderung an Putin und Moskau bei Friedensplan-Verhandlungen: „muss an den Tisch“

In stundenlangen Verhandlungen bis in die Nacht zu Montag in Genf versuchten die Ukraine und die Europäer nun den Plan zu entschärfen. Die Details des Ergebnisses wurden zwar nicht bekanntgegeben. Dass es von ukrainischer und europäischer Seite als klarer Erfolg gewertet wurde, spricht aber Bände. Der ursprüngliche US-Plan sei in wesentlichen Teilen modifiziert worden, sagte Merz. Das neue Papier werde gegenwärtig abgestimmt, danach werde es die gemeinsame Position der USA, der Europäer und der Ukraine sein.

Merz betonte gleichzeitig, Moskau müsse wieder mit an den Verhandlungstisch. „Russland muss an den Tisch“, sagte Merz am Montag. Die entscheidende Bewegung in den Verhandlungen müsse „jetzt von Russland aus kommen“. Die Ukraine dürfe „nicht zu einseitigen territorialen Konzessionen gezwungen werden“, so Merz. (Redaktion mit Nachrichtenagenturen)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Gavriil Grigorov

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