Drohnenkrieg in Ukraine

Ukraine setzt ersten Kampfroboter gegen Putin in Marsch

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PR-Aktion der Ukraine? Die Verteidiger behaupten, den ersten einsatzfähigen Kampfroboter zu haben. Die Waffe soll selbstständig zielen können.

Kiew – „Die Ukraine ist proaktiv, Russland reagiert, aber wir haben den Nutzen von Innovationen vergessen und müssen ihn neu erlernen“, sagte Philip Ingram. Auch Russland sei innovativ, aber nicht so schnell und nicht so kompetent wie die Ukrainer, zitiert die britische Sun den ehemaligen Offizier und jetzigen Fachjournalisten für Sicherheitsfragen. Ingram lobte die vermeintliche Einsatzbereitschaft einer mit einem Maschinengewehr bestückten fliegenden Drohne. Jetzt soll ein ebensolches Modell auf Ketten fronttauglich sein und gegen Wladimir Putins Invasionsarmee anrollen können.

Der neue Terminator der Ukraine: Droid TW 12.7 noch ohne Maschinengewehr während einer Ausstellung. Die Ukraine will den Roboter jetzt für fronttauglich erklärt und an die Truppe übergeben haben.

„Die Ukraine hat das Roboter-Kampfsystem Droid TW 12.7 offiziell in ihre Streitkräfte integriert“ schreibt aktuell das Magazin Defense Express. Bereits im Dezember hatten verschiedene Medien von ersten Tests berichtet. Allerdings fehlen Information über die Zahl der einzusetzenden Systeme und die zu verstärkenden Einheiten oder Frontabschnitte. Es ist durchaus möglich, dass die ukrainischen Medien mit dem Droid TW 12.7 zunächst eine Propaganda-Offensive starten.

Ukraine-Krieg: Kampfroboter Droid TW 12.7 kann jetzt offenbar an Front eingesetzt werden

Die Waffe besteht aus einem quaderförmigen Chassis auf Raupenketten. Da sie auf der Ladefläche eines Standard-Pick-ups verlastet werden kann, ist der Droid wohl maximal zwei Meter lang und eineinhalb Meter breit dürfte maximal eine Tonne wiegen.

Seine Standard-Bewaffnung besteht aus einem Browning-Maschinengewehr Kaliber 12,7 Millimeter mit Optionen für 7,62-Millimeter-Varianten. Sie sei nachtsichtfähig bis zu einem Kilometer und könne ballistische Flugkurven aufgrund Künstlicher Intelligenz selbst berechnen, so Defense Express. Gegen welche Primärziele sie eingesetzt wird, bleibt ungenannt. Luftabwehr-Fähigkeiten wie die eines Flak-Panzers Gepard in Miniatur dürften der Waffe fehlen – noch. Sie scheint eher eher gegen Infanteristen in Marsch gesetzt zu werden.

Es ist schwer, etwas zu treffen, das so schnell fliegt, aber ein Roboter kann das mit moderner Computervision und KI-Steuerungsalgorithmen.

Steve Simoni, Wired

Wie das Verteidigungsministerium der Ukraine aktuell verkündet, sei der Droid TW 12.7 das Ergebnis einer mehrjährigen Entwicklung. Demnach hätten die Kampftruppen explizit ein solches Modell bestellt. „Im Jahr 2023 wurde das System erstmals im Feld getestet und konnte seine Wirksamkeit unter Beweis stellen. Nach strengen Tests wurde die Plattform im Dezember 2024 für die Auslieferung an die ukrainischen Streitkräfte freigegeben“, schreibt das Ministerium. Das klingt, als könnte die Ukraine ihren in der Luft bewährten Drohnenkrieg jetzt auch am Boden fortsetzen.

Roboter-Krieg gegen Russland – Ukraine will offenbar 15.000 Kampfroboter an Front einsetzen

Die Ansprüche sind hoch, die Zeit offenbar günstig: Anscheinend fehlen auch Russland die Kräfte, um weitere Meter zu erobern; oder Wladimir Putin gibt sich vorerst zufrieden mit dem zu erwartenden Zuspruch der Krim durch die USA unter Präsident Donald Trump während der weiter laufenden Friedensverhandlungen. Allerdings will sich die Ukraine offenbar nicht am Verhandlungstisch kalt stellen lassen, sondern selbst schwere Geschütze auffahren – auf dem Sektor, auf dem sie in diesem Krieg führend sind.

Wie das ukrainischen Medium Economichna Prawda berichtet hat, plane die Ukraine im Verlauf dieses Jahres, 15.000 Kampfroboter an der Front einzusetzen – das Magazin beruft sich auf Gleb Kanevsky, den Direktor der Beschaffungsabteilung des Verteidigungsministeriums. John Allen spricht davon, dass „der Hyperkrieg kommen wird“. In einem Interview mit dem Italian Institute for International Political Studies (ISPI) sagte der US-General und politische Analyst, dieser werde „ein Krieg mit einer Geschwindigkeit sein, die wir Menschen uns nicht mehr vorstellen können“.

„Ukrainische Drohnen-Streitkäfte bereit für russische Frühjahrsoffensive“

David Kirichenko geht einen Schritt weiter: „Die ukrainischen Drohnen-Streitkräfte sind bereit für die russische Frühjahrsoffensive“ behauptet der Autor aktuell im Magazin The National Interest. Vermutlich wird Droid TW 12.7 eine Rolle dabei spielen, denn laut dem Hersteller sei das System für defensive wie offensive Aufgaben gleichermaßen gut geeignet. Das System ist ebenso hoch mobil, zum Transport reicht die Ladefläche eines Pick-up. Damit nicht genug, vor einigen Tagen hat das ukrainische Verteidigungstechnologie-Cluster Brave1 offenbar den seit Ausbruch des Ukraine-Krieges größten Test mit Bodendrohnen durchgeführt, wie das Unternehmen auf LinkedIn publiziert hat.

Was Droid TW 12.7 kann:

– Hochpräzise Zielerkennung mittels Künstlicher Intelligenz;
– Fernbedienbar via Tablet;
– Mobil in schwierigem Gelände und bei unterschiedlichen Wetterbedingungen;
– Bewaffnet mit 12,7-mm-Browning-Maschinengewehr;
– Betriebsreichweite: bis zu 14 Kilometer.
– Effektive Reichweite: bis zu 1000 Meter;
– In System integrierbar via Starlink und LTE.

Quelle: DevDroid

Roboter-Rüstung gegen Putin: Ein Mensch soll mehrere Bodenroboter steuern

Demzufolge seien gleichzeitig mehr als 70 ukrainische unbemannte Bodenfahrzeuge (Unmanned Ground Vehicle, kurz UGV) von 50 Herstellern beteiligt gewesen, schreibt Brave1. Die Roboter hätten eine Strecke von zehn Kilometern zurückgelegt und seien auf Nutzlast sowie technische Spezifikationen getestet geworden. Die Tests hätten versucht, Gefechtsbedingungen zu simulieren: auf einer unbekannten Route und gegen elektronische Kampfführung auf ständig wechselnden Frequenzen, heißt es.

Wie Brave1 weiter angibt, rücke der Krieg der Terminatoren insofern näher: Nun sollten Taktiken für den Einsatz von Robotern in der Logistik und Evakuierung von Verletzten ausgearbeitet werden. Darüberhinaus werde am idealen Kampfroboter gefeilt: Ein zu formulierendes Konzept soll für Kampfroboter die optimale Balance zwischen Kampffähigkeit und Mobilität herausarbeiten.

Für die Zukunft arbeite die Ukraine an einem Schlachtfeld, in dem ein Mensch mehrere Bodenroboter steuere – ähnlich den Piloten, die auch First-Person-View-Drohnen mit Schwarmfähigkeiten steuern könnten, schreibt dazu die Euromaidan Press und beruft sich auf Kateryna Bondar. Die Analystin des Thinktanks Center for Strategic and International Studies (CSIS) äußerte sich gegenüber dem Medium aber dahingehend, dass die Entwicklung selbst in einem Umfeld mit hohem Innovationsdruck noch Jahre dauern werde.

Es gibt auch Kritik am Drohnenkrieg an der Ukraine-Front

Aus Neuseeland mischt sich zudem Kritik an dem – wenn auch vielleicht für die Ukraine wünschbaren – Erfolg der Drohnen. Das liegt an dem vermeintlichen Tempo, in dem die Drohnen das Schlachtfeld erobern; egal, ob zu Füßen oder über den Köpfen der Menschen. Mick Ryan „warnt, dass die schnelle Anpassung der Kriegstechnologie ,in einem Tempo erfolgt, das meiner Meinung nach für die Mehrheit der Politiker und Verteidigungsbeschaffungsbürokraten im Westen weitgehend unverständlich ist‘“, wie Radio New Zealand über die Auffassung des ehemaligen Generalmajors der australischen Armee berichtet.

„Mensch-Maschine-Integratoren … werden uns die Initiative geben, die wir brauchen, um auf dem Schlachtfeld der Zukunft zu siegen“, zitiert RNZ aus einem Video der US-Armee, die ebenfalls gerade mit verschiedenen Alliierten die Kooperation mit Drohnen auf dem Schlachtfeld vorantreibt. Aktuell ist Drohnen-Szene unübersichtlich, viele Unternehmen sprießen aus dem Boden. Das Magazin Wired hatte Ende 2024 berichtet, die USA tüftelten am ersten durch Künstliche Intelligenz gesteuerten Maschinengewehr namens „Bullfrog“ (zu Deutsch: Ochsenfrosch) – nach den wenigen Angaben über die ukrainische Droid TW 12.7 könnte die diese Technik schon verbaut haben.

Drohnenkrieg in der Ukraine: Es ist schwer, etwas zu treffen, das so schnell fliegt, aber ein Roboter kann das

„Während der russischen Invasion in der Ukraine sahen wir die Verbreitung von Drohnen auf beiden Seiten des Konflikts und lasen in verschiedenen Nachrichten, dass die Ukrainer mit AK-47-Gewehren auf sie feuerten“, zitiert Wired Steve Simoni. „Wir dachten: Das ist ein gutes Robotik-Problem. Es ist schwer, etwas zu treffen, das so schnell fliegt, aber ein Roboter kann das mit moderner Computervision und KI-Steuerungsalgorithmen“, so der Mitbegründer des Bullfrog-Herstellers Allen Control Systems

Papst-Beerdigung in Rom: Trump trägt blau, Selenskyj im Anzug

Mit schwarzem Kopftuch: Melania Trump mit ihrem Mann, US-Präsident Donald Trump, bei der Trauerfeier zum Begräbnis von Papst Franziskus im Vatikan. Die First Lady der USA feierte an dem Tag auch ihren 55. Geburtstag.
Mit schwarzem Kopftuch: Melania Trump mit ihrem Mann, US-Präsident Donald Trump, bei der Trauerfeier zum Begräbnis von Papst Franziskus im Vatikan. Die First Lady der USA feierte an dem Tag auch ihren 55. Geburtstag.  © IMAGO/Markus Ulmer
Die italienische Regierungschefin Georgia Meloni mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Samstag beim Papst-Begräbnis in Rom.
Die italienische Regierungschefin Georgia Meloni mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Samstag beim Papst-Begräbnis in Rom. © Handout / UKRAINIAN PRESIDENTIAL PRESS SERVICE / AFP
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit Ehefrau Brigitte Macron bei der Trauerfeier für Papst Franziskus in Rom.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit Ehefrau Brigitte Macron bei der Trauerfeier für Papst Franziskus in Rom. © IMAGO/Anna Maria Tinghino
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und die ukrainische First Lady Olena Selenska bei der Trauermesse für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und die ukrainische First Lady Olena Selenska bei der Trauermesse für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz. © Michael Kappeler/dpa
Der ungarische Staatschef Viktor Orban mit Ehefrau Aniko Levai bei der Trauermesse für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz.
Der ungarische Staatschef Viktor Orban mit Ehefrau Aniko Levai bei der Trauermesse für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz.  © IMAGO/Anna Maria Tinghino
Donald Trump (l.) neben seiner Frau Melania sowie König Felipe VI. (2.v.r.) und Königin Letizia (r.) auf der Trauerfeier für Papst Franziskus in Rom. Auffällig war, dass Trump fast der einzige war, der anstatt eines schwarzen einen dunkelblauen Anzug trug.
Donald Trump (l.) neben seiner Frau Melania sowie König Felipe VI. (2.v.r.) und Königin Letizia (r.) auf der Trauerfeier für Papst Franziskus in Rom. Auffällig war, dass Trump fast der einzige war, der anstatt eines schwarzen einen dunkelblauen Anzug trug.  © IMAGO/Markus Ulmer
Der britische Premier Keir Starmer mit Ehefrau Victoria Starmer bei der Trauermesse für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz.
Der britische Premier Keir Starmer mit Ehefrau Victoria Starmer bei der Trauermesse für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz.  © IMAGO/Anna Maria Tinghino
Der ehemalige US-Präsident Joe Biden mit Ehefrau Jill Biden bei der Trauermesse für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz.
Der ehemalige US-Präsident Joe Biden mit Ehefrau Jill Biden bei der Trauermesse für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz.  © IMAGO/Anna Maria Tinghino
Karina Milei mit ihrem Bruder Javier Milei, Staatschef von Argentinien, bei der Trauermesse für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz.
Karina Milei mit ihrem Bruder Javier Milei, Staatschef von Argentinien, bei der Trauermesse für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz.  © IMAGO/Anna Maria Tinghino
Prinz William von Wales (Mitte) und Bundeskanzler Olaf Scholz (r.) bei der Trauerfeier für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz in Rom.
Prinz William von Wales (Mitte) und Bundeskanzler Olaf Scholz (r.) bei der Trauerfeier für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz in Rom. © IMAGO/Markus Ulmer
US-Präsident Donald Trump (r.) und der finnische Präsident Alexander Stubb unterhalten sich bei der Trauermesse für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz.
US-Präsident Donald Trump (r.) und der finnische Präsident Alexander Stubb unterhalten sich bei der Trauermesse für den verstorbenen Papst Franziskus auf dem Petersplatz.  © Michael Kappeler/dpa
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (l.) kommt an auf dem Petersplatz. Auch sie wohnt dem Trauergottesdienst für Papst Franziskus in Rom bei.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (l.) kommt an auf dem Petersplatz. Auch sie wohnt dem Trauergottesdienst für Papst Franziskus in Rom bei.  © Filippo Monteforte/AFP
Aus Deutschland zu Gast bei der Papst-Beerdigung (v.l.): Anke Rehlinger (SPD), Ministerpräsidentin des Saarlands, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU), Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), sowie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (2.v.r.) und Ehefrau Elke Büdenbender.
Aus Deutschland zu Gast bei der Papst-Beerdigung (v.l.): Anke Rehlinger (SPD), Ministerpräsidentin des Saarlands, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU), Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), sowie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (2.v.r.) und Ehefrau Elke Büdenbender.  © Michael Kappeler/dpa
Papst Franziskus hält den Hirtenstab, als er nach einer Messe im Petersdom im Vatikan anlässlich des Dreikönigstages. Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche starb nach Angaben des Vatikans am Ostermontag im Alter von 88 Jahren.
Papst Franziskus ist im Alter von 88 Jahren verstorben. Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche starb nach Angaben des Vatikans am Ostermontag. Während seiner Amtszeit hatte er so manchen namhaften Politiker zu Gast. Wer alles seine Trauer bekundete, und wer sein Kommen zum Begräbnis bestätigte, zeigen die folgenden Fotos.  © Andrew Medichini/picture alliance/dpa/AP
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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat seine Teilnahme an der Beisetzung des Papstes angekündigt. Entschlossen erklärte er: „Wir werden bei der Beerdigung des Papstes sein, wie es sich gehört.“ © LUDOVIC MARIN/AFP
Bundeskanzler Scholz zu Besuch beim Papst in Rom
Noch-Bundeskanzler Olaf Scholz wird gemeinsam mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nach Rom reisen. Der konfessionslose Politiker traf im März 2024 auf den Pontifex, und überreichte ihm damals den offiziellen Ball der Heim-EM, sowie eine Porzellanfigur. Scholz erhielt von Franziskus eine Bronzeskulptur mit dem Titel „Soziale Liebe“.  © --/Vatican Media/dpa
Friedrich Merz
Ebenfalls nicht an der Beisetzung teilnehmen, wird der kommende Bundeskanzler Friedrich Merz. In Bezug auf den Papst schreibt er „Franziskus wird in Erinnerung bleiben für seinen unermüdlichen Einsatz für die Schwächsten der Gesellschaft, für Gerechtigkeit und Versöhnung“, so Merz. © Boris Roessler/dpa
Vor der Präsidentenwahl in Argentinien
Javier Milei, der Präsident von Franziskus‘ Heimatland Argentinien, reist zum Gottesdienst. Zuvor lagen Papst und Präsident im Streit. Vor seinem Amtsantritt bezeichnete Milei, Franziskus als „Vertreter des Bösen auf Erden“. Die Nachricht über den Tod des Pontifex ließ auch Milei versöhnliche Töne anschlagen. Er zeigte sich betrübt über den Verlust und lobte die Güte und Weisheit von Franziskus. © Natacha Pisarenko/AP/dpa
US-Präsident Barack Obama, links, trifft sich mit Papst Franziskus am 27. März 2014 im Vatikan. Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche starb laut Vatikan am Ostermontag im Alter von 88 Jahren.
US-Präsident Barack Obama traf Papst Franziskus bereits 2014 im Vatikan. Gemeinsam mit Frau Michelle würdigte er Franziskus als „unscheinbaren Anführer, der uns dazu brachte, bessere Menschen sein zu wollen.“  © Pablo Martinez Monsivais/ picture alliance/dpa/AP
Massud Peseschkian, Präsident des Iran
Auch Massud Peseschkian, Präsident des Iran, hat seine Kondolenzbotschaft übermittelt: „Papst Franziskus hat sein Leben der Förderung der Lehren Christi von Frieden, Gerechtigkeit, Freiheit und interreligiösem Dialog gewidmet.“  © Atta Kenare/AFP
US-Vizepräsident Vance beim Papst im Vatikan
US-Vizepräsident Vance traf sich noch am Ostersonntag mit Papst Franziskus. Er schreibt nun: „Mein Mitgefühl gilt den Millionen von Christen in der ganzen Welt, die ihn geliebt haben. Ich […] werde mich immer an die Predigt erinnern, die er in den ersten Tagen von Covid gehalten hat. Sie war wirklich sehr schön.“ Ob Trumps Vize zur Beisetzung erscheint, steht noch aus.  © Vatican Media/Vatican Media/AP/dpa
Bayern, München: Markus Söder, Bayerischer Ministerpräsident (CSU), hängt ein Kreuz im Eingangsbereich der bayerischen Staatskanzlei auf. (zu dpa „Das war 2018 - ein bayerischer Rückblick“ vom 28.12.2018) Foto: Peter Kneffel/dpa
Auch der bayrische Ministerpräsident Markus Söder, bekundete seine Trauer für Papst Franziskus. „Ein großer Mahner für Frieden und Versöhnung ist von uns gegangen. Ausgerechnet an Ostern – einer ganz besonderen Zeit im Zeichen des Abschieds, der Trauer und der Auferstehung“ so schreibt der gläubige Protestant auf X. (Archivbild)  © Peter Kneffel/ picture alliance/ dpa
Papst empfängt König Charles und Königin Camilla im Vatikan
Im April empfing der Papst König Charles und Königin Camilla. In einem offenen Brief würdigten sie schweren Herzens seinen unermüdlichen Einsatz für die Menschen und sein Mitgefühl. Der König erklärte, sie seien zwar „tief betrübt“, doch ihre Trauer sei „etwas gelindert“ worden. Der Papst konnte am Sonntag, bevor er im Alter von 88 Jahren starb, noch einen Ostergruß an die Welt richten. © -/Vatican Media/dpa
Papst Franziskus
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigte den Papst als einen „Mann des Friedens“. Er kündigte sein Kommen zur Beisetzung im Vatikan an. Dort wird er voraussichtlich unter anderem mit Olaf Scholz und Ursula von der Leyen teilnehmen. Steinmeier schloss seinen Brief, mit den Worten: „Wir alle können dankbar sein für Franziskus und sein segensreiches Wirken“. © Evandro Inetti/ZUMA Wire/dpa
Der russische Präsident Wladimir Putin und Papst Franziskus am 25. November 2013.
Bereits am 25. November 2013 trafen der russische Präsident Wladimir Putin und Papst Franziskus aufeinander. Nach Informationen des Spiegels werde Wladimir Putin nicht an der Beisetzung von Papst Franziskus teilnehmen – so Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Zur Beisetzung werden unter anderem Wolodymyr Selenskyj, Donald Trump und Ursula von der Leyen erwartet. © imago stock&people/xim.gs international
Julia Klöckner
Auch die frisch gewählte Bundestagspräsidentin Julia Klöckner versetzte der Tod des Pontifex in tiefe Trauer: „Papst Franziskus verstand es in einzigartiger Weise, Brücken zu bauen – zwischen Religionen, Kulturen und verfeindeten Parteien“, so die Katholikin von der CDU. © Kay Nietfeld/dpa
Papst Franziskus und Andrzej Duda in der Wawel Kathedrale in Krakau KRAKOW Papst Franziskus PREZYDEN 2016
Auch Polens rechtsnationaler Präsident, Andrzej Duda, kündigte sich bereits für die Bestattung am Samstag an. Er erklärte den Tag der Beisetzung außerdem zu einem Tag der nationalen Trauer Polens. Papst Franziskus und Andrzej Duda trafen sich 2016 in der Krakauer Wawel Kathedrale.  ©  IMAGO / newspix
Britischer Premierminister Keir Starmer
Der britische Premierminister Keir Starmer bekundete auf X seine Trauer. Er lobte dessen „unermüdlichen Einsatz für eine gerechtere Welt welcher ein bleibendes Vermächtnis hinterlassen wird.“ Weiter sprach der Premierminister sein aufrichtiges Beileid aus. Starmer kündigte sein Kommen für die Beisetzung am Samstag bereits an.  © Alastair Grant/AP POOL/AP/dpa
Chinas Außenamtssprecher Guo Jiakun
Einen Tag brauchte Peking, um auf den Tod des Papstes zu reagieren. Nach Informationen der Agentur KNA, sehe die kommunistische Führung Fortschritte in den Beziehungen zum Vatikan. Auch der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Guo Jiakun, drückte seine Anteilnahme aus. „China ist bereit, gemeinsam mit dem Vatikan die fortlaufende Verbesserung der chinesisch-vatikanischen Beziehungen zu fördern“. (Symbolbild)  © Johannes Neudecker/ picture alliance/dpa
US-Präsident Trump im Vatikan
US-Präsident Donald Trump kündigte sein Kommen zur Beisetzung am Samstag bereits an – auch seine Frau Melania soll dabei sein. Zuletzt befand sich Trump eher im Zwist mit dem Papst. Dieser hatte Trumps Migrationspolitik offen kritisiert. Seine Massenabschiebung „würde viele Männer und Frauen und ganze Familien“ verletzen.  © picture alliance / Alessandra Tarantino/AP Pool/dpa
Im Juni 2024 besuchte die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni Papst Franziskus. Sie betrauert dessen Ableben und erklärt dem Sender RAI: „Der Papst und ich hatten eine aktivere Beziehung, als es den Anschein hat. Sie ging weit über unsere jeweiligen institutionellen Rollen hinaus“.
Im Juni 2024 besuchte die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni Papst Franziskus. Sie betrauert dessen Ableben und erklärt dem Sender RAI: „Der Papst und ich hatten eine aktivere Beziehung, als es den Anschein hat. Sie ging weit über unsere jeweiligen institutionellen Rollen hinaus“. © IMAGO/Massimo Valicchia/ NurPhoto
Israels Präsident Isaac Herzog drückte öffentlich sein Bedauern aus und lobte Papst Franziskus als Mann des Friedens und des interreligiösen Dialogs.
Israels Präsident Isaac Herzog drückte öffentlich sein Bedauern aus und lobte Papst Franziskus als Mann des Friedens und des interreligiösen Dialogs. Die Beziehungen zwischen Israel und dem Papst hatten sich zuletzt angespannt. Franziskus wurde kritisiert, weil er Israel des Völkermords verdächtigt haben soll. In sozialen Netzwerken wird er als „Judenhasser“ oder „psychotisch“ bezeichnet. © Ilia Yefimovich/ picture alliance/dpa
Vatikanstadt, 18. Mai 2013 - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu Besuch bei Papst Franziskus im Vatikan
Auch Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel, selbst protestantische Pfarrerstochter, zeigte sich vom Tod des Papstes ergriffen: „Er wird mir als eine Persönlichkeit in Erinnerung bleiben, deren Handeln von der Liebe zu den Menschen geprägt war.“ erklärt sie. Merkel und Franziskus trafen sich im Jahr 2013 in Rom.  ©  IMAGO / xim.gs

Ukraine sieht in Kampfroboter Droid TW 12.7 wichtigen Schritt gegen Russland

RNZ-Autor Phil Pennington bleibt skeptisch. Während die Entwickler und auch die Drohnen-Industrie ihren Fokus auf die Verteidigung richtet, ist Droid TW 12.7, wie Defense Express schreibt, offenbar auch für die Offensive gut. Mit einer Armada dieser Drohnen könnte sich die Ukraine durch die feindlichen Linien schießen und auch einen Keil in Minensperren treiben. Die Bediener sitzen weit ab vom Geschehen am Tablet.

Wie Defense Post bereits im Dezember 2024 geschrieben hatte, glaubt der stellvertretende Verteidigungsminister der Ukraine mit dem neuen „Kampffahrzeug" einen entscheidenden Schritt gegenüber Russland getan zu haben, wie Dmytro Klimenkow gegenüber dem Magazin geäußert hat: „In der modernen Kriegsführung spielt die Technologie eine entscheidende Rolle, um einen Vorteil auf dem Schlachtfeld zu sichern.“

Rubriklistenbild: © IMAGO / Hennadii Minchenko / Avalon

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