Spiel mit Lob und Scherz

„Am Ende glaubt das noch jemand“: Söder geht mit Merz aufs „Ostereier-Level“ – und lässt die CDU aufraunen

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Markus Söder erfreut den CDU-Parteitag mit Woke-Schelten und Wortspielen. Aber das dickste Lob fängt er wieder ein – K-Fragen bleiben offen.

Ist er nun der Kanzlerkandidaturanwärter aus dem Hintergrund – oder (nur) der Mann von der „kleinen, überwiegend freundlichen Schwester CSU“, wie er selbst sagt? Markus Söder hatte am Dienstagnachmittag (7. Mai) seinen ersten Auftritt beim CDU-Parteitag. Und schickte den Saal in Berlin auf die ein oder andere Achterbahnfahrt. Ein wenig mehr Schwung war damit drin, als am Vortag bei Friedrich Merz‘ 90-minütiger Rede. Aber führt der wieder Richtung Kanzler-Konkurrenz, wie der ein oder andere meint?

Söder lobt Merz bis zum Ostereier-Level – und schiebt einen Scherz als kalte Dusche nach

Söder bemühte sich zunächst, alle Sorgen zu zerstreuen. Unter anderem mit Lobpreis für Merz. „In keiner Partei, die sich in der Ampel um irgendetwas bemüht, hat jemand so viel Rückhalt wie Friedrich Merz“, sagte der CSU-Chef angesichts des minimal rückläufigen Wahlergebnisses für den CDU-Amtskollegen. Überhaupt habe man nach anfänglicher Unsicherheit festgestellt: „Inhaltlich, politisch, strategisch“, ticke man ganz ähnlich.

Links CDU-Chef, rechts CSU-Chef – und auf dem Pult der Berliner Bär als Gabe: Der Bär sei wesentlich schwerer als der Löwe, klärte Friedrich Merz Markus Söder auf.

„Wenn wir ehrlich sind, wir hatten beide nicht erwartet, dass es so reibungslos läuft“, erklärte Söder den CDU-Delegierten. Und: „Wir sind auf einem Level, wo wir uns Ostereier schenken können.“ Söders besonderes Verhältnis zu Ostereiern ist bekannt. Auch die Schwesterparteien seien auf einem selten hohen Maß an Übereinstimmung. So geht es ein paar Minuten. Bis Söder den Part der Danksagungen schließt: „Und damit genug gelobt – am Ende glaubt das noch jemand.“ Ein Scherz, ganz offensichtlich; aber kurz raunt das Berliner Publikum auf.

Söder erfreut die CDU mit „Woke“-Schelte: „Nicht Wok, Wok ist okay“

Überhaupt scherzt und gestikuliert Söder bei seinem CDU-Gastspiel ausgiebig. Und bemüht sich um politische Pointen nach dem Geschmack konservativer Geister. „Es geht um diese Woke-Philosophie“, sagt er etwa, „nicht Wok, Wok ist okay.“ Privat könne jeder tun, was er will, betont Söder. „Aber staatlich braucht es ein Gender-Verbot für Schule, Hochschule und Behörden, liebe Freundinnen und Freunde“, deklamierte der CSU-Chef. Da waren Freuden-Pfiffe, Johlen und eine Andeutung von rhythmischen Klatschen aus dem Saal zu hören.

Zufall oder nicht: Söder markiert im nächsten Satz die Grenzen des Populismus; er geht ansatzlos zur AfD-Schelte über: Die Rechtsaußenpartei wolle die Demokratie zerstören. „Mich fröstelt bei dem Gedanken, wo das alles hinführen könnte“, erklärte er mit Blick auf Thüringens faschistisches AfD-Aushängeschild, Björn Höcke. „Wahre Patrioten knien nicht vor Despoten nieder“, fügte er mit Blick auf Spionageverdachtsfälle und den außenpolitischen Kurs der AfD hinzu.

Das ist Markus Söders Bayern-Kabinett: Vier Frauen und ein CSU-Schwabe

Vereidigung des bayerischen Kabinetts
Seit dem 31. Oktober 2023 regiert das Kabinett Söder III in Bayern – eine Koalition zwischen CSU und Freien Wählern. Markus Söder wurde am 31. Oktober 2023 erneut zum Ministerpräsidenten gewählt. Die Staatsministerinnen und Staatsminister wurden am 8. November 2023 ernannt und vereidigt. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Markus Söder und seine Minister: Seit Herbst 2023 ist das Kabinett „Söder III“ in Amt und Würden.
Markus Söder und seine Minister: Seit Herbst 2023 ist das Kabinett „Söder III“ in Amt und Würden.  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Markus Söder ist Bayerns Ministerpräsident – und ein bekanntes Gesicht in ganz Deutschland.
Markus Söder ist Bayerns Ministerpräsident – und ein bekanntes Gesicht in ganz Deutschland. Spekulationen über Kanzler-Ambitionen wollten lange nicht abebben. Doch weiter ist „Platz in Bayern“. Zusammen mit seinem Kabinett. © Dwi Anoraganingrum/Imago
Politischer Aschermittwoch - Bayern CSU
Auch bei der kommenden Bundestagswahl rechnet sich Söder keinerlei Chancen mehr auf das Kanzleramt aus. „Null. Der Friedrich Merz macht das jetzt acht Jahre“, sagte der bayerische Ministerpräsident im Juni 2025 dem Nachrichtenmagazin Spiegel auf die Frage, wie groß er seine Chancen sehe, doch noch selbst Kanzler zu werden.  © Peter Kneffel/dpa
Hubert Aiwanger ist als Chef der Freien Wähler gewissermaßen Söders Gegenspieler
Hubert Aiwanger ist als Chef der Freien Wähler gewissermaßen Söders Gegenspieler in der „Bayern-Koalition“ – und angesichts streitbarer Äußerungen und der „Flugblatt-Affäre“ eine durchaus polarisierende Figur. Wirtschaftsminister und Vize-Ministerpräsident ist Aiwanger schon seit 2018. Im Kabinett Söder III erhielt er neue Kompetenzen in Sachen Jagd und Staatsforsten. © Peter Kneffel/dpa
Söders zweite Stellvertreterin ist Ulrike Scharf.
Söders zweite Stellvertreterin ist Ulrike Scharf. Mit dieser (Bonus-)Postenvergabe an die Sozialministerin überraschte Söder einige Beobachter. Auch, weil er Scharf bei seiner Amtsübernahme von Horst Seehofer 2018 direkt aus ihrem Amt als Umweltministerin geworfen hatte. Die Oberbayerin profilierte sich nach der Ernennung zur Söder-Vize umgehend – mit einer deutlichen Warnung vor Antisemitismus und Gefahren für die Demokratie. © Frank Hoermann/Imago
Florian Herrmann ist als Leiter der Bayerischen Staatskanzlei ein wichtiger Zuarbeiter und praktische die „rechte Hand“ Söders.
Florian Herrmann ist als Leiter der Bayerischen Staatskanzlei ein wichtiger Zuarbeiter und praktisch die „rechte Hand“ Söders. Die Zusammenarbeit scheint zu klappen: Herrmann hat den Posten schon seit 2018 inne. Wie Scharf hat Herrmann seine politische Heimat nordöstlich von München, im Bezirk Oberbayern. © Imago
Seit 2013 sitzt Eric Beißwenger im Landtag.
Seit 2013 sitzt Eric Beißwenger im Landtag. Seine Ernennung war die vielleicht größte Überraschung Söders auf CSU-Seiten. Mit Umwelt und Tourismus hatte sich der Biobauer Beißwenger in seinen ersten zwei Legislaturen beschäftigt. Nun kümmert er sich um Europa, wobei Beißwenger zufolge auch dort Umwelt und Landwirtschaft wichtig sind. Wohnhaft im Allgäu, vertritt Beißweniger die Schwaben-CSU – und stammt dabei eigentlich aus Mannheim. © Bernd Feil/Imago
Ein weiterer altgedienter Kempe in Bayerns Kabinetten ist Joachim Herrmann.
Ein weiterer altgedienter Kempe in Bayerns Kabinetten ist Joachim Herrmann. Schon seit 2007 – unter Günther Beckstein – ist der Mittelfranke Innenminister. Herrmann gilt als gewichtige Stimme in der CSU; Landtagsfraktionschef war er schon; und bereits 1998 als Staatssekretär erstmals Mitglied der Staatsregierung, 2008 galt er als Kandidat für das Amt als Bayerns Regierungschef. Den Posten als Vize-Ministerpräsident verlor er 2023 aber an Ulrike Scharf. © Peter Kneffel/dpa
Ein eher neues Gesicht in Bayerns Kabinett ist Christian Bernreiter
Ein eher neues Gesicht in Bayerns Kabinett ist Christian Bernreiter – lange Jahre war er als Landrat tätig. Anfang 2022 berief Söder den Niederbayern bei einer Kabinettsumbildung zum Minister für Verkehr und Bau. Seither hat er weiteren Einfluss in der CSU gewonnen: Seit 2023 führt Bernreiter den Bezirksverband Niederbayern. Er folgte auf Andreas Scheuer. © Sven Hoppe/dpa
Seit 2013 ist Georg Eisenreich Mitglied der Bayerischen Staatsregierung
Seit 2013 ist Georg Eisenreich Mitglied der Bayerischen Staatsregierung: zuerst als Horst Seehofers Staatssekretär für Bildung, Kultus, Wissenschaft und Kunst; ab 2018 dann kurz als Europa-Staatsminister und in den Kabinetten Söder II und III als Justizminister. Inhaltlich passt das gut: Eisenreich ist Jurist. Er sitzt auch dem CSU-Bezirksverband München vor. © Monika Skolimowska/dpa
Eine Beförderung gab es für Anna Stolz (Freie Wähler)
Eine Beförderung gab es für Anna Stolz: Seit 2018 war die Unterfränkin Staatssekretärin für Bildung und Kultus – nun führt sie das Ministerium. Ungewöhnlich: Stolz ist bei den Freien Wählern eher Seiteneinsteigerin. Bis 2018 war sie parteilose Bürgermeisterin der Kleinstadt Arnstein im Kreis Main-Spessart. Erst 2018 trat sie der Partei bei und schaffte es direkt in Landtag und Kabinett. © Frank Hoermann/Imago
Markus Söder traut seinem Namensvetter Markus Blume offenbar einiges zu
Von der Abteilung Attacke in die Abteilung Hochkultur – Markus Söder traut seinem Namensvetter Markus Blume offenbar einiges zu. Der Münchner Blume war von 2018 bis 2022 CSU-Generalsekretär und damit für die härteren Töne zuständig. Seit 2022 amtiert er als Staatsminister für Wissenschaft und Kunst. Der neue Posten könnte Blume fast besser stehen. In seiner Jugend war er als Eistänzer erfolgreich. Studiert hat Blume auch: Politikwissenschaft. © Rolf Poss/Imago
Albert Füracker gilt als Vertrauter Markus Söders.
Albert Füracker gilt als Vertrauter Markus Söders. Womöglich auch deshalb folgte er Söder in dessen letztem Posten vor dem Sprung ins Ministerpräsidentenamt nach: Seit 2018 ist Füracker Bayerns Finanzminister. Schon zuvor war er dort Söders Staatssekretär. Als Bezirkschef der Oberpfalz-CSU ist Füracker auch wichtig für den Regionalproporz im Kabinett. © Frank Hoermann/Imago
Schon zum zweiten Mal amtiert Thorsten Glauber für die Freien Wähler als Umweltminister
Schon zum zweiten Mal amtiert Thorsten Glauber für die Freien Wähler als Umweltminister – und ist damit einer der bekanntesten Vertreter seiner Partei. Anders als Stolz ist Glauber schon lange „Freier Wähler“ – 1993 trat der Mittelfranke in die Partei ein; seit 2008 sitzt er im Landtag. Als Zuständiger für den Umweltschutz muss Glauber dem Ministerpräsidenten immer wieder mal Paroli bieten. Keine leichte Aufgabe. © Peter Kneffel/dpa
Michaela Kaniber gehört mittlerweile zu den bekanntesten Gesichtern in der CSU.
Michaela Kaniber gehört mittlerweile zu den bekanntesten Gesichtern in der CSU. Schon seit Söders Amtsübernahme im Frühjahr 2018 hat die Oberbayerin das in Bayern wichtige Landwirtschaftsministerium inne; 2023 folgte die Zuständigkeit für Tourismus als Dreingabe. Ins Fach Landwirtschaft musste sich Kaniber aber erst einarbeiten. Die Tochter aus Kroatien zugewanderter Eltern und dreifache Mutter kam nach eigenen Angaben eigentlich „durch den Streit um die richtige Kinderbetreuung“ zur Politik. © Armin Weigel/dpa
Im Kabinett Söder III ist Judith Gerlach Gesundheitsministerin.
Judith Gerlach musste ihren Posten als Digitalministerin räumen, schaffte aber direkt einen Aufstieg: Im Kabinett Söder III ist sie Gesundheitsministerin. Gerlach, 1985 geboren, ist das zweitjüngste Kabinettsmitglied – aber auch familiär vorgeprägt: Schon Großvater Paul Gerlach saß für die CSU im Bundestag. Die Juristin lebt bei Aschaffenburg und vertritt damit Unterfranken in Söders Kabinett. © Frank Hoermann/Imago
Der Jüngste in Söders Ministerriege ist Fabian Mehring.
Der Jüngste in Söders Ministerriege ist Fabian Mehring. Erst 2018 zog der Freie Wähler erstmals in den Landtag ein, bekam aber direkt einiges an Verantwortung ab: Er amtierte als Parlamentarischer Geschäftsführer seiner Fraktion; dabei könnte sein Abschluss als Doktor der Politikwissenschaft geholfen haben. Mit gerade mal 34 Jahren wurde Mehring Chef eines Ministeriums – wenn auch eines recht kleinen. © FrankHoermann/Imago
Sandro Kirchner. Der Unterfranke unterstützt Joachim Herrmann im Innenministerium.
Bis zu 17 Staatsminister und Staatssekretäre gehören laut Bayerischer Verfassung der Staatsregierung an. Heißt: Drei Staatssekretäre sind mit dabei. Einer von ihnen ist seit Anfang 2022 Sandro Kirchner (CSU). Der Unterfranke unterstützt Joachim Herrmann im Innenministerium. © Rolf Poss/Imago
Neu in Söders Kabinett ist CSU-Staatssekretär Martin Schöffel aus Oberfranken.
Neu in Söders Kabinett ist hingegen CSU-Staatssekretär Martin Schöffel aus Oberfranken. Er ist für Finanzen und Heimat mitzuständig. Schöffel arbeitete zuvor vor allem zum Thema Agrar – und gilt als guter Bierzeltredner. © Frank Hoermann/Imago
Tobias Gotthardt unterstützt als Staatssekretär seinen Parteichef Hubert Aiwanger.
Ebenfalls neu dabei ist Tobias Gotthardt. Der Freie Wähler unterstützt als Staatssekretär seinen Parteichef Hubert Aiwanger im Wirtschaftsministerium. Im neuen Kabinett musste Aiwanger auf einen anderen Staatssekretärsposten verzichten – mit der Beförderung von Stolz zur Kultusministerin bleibt ihr altes Amt vakant. © Rolf Poss/Imago
Bayerische Kabinettssitzung
Markus Söder (Mitte links) eröffnete im Januar 2024 die erste Kabinettssitzung im neuen Jahr. Seit 2018 ist die CSU auf einen Koalitionspartner angewiesen – einst die FDP, jetzt sind es die Freien Wähler. © Peter Kneffel/dpa
Auftakt Haushaltsklausur des bayerischen Kabinetts
Ende Januar 2024 eröffnete Söder (hinten, 2.v.l.) die Haushaltsklausur des bayerischen Kabinetts. Das Kabinett befasste sich im Schwerpunkt mit dem Doppelhaushalt 2024/2025. © Uwe Lein/dpa
Kabinettssitzung insbesondere zu Umweltthemen
Söder (erste Reihe rechts) und die bayerischen Kabinettsmitglieder kamen im Juli 2024 am Donauufer zur letzten Sitzung vor der Sommerpause zusammen. © Peter Kneffel/dpa
Kabinettssitzung insbesondere zu Umweltthemen
Die Kabinettssitzung fand damals im Kloster Weltenburg statt. © Peter Kneffel/dpa

Die Ampel-Koalition bekommt als weiterer kalkulierter Publikumskracher ebenfalls ihr Fett weg. Eher ernst klingt Söder bei den gesellschaftspolitischen Plänen. Die Warnung vor einer „Zweiklassen-Medizin“ aus dem Hause von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) bringt ebenfalls keine Lacher – aber bemerkenswert ausdauernde Ovation. Ähnliches gilt für die Forderung nach einem Ende des „Experiments Ampel“.

Ein weiteres Beispiel aus Söders eher teil-krachigem Redeportfolio: „Wir sind gegen Klimaideologen und Klimakleber, deshalb setzen wir auf Technologie, auf Anreize.“ Unkontrollierte Zuwanderung wiederum überfordere das Land – nicht nur logistisch, sondern auch demokratisch. Auch an „Pull-Faktoren“ müsse man schrauben, betont Söder. Experten zweifeln allerdings an dieser These. Für den Ausruf „jeder darf seine Meinung haben, aber wer ein Kalifat fordert, das hat nichts mit Religionsfreiheit zu tun, der will eine andere Gesellschaftsordnung!“, erntet Söder ebenfalls enthusiastischen Applaus.

Söder und die K-Frage: Nur ein Kalauer, kein Bekenntnis

Mehr aus der Reihe „Söder isst“ gab es auch zu hören: Weißwurst esse er nicht morgens um 8, auch wenn er das könnte – und die erste vegane Wurst seines Lebens habe ihm überhaupt nicht geschmeckt, verriet Bayerns Ministerpräsident. Fleisch bleibt eben Hauptkampfplatz.

Söders letzter Auftritt beim CDU-Parteitag war es nicht. Diesen Umstand stellte er auch recht genüsslich ins Schaufenster. Dass er am Mittwoch noch zweimal sprechen solle, habe ihn „überrascht“. Soll heißen: Die „überwiegend freundliche kleine Schwester“ ist gern zu Diensten.

Gastgeber Merz hat das letzte Wort – die Botschaft an Söder: Der Berliner Bär ist schwerer als der Löwe

Söder verspricht: An ihm werde der Erfolg 2025 nicht scheitern. Die einzige explizite Antwort auf die K-Frage ist aber ein aufgekochter Kalauer. „Die erste K-Frage haben wir schon gelöst: Ursula von der Leyen soll wieder Kommissionspräsidentin werden“, sagt Söder. Und an anderer Stelle zieht er auch noch einmal das Spiel mit Lob und Wahrheit hervor, Stichwort „sonst glaubt das noch einer“: Ihm sei Wahrhaftigkeit immer wichtig, versichert Söder: „Im Guten, wie...“ – es folgt eine Kunstpause. „...wie im Positiven“. Da erklingt nochmal ein raunendes Lachen aus den Tiefen der CDU.

Das letzte Wort hat dann Merz als Gastgeber. Er bringt einen Berliner Bären als Geschenk für den Bayern mit. Die symbolträchtige Erläuterung: Der Bär sei wesentlich schwerer als der (bayerische) Löwe. Kluge Geister legten sich weder mit dem einen, noch mit dem anderen an, sagt Merz. Nun lacht Söder. (fn)

Rubriklistenbild: © Michael Kappeler/dpa

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