Abgespeiste Afgahnen

Zahlung statt Rettung: Deutschland kauft sich von Afghanen-Zusagen los

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Deutschland hatte Afghanen Schutz vor Taliban zugesagt. Dobrindt verhindert ihre Einreise seit Monaten. Eine finanzielle Abfindung soll jetzt helfen.

Berlin – Lange haben sie auf ihre Ausreise nach Deutschland gewartet, nun macht die Bundesregierung ihnen ein ungewöhnliches Angebot: Statt eines Visums erhalten Afghanen mit Aufnahmezusage mehrere Tausend Euro – sofern sie auf sonstige Ansprüche verzichten. Gleichzeitig laufen die Verhandlungen mit dem international geächteten Taliban-Regime weiter.

Innenminister Alexander Dobrindt neben Kanzler Friedrich Merz.

Die Bundesregierung hat Afghanen mit Aufnahmezusage einen finanziellen Ausstieg aus dem Verfahren angeboten. Das berichtet Focus Online unter Berufung auf ein Schreiben der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), das im Auftrag des Innenministeriums erstellt wurde. Das Angebot richte sich an rund 60 Personen auf der Menschenrechtsliste und etwa 600 Personen im Überbrückungsprogramm, die derzeit in Pakistan auf ihre Ausreise nach Deutschland warten, heißt es dort weiter.

Rückkehr zu den Taliban: Deutschland zahlt Afghanen für Ausstieg aus Aufnahmeverfahren

Im Gegenzug für eine Zahlung – etwa 6500 Euro im Fall einer alleinstehenden Frau – sollen die Betroffenen auf weitere Ansprüche gegen die Bundesregierung verzichten. Laut dem Bericht setzt sich die finanzielle Unterstützung aus 1500 Euro in Pakistan vor der Ausreise und 5000 Euro Starthilfe zusammen. Bei Familien können die Summen höher ausfallen. Mit dem Geld solle den Familien die Rückreise aus Pakistan und ein Neuanfang ermöglicht werden. Oftmals decke der Betrag jedoch nicht einmal die Summe, die zuvor für die Flucht aufgewendet werden musste.

Etwa 2.100 afghanische Staatsangehörige befinden sich derzeit in Pakistan und Afghanistan in einer Warteschleife. Weil ihr Leben unter den Taliban in Gefahr ist, hatte Deutschland hatte ihnen allen in verschiedenen Programmen zugesichert, sie aufzunehmen. Bereits über zweihundert von ihnen hat Pakistan nach Afghanistan zurückgeschickt. Dort leben sie im Untergrund, um den Taliban zu entgehen, erhalten aber weiterhin Unterstützung aus Deutschland. Dem Auswärtigen Amt zufolge gelang es zwanzig Abgeschobenen, erneut nach Pakistan zu gelangen. Wer noch dort ausharrt, befürchtet täglich ein ähnliches Schicksal – trotz der Versicherung Berlins, Islamabad habe einen Aufschub bis zum Jahreswechsel zugesagt.

Unterdrückung in Afghanistan: Frauen und Mädchen leiden unter dem Taliban-Regime

Kabul Flughafen
Im Jahr 2021 zogen sich die USA aus Afghanistan zurück. Zugleich rückten auch die übrigen NATO-Truppen ab, darunter die deutsche Bundeswehr. Nachdem ein Großteil der ausländischen Truppen das Land verlassen hatte, eroberten die Taliban Afghanistan in Windeseile zurück. Am 15. August 2021 übernahmen sie die Macht in dem Land.  © Imago
Frauen in Afghanistan
Trotz anfänglicher Versprechen, Frauenrechte im Rahmen der Scharia zu respektieren, erließen die Taliban bereits in den ersten Monaten zahlreiche Verbote. Diese hinderten Frauen und Mädchen daran, ihre grundlegenden Rechte auf Meinungsäußerung, Freiheit, Arbeit und Bildung wahrzunehmen. In nur wenigen Monaten höhlten die Taliban mit unvergleichlicher Härte das Recht von Frauen auf Selbstbestimmung aus. © Mads Nissen/dpa
Mädchen in Afghanistan
Als eine der ersten politischen Handlungen verboten die Taliban Mädchen den Besuch von weiterführenden Schulen. Zwar liefen einige Kurse online weiter, doch zu den Prüfungen waren die Studentinnen nicht zugelassen. Ohne Bildung steigt das Risiko für Mädchen, ausgebeutet, missbraucht oder früh verheiratet zu werden. © Aref Karimi/AFP
Afghan refugee
Seit der Machtübernahme der Taliban sind die Berufsmöglichkeiten für Frauen stark eingeschränkt. Vielen wurde gekündigt, andere dürfen nur noch von zu Hause aus arbeiten. Wer noch einen Arbeitsplatz hat, braucht für den Weg dorthin einen männlichen Begleiter (Mahram). Die Berufsverbote der Frauen stürzen viele Familien noch tiefer in die Armut. Im Jahr 2023 versinnbildlichte Liza Anvary mit dieser Aufnahme, dass Frauen in Afghanistan wie in einem Gefängnis leben. Anvary arbeitete für die afghanische Regierung, ehe sie nach zwei Mordanschlägen über Pakistan nach Spanien flüchtete. © Ximena Borrazas/Imago
Lage in Afghanistan
Die Taliban erließen strenge Bewegungsfreiheits- und Kleidervorschriften für Frauen. Frauen dürfen in der Öffentlichkeit nur unterwegs sein, wenn sie von einem männlichen Verwandten begleitet werden. Generell dürfen sie das Haus nur zu dringenden Besorgungen und nur vollständig verschleiert verlassen. Halten sich Frauen nicht an die Kleidervorschriften, droht ihren männlichen Verwandten Haft. © Julian Frank/dpa
Lage in Afghanistan
Das landesweite Unterstützungssystem für Überlebende sexualisierter Gewalt, das Frauenrechtlerinnen in den vergangenen 20 Jahren aufgebaut hatten, ist fast vollständig zusammengebrochen. Frauenhäuser mussten schließen, Mitarbeitende von Organisationen werden bedroht oder müssen verdeckt arbeiten. Das Gesetz zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen hat keine Gültigkeit mehr. © Ahmad Sahel Arman/AFP
Taliban in Aghanistan
Auf ihrem Eroberungszug durch das Land ließen die Taliban 2021 systematisch Gefangene frei. Viele von ihnen waren wegen geschlechtsspezifischer Gewalt verurteilt worden. Das Frauenministerium wurde abgeschafft und durch das berüchtigte „Ministerium für die Verbreitung der Tugend und die Verhütung des Lasters“ ersetzt, das die frauenfeindlichen Erlasse des Regimes umsetzt. © Bashir Darwish/Imago
Taliban in Afghanistan
Schon vor dem Sieg der Taliban war eines von drei Mädchen vor ihrem 18. Geburtstag zwangsverheiratet worden. Diese hohe Zahl stieg bis 2023 weiter an. Um nicht zu verhungern, verheiraten immer mehr Eltern ihre oft noch sehr jungen Töchter gegen einen Brautpreis. Manche Familien verheiraten ihre Töchter auch, um sie vor einer Zwangsheirat mit einem Mitglied der Taliban-Miliz zu schützen. © Ahmad Sahel Arman/AFP
Taliban in Afghanistan
Frauen sind seit der Machtübernahme aus dem politischen Leben völlig ausgeschlossen. Vor der Taliban-Herrschaft waren dank einer Quotenregel 27 Prozent der Abgeordneten im Parlament Frauen. Landesweit gab es 21 Prozent Strafverteidigerinnen und 265 von insgesamt 1951 Richterinnen waren Frauen. In der neuen Regierung gibt es keine einzige Ministerin. © Wakil Kohsar/AFP
Taliban in Afghanistan
Aus Angst vor Repressionen hörten seit der Machtergreifung der Taliban 84 Prozent der Frauen, die im Journalismus tätig waren, auf, weiter in dieser Branche zu arbeiten. Die, die weitermachen, tun das unter Lebensgefahr. Inländische Medien müssen sich an strenge Inhaltsvorschriften halten. © Wakil Kohsar
Taliban in Afghanistan
Frauen, die dringend benötigte humanitäre Projekte umsetzen, können nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt arbeiten. Seit April 2023 dürfen sie nicht mehr für die UN tätig sein. Das gleiche Bild zeigt sich im Bildungs- oder Gesundheitssektor. Ärztinnen dürfen beispielsweise keine männlichen Patienten behandeln oder sich mit ihren männlichen Kollegen austauschen. © Javed Tanveer/AFP
Taliban in Afghanistan
Afghanistan hat eine der höchsten Raten an Müttersterblichkeit der Welt. Nach UN-Schätzungen stirbt alle zwei Stunden eine afghanische Frau während der Schwangerschaft oder bei der Geburt. Ursachen sind das oft junge Alter, Mangelernährung und schlechte medizinische Versorgung der Schwangeren. Das Verkaufsverbot von Verhütungsmitteln, das die Taliban Anfang 2023 erließen, kann tödliche Folgen für Frauen haben. © Hoshang Hashimi
Frauen unter dem Taliban Regime
Die Schließung von Beauty Salons wurde im Juni 2023 angeordnet, was einen weiteren Eingriff in den Bereich der persönlichen Körperpflege, des Wohlbefindens und der Arbeitsmöglichkeiten von Frauen darstellt. Diese Maßnahme traf Tausende von Frauen, die in diesen Salons arbeiteten und ihre Familien ernährten. Ein Beispiel für die Veränderungen zeigt das Bild: Sofort nach der Taliban-Machtübernahme übermalte eine Mitarbeiterin eines Schönheitssalons in Kabul ein großes Foto einer Frau.  © Imago
Demo in Dänemark
Die mehrheitlich schiitischen Hazara sind seit langer Zeit Diskriminierung und Rassismus ausgesetzt. Mit der Machtübernahme der Taliban hat die Unterdrückung zugenommen. Insbesondere Frauen und Mädchen sind von multiplen Formen der Diskriminierung und Gewalt betroffen. Zahlreiche Anschläge wurden gezielt auf Frauen und Mädchen der ethnischen Minderheit Hazara verübt. In Europa kommt es deswegen häufiger zu Demonstrationen, wie hier im Oktober 2022 in Kopenhagen. © Thibault Savary/Imago
Taliban in Afghanistan
Mit Sorge beobachten Frauenrechtsaktivistinnen, wie überall islamische Schulen entstehen. Weil sie sonst keine Chance auf Unterricht haben, besuchen auch immer mehr Mädchen und junge Frauen diese Madrasas. Dort verbreiten die Lehrenden islamistisches und radikales Gedankengut, das die Schülerinnen in ihre Familien tragen. © Mustafa Noori/Imago
Flucht aus Afghanistan
Die Angst vor der Gewaltbereitschaft der neuen Taliban-Machthaber haben zu noch mehr Fluchtbewegungen geführt. Annähernd 700.000 Menschen haben laut dem UN-Flüchtlingswerk UNHCR allein im Jahr 2021 ihre Dörfer und Städte verlassen. Rund 3,25 Millionen Afghaninnen und Afghanen leben aktuell als Binnenvertriebene im eigenen Land. © Diego Radames/Imago
Taliban in Afghanistan
Die wirtschaftliche Situation verschlechterte sich nach der Machtübernahme rapide: Inflation und Arbeitslosenrate stiegen stark an, das Bankensystem kollabierte. Die USA froren Milliarden-Reserven der Zentralbank des Landes ein. Kontoinhaber konnten nur noch kleine Beträge abheben, es gab keine Kredite mehr und vielen Afghaninnen und Afghanen fehlt das Geld zum Leben. © Ramin Sulaimankhail/Imago
Tomatensaison in Afghanistan
Afghanistan gehört zu den Ländern auf der Welt, die am meisten unter den Folgen des Klimawandels leiden. Die ausbleibenden Niederschläge führen dazu, dass Ernten ausfallen, Tierfutter und Trinkwasser knapp sind. Zugleich haben sich die Preise für Lebensmittel, Dünger und Treibstoff in den vergangenen drei Jahren mehr als verdoppelt. Die Lage der Bauern ist so dramatisch, dass Eltern teilweise ihre Kinder verkaufen müssen. © Ahmad Zubair/dpa
Humanitäre Lage in Afghanistan
Nach Angaben der Vereinten Nationen leben etwa 97 Prozent der Bevölkerung in Armut und zwei Drittel sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, um zu überleben. Vier Millionen Menschen sind akut unterernährt, darunter 3,2 Millionen Kinder unter fünf Jahren. Laut World Food Programme sind zwei Drittel der Bevölkerung 2023 auf humanitäre Hilfe angewiesen – fast dreimal so viel wie 2021. © Khibar Momand/dpa
Afghanistan Pakistan
Zwangsrückführungen verschlimmern die Krise. Hunderttausende Geflüchtete sehen sich nach einer Ankündigung der pakistanischen Behörden im Oktober 2023 mit ihrer Abschiebung konfrontiert. Iran und Pakistan haben im Rahmen staatlicher Maßnahmen gegen Migranten und Geflüchtete fast zwei Millionen Menschen zurück nach Afghanistan abgeschoben. Viele der Abgeschobenen hatten Jahrzehnte oder ihr ganzes Leben außerhalb Afghanistans verbracht. © Hussain Ali/Imago
Konflikt in Afghanistan
Die Kürzungen bei den US-Hilfsprojekten durch die Trump-Regierung haben Programme zum Erliegen gebracht, die für die Ernährungssicherheit unverzichtbar waren. Die Hälfte der afghanischen Bevölkerung – rund 23 Millionen Menschen – ist auf Nahrungsmittelhilfen angewiesen. Bis Juli mussten mehr als 400 Gesundheitseinrichtungen aufgrund fehlender Mittel schließen, die zum Großteil aus der offiziellen Entwicklungshilfe von Geberregierungen stammten. © Saifurahman Safi/dpa
Demo Berlin
Seit August 2021 demonstrieren afghanische Frauen und afghanische Frauen- und Diasporagruppen (wie hier in Berlin) immer wieder friedlich für Bildung, Arbeit, Gerechtigkeit und Frieden. Ihre Proteste setzten sie trotz der Brutalität des Regimes, trotz Verhaftungen und Entführungen von Demonstrantinnen fort. Afghaninnen, die friedlich für ihre Rechte protestieren, werden bedroht, verhaftet und gefoltert. Frauenrechtsaktivistinnen berichten von Entführungen, Kinderehen, Zwangsverheiratungen und Vergewaltigungen. © Gerald Matzka/dpa
Frauen in Afghanistan
Die Taliban setzen seit 2024 ein drakonisches Gesetz zur „Verbreitung von Tugend und Verhinderung von Laster“ rigoros durch, das Kleidungs- und Verhaltensweisen reglementiert. Lokale Komitees führen Razzien an Arbeitsplätzen durch, überwachen öffentliche Plätze und haben Kontrollpunkte eingerichtet, um Mobiltelefone zu überprüfen. Die Taliban haben Menschen wegen angeblicher Verstöße festgenommen. © Wakil Kohsar/AFP
Achundsada
Im Juli 2025 erließ der Internationale Strafgerichtshof Haftbefehle gegen den Taliban-Führer Haibatullah Achundsada und den obersten Richter, Abdul Hakim Hakkani. Ihnen werden wegen der Entrechtung von Frauen und Mädchen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Nach Auffassung des Gerichts betreiben die Taliban eine Politik, die zu schweren Verletzungen der Grundrechte und -freiheiten der Zivilbevölkerung führt: Mord, Inhaftierung, Folter und Vergewaltigung.  © Mohd Rasfan/AFP
Flughafen Hannover - Ankunft Afghanen mit Aufnahmezusage
Im September 2025 konnten mehrere afghanische Familien nach Deutschland einreisen. Sie hatten in Deutschland geklagt, um ihre Einreise durchzusetzen. Die schwarz-rote Koalition hatte das Aufnahmeprogramm im Mai gestoppt. Am 18. Juli 2025 hatte Deutschland 81 Betroffene nach Kabul abgeschoben – die ersten Abschiebungen nach Afghanistan unter der neuen Regierung. In den USA hat die Trump-Regierung den vorübergehenden Schutzstatus für afghanische Staatsangehörige aufgehoben und Afghanistan in die Liste der Länder mit Einreiseverbot aufgenommen. Tausenden afghanischen Staatsangehörigen droht somit die Abschiebung, auch in Drittländer. © Michael Matthey/dpa

Nur zwei reguläre Einreisen: Dobrindt legt Bearbeitung von Aufnahmezusagen auf Eis

Als Außenminister Johann Wadephul (CDU) dies im September verkündet hatte, hatte er zugleich einen deutlichen Appell an die eigene Regierung gerichtet. Er „erwarte, dass unsere Sicherheitsbehörden diese Zeit effektiv nutzen, damit wir zu unseren Aufnahmezusagen stehen können und gleichzeitig natürlich die Sicherheitsüberprüfungen durchführen können.“ Die Botschaft galt dem Innenministerium, das die Sicherheitsprüfungen verantwortet, dabei jedoch kaum vorankommt.

Nach dem Regierungswechsel im Mai legte Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) die Bearbeitung zunächst für Monate auf Eis. Seit Herbst läuft sie zwar wieder an, doch das Tempo bleibt gering. Lediglich zwei Personen durften seit dem Machtwechsel auf regulärem Weg einreisen. Etwa 110 weitere erzwangen ihre Visa gerichtlich – vorwiegend Teilnehmende des Bundesaufnahmeprogramms.

Abschiebungen trotz Ächtung: Deutschland verhandelt mit Taliban-Regime über Rückführungen

Zeitgleich verhandelt die Bundesregierung weiter direkt mit der Taliban-Regierung über Abschiebungen nach Afghanistan. Offiziell pflegt die Bundesrepublik keine diplomatischen Beziehungen zu den Islamisten, die dort seit August 2021 wieder herrschen. Wegen der Missachtung von Menschen- und vor allem Frauenrechten bleiben die Taliban international isoliert. Dennoch kam es mithilfe Katars bereits mehrfach zu Abschiebungen von Afghanen aus Deutschland.

Für Wiebke Judit, rechtspolitische Sprecherin der Menschenrechtsorganisation Pro Asyl, sind diese Verhandlungen ein Skandal. Dobrindt werfe mit seiner „Abschiebungsobsession“ die internationale Ächtung der Taliban über Bord, die wegen ihrer Menschenrechtsverbrechen und der Entrechtung von Frauen geboten sei, so Judit. Die Lage in Afghanistan sei „insgesamt katastrophal: Von der Unterdrückung der Bevölkerung und drakonischen Strafen bei Verstößen gegen islamistische Gesetze hin zu einer humanitären Krise, die gerade erst durch das fatale Erdbeben verstärkt wurde.“ Abschiebungen nach Afghanistan seien somit nicht mit dem Völkerrecht vereinbar. (Quellen: Deutschlandfunk, dpa, Focus online, Pro Asyl, Tagesschau) (tpn)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Bernd Elmenthaler

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