In fast allen Bundesländern

Ab Februar mehr Gehalt: Millionen Menschen in Deutschland betroffen

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Im Februar dürfen sich Millionen von Menschen auf eine Lohnerhöhung freuen. Die Gehälter steigen um 5,5 Prozent. Wer von dieser Anpassung profitiert.

Frankfurt – Wie jeden Monat erwartet Verbraucherinnen und Verbraucher einige Änderungen. Oftmals wirken sich diese eher negativ auf den Geldbeutel aus. Doch Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder haben einen Grund zur Freude. Ab dem 1. Februar steigen die Gehälter. Rund 2,5 Millionen Menschen in Deutschland sind von der Erhöhung betroffen.

Gehaltserhöhung ab Februar: Millionen Menschen im öffentlichen Dienst betroffen

Bereits am 1. November 2024 haben die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder mehr Geld erhalten. Grundlage dafür waren die Ergebnisse der Länder-Tarifrunde im Herbst 2023, bei der er es zu einer Tarifeinigung zwischen den Gewerkschaften und den Arbeitgebern kam. Zum 1. Februar wird die letzte Stufe des Tarifabschlusses des TV-L (Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst der Länder) umgesetzt. Dabei steigen die Tabellenentgelte erneut um 5,5 Prozent, wie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft informiert.

DatumErhöhung
1. November 2024um 200 Euro
1. Februar 2025um 5,5 Prozent

Sollten mit den beiden Erhöhungsschritten keine 340 Euro erzielt werden, so soll die Gehaltssteigerung zum 1. Februar auf 340 Euro gesetzt werden. Auch die Versorgungsbezüge der Beamten im Ruhestand werden erhöht. Die Anwärtergrundbeträge steigen um 50 Euro brutto.

Beschäftigte im öffentlichen Dienst des Landes erhalten ab dem 1. Februar 5,5 Prozent mehr Lohn.

Lohnerhöhung im öffentlichen Dienst um 5,5 Prozent – Ausnahme für Hessen

Zudem beschloss die Länder-Tarifrunde 2023 eine einmalige Inflationsprämie von 1800 Euro. Von Januar bis Oktober 2024 wurde eine monatliche Inflationsprämie von 120 Euro ausgezahlt. Die einmalige sowie die monatliche Inflationsprämie waren dabei steuer- und abgabenfrei. Die nächsten Verhandlungen über die Gehälter der Landesbeschäftigten stehen Anfang 2026 an.

Der Tarifvertrag gilt für alle Bundesländer außer Hessen. Seit 2010 verhandelt das Bundesland selbst mit den Gewerkschaften den Tarifvertrag des Landes Hessen, auch TV-H genannt, aus, wie ver.di Hessen erklärt. Im Februar erhalten Beschäftigte im öffentlichen Dienst in Hessen eine Erhöhung von 200 Euro. Zum 1. August 2025 steigen die Gehälter dann um 5,5 Prozent. Für Auszubildende, Praktikantinnen und Praktikanten steigen die Gehälter bis zum 1. August in zwei Schritten um insgesamt 150 Euro. (vk)

Rubriklistenbild: © Fotomontage Future Image/Sven Simon/shotshop/IMAGO

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