Problem für bestimmte Personengruppen

Alltägliche Lebensmittel: Versteckter Alkohol als Gefahr

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In Lebensmitteln ist häufig unerkannter Alkohol enthalten. Dies kann vor allem für Schwangere und Kinder problematisch sein. Wichtige Informationen, die Sie kennen sollten.

Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass Alkohol in zahlreichen alltäglichen Lebensmitteln enthalten sein kann. Dies stellt insbesondere für bestimmte Gruppen wie Kinder, Schwangere oder trockene Alkoholiker ein Problem dar. Oft bleibt der Alkohol in diesen Produkten unbemerkt, da er nicht immer eindeutig auf der Zutatenliste angegeben ist.

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Alkohol in unerwarteten Produkten

In manchen Lebensmitteln steckt Alkohol, wo man ihn nicht vermuten würde.

Produkte wie Milchbrötchen, Fertigsuppen oder Schokoladentörtchen können Alkohol enthalten, obwohl man dies nicht erwarten würde. Häufig wird Alkohol als Konservierungsmittel oder Aromastoff verwendet. Die Zutatenlisten sind nicht immer klar, da Alkohol unter verschiedenen Bezeichnungen wie Ethanol, Ethylalkohol oder Namen von alkoholischen Getränken wie Amaretto oder Whiskey aufgeführt sein kann.

Natürliche Entstehung von Alkohol

Durch Gärung oder Fermentation kann Alkohol auch auf natürliche Weise in Lebensmitteln entstehen. Beispiele hierfür sind Sauerkraut, Brot oder Fruchtsäfte. Da diese Prozesse natürlich ablaufen, ist oft keine Angabe des Alkoholgehalts erforderlich. In der Regel gilt der dabei entstehende Alkoholgehalt als gesundheitlich unbedenklich.

Fettleber vorbeugen: Zehn Getränke schützen – Welcher Tee und Saft am besten entgiftet

Tasse schwarzer Kaffee
Kaffee mit seinem enthaltenen Koffein ist ein Alleskönner unter den Getränken: Kaffee erhöht die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit, verbessert das Kurzzeitgedächtnis, senkt zudem das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt und bis zu vier Tassen schwarz getrunken hilft der Wachmacher sogar beim Abnehmen und schützt die Leber vor Krankheiten wie Verfettung. © Bernd Jürgens/Imago
Tasse Ingwer-Tee
Wer lieber Tee mag, sollte auf Ingwer-Tee setzen, am besten mit frischen Zutaten. Die Knolle ist dank seiner Vitamine und Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen nicht nur gut fürs Immunsystem. Die Heilpflanze schützt auch die Leber, beugt Verfettung vor, verbessert die Verdauung und hilft dadurch beim Entschlacken. In Kombination mit Kurkuma kann Ingwer gezielt gegen Fettleber helfen – als Beigabe zum Essen oder im Tee, Saft oder Shake mit Karotten gemischt, der letztlich auch beim Abnehmen hilft. Kurkuma kann sogar das Risiko senken, dass sich aus einer Fettleber eine schwere Leberentzündung wie eine Leberzirrhose entwickelt.  © Imaginechina-Tuchong/Imago
Tasse Fencheltee
Fenchel ist bekannt für seine beruhigende, entzündungshemmende Wirkung und lindert Beschwerden des Verdauungstrakts wie Blähungen und Bauchschmerzen. Trinken Sie regelmäßig Fencheltee, wodurch nicht nur die Nieren angeregt, auch die Leber entlastet wird. © HeikeRau/Imago
Brennesseltee
Brennesseln auf der Haut sind zwar sehr unangenehm, als Tee getrunken enfaltet die Pflanze jedoch ihre anregende und entschlackende Wirkung. Brennesseltee wird nicht nur unterstützend bei Blasenentzündung empfohlen, er soll den Stoffwechsel ankurbeln und helfen, Leber und Galle zu entgiften. © Panthermedia/Imago
Glas mit Grapefruitsaft
Warum nicht schon gleich in der Früh der Leber etwas Gutes tun? Ein frisch gepresster Grapefruit-Saft oder Direktsaft aus dem Supermarkt ist dafür genau das Richtige. Ein Spritzer Zitronensaft verstärkt die positive Wirkung für Galle und Leber noch zusätzlich und beugt der Einlagerung von Fett vor. © Zoonar.com/Maryna Voronova/Imago
Glas mit Orangensaft
Auch ein leckerer Orangensaft zum Frühstück schmeckt erfrischend gut. Die beliebte Zitrusfrucht hilft auch der Fettleber, sich selbst zu heilen. Orangen sind reich an den sekundären Pflanzenstoffen Polyphenole, die entzündungshemmend und antioxidativ wirken. Um die Wirkung für die Leber noch zu verstärken, können Sie Orangensaft mit Grapefruit und Zitronen mischen. © monticello/Imago
Glas Rote Beete-Saft
Trinken Sie Rote Beete als Direktsaft – selbst zubereitet oder gekauft – und helfen Ihrem Körper und Ihrer Leber, zu entgiften. Die rote Knolle ist ein ideales Lebensmittel, um der Fettleber vorzubeugen. Gleichzeitig ist das Gemüse reich an wertvollen Nährstoffen wie Folsäure, Kalzium, Phosphor, Kalium, Magnesium, Eisen, Vitamin C sowie B und unterstützt somit das Immunsystem. Rote Beete kann aufgrund ihres Nitritgehalts hohen Blutdruck senken, jedoch durch ihre enthaltende Oxalsäure zur Bildung von Nierensteinen beitragen. Menschen, die dazu neigen, sollten den Konsum gering halten. © Iordache Magdalena/Imago
Glas Tomatensaft
So mögen manche den Tomatensaft nur auf Urlaubsreisen im Flieger gerne trinken, dabei kann auch dieser Saft – wenn Sie ihn regelmäßig trinken – die Leber entlasten und ihrer Verfettung vorbeugen oder diese rückgängig machen. Tomaten verfügen über einen hohen Wassergehalt und sind reich am Antioxidans Glutathion, das bei der Entgiftung hilft und die Heilung der Fettleber unterstützt. © NayalyH/Imago
Glass mit Gurkensaft
Auch Gurken als Saft helfen der Leber, zu regenerieren und Krankheiten wie einer Fettleber vorzubeugen – gleich am Morgen oder als Getränk zwischendurch ideal. Und das Gemüse besteht zu 95 Prozent aus Wasser, weswegen Gurkensaft auch gut zum Durstlöschen ist. Die gesunden Inhaltsstoffe der Gurke sitzen direkt unter der Schale, sodass Sie für einen entschlackenden Effekt auch die Schale mit verwerten sollten. Wer keinen Entsafter hat, schneidet am besten die gründlich gewaschene Gurke möglichst klein, püriert diese mit dem Pürierstab und drückt den Brei der Gurke durch ein Sieb oder Tuch – fertig ist der Gurkensaft! © 5second/Imago
Glas Karottensaft
Karotten helfen außerdem bei der Entgiftung der Leber. Ob gekocht oder frisch als Shake fördert das Gemüse die Gesundheit des lebenswichtigen Organs. Setzen Sie den Saft mehrmals pro Woche auf Ihren Speiseplan, um einer Fettleber vorzubeugen. © 5second/Imago

Kennzeichnung und gesetzliche Regelungen

Die gesetzlichen Bestimmungen zur Kennzeichnung von Alkohol in Lebensmitteln sind nicht immer eindeutig. Während für Getränke mit einem Alkoholgehalt ab 1,2 Volumenprozent eine Kennzeichnungspflicht besteht, fehlt diese bei Lebensmitteln oft, wenn der Alkoholgehalt unter einem bestimmten Schwellenwert liegt. Dies kann für Verbraucher verwirrend sein.

Empfehlungen und Risiken

Für bestimmte Gruppen wie Kinder, Schwangere, stillende Mütter und trockene Alkoholiker kann versteckter Alkohol Risiken bergen. Um den Konsum von verstecktem Alkohol zu vermeiden, sollten Verbraucher die Zutatenlisten genau prüfen, bei Herstellern nachfragen und auf vorbereitete Lebensmittel wie Fertig- oder Tiefkühlgerichte verzichten. Ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln und das Wissen um deren Inhaltsstoffe können helfen, ungewollten Alkoholkonsum zu verhindern.

Rubriklistenbild: © Topdeq/IMAGO

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