Psyche verstehen lernen

Depressionen erkennen: Drei Warnzeichen, die zu Beginn einer depressiven Phase auftreten können

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Depressiven Menschen ist anfangs oft nicht bewusst, dass sie unter der psychischen Störung leiden. Das liegt an frühen uncharakteristischen Symptomen.

Die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens mindestens einmal an einer schweren und behandlungsbedürftigen Depression zu erkranken, liegt nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) bei 16 bis 20 Prozent. So leiden laut der Deutschen Depressionshilfe derzeit etwa fünf Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Eine Depression ist dabei mehr als nur traurig sein: Sie zeigt sich durch verschiedene Symptome, die sich bei Frauen und Männern unterscheiden. Zu Beginn einer depressiven Phase treten zudem uncharakteristische Beschwerden auf, die depressive Personen meist anfangs nicht einordnen können.

Depressionen erkennen: Drei Warnzeichen in der Anfangsphase können Hinweise sein

Schlechte Laune kann in der Anfangsphase einer Depression ein uncharakteristisches Symptom sein.

Laut Informationen des Online-Portals Neurologen und Psychiater im Netz sind sich Betroffene zu Beginn einer Depression häufig nicht bewusst, dass sie unter der psychischen Erkrankung leiden. Das liegt in der Regel daran, dass sich eine Depression anfangs durch Beschwerden, die nicht nur für dieses Leiden charakteristisch sind, zeigt. Folgende Symptome können demnach am Anfang einer depressiven Phase ein Hinweis sein:

  • Müdigkeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Schlechte Laune

Sie sind depressiv? Bei der Telefon-Seelsorge bekommen Sie rund um die Uhr Hilfe – an jedem Tag im Jahr: Rufen Sie 0800 1110111 oder 0800 1110222 an. Der Anruf ist kostenfrei. Ihre Telefonnummer wird nicht übertragen und Sie müssen Ihren Namen nicht sagen. Das Gespräch dauert so lange wie nötig.

Diese Symptome führen Patienten meist zum Arzt. Häufig beschreiben sie ihren Gemütszustand mit Eigenschaften wie hoffnungslos, apathisch oder verzweifelt. Ein typisches Symptom während einer depressiven Episode stellt außerdem das Gefühl von „innerer Leere“ dar. Manche Patienten empfinden sich selbst demnach als gefühllos und sind häufig nicht in der Lage, emotional in gewohnter Weise auf bedrückende oder freudige Art zu reagieren.

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Depression: Mit zehn Lebensmitteln die Psyche stabilisieren

Äpfel
Nährstoffe beeinflussen unseren Gehirnstoffwechsel und sorgen für ein Gleichgewicht der Botenstoffe Noradrenalin, Dopamin und Serotonin. Sie regulieren körperliches Wohlbefinden, Glücksgefühle, Stressempfinden oder die Stimmung. Deshalb ist für Patienten mit Depression eine gesunde Ernährung mit entzündungshemmenden Lebensmitteln, vielen wichtigen Nährstoffen und guten Fetten wichtig. Sie kann dem Körper dabei helfen, die Balance wiederherzustellen. Äpfel liefern beispielsweise Bausteine für die Herstellung von Noradrenalin und können so die Psyche unterstützen. © Dieter Heinemann/IMAGO
Ananas
Noradrenalin ist vor allem in Stresssituationen wichtig. Es sorgt dafür, dass man sich aufmerksam und leistungsfähig fühlt. Ananas kann bei der Herstellung von Noradrenalin helfen und somit die Psyche unterstützen. © photo-poster/IMAGo
Hafer
Wenn es um Noradrenalin geht, dann kann auch Hafer bei der Produktion des Neurotransmitters und bei der Linderung von Depressionen helfen. Das Getreide liefert die nötigen Bausteine für seinen Aufbau. Hafer und Haferflocken sind außerdem glutenarm und gleichzeitig deutlich nährstoffreicher als alle anderen Getreidearten. © Timmary/IMAGO
Bananen
Bananen liefern nicht nur Bausteine für den Aufbau von Noradrenalin, sondern fördern auch die Produktion von Dopamin. Der Neurotransmitter ist auch als „Botenstoff des Glücks“ bekannt. Ein Mangel an dem Glückshormon kann zu den Ursachen einer Depression zählen. © OZMedia/IMAGO
Paprika
Paprika ist voll von Vitamin C, welches das Immunsystem stärkt, die Aufnahme von Eisen in den Blutkreislauf verbessert und antioxidativ wirkt. Es senkt somit nicht nur das Risiko für Krebs, sondern kann auch die Produktion von Dopamin anregen und bei Depressionen helfen. © algae/IMAGO
Karotten im Supermarkt
Genauso wie Bananen und Paprika können auch Karotten die Produktion von Dopamin fördern. Sie unterstützen jedoch nicht nur bei Depressionen, sondern stärken auch das Immunsystem und können eine Erhöhung des Cholesterinspiegels im Blut verhindern. © Ute Grabowsky/photothek.de/IMAGO
Avocado
Avocados schmecken nicht nur gut, sondern sind ebenfalls förderlich für die Produktion von Dopamin.  © imago stock&people/IMAGO
Mandeln
Auch Serotonin zählt zu den Botenstoffen, die unter anderem unsere Stimmung oder unser Stressempfinden regulieren. Mandeln können dafür sorgen, dass Ihr Serotoninspiegel ansteigt. © Science Photo Library/IMAGO
Eine Frau isst ein Stueck Schokolade.
Dunkle Schokolade mit einem Kakaoanteil von über 80 Prozent ist gut für Ihren Serotoninspiegel. Zudem hat sie einen positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System und eignet sich für Abnehmwillige. © Thomas Trutschel/photothek via www.imago-images.de
Feigen
Zu guter letzt zählen auch Feigen zu den Stimmungsaufhellern unter den Lebensmitteln. Auch sie können den Serotoninspiegel anheben. © Sevablsv/IMAGO

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © imageBROKER/Oleksandr Latkun/IMAGO

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