Depressionen erkennen: Drei Warnzeichen, die zu Beginn einer depressiven Phase auftreten können
VonJudith Braun
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Depressiven Menschen ist anfangs oft nicht bewusst, dass sie unter der psychischen Störung leiden. Das liegt an frühen uncharakteristischen Symptomen.
Die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens mindestens einmal an einer schweren und behandlungsbedürftigen Depression zu erkranken, liegt nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) bei 16 bis 20 Prozent. So leiden laut der Deutschen Depressionshilfe derzeit etwa fünf Millionen Menschen unter der psychischen Erkrankung. Eine Depression ist dabei mehr als nur traurig sein: Sie zeigt sich durch verschiedene Symptome, die sich bei Frauen und Männern unterscheiden. Zu Beginn einer depressiven Phase treten zudem uncharakteristische Beschwerden auf, die depressive Personen meist anfangs nicht einordnen können.
Depressionen erkennen: Drei Warnzeichen in der Anfangsphase können Hinweise sein
Laut Informationen des Online-Portals Neurologen und Psychiater im Netz sind sich Betroffene zu Beginn einer Depression häufig nicht bewusst, dass sie unter der psychischen Erkrankung leiden. Das liegt in der Regel daran, dass sich eine Depression anfangs durch Beschwerden, die nicht nur für dieses Leiden charakteristisch sind, zeigt. Folgende Symptome können demnach am Anfang einer depressiven Phase ein Hinweis sein:
Müdigkeit
Konzentrationsschwierigkeiten
Schlechte Laune
Sie sind depressiv? Bei der Telefon-Seelsorge bekommen Sie rund um die Uhr Hilfe – an jedem Tag im Jahr: Rufen Sie 0800 1110111 oder 0800 1110222 an. Der Anruf ist kostenfrei. Ihre Telefonnummer wird nicht übertragen und Sie müssen Ihren Namen nicht sagen. Das Gespräch dauert so lange wie nötig.
Diese Symptome führen Patienten meist zum Arzt. Häufig beschreiben sie ihren Gemütszustand mit Eigenschaften wie hoffnungslos, apathisch oder verzweifelt. Ein typisches Symptom während einer depressiven Episode stellt außerdem das Gefühl von „innerer Leere“ dar. Manche Patienten empfinden sich selbst demnach als gefühllos und sind häufig nicht in der Lage, emotional in gewohnter Weise auf bedrückende oder freudige Art zu reagieren.
Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.