Verstärkter Harndrang

Blasenentzündung beim Hund: Woran man sie erkennt und wie man vorbeugt

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Eine Blasenentzündung beim Hund kann sehr schmerzhaft sein. Woran Sie diese erkennen und wie Sie vorbeugen.

Nicht nur wir Menschen können eine Blasenentzündung bekommen, auch Hunde leiden gelegentlich darunter. Eine Blasenentzündung, auch als Zystitis bekannt, kann bei Hunden verschiedene Symptome hervorrufen. Zu den häufigsten Anzeichen gehören:

Symptome einer Blasenentzündung beim Hund

  • Häufiges Wasserlassen: Ihr Hund muss möglicherweise häufiger urinieren als gewöhnlich, oft in kleinen Mengen.
  • Schmerzen beim Wasserlassen: Ihr Vierbeiner kann beim Wasserlassen jammern, winseln oder Anzeichen von Schmerzen zeigen.
  • Urinieren außerhalb des gewohnten Bereichs: Ihr Hund kann außerhalb des üblichen Ortes urinieren, möglicherweise, um den Schmerz zu vermeiden, der mit dem gewohnten Ort verbunden ist.
  • Urinverfärbung: Der Urin kann trüb oder blutig sein.
  • Lecken der Genitalien: Ein verstärktes Lecken im Genitalbereich kann ein weiteres Anzeichen für eine Blasenentzündung sein.
  • Veränderungen im Verhalten: Einige Hunde können bei einer Blasenentzündung gereizter oder ängstlicher sein als üblich.

Es gibt verschiedene Ursachen und Risikofaktoren, die zu Blasenentzündungen bei Hunden führen können:

Auch Nässe, Kälte und ein geschwächtes Immunsystem können eine Blasenentzündung auslösen. (Symbolbild)
  • Bakterielle Infektionen: Bakterien, die in die Harnröhre gelangen, können eine Entzündung der Blase verursachen.
  • Harnsteine: Harnsteine können die Harnwege blockieren und zu einer Blasenentzündung führen.
  • Diabetes oder andere Erkrankungen: Hunde mit Diabetes oder anderen Grunderkrankungen haben ein höheres Risiko
  • Geschlecht und Alter: Hündinnen sind anfälliger als Rüden. Auch ältere Tiere sind öfter davon betroffen.

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Zehn magisch-schöne Hundefotos: kreativ, bewegend und zuckersüß

Die Schwedin Sanna Sander hat ihre Azawakh-Hündin Soleil vor einem Holzstapel eingefangen.
1. Platz in der Kategorie: Porträt und Landschaft. „Im Moment verweilen“: Die Schwedin Sanna Sander hat ihre Azawakh-Hündin Soleil vor einem Holzstapel eingefangen. „Ein Moment reiner Stille im geschäftigen und chaotischen Alltag“.  © Sanna Sander/Dog Photography Awards
Nala, die Australian Shepherd-Hündin, liegt ganz entspannt auf einer ruhigen Nebenstraße bei Schneefall.
2. Platz in der Kategorie Porträt und Landschaft: Nala, die Australian Shepherd-Hündin, liegt ganz entspannt auf einer ruhigen Nebenstraße bei Schneefall. © Grace Fieselman/Dog Photography Awards
Windhund beim Rennen
1. Platz in der Kategorie Action: Dazu sagt die Fotografin: „Haben Sie schon einmal einen Hund, oder noch besser einen Windhund, gesehen, der vor lauter Freude läuft? Sie sehen die Kraft, das Spiel der Muskeln und die perfekte Anatomie. In diesem Bild wollte ich die Geschwindigkeit des Hundes zeigen und einfangen, aber gleichzeitig die Bewegung einfrieren, um die Anatomie dieses wunderschönen Hundes zu zeigen. Das Ergebnis ist eine atemberaubende Komposition, reduziert auf das einzig Wichtige, den Hund“. © Jacqueline Rüdiger/Dog Photography Awards
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2. Platz in der Kategorie Action: „Ich bin fasziniert von dem Zusammenspiel zwischen Luft, Wasser und Licht. Wenn das Wasser im Moment des Aufpralls plötzlich verdrängt wird, wenn ein Hund ins Wasser eintaucht. Dieser Sekundenbruchteil erweckte in mir das Gefühl, durch Eis zu fallen oder plötzlich in eine andere Welt versetzt zu werden“. © Roberta Holden/Dog Photography Awards
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3. Platz in der Kategorie Action: Fang. „Alles dort war wie nicht von dieser Welt. Der Sonnenuntergang war wunderschön und das Wasser war so ruhig, dass es verrückte Reflexionen erzeugte“. ©  Anne-Laurie Léger/Dog Photography Awards
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1. Platz in der Kategorie Studio: „Strike a pose“. Hund als Ballerina.  © Anna Averianova/Dog Photography Awards
Welpen beim Kuscheln
3. Platz in der Kategorie Studio: Lass uns kuscheln. „Drei Wochen alte Deutsche Dogge-Welpen. Das Foto wurde mit Studiolicht bei den Züchtern zu Hause aufgenommen“. © Tuss Bennergård/Dog Photography Awards
Pudel umringt von Menschen
1. Platz in der Kategorie Hunde und Menschen: Dazu der Fotograf: „Neues und Altes inspiriert von Caravaggio, dem Künstler und neue Trends im Steampunk, mit der Liebe zu Hunden“. © Mercury Megaloudis/Dog Photography Awards
Hund und Mensch am Strand
2. Platz in der Kategorie Hunde und Menschen: „In einer Welt, in der das Leben unermesslich und überwältigend sein kann, genau wie die Weite des Ozeans, können wir uns an den besten Freund des Menschen wenden, um Gesellschaft und Unterstützung zu finden und die Unermesslichkeit gemeinsam bewältigen“. © Emma Gough/Dog Photography Awards
Eine Hundebesitzerin gemeinsam mit ihrem Hund Timber.
3. Platz in der Kategorie Hunde und Menschen: Eine Hundebesitzerin gemeinsam mit ihrem Hund Timber.  © Jane Thomson/Dog Photography Awards

Vorbeugung von Blasenentzündungen

Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, wie Sie Ihren Vierbeiner unterstützen und vorbeugen können. Hier sind einige Tipps:

  • Genug Wasser geben: Stellen Sie sicher, dass Ihr Hund ausreichend Wasser trinkt, um die Harnwege sauber zu halten.
  • Regelmäßige Spaziergänge: Regelmäßige Bewegung fördert die Durchblutung und die Entleerung der Blase.
  • Hygiene: Halten Sie den Genitalbereich Ihres Hundes sauber und trocken.
  • Urinieren nach dem Spaziergang: Ermutigen Sie Ihren Hund dazu, nach jedem Spaziergang zu urinieren, um Bakterien aus der Harnröhre zu spülen.
  • Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung kann dazu beitragen, die Gesundheit der Harnwege zu unterstützen.

Wenn Sie denken, dass Ihr Hund eine Blasenentzündung hat, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen. Er wird eine Untersuchung durchführen, um die genaue Ursache festzustellen und die entsprechende Behandlung zu empfehlen. Diese kann Antibiotika, Schmerzmittel oder andere Medikamente umfassen.

Drei häufig gestellte Fragen

Kann mein Hund eine Blasenentzündung bekommen, wenn er draußen im Regen spazieren geht? Ja, Hunde können Blasenentzündungen entwickeln, wenn sie nass werden und nicht getrocknet werden. Es ist wichtig, Ihren Vierbeiner nach regnerischen Spaziergängen gut abzutrocknen.

Kann ich eine Blasenentzündung selbst behandeln? Es wird empfohlen, die Erkrankung von einem Tierarzt abklären zu lassen. Selbstmedikation kann zu Komplikationen führen.

Kann eine Blasenentzündung von selbst verschwinden? Es ist unwahrscheinlich, dass sie von selbst verschwindet. Sie erfordert in der Regel eine angemessene Behandlung.

Rubriklistenbild: © Rene Traut/Imago

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