Elektronische Maut

E-Vignette in der Schweiz: Welche Vorteile sie Urlaubern ab 1. August bringt

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Bislang müssen Autofahrer für die Nutzung von Autobahnen und Nationalstraßen in der Schweiz eine Klebevignette kaufen. Ab August 2023 gibt es nun auch eine E-Vignette.

Eine Fahrt mit dem Auto in den Urlaub will gut geplant sein. Das wichtigste vor dem Start ist ein gründlicher Fahrzeug-Check. Je nach Ziel sollte man sich auch ausreichend Verpflegung einpacken – denn an Autobahn-Raststätten wird bei den Preisen teils gewaltig hingelangt. Und auch die Mautgebühren im europäischen Ausland sollte man von vorneherein mit einkalkulieren. In der Schweiz wird am 1. August eine E-Vignette eingeführt, die für Urlauber praktisch sein kann.

Schweizer E-Vignette bringt einige Vorteile – unter anderem eine Zeitersparnis

Bislang müssen sich Autofahrer in der Schweiz eine Klebevignette kaufen. Diese gilt ein Jahr und kostet aktuell 42 Euro beziehungsweise 40 Schweizer Franken. Ab August 2023 startet dann die sogenannte E-Vignette. Diese bringt laut ADAC für Autofahrer einige Vorteile. So entfalle etwa die Suche nach Verkaufsstellen für die Klebevignette. Und nach einem Bruch der Windschutzscheibe muss man sich nicht über die Schweizer Zollämter eine Ersatzvignette ausgeben lassen.

In der Schweiz ist ab August 2023 auch eine E-Vignette erhältlich. (Symbolbild)

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E-Vignette in der Schweiz – Kauf aktuell nur über ein Internetportal möglich

Momentan lässt sich die E-Vignette für die Schweiz nur über ein Internet-Portal (e-vignette.ch) erwerben. Dem Automobilclub zufolge sind nur drei Informationen für den Kauf wichtig: Fahrzeugkategorie, Zulassungsland und Kennzeichen. Es ist weder das Anlegen eines Benutzerkontos nötig, noch die Eingabe von persönlichen Informationen. Bezahlt werden kann laut der Website des Anbieters entweder mit Kreditkarte (Visa und Mastercard) oder mit der Schweizer Bezahl-App Twint. Kontrolliert wird der Erwerb der E-Vignette über stichprobenartige Abfragen der Nummernschilder.

Top 10: Die zehn beliebtesten Autos der Deutschen

Ein Tesla Model Y
Platz 10 – Tesla Model Y (35.426 Neuzulassungen): Nur ein einziges reines Elektroauto hat es in Deutschland im Jahr 2022 in die Top 10 der Neuzulassungen geschafft – und das kommt aus dem Hause Tesla. Mehr als 35.000 Mal wurde das Model Y verkauft, das inzwischen auch in Deutschland gebaut wird – in der Gigafactory in Grünheide bei Berlin. © CTK Photo/Imago
Ein BMW 3er
Platz 9 – BMW 3er (36.231 Neuzulassungen): Anfang der 2000er-Jahre lag der BMW 3er in der Neuzulassungsstatistik noch regelmäßig deutlich über der 100.000er-Marke. Doch dann kamen die SUV und zahlreiche neue Modellvarianten wie zuletzt etwa der 4er, die an den Verkaufszahlen des 3ers nagten. Mit Platz 9 hat es der Münchner aber auch im Jahr 2022 noch in die Top 10 geschafft. © BMW
Ein Ford Kuga
Platz 8 – Ford Kuga (38.482 Neuzulassungen): Kaum noch ein Autobauer kann es sich heutzutage noch leisten, kein SUV im Programm zu haben – auch nicht Ford. Viele Autofahrer bevorzugen den bequemen Einstieg und die hohe Sitzposition. Mit dem Kuga fuhr Ford in der Neuzulassungsstatistik des KBA immerhin den 8. Platz ein. © Ford
Ein VW Passat
Platz 7 – VW Passat (39.261 Neuzulassungen): Lange galt der Passat als der klassische Dienstwagen. Die praktische Kombi-Form ist aber natürlich auch für Familien gut geeignet. Dennoch greifen inzwischen viele lieber zum SUV. Deshalb ist der Passat auch nicht mehr so erfolgreich, wie noch vor einigen Jahren. 2011 etwa lag der Wolfsburger mit mehr als 100.000 Neuzulassungen noch deutlich weiter vorn.  © VW
Fahraufnahme eines Mini
Platz 6 – Mini (40.142 Neuzulassungen): Nur wenige Neuauflagen von Autos sind so erfolgreich wie der Mini, dem unter der Federführung von BMW neues Leben eingehaucht wurde. Bis heute erfreuen sich die Fahrzeuge großer Beliebtheit – und es reicht für den 6. Platz bei den Neuzulassungen. Den Mini gibt es in vielen verschiedenen Varianten – doch das KBA macht bei den Modellen keine Unterscheidung. © Mini
Ein Opel Corsa
Platz 5 – Opel Corsa (50.191 Neuzulassungen): Im Kleinwagen-Segment war der Opel Corsa so etwas wie die ewige Nummer Zwei hinter dem VW Polo – doch der hat es im Jahr 2022 nicht einmal mehr in die Top 10 geschafft. Der lange Atem hat sich für den Corsa nun also ausgezahlt – mit einem stolzen 5. Platz bei den Neuzulassungen. Rund 15.000 davon entfielen auf die E-Variante des kleinen Rüsselsheimers. © Opel
Ein Fiat 500
Platz 4 – Fiat 500 (52.337 Neuzulassungen): Ein kleiner Italiener hat es in Deutschland immerhin auf den vierten Platz geschafft. Ziemlich überraschend: Denn Kleinstwagen sind eigentlich kaum noch gefragt. Seine Beliebtheit hat allerdings damit zu tun, dass es ihn auch als Elektro-Version gibt – und noch sind nur wenige Stromer in dieser Kategorie verfügbar. So sind 29.653 der 52.337 im Jahr 2022 neu zugelassenen Fiat 500 rein elektrisch unterwegs. © Fiat
Ein VW T-Roc
Platz 3 – VW T-Roc (58.942 Neuzulassungen): Die Top-3 macht Volkswagen unter sich aus. Den zweiten Platz verpasste der T-Roc dabei nur knapp: Gerade einmal 194 Exemplare verkaufte VW weniger als vom Tiguan. Im nächsten Jahr steht ein Facelift des Kompakt-SUV an – möglicherweise reicht es dann für mehr. © VW
Fahraufnahme eines VW Tiguan
Platz 2 – VW Tiguan (59.136 Neuzulassungen): SUV sind in Deutschland nach wie vor ein Verkaufsschlager – das zeigt auch der Zweitplatzierte bei den Neuzulassungen im Jahr 2022. Allerdings nähert sich die aktuelle Tiguan-Generation inzwischen ihrem Ende – schon im nächsten Jahr soll ein Nachfolger an den Start gehen.  © VW
Es handelt sich hier um einen VW Golf.
Platz 1 – VW Golf (84.282 Neuzulassungen): Nicht umsonst heißt die Kompaktklasse auch Golfklasse – der Wolfsburger ist und bleibt die Nr. 1. Allerdings scheint seine Zeit langsam abzulaufen, denn vor nicht allzu langer Zeit rangierte der Platzhirsch noch mit mehr als 200.000 Neuzulassungen auf dem ersten Rang. Kann er es im Jahr 2023 wirklich noch einmal ganz nach oben schaffen? © VW

Zweigleisiges System: Auch Klebevignetten in der Schweiz weiterhin verkauft

Im Gegensatz zu Kroatien, wo die E-Vignette ab Ende 2024 Mautstellen ersetzen soll, bleiben in der Schweiz erst einmal beide Systeme parallel bestehen. Am Preis soll sich nichts ändern, auch die Gültigkeit soll bei einem Jahr bleiben. Laut ADAC wird der Verkauf der Klebevignetten wohl erst eingestellt, wenn dieser einen Anteil von weniger als zehn Prozent erreicht.

Rubriklistenbild: © Philipp von Ditfurth/dpa

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