E-Vignette in der Schweiz: Welche Vorteile sie Urlaubern ab 1. August bringt
VonSebastian Oppenheimer
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Bislang müssen Autofahrer für die Nutzung von Autobahnen und Nationalstraßen in der Schweiz eine Klebevignette kaufen. Ab August 2023 gibt es nun auch eine E-Vignette.
Schweizer E-Vignette bringt einige Vorteile – unter anderem eine Zeitersparnis
Bislang müssen sich Autofahrer in der Schweiz eine Klebevignette kaufen. Diese gilt ein Jahr und kostet aktuell 42 Euro beziehungsweise 40 Schweizer Franken. Ab August 2023 startet dann die sogenannte E-Vignette. Diese bringt laut ADAC für Autofahrer einige Vorteile. So entfalle etwa die Suche nach Verkaufsstellen für die Klebevignette. Und nach einem Bruch der Windschutzscheibe muss man sich nicht über die Schweizer Zollämter eine Ersatzvignette ausgeben lassen.
E-Vignette in der Schweiz – Kauf aktuell nur über ein Internetportal möglich
Momentan lässt sich die E-Vignette für die Schweiz nur über ein Internet-Portal (e-vignette.ch) erwerben. Dem Automobilclub zufolge sind nur drei Informationen für den Kauf wichtig: Fahrzeugkategorie, Zulassungsland und Kennzeichen. Es ist weder das Anlegen eines Benutzerkontos nötig, noch die Eingabe von persönlichen Informationen. Bezahlt werden kann laut der Website des Anbieters entweder mit Kreditkarte (Visa und Mastercard) oder mit der Schweizer Bezahl-App Twint. Kontrolliert wird der Erwerb der E-Vignette über stichprobenartige Abfragen der Nummernschilder.
Zweigleisiges System: Auch Klebevignetten in der Schweiz weiterhin verkauft
Im Gegensatz zu Kroatien, wo die E-Vignette ab Ende 2024 Mautstellen ersetzen soll, bleiben in der Schweiz erst einmal beide Systeme parallel bestehen. Am Preis soll sich nichts ändern, auch die Gültigkeit soll bei einem Jahr bleiben. Laut ADAC wird der Verkauf der Klebevignetten wohl erst eingestellt, wenn dieser einen Anteil von weniger als zehn Prozent erreicht.