Ab Februar

Vignettenwechsel in Österreich und der Schweiz: Hohe Bußgelder drohen

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In Österreich und der Schweiz fällt auf der Autobahn eine Maut an. Ab dem 1. Februar sind neue Jahresvignetten fällig. Wer das vergisst, zahlt drauf.

In vielen europäischen Ländern müssen Autofahrer für die Nutzung der Straßen zahlen. Darunter sind auch viele Staaten, in denen Deutsche gerne Urlaub machen. Die Nutzung der Autobahn in Italien kann schnell zur Kostenfalle werden. Und auch in Österreich und der Schweiz sind viele Fernstraßen kostenpflichtig. Wer in den kommenden Tagen in die deutschen Nachbarländer möchte, sollte vorher aber einen Blick auf die Vignette an der Windschutzscheibe werfen.

Befindet sich dort noch die Jahresvignette aus 2023, sollte diese schnellstmöglich durch die für 2024 ersetzt werden. Gleiches gilt auch für die digitalen Pickerl in Österreich. Der Grund: Am Mittwoch, dem 31. Januar 2024, endet die Gültigkeit des Vorjahresvignetten. „Ab 1. Februar werden ausschließlich die neuen Vignetten für 2024 anerkannt“, betont der ADAC.

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Keine oder falsche Vignette: Über 200 Euro Bußgeld in der Schweiz

Wer ohne oder mit einem ungültigen Pickerl erwischt wird, dem drohen saftige Bußgelder. In Österreich schlägt das Vergehen mit mindestens 120 Euro zu Buche. Bei einer Manipulation verdoppelt sich die Strafe. In der Schweiz sind 200 Franken (213,95 Euro). Dort verhängte Bußgelder lassen sich künftig zudem leichter in Deutschland eintreiben.

Ab dem 1. Februar ist in Österreich nur noch die Vignette für 2024 gültig.

Zu den Bußgeldern kommt noch der Preis für die neue Vignette. Diese kostet in Österreich 96,40 Euro, wenn man sie für das ganze Jahr kauft. Seit kurzem gibt es jedoch auch eine günstigere Version, die nur einen Tag gültig ist. Diese kostet 8,60 Euro. In der Schweiz kostet das Jahrespickerl 40 Franken (rund 43 Euro). Diese gibt es seit August 2023 ebenfalls digital.

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Jahresvignette in Slowenien gilt 12 Monate

Wer derweil nach Slowenien fährt, braucht sich keine Sorgen zu machen, dort ist die Jahresvignette 12 Monate ab dem gewünschten Beginn gültig (z. B. 01.05.2023 bis inkl. 01.05.2024). Diese sind ausschließlich digital erhältlich. Mit 600 Euro ist das Bußgeld dort aber auch deutlich höher als in Österreich und der Schweiz.

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