Nach KBA-Genehmigung

Autonomes Fahren bei Mercedes: Fast 100 km/h ab Frühjahr durch Fortschritte

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Vollautomatisches Fahren ist bei Mercedes seit 2022 Realität. Ein Geschwindigkeits-Update für den Drive Pilot ist geplant, jedoch bleibt eine Beschränkung.

Hollywood hat uns schon vor langer Zeit eine Welt ohne menschliche Fahrer versprochen. Doch die Realität sieht anders aus: Vollständig autonome Fahrzeuge sind noch nicht auf unseren Straßen unterwegs. Dennoch machen die Automobilhersteller stetige Fortschritte in diesem Bereich. Ein Beispiel dafür ist Mercedes, das im Frühjahr die Fähigkeiten seines „Drive Pilot“ für das automatisierte Fahren erweitert.

Nach einem Update kann das System nun bis zu einer Geschwindigkeit von 95 km/h auf der rechten Spur genutzt werden. Bisher war die Level-3-Technologie nur für den Einsatz im zähfließenden Verkehr zugelassen. Allerdings ist weiterhin ein vorausfahrendes Fahrzeug erforderlich, an dem sich das System orientieren kann. Die Stuttgarter hatten das Technik-Update schon vor einigen Wochen angekündigt, jetzt hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) die Genehmigung erteilt.

Mercedes bietet für den „Drive Pilot“ ein kostenloses Update an

Das Update wird in Kürze als kostenloses Software-Update für bereits ausgelieferte Modelle der EQS- und S-Klasse verfügbar sein und kann auch für Neufahrzeuge zum Preis von 6.000 Euro bestellt werden. In Deutschland hat Mercedes die Drive Pilot-Technologie bereits seit 2022 in der S-Klasse und EQS eingeführt.

Viele Modelle von Mercedes können mit dem Drive Pilot schon heute vollautomatisiert fahren.

Auf deutschen Autobahnen und bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h konnten Fahrer das Lenkrad an den Computer abgeben und ihre Aufmerksamkeit vom Verkehr ablenken. Das Gleiche gilt auch für den Konkurrenten aus München: Der BMW 7er darf ebenfalls mit bis zu 60 km/h vollautomatisiert fahren. Während dieser Zeit kann der Fahrer beispielsweise auf sein Handy schauen oder ein Bundesligaspiel verfolgen.

Kontroll- und Warnlampen im Auto: Wenn es rot leuchtet, sollten Sie sofort anhalten

Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Plötzlich blinkt und leuchtet es im Cockpit! Die Symbole und Kontrolllichter am Armaturenbrett zeigen an, ob dem Auto technisch etwas fehlt. Allerdings, ist es wichtig zu wissen, was die Lämpchen bedeuten. Hier die wichtigsten Kontrollleuchten im Auto: © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motoröldruck zu niedrig. Motor abstellen. Ölstand prüfen und gegebenenfalls nachfüllen - hilft aber nicht immer. Meist muss der Wagen in eine Werkstatt geschleppt werden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Ölmangel, Ölstand überprüfen und nachfüllen - sonst droht Motorschaden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Anschnallzeichen: Einer oder einige der Fahrgäste sind nicht angeschnallt. Das Symbol leuchtet auch auf, wenn eine schwere Tasche auf dem Sitz steht. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme bei der Stromversorgung: Generator defekt oder eine elektrische Verbindung unterbrochen. Motor nicht ausschalten und zur nächsten Werkstatt. NICHT weiterfahren bei elektrischer Servolenkung (Lenkkraftunterstützung kann ausfallen) oder gerissener Keilriemen (Motor kann überhitzen). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Bremse. Brennt dieses Licht auch bei gelöster Handbremse, droht große Gefahr. Zu wenig Bremsflüssigkeit oder die Beläge sind bis aufs Metall runter. Sofort anhalten und Pannendienst rufen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motor ist überhitzt. Kühlwasser reicht nicht mehr. Anhalten und abkühlen lassen. Danach unbedingt in die Werkstatt. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Reifendruckkontrollsystem meldet zu niedrigen Reifendruck. Eventuell harmlos, wenn das Symbol nach dem Reifenwechsel leuchtet (fehlende Kalibrierung) - mehr in der Betriebsanleitung. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Störung im Rückhaltesystem. Funktionsversagen des Airbags/ Gurtstraffers bei Unfall möglich - sofort in die Werkstatt. Symbol leuchtet auch bei deaktiviertem Beifahrerairbag (wg. Kindersitz). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Bremsbeläge sind abgefahren und sollten demnächst erneuert werden. Weiterfahren möglich. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) ist aktiv - oft auf nassen und vereisten Straßen. Vorsichtig lenken, keine Vollbremsung machen und Fuß vom Gas nehmen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Motorsteuerung. Der Schadstoffausstoß kann erhöht sein. Symbol leuchtet auch, wenn die Lambdasonde defekt ist oder ein Marder ein Kabel beschädigt hat. Umgehend in die nächste Werkstatt fahren. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Nebelschlussleuchte ist eingeschaltet. In Deutschland nur erlaubt, wenn die Sicht durch Nebel geringer als 50 Meter ist. © ADAC

Mercedes plant, die Geschwindigkeitsgrenze auf 130 km/h zu erhöhen

Mercedes plant, die Geschwindigkeitsgrenze zu einem späteren Zeitpunkt auf 130 km/h zu erhöhen. Dafür sind jedoch auch Hardware-Änderungen erforderlich. Das System, das als Vorstufe zum vollautomatisierten und autonomen Fahren gilt, ist bereits in einigen US-Bundesstaaten nutzbar und wird derzeit in China getestet. Auch spezielle Leuchten für autonome Fahrzeuge werden bereits getestet.

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Aber nicht nur in Deutschland wird intensiv an autonomen Fahrzeugen gearbeitet. Auch in den USA gibt es Fortschritte. GM hat seine Robo-Taxis zugunsten von selbstfahrenden Privat-Pkw aufgegeben. Und Tesla plant ebenfalls, bald selbstfahrende Autos auf den Markt zu bringen. Das Cybercab wurde für 2026 angekündigt. Ob das gelingt, bleibt abzuwarten. Schließlich hat Elon Musk schon mehrmals das autonome Fahren für das kommende Jahr angekündigt. (Mit Material von SP-X)

Rubriklistenbild: © Mercedes-Benz AG

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