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Bärlauch anpflanzen leicht gemacht. Entdecken Sie die besten Tipps und vermeiden Sie Fehler, damit Ihre Pflanze gedeiht und jedes Jahr reichlich erntet.
Bärlauch ist im Frühling nicht nur ein aromatisches Gewächs für die Küche, sondern auch ein echtes Highlight im Garten. Als vielseitiges Frühlingskraut wird es von vielen Gartenfreunden geschätzt. Doch beim Anpflanzen von Bärlauch gibt es einige Dinge zu beachten. Wer sich zu viel erhofft und wichtige Aspekte übersieht, riskiert, dass die Pflanze nicht gedeiht. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie den richtigen Standort wählen, wann Sie pflanzen sollten und wie Sie einen häufigen Fehler vermeiden, der Ihre Bärlauchpflanze eingehen lassen könnte.
Der richtige Standort für Bärlauch
Bärlauch liebt schattige, feuchte Plätze und gedeiht am besten unter Bäumen oder Sträuchern. In freier Natur wächst er im Unterholz von Wäldern, daher ist der perfekte Standort im Garten schattig und humos. Diese Bedingungen sind besonders in den Frühjahrsmonaten wichtig, da der Bärlauch dann seinen aromatischen Geschmack entwickelt. Wenn Ihr Garten solche Bedingungen nicht bietet, können Sie Bärlauch auch auf der Nordseite des Hauses pflanzen, wo er vor direkter Sonne geschützt ist. Schattige Stellen unter Rhododendren oder Laubbäumen sind ebenfalls ideal.
Bärlauch pflanzen – So geht’s richtig
Die beste Zeit, um Bärlauch zu pflanzen, ist im Frühling. Sie können entweder Jungpflanzen im Gartenhandel kaufen oder Bärlauch-Zwiebeln verwenden, die fast das ganze Jahr über gepflanzt werden können. Die Zwiebeln sollten etwa zwei Zentimeter tief in die Erde gesetzt und gut gegossen werden. Es ist wichtig, dass der Bereich in den ersten Wochen nach dem Pflanzen nicht austrocknet, da dies das Anwachsen erschwert.
Ein häufiger Fehler beim Bärlauch pflanzen ist, ihn in einem zu trockenen oder sonnigen Bereich zu setzen. Wenn Bärlauch zu viel Sonne abbekommt oder die Erde zu trocken ist, kann er nicht optimal gedeihen. Achten Sie darauf, den Boden regelmäßig zu gießen, insbesondere in den ersten Wochen, um ein gutes Wachstum zu fördern.
Bärlauch aus Saatgut ziehen – Ein langwieriger Prozess
Wer Bärlauch aus Samen ziehen möchte, muss Geduld haben. Da es sich um einen Kaltkeimer handelt, sollten die Samen ab Spätherbst bis Februar direkt ins Freie gesät werden. Die Samen sollten etwa einen Zentimeter tief in die Erde eingepflanzt und gut angefeuchtet werden. Es kann jedoch bis zu zwei Jahre dauern, bis die ersten Bärlauchpflanzen erscheinen. Diese lange Keimzeit macht es schwierig, Bärlauch im Haus vorzuziehen.
Bärlauch breitet sich schnell aus
Ein Vorteil von Bärlauch im Garten ist seine Fähigkeit, sich rasch auszubreiten. Schon wenige Pflanzen reichen aus, um im richtigen Umfeld einen kleinen Bärlauchwald zu schaffen. Wenn Sie jedoch verhindern möchten, dass der Bärlauch unkontrolliert wuchert, sollten Sie eine Wurzelsperre anlegen. Zudem kann es helfen, die Blüten regelmäßig zu entfernen, bevor die Samen reif sind und sich im Garten verbreiten. Auf diese Weise kontrollieren Sie das Wachstum und verhindern eine ungewollte Ausbreitung.
Ein häufiger Fehler: Zu viel ernten
Ein häufiger Fehler beim Ernten von Bärlauch ist, alle Blätter abzuschneiden. Dabei ist es wichtig, immer nur die Hälfte der Blätter zu ernten, damit die Pflanze genügend Energie für das nächste Jahr sammeln kann. Werden zu viele Blätter entfernt, verliert die Pflanze an Kraft und es dauert länger, bis sie sich wieder regeneriert. Frischen Bärlauch sollte man am besten sofort verwenden, da er nur ein bis zwei Tage im Kühlschrank haltbar ist. Für eine längere Haltbarkeit können Sie den Bärlauch einfrieren oder in Olivenöl einlegen.
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Bärlauch lässt sich auch wunderbar zu Aufstrich verarbeiten. Allerdings kann auch aromatisches Bärlauchpesto oder herzhafte Bärlauchknödel aus dem Knoblauchkraut gezaubert werden. Bärlauch im Garten anzupflanzen, ist also eine lohnende Aufgabe. Wenn Sie die richtigen Schritte befolgen, können Sie jedes Jahr eine reiche Ernte genießen und das leckere Kraut für viele Gerichte verwenden.
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