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Bärlauch richtig aufbewahren: So bleibt das Frühlingskraut das ganze Jahr über frisch

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Bärlauch ist der aromatische Frühlingshit – mit den richtigen Tricks können Sie ihn das ganze Jahr über genießen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie es haltbar machen.

Bärlauch ist nicht nur ein Frühjahrs-Liebling, sondern auch eine leckere Zutat für zahlreiche Gerichte. Doch wie lässt sich der wilde Knoblauch über die Saison hinaus aufbewahren? Wir zeigen Ihnen, wie Sie Bärlauch auf verschiedene Arten konservieren, um das frische Aroma das ganze Jahr hindurch zu genießen.

Bärlauch einfrieren – einfach und praktisch

Wer Bärlauch nach der Ernte lagern möchte, kann ihn problemlos einfrieren. Dafür wird der Bärlauch zunächst gewaschen, die Stiele entfernt und die Blätter fein gehackt. Die kleinen Bärlauchstücke können in den Kammern einer Eiswürfelform eingefroren werden, wobei sie mit etwas Olivenöl oder Wasser bedeckt werden. So lassen sich die praktischen Würfel bei Bedarf einfach entnehmen und für zukünftige Gerichte verwenden. Ein Rezept, was sich jederzeit wunderbar mit Bärlauch umsetzen lässt, sind Bärlauchknödel.

Frühlingskräuter wie Bärlauch können zur späteren Verwendung als Eiswürfel eingefroren werden.

Bärlauch trocknen – der Weg zur ganzjährigen Verwendung

Trocknen ist eine weitere Methode, Bärlauch über längere Zeit haltbar zu machen. Um das grüne Kraut zu konservieren, wird der Bärlauch im Ofen getrocknet. Die Blätter werden bei niedriger Temperatur (ca. 40 °C Umluft) etwa zwei Stunden lang im Ofen belassen. Danach kann der getrocknete Bärlauch in kleine Stücke gebrochen und in einem lichtgeschützten, luftdicht verschlossenen Glas gelagert werden. So haben Sie das ganze Jahr über Bärlauch zur Hand und können sich beispielsweise eine Bärlauchcreme für aufs Brot oder ein Bärlauchpesto ganz einfach selber machen.

Bärlauch einlegen – die Aromavielfalt im Glas

Eine weitere Variante, Bärlauch haltbar zu machen, ist das Einlegen in Öl. Die gewaschenen und getrockneten Blätter werden in ein steriles Glas gegeben und mit hochwertigem Öl aufgefüllt. Das aromatische Öl kann über mehrere Monate hinweg aufbewahrt werden und verleiht nicht nur einer selbstgemachten Aioli das gewisse Etwas, sondern auch anderen Gerichten einen kräftigen Geschmack. Bärlauch wäre auch eine Super-Option in einem Spargelsalat mit Garnelen – perfekt für die warmen Frühlingstage.

Bärlauch – Ein Frühlingskraut für alle Jahreszeiten

Mit diesen Methoden können Sie den wilden Knoblauch über seine kurze Saison hinaus genießen. Ob eingefroren, getrocknet oder eingelegt – Bärlauch bleibt so ein schmackhaftes Highlight in der Küche, auch wenn der Frühling längst vorbei ist. Im heimischen Garten Bärlauch anzupflanzen ist auch kein Problem, wenn man weiß wie es geht. In einer Quiche mit Speck schmeckt Bärlauch auch super lecker. Die Polizei nennt das Kraut übrigens „grünes Gold“.

Rubriklistenbild: © IMAGO / MiS

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