Rot bis weiß

Bestimmte Pfingstrosen ändern ihre Farbe während der Blüte

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Pfingstrosen stehlen oft vielen anderen Blumen die Schau. Erst recht, wenn Sie Sorten wählen, die die Farbe im Verlauf der Blüte wechseln.

Blumen oder Pflanzen, die ihre Farbe im Laufe des Lebens verändern, gibt es zur Genüge: Lungenkraut, Vergissmeinnicht, Hortensien, Lenzrosen oder das Wandelröschen. Des Weiteren reagieren Gemüsesorten wie der Rotkohl sensibel auf pH-Werte des Bodens und passen daraufhin ebenfalls ihre Farbe an. Doch auch Pfingstrosen durchlaufen das anschauliche Spektakel, zumindest einige Sorten.

Hortensie bis Geranie: Zehn Pflanzen, die Bienen nicht mögen

Geranien
Geranien liefern nur wenig Nektar und Pollen und sind somit wenig insektenfreundlich.  © Gerard Lacz/Imago
Gingkobaum
Bäume wie der Lebensbaum, Ginkgo, die Tanne oder Zeder zählen zu den Gewächsen, die nicht bienenfreundlich sind.  © Harald Biebel/Imago
Magnolien
Magnolien werden von Käfern und nicht von Bienen bestäubt, da sie auch kaum Nektar produzieren.  © Andy Nowack/Imago
Hortensie im Garten
Hortensien begeistern mit ihren üppigen Blüten zwar Gärtnerinnen und Gärtner; für Bienen sind sie aber uninteressant.  © Mikel Bilbao/Imago
Hybrid-Forsythie
Wenn im März und April die Forsythien in Gelb blühen, sieht das zwar schön aus, bietet Bienen aber keinen Mehrwert.  © R. Rebmann/Imago
Flieder Syringa
Flieder begeistert zwar mit seinen zahlreichen Blüten, hat aber so gut wie keinen Nektar.  © Gabriele Hanke/Imago
Dahlie
Ungefüllte Dahlien stehen bei Bienen hoch im Kurs, während sie an gefüllten Exemplaren vorbeifliegen.  © Imago
Blühende Stiefmütterchen
Stiefmütterchen haben keine Pollen und somit auch keinen Nektar für Bienen.  © Peter Widmann/Imago
Gelbe Tulpen
Tulpen bieten Bienen und Hummeln nur wenige Pollen.  © ROHA-Fotothek Fürman/Imago
Gefüllte Pfingstrosen
Gefüllte Blumen wie Pfingstrosen sind für Bienen unattraktiv, da die Insekten die Blüte dadurch nicht erreichen.  © J. Ehrlich/Imago

Bestimmte Pfingstrosen ändern ihre Farbe während der Blüte

Pfingstrosen blühen im Frühsommer.

Pfingstrosen sind im Garten oder als Schnittblume nicht mehr wegzudenken. Die winterharten Stauden begeistern dabei vor allem mit ihrer hübschen, üppigen Blüte und dem verlockenden Duft. Damit sie kräftig blühen, sollte man das Düngen nicht vergessen. Leider sind sie aufgrund ihrer gefüllten Blüten für Insekten jedoch weitestgehend wertlos. Folgende Sorten wechseln dafür aber die Blütenfarbe:

  • „Coral Charms“: Beim Aufblühen hat diese Sorte noch ein kräftiges Rosa, das später in ein Lachsrosa übergeht.
  • „Coral Sunset“: Erst sind die Blüten in Apricot gefärbt, gehen dann in ein leuchtendes Lachsrosa über, bevor sie gegen Ende der Blüte die Farbe in einen Creméton wechseln. Einen hübschen Kontrast setzen die dunkelgrünen Blätter und der buschige Wuchs.
  • „Command Performance“: Vor allem für ihre große Blüte geschätzt, ist diese ursprünglich aus den USA stammende Sorte zu Beginn karminrot, verfärbt sich im Laufe der Blüte dann in ein zartes Hellrosa.

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Auch Kolibris schätzen Pfingstrosen. So sehr, dass sie das Gewächs als Standort für ihr filigranes Nest benutzen.

Rubriklistenbild: © Agefotostock/Imago

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