VonJulia Hanigkschließen
Ein Rückruf für ein Käse-Produkt wurde bei Rewe und Edeka ausgelöst. Der betroffene Käse sollte von den Kunden unverzüglich zurückgegeben werden.
Kassel – Käse eignet sich hervorragend als Snack für zwischendurch, als Belag für Brot oder in Ofengerichten. Einige Sorten sind möglicherweise auch bei Laktoseintoleranz verträglich, während andere sogar bei Bluthochdruck helfen. Allerdings sind nicht alle Käsesorten gleich gut bekömmlich. Aktuell ist ein bestimmter Käse von einem Rückruf betroffen.
Käse-Rückruf betrifft Kunden von Edeka und Rewe
Die Hofkäserei Henne GbR aus Trendelburg ruft ihren „Trendelburger Weidekäse Natur“ zurück. Betroffen sind die Mindesthaltbarkeitsdaten 07.04.2025, 09.04.2025 und 20.04.2025. In dem Produkt wurden Salmonellen entdeckt. Laut dem Rückrufportal des Bundes, lebensmittelwarnung.de, wurde der Käse in den Bundesländern Bayern, Hessen und Niedersachsen über die Handelsketten Rewe und Edeka verkauft. Auf dem Aushang der Käserei steht jedoch: „Der Artikel wurde deutschlandweit über Filialen der Handelskette Rewe und Edeka verkauft“.
Die vom Rückruf betroffenen Produkte in der Übersicht:
| Produkt | Trendelburger Weidekäse Natur |
| Hersteller | Hofkäserei Henne GbR, Zur Abgunst 40, 34388 Trendelburg |
| Mindesthaltbarkeitsdaten | 07.04.2025, 09.04.2025, 20.04.2025 |
| Identitätszeichen | DE HE-30911 EG |
| Verkaufsgebiete | Bayern, Hessen, Niedersachsen |
Rückruf von Käse wegen Salmonellen-Kontamination – Gesundheitsgefahr droht
Salmonellen können ernsthafte gesundheitliche Probleme hervorrufen. Infektionsschutz.de beschreibt eine Salmonellen-Erkrankung als eine „typische Lebensmittelinfektion, die Durchfall verursacht“. Diese Erreger gelangen meist über die Nahrung in den Körper und vermehren sich im Magen-Darm-Trakt. Zu den häufigen Symptomen, die mehrere Tage anhalten können, gehören:
- Plötzlicher Durchfall
- Kopf- und Bauchschmerzen
- Allgemeines Unwohlsein
- Erbrechen
- Leichtes Fieber
Dringender Rückruf: Betroffenen Käse von Rewe und Edeka nicht verzehren
Personen, die eines oder mehrere der betroffenen Käseprodukte zu Hause haben, sollten diese nicht konsumieren. Kundinnen und Kunden können den Käse in den jeweiligen Geschäften zurückgeben und erhalten den Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenbons zurück.
Rückrufe von Käseprodukten sind keine Seltenheit. Vor kurzem musste ein Rückruf sogar ausgeweitet werden, da eine Verunreinigung mit Listerien festgestellt wurde. In einem veganen Käse wurden hingegen krebserregende Stoffe entdeckt. (jh)
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