VonSandra Barbara Furtnerschließen
Ein Haushalt, in dem zwei oder drei Hunde leben, ist heute keine Seltenheit. Doch wie lebt es sich mit zehn Goldendoodles, einem Mischling und zwei Katzen? Eine Familie aus Schweden macht es vor.
Als Hundehalter wird man sich mindestens einmal in seinem Leben die Frage gestellt haben: Soll ich mir einen zweiten Hund zulegen, oder vielleicht auch einen Dritten? Schließlich bringt dies einige Vorteile mit sich: Der Vierbeiner ist nicht alleine, wenn der Mensch das Haus verlässt und unsichere oder ängstliche Hunde können sich an einem souveränen Kumpel orientieren. Zudem genießen es die meisten Hunde, mit ihresgleichen zu spielen und zu kommunizieren – es fördert ihre sozialen Kompetenzen und ihre Fähigkeiten.
Wenn die Couch von elf Hunden in Beschlag genommen wird
Wie der Alltag mit elf Hunden aussieht, zeigt eindrucksvoll ein Video auf Instagram. Geteilt wurde es von Michael Roswald. Gemeinsam mit seiner Frau Oona lebt er in der Nähe von Stockholm. „Gemeinsam in Frieden leben“, nennt er den Clip und verrät, dass sie sich alle auf Weihnachten vorbereiten, während draußen der Schnee fällt.
Im Video zu sehen ist, wie das komplette Hunderudel gemütlich auf der Couch liegt und sich eng aneinander schmiegt. Und auch die beiden Katzen legen sich mitunter dazu. Streit oder Neid kommt hier nicht vor. Doch die Frage ist: Wo findet hier der Mensch noch Platz? Ganz einfach. Michael Roswald kuschelt sich einfach dazwischen. Dies zeigt er in einem Folgevideo. Doch wie kam die Familie auf so viele Hunde? Dazu antwortet seine Frau gegenüber Newsweek: „Wir fragen uns ständig, wie wir zu so vielen Hunden gekommen sind. Aber unsere Hunde haben Würfe bekommen und wir behalten immer gerne ein paar Welpen, denn sie sind unsere Familie.“
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Bilderrätsel: Welches Hinterteil gehört zu welchem Hund?




Follower sind beeindruckt: „Ich möchte in der Mitte des Sofas sitzen“
Bei so vielen Vierbeinern ist es klar, dass es eine Struktur geben muss. Dazu sagt Oona: „Unsere Hunde schlafen auch gelegentlich bei uns im Bett. Aber auch nur, wenn sie sauber sind“. Ein weiteres Muss: Eine gute Erziehung. Denn gerade bei so einer großen Anzahl spielt die Erziehung eine wichtige Rolle. Hunde gucken sich untereinander vieles ab und lernen voneinander – sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne. Macht einer Quatsch, tut es der andere womöglich auch und der Halter zieht oft den Kürzeren.
Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.
Auch Eifersucht oder Futterneid sind mögliche Themen. Von den Platzproblemen und Kosten mal abgesehen, kann es wohl auch viel Freude mit sich bringen, mit so vielen Tieren unter einem Dach zu wohnen. Dieser Meinung sind zumindest die vielen Follower der Familie. Mehr als 500.000 Likes konnte das Weihnachts-Video bisher erzielen und die Kommentare sprechen für sich:
- „So stelle ich mir den Himmel vor. Du bist gesegnet“. ❤️
- „Wie viele Leckerlis verwendet ihr dafür“? Antwort: So sieht das jeden Tag aus. Es sind keine nötig.“
- „Alle so gemütlich und wohlerzogen“. 😍✨
- „Doodle-Himmel“.
- „Was für eine schöne Familie“. ❤️
- „Das beste Leben überhaupt“.
- „Ich will unbedingt dazwischen. Aber da ist kein Platz“.
- „Das ist unser Traum“. 😍😍
Rubriklistenbild: © Instagram (fabulous_doodle)
