Darmgesundheit

Gestörte Darmflora: Vier Lebensmittel können Ihre Darmgesundheit fördern

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Ist Ihre Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten, kann dies nicht nur zu Verdauungsbeschwerden führen. Um chronischen Erkrankungen vorzubeugen, sollten Sie daher auf bestimmte Lebensmittel setzen.

Ist die Darmflora einmal gestört, beginnt für Betroffene häufig ein Teufelskreis. Da die Darmflora wichtig für das Immunsystem des menschlichen Körpers ist, können Krankheitserreger leichter über die Darmwand in den Organismus gelangen. Dadurch können Infektionen oder andere gesundheitliche Probleme entstehen. Daher sollte man es gar nicht soweit kommen lassen und mit der richtigen Ernährungsweise bereits vorbeugen und – bei ersten Symptomen – die Darmflora wieder ins Gleichgewicht bringen.

Gestörte Darmflora macht sich durch Verdauungsbeschwerden und andere Symptome bemerkbar

Eine gestörte Darmflora kann zu Bauchschmerzen führen.

Wird eine gestörte Darmflora für längere Zeit nicht beachtet oder behandelt, führt dies meist nicht nur zu Verdauungsbeschwerden. Die Folgen können gravierend sein, da sich dadurch chronische Erkrankungen entwickeln können. Somit hat eine Darmflora, die nicht im Gleichgewicht ist, negative Folgen für die Gesundheit und das Wohlbefinden. Bemerkbar macht sie sich meist durch Verdauungsbeschwerden. Dazu zählen beispielsweise Blähungen, Bauchschmerzen, Völlgefühl, Verstopfung und Durchfall.

Aber auch Lebensmittelunverträglichkeiten und Heißhungerattacken können ein Anzeichen sein. Zudem wirkt sich eine gestörte Darmflora negativ auf die Immunabwehr aus. Dies wiederum kann einer erhöhten Infektanfälligkeit, Müdigkeit und das Abfallen der Leistungsfähigkeit führen. Bestimmte Hauterkrankungen, entzündliche Erkrankungen oder Allergien können ebenfalls daraus resultieren.

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Gestörte Darmflora: Vier Lebensmittel können einen kranken Darm wieder stärken

Um die Darmflora zu stärken oder sie wieder zurück ins Gleichgewicht zu bringen, hilft ein gesunder Lebensstil mit ausreichend Entspannung, regelmäßiger Bewegung an der frischen Luft und eine ausgewogene Ernährung. Viel frisches Obst und Gemüse liefert wichtige Nahrung für nützliche Darmbakterien. Dabei wirken sich vor allem folgende Lebensmittel positiv auf die Darmflora aus:

  • Gemüse und Obst
  • Vollkornprodukte, Samen und Hülsenfrüchte wegen ihrer Ballaststoffe
  • fermentierte Lebensmittel (z. B. Naturjoghurt, Sauerkraut)
  • gekochte, kalte Kartoffeln wegen hoher Menge an resistenter Stärke

Gesunder Darm: Zehn Obstsorten, die Sie vermeiden sollten

Schüssel mit Äpfeln
Gerade bei Obst sollte man gut aufpassen, wenn man zu einem Blähbauch neigt. Je mehr Fruchtzucker enthalten ist, desto unbekömmlicher ist es. Auf einen Apfel kommen im Schnitt bei 100 Gramm etwa sechs Gramm Fruchtzucker – zu viel für sensible Mägen. © Lili Basic/Imago
Wassermelonen in einer Kiste
Laut Dr. Jacqueline Wolf sollte man Wassermelone nur in Maßen essen, wenn man nicht ganz auf sie verzichten möchte. Sie liefert laut Onmeda.de etwa 2,9 Gramm Fruchtzucker auf 100 Gramm.  © Baloncici/Imago
Rosinen auf einer Steinplatte.
Rosinen, genau wie viele andere getrocknete Früchte, enthalten Zucker in konzentrierter Form. Mit fast 33 Gramm Fruktose pro 100 Gramm sollten sie vom Speiseplan entfernt werden. © Eva Gruendemann/Zoonar.com/Imago
Frische Zwetschgen auf einem Brett.
Auch auf Pflaumen oder Zwetschgen (s. Foto) sollte bei einem Blähbauch-Problem verzichtet werden. Sie enthalten etwa zwei Gramm Fruchtzucker (auf 100 g). © karin010759/Imago
Blaue Trauben an einem Weinstock
Weintrauben sind, genau wie Kirschen, schnell weggenascht. Bei etwa acht Gramm Fruchtzucker pro 100 Gramm können die Früchte jedoch schnell einen Blähbauch auslösen. © Chris Boswell/Zoonar.com/Imago
Reife Bananen in Nahaufnahme an einem Stand
Wer häufig unter einem Blähbauch leidet, sollte reife Bananen (3,4 g Fruchtzucker auf 100 g) von seinem Speiseplan streichen. © Baloncici/Imago
Nektarine, aufgeschnitten und saftig aussehend
Saftig, süß – und ein Sommer-Liebling. Nektarinen sollten trotzdem nur in Maßen gegessen werden, da ihr Zuckergehalt mit etwa zwölf pro 100 Gramm relativ hoch ist. © Torsten Schon/Imago
Hunderte Teller- oder Plattpfirsiche
Genau wie bei Nektarinen kommt es auch bei Pfirsichen auf die Menge an. Mit etwa 1,2 g (je 100 g) Zucker können sie den Blähbauch fördern. Das gilt übrigens für die Plattpfirsiche (s. Foto) genauso wie für die klassischen runden. © Hans-Roland Mueller/McPHOTO/Imago
Frische Kirschen in einer Schüssel
Bei Sauer- und Süßkirschen spielt wieder vor allem die Menge die Hauptrolle. Pro 100 Gramm wird bei diesen Früchte ein Fruchtzuckergehalt von fast 4,3 und 6,1 Gramm (Süßkirsche) gemessen. © galina sharapova/Imago
Ganze und aufgeschnittene Grapefruit-Früchte
Obwohl Grapefruits zu den Zitrusfrüchten gehören und nicht unbedingt klassisch süß sind, haben sie einen vergleichsweise hohen Fruchtzuckergehalt (2,5 g/100 g). © CSH/Imago

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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