VonJudith Braunschließen
Ist Ihre Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten, kann dies nicht nur zu Verdauungsbeschwerden führen. Um chronischen Erkrankungen vorzubeugen, sollten Sie daher auf bestimmte Lebensmittel setzen.
Ist die Darmflora einmal gestört, beginnt für Betroffene häufig ein Teufelskreis. Da die Darmflora wichtig für das Immunsystem des menschlichen Körpers ist, können Krankheitserreger leichter über die Darmwand in den Organismus gelangen. Dadurch können Infektionen oder andere gesundheitliche Probleme entstehen. Daher sollte man es gar nicht soweit kommen lassen und mit der richtigen Ernährungsweise bereits vorbeugen und – bei ersten Symptomen – die Darmflora wieder ins Gleichgewicht bringen.
Gestörte Darmflora macht sich durch Verdauungsbeschwerden und andere Symptome bemerkbar
Wird eine gestörte Darmflora für längere Zeit nicht beachtet oder behandelt, führt dies meist nicht nur zu Verdauungsbeschwerden. Die Folgen können gravierend sein, da sich dadurch chronische Erkrankungen entwickeln können. Somit hat eine Darmflora, die nicht im Gleichgewicht ist, negative Folgen für die Gesundheit und das Wohlbefinden. Bemerkbar macht sie sich meist durch Verdauungsbeschwerden. Dazu zählen beispielsweise Blähungen, Bauchschmerzen, Völlgefühl, Verstopfung und Durchfall.
Aber auch Lebensmittelunverträglichkeiten und Heißhungerattacken können ein Anzeichen sein. Zudem wirkt sich eine gestörte Darmflora negativ auf die Immunabwehr aus. Dies wiederum kann einer erhöhten Infektanfälligkeit, Müdigkeit und das Abfallen der Leistungsfähigkeit führen. Bestimmte Hauterkrankungen, entzündliche Erkrankungen oder Allergien können ebenfalls daraus resultieren.
Gestörte Darmflora: Vier Lebensmittel können einen kranken Darm wieder stärken
Um die Darmflora zu stärken oder sie wieder zurück ins Gleichgewicht zu bringen, hilft ein gesunder Lebensstil mit ausreichend Entspannung, regelmäßiger Bewegung an der frischen Luft und eine ausgewogene Ernährung. Viel frisches Obst und Gemüse liefert wichtige Nahrung für nützliche Darmbakterien. Dabei wirken sich vor allem folgende Lebensmittel positiv auf die Darmflora aus:
- Gemüse und Obst
- Vollkornprodukte, Samen und Hülsenfrüchte wegen ihrer Ballaststoffe
- fermentierte Lebensmittel (z. B. Naturjoghurt, Sauerkraut)
- gekochte, kalte Kartoffeln wegen hoher Menge an resistenter Stärke
Gesunder Darm: Zehn Obstsorten, die Sie vermeiden sollten




Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.
Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

