Nacht zum Tag machen

Katze raubt Paar den Schlaf – „Ich würde so ausrasten“

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Oft wecken Katzen ihre Menschen mitten in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden. Warum Stubentiger uns den Schlaf rauben und was wir tun können.

Es ist mitten in der Nacht, alles ist ruhig und plötzlich spürt man einen Biss am Fuß, einen Druck auf der Brust oder ein Ziehen am Haar. Die geliebte Katze hat mal wieder beschlossen, dass genau jetzt der perfekte Zeitpunkt ist, um die Wohnung zu erkunden, zu spielen oder Ihnen den Schlaf zu rauben. Warum tun sie das? Laut Experten könnte dieses Verhalten in der Natur der Katzen selbst begründet liegen. Denn sie sind von Natur aus dämmerungs- und nachtaktive Tiere. In freier Wildbahn wären sie um diese Uhrzeit auf der Jagd nach Beute. Dieser Instinkt kann auch in unseren Stubentigern lebendig sein und sie dazu veranlassen, nachts aktiv zu werden.

Für so manche Katze fängt nachts der Spaß erst an

Wie so eine nächtliche Aktion aussehen kann, teilt ein Paar auf TikTok. Per Überwachungskamera filmen sie ihren Kater Sheldon, um zu zeigen, was er mitten in der Nacht so alles anstellt. Das witzige Ergebnis veröffentlichen sie unter @sheldon_theblackcat.

@sheldon_theblackcat

♬ А хто п'є, тому наливайте - Борис Сичевський

Seine Halter beschreiben ihn als „kleiner, aktiver Lausbub, der gerne Unfug macht“. Und Sheldon macht seinem Namen alle Ehre. Sobald seine menschliche Familie sich schlafen legt, dreht er so richtig auf. „Wir haben beschlossen, eine Kamera zu kaufen, die das Schlafzimmer rund um die Uhr aufnimmt, um zu zeigen, wie verrückt sich Sheldon verhält“, sagt Nadia gegenüber The Dodo. „Ich fand es sehr lustig, was Sheldon macht, und wollte es filmen“. Sie hat einige seiner Streiche in einem kurzen Clip zusammengestellt. „Mitten in der Nacht rennt er wie ein Dämon über das Bett“, so Nadia. „Dabei gibt er oft verschiedene Geräusche von sich“.

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Katzen-Klatsch: Die Top Ten Hauskatzenrassen, die unsere Herzen erobern

Eine junge Britisch Kurzhaar Katze blickt mit großen Augen direkt in die Kameralinse.
Britisch Kurzhaar (BKH): Katzen der Rasse Britisch Kurzhaar wird nachgesagt, sie seien unkompliziert und hätten ein natürliches Wesen. Das macht sie besonders anpassungsfähig, liebevoll und tolerant. Sowohl für Singles als auch für Familien sind sie daher ein ideales Haustier. In der Regel vertragen sie sich mit Hunden und verhalten sich tendenziell rücksichtsvoll und ruhig. Auch als einzeln gehaltene Katze kommt sie problemlos zurecht – über einen Artgenossen freut sie sich natürlich genauso. Betagte oder übergewichtige Britisch-Kurzhaar-Katzen sind nicht gerade leicht zu motivieren, doch die Besitzer sollten sich Mühe geben: Bei unzureichender Beschäftigung kann diese Rasse schnell seelische Narben davontragen. © Panthermedia/Imago
Eine Norwegische Waldkatze hat sich auf den Rücken gerollt und blickt verschmust in die Kamera.
Norwegische Waldkatze: Diese Katzenrasse liebt die Gesellschaft von Menschen. Sie hat ein großes Kommunikationsbedürfnis und teilt sich ihren Menschen gerne über Gurrlaute mit. Norwegische Waldkatzen sind besonders temperamentvoll und bleiben auch im Alter sehr verspielt. Zwar sind diese Katzen auch für Haushalte mit Kindern geeignet, einzeln sollten sie jedoch nicht gehalten werden. Ihre Freiheitsliebe bei jeder Wetterlage sollten sich Norwegische Waldkatzen zumindest auf einem katzensicheren Balkon, im Optimalfall jedoch mit Zugang zur freien Natur ausleben dürfen. © agefotostock/Imago
Eine grau getigerte Maine Coon Katze läuft mit aufgestelltem Schwanz stolz neben einem Menschen her.
Maine Coon: Als vermutlich größte Hauskatze der Welt ist diese Rasse besonders beliebt. Mit einer Länge von bis zu 1,20 Metern sind Maine Coons echte Stubentiger. Sie lieben Gesellschaft und Aktivität, beispielsweise spielerische Interaktivität mit ihren Besitzern. Durch ihr sanftmütiges Wesen passt sie gut zu Familien mit mehreren Kindern, aber auch zu Hunden. Trotz ihrer großen und wilden Erscheinung ist sie besonders brav und liebt es, in Gesellschaft von Menschen zu sein. Mit ihrem unaufdringlichen Wesen bevorzugen die einen es, zu kuscheln, andere Maine Coons schätzen es eher, nur in der Nähe ihres Menschen zu sein. © Wirestock/Imago
Porträt einer Ragdoll Katze.
Ragdoll: Aufgrund ihrer besonderen Optik wirken Ragdolls wie lebendig gewordene Plüschkatzen. Doch das Wesen dieser schönen Tiere ist komplex: Einerseits werden sie als sehr sanftmütig und ruhig beschrieben, auf der anderen Seite kennt man die Rasse als außergewöhnlich verspielt und spaßbereit. Ihre neugierige, harmonische und anschmiegsame Art macht sie zu einem guten Gefährten für Kinder. Ragdolls mögen die Einsamkeit nicht, weshalb sie ihren Bezugspersonen wie ein Schatten folgen und sich über tierische Spielkameraden freuen. © Image Source/Imago
Eine Siamkatze sitzt mit einem goldenen Glöcken um den Hals auf dem Boden.
Siamkatze: Sie sind intelligent, charmant und besonders anhänglich. Ihre geschmeidige, muskulöse Erscheinung mit den charakteristischen blauen Augen und dem seidig glänzenden Fell bedeuten für viele Halter Liebe auf den ersten Blick. Die fordert sie mit ihrem starken Willen und einem hohen Durchsetzungsvermögen ein – denn teilen möchte sie ihren Menschen mit niemandem. Geschwister-Tiere sind bei der Siamkatze nicht erwünscht. Ihre Meinung hat im Haushalt außerdem einen hohen Stellenwert: Sie wird jederzeit und laut geäußert. © blickwinkel/Imago
Eine junge Bengalkatze liegt auf dem Rücken auf einem Autodach.
Bengalkatze: Bengalen sind noch im Besitz ihrer natürlichen Instinkte und sehr lebhaft. Sie lieben es, am Wasser zu sein und zu klettern. Ihr Bewegungsdrang machen einen großen Garten, zumindest aber eine geräumige Wohnung mit Kratzbaum und gesichertem Balkon erforderlich. Trotz ihrer Selbstständigkeit sind Bengalen sehr verspielt und lieben es, die Aufmerksamkeit ihrer Besitzer zu bekommen. Diese Rasse ist auffallend einfallsreich und schlau und benötigen daher genügend Abwechslung. Passt ihnen etwas nicht in den Kram, scheuen sie sich nicht davor, das auch zu äußern: Bengalkatzen sind sehr gesprächig. © agefotostock/Imago
Eine junge Savannah Katze ist in eine Decke ausgewickelt und schaut nur mit dem Kopf heraus.
Savannah Katze: Hochgewachsen, anmutig und schlank – so kennt man diese Rasse mit dem markanten Punktemuster. Mit ihren wilden Genen bevorzugt sie eine großräumige Umgebung und jede Menge Action. Als Freigänger sind Savannahs aufgrund ihres starken Jagdtriebs jedoch nicht geeignet. Die intelligente und soziale Katzenrasse ist für ihr Temperament und ihr Selbstbewusstsein bekannt. Um diese besonderen Eigenschaften nicht verkümmern zu lassen, sollten Besitzer mindestens einen Artgenossen mit ähnlichen Eigenschaften anschaffen.  © blickwinkel/Imago
Eine rötliche Perserkatze blickt mit engen Pupillen in die Sonne.
Perserkatze: Diese Rasse ist mit ihrem langen Fell, der dichten Unterwolle und dem buschigen Schwanz unverkennbar. Von der niedlichen Optik darf man sich allerdings nicht täuschen lassen: Perserkatzen haben einen starken Charakter und wissen sehr genau, was sie wollen – ihre Intelligenz kann auch mal in Dickköpfigkeit umschlagen. Dennoch wird ihre Persönlichkeit meist als ruhig, freundlich und zutraulich beschrieben. Die Perser weiß es jedoch zu schätzen, einen Kreis aus engsten Vertrauten um sich zu haben. Ihre gemütliche Ader kann sie auch als reine Wohnungskatze ausleben. Am glücklichsten ist eine Perserkatze mit ihrem eigenen Schlafplatz und endlosen Streicheleinheiten. © Shotshop/Imago
Eine Heilige Birma Katze steht vor Naturkulisse auf einem Holzzaun.
Heilige Birma: Diese hübsche Katzenrasse ist verschmust, sanft, liebevoll mit Kindern und anderen Haustieren und anhänglich. Sie hat eine verspielte und fröhliche Natur und fühlt sich auch als einzeln gehaltene Katze wohl, solange sie ausreichend Aufmerksamkeit und Schmuseeinheiten bekommt. © blickwinkel/Imago
Eine schwarz-weiße Katze sitzt zwischen abgemähten Strohhalmen auf einem Feld.
Hauskatze: Die Vielfalt an Hauskatzen ist groß. Jeder neue Wurf Hauskatzen bringt neue, überraschende Fellfarben hervor. Im Gegensatz zu Rassekatzen lässt sich das Wesen von Hauskatzen nicht vorbestimmen. Allen gemeinsam ist die große Freude an Bewegung, sie lieben ihre Unabhängigkeit und die Freiheit. © blickwinkel/Imago

Doch warum machen Katzen das? Der Drang nach Aufmerksamkeit und Beschäftigung

Ein Grund, warum Katzen uns nachts aus dem Schlaf reißen, könnte der Wunsch nach Aufmerksamkeit sein. Laut einiger Experten möchten Katzen, die tagsüber viel Zeit allein verbringen, nachts unsere Nähe suchen. Sie sehnen sich nach Streicheleinheiten und Spielzeit. Wenn sie tagsüber wenig Gelegenheit hatten, ihre Energie loszuwerden, können sie dann unruhig werden.

Gesundheitliche Faktoren nicht ausschließen

Manchmal stecken auch gesundheitliche Gründe hinter dem nächtlichen Weckruf. Es kann auch sein, dass Schmerzen oder Unwohlsein dazu führen könnten, dass die Katze unruhig wird und uns aufweckt.

Was können wir dagegen tun?

  • Abendliche Beschäftigung: Bieten Sie Ihrer Katze vor dem Schlafengehen ausreichend Spiel- und Bewegungszeit. Interaktive Spielzeuge oder das gemeinsame Spielen mit einer Schnur können helfen, ihre Energie abzubauen.
  • Feste Routine: Versuchen Sie, eine feste Routine für Fütterungs- und Spielzeiten zu etablieren. Dies könnte helfen, ihren Aktivitätszyklus anzupassen.
  • Rückzugsort schaffen: Stellen Sie sicher, dass Ihre Katze in ihrem Schlafbereich Ruhe und Sicherheit findet. Ein gemütlicher Ort, an dem sie sich zurückziehen kann, kann das nächtliche Umherstreifen reduzieren.
  • Tierarzt konsultieren: Wenn das Verhalten plötzlich auftritt oder mit anderen Veränderungen einhergeht, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen, um sicherzustellen, dass keine gesundheitlichen Probleme vorliegen.

Menschen im Netz fühlen mit – herzige Kommentare unter dem TikTok-Video

Über sieben Millionen Menschen haben das Video bereits gesehen und zahlreiche Kommentare hinterlassen. Hier eine kleine Auswahl.

  • „Aber warum nur bei ihr?“ 😂
  • „Warum hast du so viele Kratzer an der Hand“.
  • „Ich würde so ausrasten, ey“. 😂
  • „Er hat die Energie des Lebens“. 😂😂
  • „Ja, die lieben, süßen, tagsüber schlafenden Katzen“. 😂😂😂😂😻😻😻😻😻
  • „Wen man Katzen hat, muss man immer mit Schlafunterbrechungen rechnen. Ich habe drei solcher Katzen“. 🤣🤣🤣
  • „Hauptsache, er hat seine Ruhe“. 😂😂😂
  • „Gut, dass mein Kater maximal zum Kuscheln kommt, wenn ich schlafe. 😂 Ich würde ausrasten“. 😂

Rubriklistenbild: © TikTok (sheldon_theblackcat)

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