Phishing-Versuch

„Erneuern Sie Ihr Abonnement“: Betrüger versuchen über Disney+ an Bankdaten zu kommen

  • schließen

Online-Betrüger versuchen auf verschiedene Weisen, an Geld oder Daten von Nutzern zu gelangen. Jetzt wurde eine neue Masche mit Disney+ bekannt.

Kassel – Ob auf Whatsapp, per E-Mail oder an der Haustür: Betrüger versuchen mit den unterschiedlichsten Maschen, an Daten oder das Geld von anderen zu gelangen. Vor einer Phishing-Masche mit dem Streamingdienst Disney+ warnt jetzt die Verbraucherzentrale.

Streaming-DienstDisney+
BetreiberThe Walt Disney Company
Online seit12. November 2019
Abonnenten162,2 Millionen (Stand: 4. Quartal 2022)

Verbraucherzentrale warnt vor Betrugsmasche mit Disney+

Problematisch sind laut der Verbraucherzentrale Anfragen per E-Mail, die angeblich vom Streaminganbieter Disney+ mit der Aufforderung „erneuern Sie Ihr Abonnement“ an ihre Kundschaft gehen. Diese E-Mail geht mit dem Betreff „Disney+ : Sperrung Ihres Kontos“ bei zahlreichen Verbrauchern ein. Wie die Betrüger in ihrer Anfrage schreiben, kann „nach einem technischen Zwischenfall auf unseren Servern“ das Abonnement des Kunden nicht mehr verlängert werden. Daraufhin wird versucht, dem Empfänger Daten zu entlocken.

Betrüger versuchen auf viele Weisen, an das Geld oder Daten von Online-Nutzern zu gelangen.

„Wir haben Probleme mit Ihren Zahlungsinformationen. Um unsere Dienste weiterhin nutzen zu können, bitten wir Sie, Ihre Informationen zu aktualisieren“, steht in der Phishing-Mail. Empfänger sollen damit gelockt werden, dass sie Disney+ ohne eine Aktualisierung ihrer Daten nicht weiter nutzen können. „Auch hier versuchen die Betrüger, unter einem Vorwand an Ihre sensiblen Daten zu gelangen“, schreibt die Verbraucherzentrale. Auch auf Whatsapp nehmen Betrugsmaschen weiter zu.

Phishing per E-Mail Kunden von Disney+ – Betrugs-Versuche nehmen zu

Die Verbraucherzentrale versucht, Menschen vor solchen Phishing-Versuchen zu warnen. Dabei weisen sie auf immer wiederkehrende Muster in den Mails oder Whatsapp-Nachrichten hin. „Es lässt sich vor allem an der unpersönlichen Anrede oder der fehlerhaften Absenderadresse erkennen.“ Auf unbekannte Links sollten Empfänger ohnehin nicht klicken. Bei Unsicherheiten sollten sich Verbraucher mit einer Vertrauensperson auseinandersetzen und diese um Rat fragen.

Besonders ärgerlich wird es, wenn Betrüger nicht nur an Daten, sondern auch das Geld von Online-Nutzern gelangen. Neben dem Vermeiden von Links und Datei-Anhängen in E-Mails sollten deshalb auch keine persönlichen Daten oder Kreditkartendaten auf unbekannten Seiten eingegeben werden. Wie können Phishing-Mails noch erkannt werden? Neben der fehlenden oder unpersönlichen Anrede wird Empfängern oft Zeitdruck gemacht – ohne Handeln soll es angeblich schlimme Konsequenzen geben. Aktuelle Warnungen finden Sie unter anderem bei der Verbraucherzentrale.

Rubriklistenbild: © Jochen Tack/Imago (Symbolbild)

Kommentare