Reichhaltige Gemüseernte

Kürbis richtig düngen: Mineralische Dünger eignen sich für akuten Nährstoffmangel

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Hokkaido, Butternut oder Baby Boo: Kürbisse bringen Abwechslung in Ihr Gemüsebeet. Mit der richtigen Pflege ernten Sie das schmackhafte Gemüse ab Ende September.

Durch Laubhaufen laufen und Kastanien sammeln gehört genauso zum Herbst wie Kürbissuppe. Sie wollen das Gemüse selbst anbauen und nicht im Supermarkt kaufen? Das ist gar nicht so schwierig. Wichtig zu wissen: Kürbisse gehören wie Tomaten zu den Starkzehrern und brauchen besonders viele Nährstoffe. Regelmäßiges Gießen alleine reicht nicht aus, damit die Pflanzen gedeihen. Zusätzlich müssen Sie Ihren Kürbis düngen (werblicher Link) – oder direkt auf dem Kompost anpflanzen.

Kürbisse im Beet: So düngen Sie richtig

Kürbisse sind Starkzehrer und benötigen viele Nährstoffe.

Schon im Frühjahr, also bevor Sie den Kürbis anpflanzen, bereiten Sie den Boden Ihres Gemüsebeetes vor. Mischen Sie Kompost, Rinder- oder Pferdedung in die Erde. Alternativ nutzen Sie organische oder mineralische Dünger aus dem Fachhandel. Das ist die sogenannte Grunddüngung. Diese sorgt dafür, dass die Pflanzen von Anfang an alle wichtigen Nährstoffe bekommen.

Ab Mitte Mai können Sie die Kürbissamen im Beet aussäen. Sobald die Pflanzen wachsen und blühen, ist es Zeit für die sogenannte Kopfdüngung. Dabei geben Sie den Dünger in den Wurzelbereich der Kürbisse. So versorgen Sie das Gemüse mit Mineralien. Dazu eignen sich zum Beispiel Kompost, Pflanzenjauchen oder Flüssigdünger aus dem Gartencenter. Düngen Sie die Kürbisse in der Wachstumsphase zwischen Mai und September am besten dreimal. Mineraldüngemittel können ätzend wirken: Achten Sie deshalb unbedingt darauf, dass der Dünger nicht die Blätter und grünen Pflanzenteile der Kürbisse berührt.

Kompost: Der beste Platz für den Anbau von Kürbissen

Wenn Sie einen eigenen Kompost im Garten haben, dann sparen Sie sich eine Menge Arbeit. Pflanzen Sie Ihre Kürbisse einfach direkt dort an. Im Kompost sind alle Nährstoffe enthalten, die das Gemüse zum Wachsen braucht. Es ist nur wichtig, dass Sie die Kürbisse nicht jedes Jahr auf demselben Komposthaufen pflanzen. Sonst haben die Mikroorganismen keine Gelegenheit, sich zu verbreiten. Die Folge: zu wenige Nährstoffe.

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Kürbisse düngen: Organische und mineralische Mittel im Vergleich


Sie haben die Wahl zwischen organischen und mineralischen Düngern. Beide haben Vor- und Nachteile.


Organische Dünger:

  • Sind aus natürlichen Materialien hergestellt.
  • Versorgen den Boden mit Humus.
  • Gleichen Nährstoffverluste aus.
  • Stärken die Gesundheit des Bodens und der Pflanzen.
  • Liefern nicht sofort Nährstoffe und sind deshalb für akuten Nährstoffmangel ungeeignet.

Mit zwölf Stauden durch das Jahr: Dank ihnen blüht es im Garten jeden Monat

Lenzrose (Helleborus orientalis) im Schnee
Den Neujahrsstart legt die Lenzrose (Helleborus orientalis) hin, in Altrosé oder Rottönen. © imagebroker/Imago
Ein fliederfarben blühendes Vorfrühlings-Alpenveilchen
Das Vorfrühlings-Alpenveilchen (Cyclamen coum) zeigt seine Blüten schon im Februar. Die Staude kann man aber das ganze Jahr über pflanzen. © imagebroker/Imago
Zwerg-Felsenblümchen (Draba bruniifolia) im Steingarten
Das wintergrüne Zwerg-Felsenblümchen (Draba bruniifolia) sorgt in Steingärten ab März für Farbe. © McPHOTO/Imago
Eine gelb blühende Schwefel-Elfenblume (Epimedium)
Ab April ist die robuste, pfelgeleichte Elfenblume (Epimedium) in bester Blühlaune. © blickwinkel/Imago
Pinkfarbenes Tränendes Herz (Dicentra)
Im Mai macht das Tränende Herz (Dicentra) mit weißen oder pinken Blüten auf sich aufmerksam.  © imagebroker/Imago
Rot blühende Indianernessel (Monarda)
Die Indianernessel (Monarda) reckt ihre frechen Blütenköpfe ab Juni in die Höhe.  © blickwinkel/Imago
Ein weiß-rosa und ein pink blühender Phlox
Ein Klassiker, der aber viele Farbvarianten parat hat: Die Flammenblume (Phlox paniculata) blüht ab Juli. © imagebroker/Imago
Eine rosafarbene Herbst-Anemone (Anemone japonica)
Die Herbst-Anemone (Anemone japonica) fängt im Spätsommer in Pastellfarben an zu blühen. © agefotostock/Imago
Blau blühende Glattblatt-Aster (Aster novi-belgii)
Die Glattblatt-Aster (Aster novi-belgii) blüht ab September recht spät im Jahr, dafür aber üppig. © Panthermedia/Imago
Blühende Oktober-Silberkerze (Actaea simplex)
Die Oktober-Silberkerze (Actaea simplex) verschönert den Garten mit ihren weißen Rispen im Herbst. © agefotostock/Imago
Drei Blüten des Storchschnabel Rozanne
Der Storchschnabel ‚Rozanne‘ blüht bis in den November. © McPHOTO/Imago
Blühende Christrose
Sie blüht nicht bunt, sondern weiß, aber immerhin im Dezember: die Christrose (Helleborus niger). © Gottfried Czepluch/Imago

Mineralische Dünger:

  • Sind industriell aus natürlichen Mineralien hergestellt und gut wasserlöslich.
  • Wirken sehr schnell.
  • Versorgen die Pflanzen sofort mit Nährstoffen.
  • Können leicht zur Überdüngung führen und sollten deshalb nur in kleinen Mengen eingesetzt werden.

Wenn Sie Ihre Kürbisse düngen, gilt – wie auch sonst bei der Gartenarbeit: Beobachten Sie Ihre Pflanze genau und entscheiden Sie dann, zu welchem Mittel Sie greifen.

Rubriklistenbild: © Imago/Shotshop/Markus Hoetzel

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