Vielfältige Hunde

Laekenois – was zeichnet die Hunderasse aus den Sörensen-Krimis aus?

  • schließen

Wem die rauhaarige Variante des Belgischen Schäferhundes gefällt, könnte sich in den Laekenois verlieben. Was den treuen Begleiter auszeichnet.

Der Laekenois (spricht sich „La-ken-wa“) ist ein einzigartiger Vierbeiner, der aufgrund seines Aussehens und seiner hervorragenden Eigenschaften immer beliebter wird – jedoch nicht so häufig zu haben ist. Er ist eine Varietät des Belgischen Schäferhundes und gleichzeitig die seltenste. Neben dem Deutschen Schäferhund zählt auch der Belgische Schäferhund zu einer der intelligentesten Hunderassen. Dabei sind die Belgier im Vergleich etwas zierlicher und schmaler gebaut. Insgesamt gilt ihr Körperbau als etwas harmonischer. Dadurch sollen sie schneller und viel wendiger sein als ihre Artgenossen.

Den Belgischen Schäferhund gibt es in vier unterschiedlichen Varietäten. Der bekannteste Vertreter ist vermutlich der Malinois – optisch unterscheiden sich die Varietäten in ihrer Fellstruktur:

  • Groenendael (schwarzes, langes Fell)
  • Tervueren (rotbraun/fauve, langes Fell, schwarze Maske)
  • Malinois (kurzhaarig, rotbraun/fauve, schwarze Maske)
  • Laekenois oder Laeken (rauhhaarig, rotbraun/fauve, schwarze Maske)

Der Laekenois ist einer der vier Belgier und hat seinen Ursprung in Laeken (Brüssel, Belgien). Die Rasse wurde vermutlich im späten 19. Jahrhundert anerkannt und verdankt ihren Namen dieser Region. Sie wurde ursprünglich gezüchtet, um bei der Bewachung von Schafen und anderen Nutztieren zu helfen. Ihre Aufgaben reichten von der Verfolgung von Dieben bis zur Hütung des Viehs.

Merkmale, die den Laekenois auszeichnen

Der Laekenois als Welpe und als ausgewachsener Hund.

Der Laekenois ist eine mittelgroße Hunderasse mit einem athletischen Körperbau. Das Fell ist drahtig und rau, wodurch er sich von den anderen Belgischen Schäferhunden unterscheidet, die in der Regel längeres, seidigeres Fell haben. Sein Aussehen ist geprägt von einem selbstbewussten, wachen Ausdruck und einem eleganten Erscheinungsbild.

Er ist bekannt für seine Intelligenz und seine hohe Lernbereitschaft. Diese Rasse ist äußerst energiegeladen, braucht viel Bewegung und mentale Stimulation. Sie eignet sich besonders gut für Hundesportarten wie Agility und Obedience. Laekenois sind äußerst treu und schützen ihre Familie mit Hingabe, sind jedoch nicht unbedingt für Anfänger geeignet.

Worauf sollte man bei der Hunderasse achten?

Wenn Sie in Erwägung ziehen, einen Vierbeiner der Rasse Laekenois als Familienmitglied zu halten, sollten Sie einige Dinge beachten:

  • Bewegung und Aktivität: Laekenois sind äußerst energiegeladen und benötigen viel Bewegung. Tägliche Spaziergänge, Spielzeit und mentale Herausforderungen sind ein Muss.
  • Sozialisierung: Sie können sich schüchtern gegenüber Fremden verhalten, daher ist eine frühe Sozialisierung wichtig, um unerwünschtes Verhalten zu verhindern.
  • Pflege: Das Fell erfordert regelmäßiges Bürsten oder Trimmen, um Verfilzungen zu verhindern. Sie haaren das ganze Jahr über, daher ist eine konsequente Pflege erforderlich.
  • Training: Aufgrund ihrer Intelligenz ist eine konsequente, positive Verstärkung beim Training unerlässlich.

Für wen eignet sich der Laekenois?

Der Laekenois ist für aktive, erfahrene Hundehalter geeignet, die Zeit und Energie für Training und Bewegung investieren können. Er eignet sich für Familien, die ein engagiertes Haustier suchen, aber auch für Einzelpersonen, die sportliche Aktivitäten mit ihrem vierbeinigen Freund lieben. Wenn Sie bereit sind, sich der Herausforderung zu stellen, bietet der loyale Hund jede Menge Liebe, die lebenslang hält.

Noch mehr spannende Tier-Themen finden Sie im kostenlosen Partner-Newsletter von Landtiere.de, den Sie gleich hier abonnieren können.

Zehn Hunderassen mit dem stärksten Biss

Malinois werden auch als belgische Schäferhunde bezeichnet. Durch ihre hohe Aufmerksamkeit eignen sie sich als Wachhunde und werden auch als Diensthunde bei Polizei und Militär eingesetzt. Weil sie viel Energie besitzen, müssen sie entsprechend ausgelastet werden. (Symbolbild)
Platz 10: Der Malinois oder auch belgische Schäferhund hat eine Beißkraft von 200 PSI. Die Rasse ist sehr aufmerksam und eignet sich deswegen auch als Wachhund. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Wegen ihres üppigen Fells, werden Chow-Chows auch als „Löwenhunde“ bezeichnet. Sie sind zwar sehr ausgeglichene Tiere, aber auch etwas eigensinnig. In der Regel werden sie bis zu 56 Zentimeter groß. (Symbolbild)
Platz 9: Die flauschigen und ausgeglichenen Chow-Chows können mit bis zu 220 PSI zubeißen. Die Rasse kommt aus China und wird dort auch „Löwenhund“ genannt. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Weil Holländische Schäferhunde so athletisch und lernwillig sind, werden sie häufig als Diensthunde bei Polizei, Militär und Zoll eingesetzt. Ihre Vorfahren sind die gleichen, wie die der Mallinois, den belgischen Schäferhunden. (Symbolbild)
Platz 8: Holländische Schäferhunde beißen mit 225 PSI zu. Sie sind sehr lernwillig und sportlich. Mit den Mallinois sind sie verwandt. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Mit einer Beißkraft von 235 PSI sind American Pit Bull Terrier früher oft in Hundekämpfen zum Einsatz gekommen. Die Rasse ist dadurch als äußerst aggressiv in Verruf geraten. Bei guter Erziehung aber, sind auch sie sehr freundliche Hunde. (Symbolbild)
Platz 7: American Pit Bull Terrier haben eine Beißkraft von 235 PSI. Durch Hundekämpfe sind sie in Verruf geraten. Doch bei guter Erziehung sind sie sehr menschenfreundlich. Deswegen werden sie heute auch, trotz ihres Stigmas, als Assistenz- und Therapiehunde eingesetzt. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Deutsche Schäferhunde wurden zwar zum Hüten gezüchtet, haben aber auch einen starken Jagdtrieb. Zubeißen können sie mit 240 PSI. Ihr Gebiss ist in erster Linie auf das Fangen, Festhalten, Zerreißen und das Zerkleinern der Beute spezialisiert. (Symbolbild)
Platz 6: Deutsche Schäferhunde wurden zwar zum Hüten gezüchtet, haben aber auch einen starken Jagdtrieb. Zubeißen können sie mit 240 PSI. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Hunde der Rasse American Bulldog sind loyal und freundlich. Ihre Statue ist klein, aber kräftig. So auch ihr Kiefer, mit dem sie eine Beißkraft von 300 PSI erreichen können. (Symbolbild)
Platz 5: Der American Bulldog ist klein und muskulös. Sein breiter, kräftiger Kiefer kommt auf eine Beißkraft von 300 PSI. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Rottweiler sind sehr aufmerksam und können auch ein ausgeprägtes Schutzverhalten an den Tag legen. Mit ihrem kräftigen Gebiss erreichen sie Kräfte von bis zu 330 PSI. (Symbolbild)
Platz 4: Rottweiler können mit 330 PSI zubeißen. Sie sind bekannt für ihr freundliches und tapferes Wesen. Doch auch für ihre Körperkraft und ihren starken Kiefer. (Symbolbild) © teamwork/Imago
Der English Mastiff gilt als ruhig und würdevoll, aber auch tapfer und beschützend. Rüden können bis zu 100 Kilogramm schwer werden. Mit einer Beißkraft von 560 PSI ist auch ihr Kiefer besonders kräftig. (Symbolbild)
Platz 3: Den drittstärksten Hundekiefer besitzt der English Mastiff. Mit 560 PSI kann er zupacken. Sein Wesen ist ruhig und beschützend, weswegen er sich auch sehr gut als Wachhund eignet. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Der Dobermann gilt als sensibel und oft wird ihm ein aggressiver Charakter nachgesagt. Auch wenn sie nicht so schwer werden, haben sie dennoch eine Beißkraft von bis zu 600 PSI. (Symbolbild)
Platz 2: Auch wenn der Dobermann gerade mal bis zu 45 Kilogramm schwer wird, hat er dennoch eine sehr große Beißkraft von 600 PSI. (Symbolbild) © Zoonar/Imago
Der Kangal-Hirtenhund kann mit 740 PSI kräftiger als ein Löwe zubeißen. Der Kangal ist ein Herdenschutzhund und wird zur Überwachung von Nutztieren eingesetzt. (Symbolbild)
Platz 1: Den stärksten Kiefer unter den Hunderassen hat der Kangal-Hirtenhund. Mit ganzen 740 PSI kann er zubeißen und ist damit sogar kräftiger als ein Löwe, der auf 691 PSI kommt. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago

Häufig gestellte Fragen

  • Sind Laekenois leicht zu trainieren? Sie sind intelligent und lernwillig, was sie für das Training ideal macht. Konsequenz und positive Verstärkung sind jedoch entscheidend.
  • Brauchen Laekenois viel Bewegung? Laekenois sind äußerst aktiv und benötigen täglich ausgiebige Bewegung und mentale Stimulation.
  • Sind Laekenois gute Familienhunde? Sie können großartige Familienhunde sein, vorausgesetzt, sie erhalten die notwendige Aufmerksamkeit und Auslastung.

Rubriklistenbild: © agefotostock/Imago

Kommentare