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Amaryllis in Wachs sind äußerst pflegeleicht und attraktiv. Mit dieser Anleitung können Sie den natürlichen Weihnachtsschmuck selbst herstellen.
Amaryllis in Wachs sind eine saubere Sache – weit und breit keine Erdkrümel, die Unordnung verursachen. Aber noch vorteilhafter ist, dass die so präparierte Pflanze besonders pflegeleicht ist. Da die Wachsschicht die Zwiebel schützt, kann sie mehrere Wochen bis Monate blühen und benötigt dafür kein Wasser. Ob als individueller Weihnachtsschmuck, Mitbringsel oder einfach nur als anspruchslose Zimmerpflanze: Mit Wachs überzogene Amaryllis sind als Fertigprodukt im Handel erhältlich, lassen sich aber auch einfach selber machen.
Amaryllis in Wachs sind praktisch und dekorativ – die nötigen Zutaten
Selbst gemachte Wachs-Amaryllis gelingen viel einfacher und schneller, als es scheint. Wer es schlichter mag, taucht die Zwiebeln lediglich in Wachs und spart sich für die nächsten Wochen das Gießen der Pflanzen. Wenn man die Vorweihnachtszeit mit allem Drum und Dran liebt, kann man der Kreativität zusätzlich mit Deko-Schnee, kleinen Perlen oder Glitzerpulver freien Lauf lassen.
Die Zutaten für die einfache Wachs-Amaryllis sind sehr überschaubar, man benötigt lediglich die Zwiebeln, einen Topf mit einer alten Schüssel oder Konservendose für das Wasserbad sowie natürlich Wachs. Der Blog Habe-ich-selbstgemacht.de empfiehlt hierfür das Wachs von Teelichtern (für drei Zwiebeln etwa sieben bis acht Teelichter) oder Reste von Kerzen. Wer mag, kann das Wachs mit Kerzenfarben oder buntem Wachs einfärben. Die Zwiebeln werden vor dem Wachsen von Erde befreit und für mindestens eine Stunde, gerne auch über Nacht, gut gewässert.
Anleitung zum Selbermachen von Amaryllis in Wachs
Wenn alles Zubehör parat liegt, geht man mit laut dem Blog mit folgenden Schritten vor:
- Die Wurzeln der Amarylliszwiebeln abschneiden und die Zwiebel kurz trocknen lassen (sie dürfen nicht mehr nass sein, sonst hält das Wachs nicht).
- Das Kerzenwachs, falls nötig, grob zerkleinern und im Wasserbad oder in einem alten Topf schmelzen (es darf nicht zu heiß sein).
- Nach Belieben Farbe hinzufügen.
- Die Zwiebeln einzeln fünf bis zehn Mal nur kurz in das Wachs tauchen und zwischen den Durchgängen ein paar Sekunden trocknen lassen.
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Die Amaryllis auf Backpapier stellen oder legen und das Wachs aushärten lassen. Nun lässt sich die Zwiebel laut dem Blog Deko-Kitchen nach Belieben mit einer Kristallpaste und Reflexperlen verzieren. Die fertigen Zwiebeln kann man beispielsweise in eine Schale auf Moos und Zapfen betten oder in einer Glasvase arrangieren.
Ein Nachteil der Wachshülle: Die Amaryllis blüht im Gegensatz zur Topfpflanze nur einmal, denn die Zwiebel lässt sich nicht mehr unverletzt aus der Wachsschicht lösen und umpflanzen.
