Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Schlaganfall vorbeugen: Fünf Lebensmittel reinigen Ihre Arterien

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Eine vollkornreiche Ernährung kann das Risiko für einen Schlaganfall minimieren. Diese sollte man mit bestimmten Lebensmitteln kombinieren.

In Deutschland erleiden jedes Jahr über 200.000 Menschen einen Schlaganfall. Zwar ist die überwiegende Mehrheit der Betroffenen im Durchschnitt über 60 Jahre alt: Allerdings soll laut Informationen des Centrum für Schlaganfallforschung Berlin jeder siebte Schlaganfallpatient jünger als 50 sein. So erlitt beispielsweise die 24-jährige Tochter von US-Rapper Snoop Dog, die unter der Autoimmunerkrankung SLE leidet, auch einen Schlaganfall. Liegt keine Vorerkrankung vor, lässt sich das Risiko jedoch mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung reduzieren. Bestimmte Lebensmittel reinigen zum Beispiel auf natürlichem Wege die Arterien und sorgen dadurch für eine verbesserte Durchblutung.

Schlaganfall vorbeugen durch Ernährung: Fünf Lebensmittel haben positiven Effekt auf Krankheitsrisiko

Sehr starke Kopfschmerzen sind ein typisches Symptom bei einem Schlaganfall.
  • Bestimmte Ernährungsweisen können nachweislich Symptome bei einigen Beschwerden lindern oder sogar Krankheiten wie Schlaganfälle verhindern.
  • Eine im Fachmagazin European Heart Journal veröffentlichte Studie zeigt, dass Essgewohnheiten das Risiko für Schlaganfälle beeinflussen.
  • Über mehrere Jahrzehnte beobachteten Wissenschaftler das Verhalten von etwa 420.000 Teilnehmern aus neun europäischen Ländern.
  • Die Forscher unterschieden zwischen ischämischen und hämorrhagischen Schlaganfällen, wobei ischämische Anfälle als Hirninfarkt bekannt sind.
  • Ischämische Schlaganfälle treten in vier von fünf Fällen auf und entstehen durch die Verengung oder den Verschluss eines hirnversorgenden Blutgefäßes.
  • Hämorrhagische Schlaganfälle machen 20 Prozent aller Fälle aus und entstehen durch das Platzen eines Blutgefäßes, was zu einer Hirnblutung führt.
  • Die Studie zeigte, dass rotes und verarbeitetes Fleisch das Risiko für ischämische Schlaganfälle negativ beeinflussen.
  • Der Konsum von Eiern hingegen erhöht das Risiko für hämorrhagische Schlaganfälle.
  • Eine gesunde Ernährung, insbesondere mit vollkornreichen Lebensmitteln, kann den negativen Effekt von rotem Fleisch ausgleichen und das Risiko für ischämische Schlaganfälle reduzieren. Dabei haben fünf Lebensmittel einen positiven Effekt auf das Schlaganfall-Risiko: Vollkornprodukte, Gemüse, Obst, Nüsse und Samen sowie Käse und Milchprodukte.
  • Die positiven Effekte auf das Schlaganfallrisiko kommen laut den Forschern über die Wirkung der Lebensmittel auf Blutfettwerte und Blutdruck zustande, während Ernährungsfaktoren keinen schützenden Einfluss auf das Risiko von Hirnblutungen zu haben scheinen und Ei-Konsum das Schlaganfallrisiko erhöht.

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Schlaganfall durch Ernährung vermeiden: Zehn Lebensmittel schützen vor gefährlichem Gefäßverschluss

Nüsse bremsen die Arterienverkalkung.
Nüsse bremsen die Arterienverkalkung. Sie enthalten Ballaststoffe, Magnesium, mehrfach ungesättigte Fette, Vitamin E und Antioxidantien – alles Bestandteile, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Vor allem in Mandeln, Hasel- und Erdnüssen ist reichlich Vitamin E enthalten, das die Aufnahme der schädlichen LDL-Fettpartikel im Blut verhindert und so vor Arteriosklerose schützt. (Symbolbild) © Achim Sass/Imago
Spinat ist reich an Folsäure, das vor Arterienverkalkung schützt.
Spinat ist reich an Folsäure, die vor Arterienverkalkung schützt. Es enthält viel Vitamin D und E, welche die Aufnahme des schlechten LDL-Cholesterin verhindert, wodurch weniger Ablagerungen entstehen und die Arterien nicht verengt werden. (Symbolbild) © Vitalina-Rybakova/Imago
Olivenöl senkt Blutdruck und das schädliche LDL-Cholesterin im Blut, sodass das Risiko für Arteriosklerose reduziert wird.
Laut „Deutscher Herzstifung“ senkt Olivenöl nachweislich das schädliche LDL-Cholesterin im Blut, sodass das Risiko für Ablagerungen in den Gefäßen, der Arteriosklerose, ebenfalls vermindert wird. Die Gefahr, an einer Herzkranzgefäßerkrankung zu erkranken, reduziert sich erwiesenermaßen. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Zwiebel und Knoblauch wirken als natürliche Gefäßputzer, da ihre enthaltenen Öle Arteriosklerose vorbeugen.
Zwiebel und Knoblauch geben unseren Gerichten nicht nur den nötigen Pfiff, sie wirken auch als natürliche Gefäßputzer, da ihre enthaltenen Öle Arteriosklerose vorbeugen. Vor allem Knoblauch kann das Herz gesund halten: Die Knolle regt die Stickstoffproduktion im Körper an und verbessert dadurch die Dehnbarkeit und Elastizität unserer Arterien. (Symbolbild) © YAY Images/Imago
Omega-3-Fettsäuren in Zucht- und Wildlachs verhindern die Bildung von Blutgerinnseln und verhindern Arterienverkalkung.
Der hohe Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in Zucht- und Wildlachs verhindert die Bildung von Blutgerinnseln und wirkt der Plaques-Bildung an den Wänden der Arterien entgegen. (Symbolbild) © foodandmore/Imago
Avocados enthalten einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, welche die Zellen elastisch halten und verhindern, dass die Arterien verstopfen.
Laut „Medical Tribune“ reduziert der Verzehr von Avocado schädliche Lipoproteine. Avocados enthalten einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, welche die Zellen elastisch halten und verhindern, dass die Arterien verstopfen. Also ruhig öfters mal Guacamole auf den Speiseplan nehmen, den auch hierzulande beliebten Avocado-Dip der mexikanischen Küche. (Symbolbild) © Artjazz/Imago
Besonders Red Delicious oder Granny Smith-Äpfel enthalten sogenannte Procyanidine, die Blutgerinnseln und Arterienverkalkung vorbeugen.
Besonders Red Delicious oder Granny Smith-Äpfel enthalten sogenannte Procyanidine. Das sind Stoffe, die die Fähigkeit besitzen, Blutgerinnseln vorzubeugen. Darüber hinaus können sie auch die Arterien elastisch halten und stärken. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Vor allem rote Grapefruits können erhöhte Blutfettwerte, ein Hauptrisiko für das Entstehen von Arteriosklerose dar, senken.
Grapefruits sind nicht nur reich an Vitamin C, sie helfen auch beim Abnehmen. Zudem haben israelische Forscher herausgefunden, dass vor allem rote Grapefruits stark erhöhte Blutfettwerte positiv beeinflussen können. Erhöhte Blutfettwerte stellen ein Hauptrisiko für das Entstehen von Arteriosklerose dar, so die „Deutsche Apotheker Zeitung“. (Symbolbild) © Lubo Ivanko/Imago
Anthocyane der Heidelbeere sollen die Gefäße elastisch halten und so vor Arterienverkalkung schützen.
Blaubeeren gehen immer, als Dessert oder Snack zwischendurch – vor allen Dingen, weil sie durch ihre sekundären Pflanzenstoffe, die sogenannten Flavonoide, freie Radikale im Körper unschädlich machen. Anthocyane, die Wirkstoffe der Heidelbeere, sollen Entzündungen im Körper entgegenwirken, die Gefäße elastisch halten und so vor Arterienverkalkung schützen. (Symbolbild) © Larissa Veronesi/Imago
Grüner Tee enhält Procyanidine, das die Elastizität der Arterien steigert.
Wie Äpfel enthält auch grüner Tee Procyanidine, das die Elastizität der Arterien steigert und den Sauerstoff sowie die Nährstoffe besser zu den Geweben, Muskeln und Organen transportieren kann. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Jochen Tack/IMAGO

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