Bestimmte Ernährungsweisen können nachweislich Symptome bei einigen Beschwerden lindern oder sogar Krankheiten wie Schlaganfälle verhindern.
Eine im Fachmagazin European Heart Journal veröffentlichte Studie zeigt, dass Essgewohnheiten das Risiko für Schlaganfälle beeinflussen.
Über mehrere Jahrzehnte beobachteten Wissenschaftler das Verhalten von etwa 420.000 Teilnehmern aus neun europäischen Ländern.
Die Forscher unterschieden zwischen ischämischen und hämorrhagischen Schlaganfällen, wobei ischämische Anfälle als Hirninfarkt bekannt sind.
Ischämische Schlaganfälle treten in vier von fünf Fällen auf und entstehen durch die Verengung oder den Verschluss eines hirnversorgenden Blutgefäßes.
Hämorrhagische Schlaganfälle machen 20 Prozent aller Fälle aus und entstehen durch das Platzen eines Blutgefäßes, was zu einer Hirnblutung führt.
Die Studie zeigte, dass rotes und verarbeitetes Fleisch das Risiko für ischämische Schlaganfälle negativ beeinflussen.
Der Konsum von Eiern hingegen erhöht das Risiko für hämorrhagische Schlaganfälle.
Eine gesunde Ernährung, insbesondere mit vollkornreichen Lebensmitteln, kann den negativen Effekt von rotem Fleisch ausgleichen und das Risiko für ischämische Schlaganfälle reduzieren. Dabei haben fünf Lebensmittel einen positiven Effekt auf das Schlaganfall-Risiko: Vollkornprodukte, Gemüse, Obst, Nüsseund Samen sowie Käse und Milchprodukte.
Die positiven Effekte auf das Schlaganfallrisiko kommen laut den Forschern über die Wirkung der Lebensmittel auf Blutfettwerte und Blutdruck zustande, während Ernährungsfaktoren keinen schützenden Einfluss auf das Risiko von Hirnblutungen zu haben scheinen und Ei-Konsum das Schlaganfallrisiko erhöht.
Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.