Immunsystem greift Zellen an

Tochter von US-Rapper erleidet mit 24 Jahren einen Schlaganfall

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Systemischer Lupus Erythematodes (SLE) ist eine Autoimmunerkrankung. Häufig sind junge Frauen betroffen. Das Leiden begünstigt Schlaganfälle.

Cori Broadus (24) ist die Tochter des erfolgreichen US-Rappers Snoop Dog. Laut mehreren Medienberichten hat die 24-Jährige kürzlich einen Schlaganfall erlitten. Wie sie wenige Monate zuvor dem Magazin People berichtete, wurde ihr als Kind die unheilbare Autoimmunerkrankung Systemischer Lupus Erythematodes (SLE) diagnostiziert. Diese kann laut Informationen der Deutschen Rheuma-Liga unter anderem Schlaganfälle auslösen.

Schlaganfall: Autoimmunerkrankung SLE kann Risiko begünstigen

Unter der Autoimmunerkrankung Systemischer Lupus Erythematodes (SLE) leiden vorwiegend junge Frauen. Sie haben ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre (Herz und Gefäßsystem betreffende) Erkrankungen.

Bei Systemischer Lupus Erythematodes (SLE) handelt es sich nach Angaben des medizinischen Handbuchs MSD Manual um eine chronische entzündliche Autoimmunerkrankung des Bindegewebes. Laut Informationen des Universitätsspitals Zürich (USZ) greift das Immunsystem bei Betroffenen körpereigene, gesunde Zellen an und löst eine Entzündungsreaktion aus. Dies kann wiederum zu Schädigungen von Organen führen. Dabei sind vor allem Nieren, Gelenke, Haut, Schleimhäute sowie die Wände der Blutgefäße betroffen. Infolge von SLE kann es schließlich zu Erkrankungen des Blutes, der Gelenke, der Nieren, des Nervensystems, der Lunge, des Magen-Darm-Trakts und anderer Organe und Gewebe kommen.

Patienten mit SLE leiden häufig unter unterschiedlichen Symptomen. Eine ausgeprägte Müdigkeit (auch Fatigue genannt), Trockenheit der Schleimhäute, wiederkehrende Aphthen (schmerzende Entzündung im Mundraum), Haarausfall und wandernde Gelenkschmerzen sind typische Beschwerden. Zudem ist etwa ein Drittel der Patienten vom sogenannten Schmetterlingsexanthem (symmetrische und erhabene Rötung auf beiden Wangen, die über den Nasenrücken und die Stirn läuft) betroffen. Bei mehr als 50 Prozent der Betroffenen kommt es außerdem zum Befall der Nieren.

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Systemischer Lupus Erythematodes (SLE): Vorwiegend junge Frauen von Autoimmunerkrankung betroffen

Nach Angaben des MSD Manual handelt es sich bei 70 bis 90 Prozent der Patienten um junge Frauen im gebärfähigen Alter. Außerdem können auch ältere Männer und Frauen, aber auch Neugeborene und Kinder (meist Mädchen) davon betroffen sein. Laut Medienberichten soll Broadus wenige Monate vor dem Schlaganfall ihre Medikamente abgesetzt haben. Allerdings ist nicht bekannt, ob dies in Absprache mit einem Arzt geschah und ob das Absetzen der Medikation oder ihre Krankheit zu ihrem aktuellen gesundheitlichen Zustand geführt haben.

Schlaganfall durch Ernährung vermeiden: Zehn Lebensmittel schützen vor gefährlichem Gefäßverschluss

Nüsse bremsen die Arterienverkalkung.
Nüsse bremsen die Arterienverkalkung. Sie enthalten Ballaststoffe, Magnesium, mehrfach ungesättigte Fette, Vitamin E und Antioxidantien – alles Bestandteile, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Vor allem in Mandeln, Hasel- und Erdnüssen ist reichlich Vitamin E enthalten, das die Aufnahme der schädlichen LDL-Fettpartikel im Blut verhindert und so vor Arteriosklerose schützt. (Symbolbild) © Achim Sass/Imago
Spinat ist reich an Folsäure, das vor Arterienverkalkung schützt.
Spinat ist reich an Folsäure, die vor Arterienverkalkung schützt. Es enthält viel Vitamin D und E, welche die Aufnahme des schlechten LDL-Cholesterin verhindert, wodurch weniger Ablagerungen entstehen und die Arterien nicht verengt werden. (Symbolbild) © Vitalina-Rybakova/Imago
Olivenöl senkt Blutdruck und das schädliche LDL-Cholesterin im Blut, sodass das Risiko für Arteriosklerose reduziert wird.
Laut „Deutscher Herzstifung“ senkt Olivenöl nachweislich das schädliche LDL-Cholesterin im Blut, sodass das Risiko für Ablagerungen in den Gefäßen, der Arteriosklerose, ebenfalls vermindert wird. Die Gefahr, an einer Herzkranzgefäßerkrankung zu erkranken, reduziert sich erwiesenermaßen. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Zwiebel und Knoblauch wirken als natürliche Gefäßputzer, da ihre enthaltenen Öle Arteriosklerose vorbeugen.
Zwiebel und Knoblauch geben unseren Gerichten nicht nur den nötigen Pfiff, sie wirken auch als natürliche Gefäßputzer, da ihre enthaltenen Öle Arteriosklerose vorbeugen. Vor allem Knoblauch kann das Herz gesund halten: Die Knolle regt die Stickstoffproduktion im Körper an und verbessert dadurch die Dehnbarkeit und Elastizität unserer Arterien. (Symbolbild) © YAY Images/Imago
Omega-3-Fettsäuren in Zucht- und Wildlachs verhindern die Bildung von Blutgerinnseln und verhindern Arterienverkalkung.
Der hohe Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in Zucht- und Wildlachs verhindert die Bildung von Blutgerinnseln und wirkt der Plaques-Bildung an den Wänden der Arterien entgegen. (Symbolbild) © foodandmore/Imago
Avocados enthalten einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, welche die Zellen elastisch halten und verhindern, dass die Arterien verstopfen.
Laut „Medical Tribune“ reduziert der Verzehr von Avocado schädliche Lipoproteine. Avocados enthalten einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, welche die Zellen elastisch halten und verhindern, dass die Arterien verstopfen. Also ruhig öfters mal Guacamole auf den Speiseplan nehmen, den auch hierzulande beliebten Avocado-Dip der mexikanischen Küche. (Symbolbild) © Artjazz/Imago
Besonders Red Delicious oder Granny Smith-Äpfel enthalten sogenannte Procyanidine, die Blutgerinnseln und Arterienverkalkung vorbeugen.
Besonders Red Delicious oder Granny Smith-Äpfel enthalten sogenannte Procyanidine. Das sind Stoffe, die die Fähigkeit besitzen, Blutgerinnseln vorzubeugen. Darüber hinaus können sie auch die Arterien elastisch halten und stärken. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Vor allem rote Grapefruits können erhöhte Blutfettwerte, ein Hauptrisiko für das Entstehen von Arteriosklerose dar, senken.
Grapefruits sind nicht nur reich an Vitamin C, sie helfen auch beim Abnehmen. Zudem haben israelische Forscher herausgefunden, dass vor allem rote Grapefruits stark erhöhte Blutfettwerte positiv beeinflussen können. Erhöhte Blutfettwerte stellen ein Hauptrisiko für das Entstehen von Arteriosklerose dar, so die „Deutsche Apotheker Zeitung“. (Symbolbild) © Lubo Ivanko/Imago
Anthocyane der Heidelbeere sollen die Gefäße elastisch halten und so vor Arterienverkalkung schützen.
Blaubeeren gehen immer, als Dessert oder Snack zwischendurch – vor allen Dingen, weil sie durch ihre sekundären Pflanzenstoffe, die sogenannten Flavonoide, freie Radikale im Körper unschädlich machen. Anthocyane, die Wirkstoffe der Heidelbeere, sollen Entzündungen im Körper entgegenwirken, die Gefäße elastisch halten und so vor Arterienverkalkung schützen. (Symbolbild) © Larissa Veronesi/Imago
Grüner Tee enhält Procyanidine, das die Elastizität der Arterien steigert.
Wie Äpfel enthält auch grüner Tee Procyanidine, das die Elastizität der Arterien steigert und den Sauerstoff sowie die Nährstoffe besser zu den Geweben, Muskeln und Organen transportieren kann. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

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