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Trotz Edelstahl: Cybertruck-Besitzer berichten von Rostflecken nach Regenfällen

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Die Optik des Cybertrucks polarisiert – auch seine Edelstahl-Oberflächen. Genau damit scheint es bei dem Tesla ein Problem zu geben: Besitzer berichten von Rostflecken nach Regenfällen.

Schon die Präsentation des Tesla-Cybertrucks im Jahr 2019 war ein ziemliches Desaster: Bei zwei Versuchen, auf der Bühne die Robustheit des Fensterglases zu demonstrieren, ging das Glas zweimal kaputt. Anschließend verzögerte sich die Auslieferung immer weiter, angeblich zweifelten sogar die eigenen Ingenieure am Cybertruck, als die Pläne dafür bekannt wurden. Ende 2023 wurden dann endlich die ersten Exemplare ausgeliefert – doch der futuristische Stromer geriet schnell in die Negativschlagzeilen. Unter anderem enttäuschte der Cybertruck bei der Reichweite, und auch die Radkappen des Elektro-Riesen machten Ärger. Nun zeichnen sich neue Probleme ab: Angeblich rostet der E-Pick-up.

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Nach Regenfällen: Cybertruck-Besitzer berichten von Rostflecken

In Tesla-Foren wie dem Cybertruck Owners Club tauchten zuletzt Berichte von Besitzern auf, die an ihrem Cybertruck nach Regenfällen Rost festgestellt haben wollen. Einige posteten auch Bilder von den kleinen orangefarbenen Flecken auf der Oberfläche. Nun wird gerätselt, wie der Rost überhaupt entstehen kann – denn schließlich besteht der Cybertruck doch aus Edelstahl. Dass der Elektro-Pick-up von Tesla generell sehr schmutzempfindlich ist und auch einer speziellen Pflege bedarf, sorgte bereits für einigen Spott in den Sozialen Medien.

Wie kommt der Rost auf den Edelstahl? Eine Theorie lautet „Rail Dust“

Eine Theorie aus den Foren zu den orangefarbenen Flecken lautet: „Rail Dust“. Wenn Autos auf Zügen transportiert werden, dann können sich kleine Metallpartikel von den Schienen und Rädern der Wagons lösen und sich auf den Fahrzeugen festsetzen. Diese Teile beginnen dann zu rosten.

Top 10 Neuzulassungen: Die beliebtesten Elektroautos der Deutschen im Jahr 2023

Fahraufnahme eines Mini SE
Platz 10 – Mini Cooper E/SE: 13.953 Neuzulassungen im Jahr 2023 reichten Mini für den Einzug in die Stromer-Top-10. Der Cooper E/SE sicherte sich im Jahres-Ranking den zehnten Platz. © Mini
Ein BMW iX1
Platz 9 – BMW iX1: Die vollelektrische Version des BMW X1 wurde im vergangenen Jahr 14.694-mal neu zugelassen. Damit landet der iX1 auf dem neunten Rang im Jahres-Ranking 2023. © BMW
Ein Tesla Model 3
Platz 8 – Tesla Model 3: Der US-Hersteller Tesla sicherte sich mit seinem Model 3 den achten Platz im Ranking. Laut KBA kam der Stromer 2023 in Deutschland auf 15.865 Neuzulassungen. © Imagebroker/Imago
Fahraufnahme eines Cupra Born
Platz 7 – Cupra Born: Einst ein Seat-Ableger, inzwischen eine eigene Marke: Der vollelektrische Cupra Born wurde im vergangenen Jahr laut KBA 17.464-mal neu zugelassen – und landete damit auf Rang 7. © Cupra
Fahraufnahme eines Audi Q4 e-tron
Platz 6 – Audi Q4 e-tron: Laut KBA kam der Audi Q4 e-tron im Jahr 2023 auf 18.061 Neuzulassungen. Damit erreichte der Ingolstädter den sechsten Platz im Ranking. © Audi
Ein VW ID.3
Platz 5 – VW ID.3: Noch vor den zum Konzern gehörenden Marken konnte sich ein „eigenes“ VW-Produkt platzieren: Mit 22.270 Neuzulassungen im Jahr 2023 sicherte sich der VW ID.3 den fünften Rang. © VW
Fahraufnahme eines Fiat 500e
Platz 4 – Fiat 500e: Laut KBA wurde der Elektroflitzer Fiat 500e im Jahr 2023 in Deutschland 22.608-mal neu zugelassen – das reicht für den vierten Platz. © Fiat
Ein Skoda Enyaq
Platz 3 – Škoda Enyaq: Auch auf dem dritten Platz findet sich eine Marke aus dem VW-Reich: 23.498-mal wurde das E-SUV Škoda Enyaq im vergangenen Jahr neu zugelassen. © Škoda
Ein VW ID.4
Platz 2 – VW ID.4/ID.5: Für die erfolgsverwöhnten Wolfsburger reichte es nur für den Vize-Titel des Jahres 2023. 36.353 Neuzulassungen der E-Modelle ID.4 (Foto) und ID.5 zählte das KBA im vergangenen Jahr. © VW
Ein Tesla Model Y auf einer Messe
Platz 1 – Tesla Model Y: Eine Titelverteidigung ist nie einfach – doch Tesla hat es geschafft. Wie schon im Jahr 2022 konnte sich das Model Y auch im Jahr 2023 den Spitzenplatz bei den Neuzulassungen (45.818) in Deutschland sichern.  © Pond5 Images/Imago

Auf seiner Website bietet Tesla für den Cybertruck für einen Aufpreis von 5.000 US-Dollar einen „Satin Clear Paint Film“ an. Dieser bedecke alle Edelstahl-Oberflächen des Wagens und schütze vor Kratzern. Vielleicht wäre dies auch eine Option, um den Cybertruck vor den Rostflecken zu schützen – aber natürlich eine ziemlich teure.

Einige Cybertruck-Besitzer berichten über Rostflecken an ihrem Tesla

Laut einem Cybertruck-Besitzer gibt es bei Tesla eine Art Reparaturverfahren für die Rostflecken

Wie ein von dem Rostproblem betroffener Cybertruck-Fahrer in einem Tesla-Forum berichtet, habe ihm ein Tesla-Mitarbeiter erklärt, dass es für die Beseitigung der Flecken eine Art spezielles Verfahren gäbe. Allerdings hätte man aktuell die entsprechenden Werkzeuge momentan nicht vorrätig. Die Korrosion an dem Wagen sei dokumentiert worden – und man wolle sich bei dem Kunden melden, wenn die Werkzeuge eingetroffen seien.

Rubriklistenbild: © VCG/Imago

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