VonKatharina Heynschließen
Es wird wieder wärmer. Die Gartensaison hat begonnen. Doch Vorsicht: Nicht alle Pflanzen überleben im März auf der Terrasse oder dem Balkon.
Hamm - Die Tage werden wieder länger und die Temperaturen steigen. Mit dem 1. März hat offiziell der meteorologische Frühling in Deutschland begonnen— damit ist die Gartensaison im vollen Gange. Die ersten Pflanzen können auf Terrasse und Balkon gestellt werden, doch nicht jede Blume verträgt die letzten niedrigen Temperaturen in der Nacht.
Gartenkalender im März - Was jetzt auf Balkon und Terrasse zu tun ist
Der März ist die Zeit für typische Frühjahrsblüher auf Balkon und Terrasse. Zwiebelpflanzen müssen dabei bereits im Herbst angepflanzt und an einem kühlen Ort wie dem Keller überwintert werden. Alternativ lassen sich die Blumen auch im Einzelhandel kaufen. Frühblüher sind unter anderem:
- Narzissen
- Tulpen
- Krokusse
- Hyazinthen
- Hornveilchen
- Stiefmütterchen
Die beste Pflanzzeit für Blumen, die ab Spätsommer bis in den Herbst hinein blühen, ist hingegen im April und Mai. Überwinterte Blumen können jedoch bereits im März bei Bedarf umgetopft und langsam wieder an die Sonne gewöhnt werden, bevor es nach den Eisheiligen im Mai für die Pflanzen endgültig nach draußen geht. Ein Umtopfen empfiehlt sich, wenn die Erde völlig durchwurzelt ist.
Saatgut im März aussäen und vorziehen - Welches Gemüse eignet sich?
Auch lohnt es sich jetzt, die ersten Samen vorzuziehen. Denn das direkte Aussähen kann für nicht-winterfeste Pflanzen noch gefährlich werden, da die meisten Pflanzen einen Frost nicht überleben. Da beispielsweise Paprika und Chili eine besonders lange Keimdauer haben, können sie schon am Monatsbeginn ausgesät und in der Wohnung vorgezogen werden. Tomaten hingegen keimen vergleichsweise schnell, sodass man besser bis etwa Ende März warten sollte.
Beim Aussähen des Saatguts sollte zwischen Lichtkeimern und Dunkelkeimern unterschieden werden. Erstere liegen oben, während die Dunkelkeime unter die Erde austreiben. Die Erde sollte feucht gehalten werden, ohne dass Staunässe entsteht.
Einige Gemüsesorten, die mit kühlen Temperaturen auskommen, können hingegen direkt ins Bett. Dazu gehören unter anderem:
- Erbsen
- Kräuter
- Karotten
- Kopfsalat
- Lauch
- Radieschen
- Rucola
- Spinat
Der Gehölzschnitt sollte am besten bereits jetzt beendet sein. Weichholzige Pflanzen wie Rosen werden erst später beschnitten. Bei der Gartenhecke gibt es hingegen einiges zu beachten: Wer bisher seine Hecke noch nicht geschnitten hat, sollte aufpassen. Denn ab jetzt ist es komplizierter – und eventuell teuer.
Rubriklistenbild: © Kirsten Neumann / dpa

