Krebserkrankungen

Gebärmutterhalskrebs erkennen: Bösartiger Tumor kann nach Infektion erst Jahre später entstehen

+
Nach einer Infektion mit humanen Papillomviren (HPV) kann Gebärmutterhalskrebs entstehen.
  • schließen

In Deutschland erkranken jedes Jahr über 4.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Wird er früh erkannt, besteht eine Chance auf Heilung.

Beim Gebärmutterhals (Zervix) handelt es sich um einen kräftigen Muskelschlauch, dessen unteres Ende den Muttermund bildet. Dieser wölbt sich in der Scheide leicht vor und ist innen mit einer Schleimhaut ausgekleidet. Normalerweise verhindert der Zervixschleim, der von den Drüsen der Schleimhaut produziert wird, dass Krankheitserreger aus der Scheide in die Gebärmutter gelangen. Bilden sich bei Frauen Tumore am unteren Teil der Gebärmutter, spricht man von Gebärmutterhalskrebs. Dieser entwickelt sich in der Regel aus Gewebeveränderungen am Muttermund. Werden Vorstufen bei einer Früherkennungsuntersuchung rechtzeitig erkannt und entfernt, kann der Krebs geheilt werden.

Inhalt

Was ist Gebärmutterhalskrebs?

Jährlich erkranken laut Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) über 4.000 Frauen in Deutschland an Gebärmutterhalskrebs. Der Tumor entsteht im unteren Bereich der Gebärmutter, der sogenannten Zervix. Dabei wuchert das Gewebe am Gebärmutterhals und es entsteht ein bösartiger Tumor. Die Hauptursache von Gebärmutterhalskrebs ist eine Infektion mit humanen Papillomviren (HPV). Dabei kommt eine asymptomatische HPV-Infektion häufig vor, heilt jedoch in der Regel ohne weitere Folgen aus. Obwohl die Infektionen also weit verbreitet sind, erkrankt nicht jede betroffene Frau an einem Zervixkarzinom. Zudem gibt es eine Impfung gegen HPV. Für die meisten Betroffenen kommt in frühen Stadien der Erkrankung eine Operation infrage. Bei den meisten Patientinnen, die bereits unter einem fortgeschrittenen Tumor leiden, wird Gebärmutterhalskrebs mit einer Kombination aus Bestrahlung und Chemotherapie behandelt.

Noch mehr spannende Gesundheits-Themen finden Sie im kostenlosen 24vita-Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Ursachen und Risikofaktoren

Ein bösartiger Tumor entsteht zudem nicht von heute auf morgen: Wenn das Gewebe am Gebärmutterhals wuchert, dann zieht sich diese Veränderung gewöhnlich über Jahre hinweg. So können sogar Jahrzehnte vergehen, bis sich aus gutartigen Zellveränderungen über die Entstehung von Krebsvorstufen ein bösartiger Krebs am Gebärmutterhals entwickelt. Neben HPV, der Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs, gibt es dabei weitere Risikofaktoren für einen Tumor:

  • Rauchen: Bei Raucherinnen sorgen Abbauprodukte von Tabak in der Schleimhaut des Gebärmutterhalses dafür, dass Krankheitserreger leichter in die Zellen der Schleimhaut eindringen können. Je mehr Zigaretten oder Tabakprodukte eine Frau am Tag konsumiert und je früher sie damit beginnt, desto höher ist das Infektionsrisiko.
  • Sexuelll übertragbare Krankheiten: Das Risiko für Gebärmutterhalskrebs steigt mit weiteren Infektionen, z. B. durch Chlamydien oder Genitalherpes.
  • Früher Beginn der sexuellen Aktivität, häufig wechselnde Geschlechtspartner und ungeschützter Geschlechtsverkehr: Ohne Verhütung und beim häufigen Wechseln von Geschlechtspartnern steigt das Risiko für Gebärmutterhalskrebs.
  • Immunschwäche: Auch die Einnahme von bestimmten Medikamenten, beispielsweise nach einer HIV-Infektion oder einer Organtransplantation, kann zu einem schwächeren Immunsystem (Immunsuppression) führen. Dadurch können HPV-Erreger schlechter abgewehrt werden.
  • Mangelnde Hygiene: Gegen Infektionen hilft das regelmäßige Waschen des Intimbereichs – am besten nur mit sauberem Wasser. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass keine Keime vom After in die Scheide übertragen werden.

Kann Gebärmutterhalskrebs seelische Ursachen haben?

Manche Menschen fragen sich, ob Erkrankungen wie Gebärmutterhalskrebs auch durch seelische Leiden ausgelöst oder verursacht werden können. Dabei ist ein direkter Zusammenhang zwischen einem Zervixkarzinom und Stress oder anderen psychischen Belastungen eher unwahrscheinlich. Jedoch können psychische Leiden indirekt zu einer Erkrankung führen oder dazu beitragen. Frauen mit Depressionen könnten sich beispielsweise nicht dazu aufraffen, zu einer Früherkennungsuntersuchung zu gehen. Manche Menschen greifen außerdem bei Kummer und Sorgen zu Zigaretten.

Symptome und Warnzeichen

Bei Gebärmutterhalskrebs sind die Symptome im Frühstadium meist so allgemein und untypisch, dass sie auch andere Ursachen und Auslöser haben können. Zudem verursachen Zellveränderungen im Gebärmutterhals zunächst noch keine Beschwerden. Symptome treten überwiegend auf, wenn der Tumor bereits eine gewisse Größe erreicht hat. Bei folgenden Anzeichen sollten Sie diese von einem Arzt abklären lassen:

  • Unregelmäßige Monatsblutungen
  • Blutungen und blutiger oder fleischfarbener Ausfluss außerhalb der Monatsregel
  • Kontaktblutungen nach dem Geschlechtsverkehr
  • Schleimabsonderungen und unangenehme Gerüche aus der Scheide
  • Blutungen nach hartem Stuhlgang
  • Schmerzen im Unterbauch (z. B. beim Wasserlassen oder Stuhlgang)
  • Unerklärlicher Gewichtsverlust

Wie erfolgt die Diagnose von Gebärmutterhalskrebs?

Entdeckt wird ein Zervixkarzinom meist im Rahmen einer Früherkennungsuntersuchung oder aufgrund von Beschwerden, die Patientinnen festgestellt haben und daraufhin einen Mediziner aufsuchen. Um eine Diagnose stellen zu können, wird der Gynäkologe die Patientin zunächst nach Auffälligkeiten und Beschwerden fragen. Danach erfolgt in der Regel das Abtasten der Gebärmutter von außen über die Bauchdecke und von innen über die Scheide.

Außerdem wird ein Abstrich, ein sogenannter Pap-Test, gemacht. Dabei entnimmt der Arzt eine Zellprobe vom Gebärmutterhals. Anschließend werden die Zellen auf einem Objektträger oder in einer geeigneten Flüssigkeit zur Untersuchung unter dem Mikroskop in ein Labor gebracht. Dabei lässt sich erkennen, ob die Zellen gesund sind oder ob Zellveränderungen vorliegen. Sind die Befunde auffällig, schafft eine Gebärmutterhalsspiegelung – auch Kolposkopie genannt – weitere Klarheit.

Zehn Krebsarten mit den geringsten Überlebenschancen

Menschliche Körper
Das Mesotheliom zählt zu den tödlichsten Krebsarten. Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt die 5-Jahres-Überlebensrate bei nur knapp über zehn Prozent. Beim Mesotheliom handelt es sich um einen seltenen Tumor des Weichteilgewebes. Überwiegend Männer im höheren Lebensalter sind davon betroffen. Diagnostiziert wird er meistens im Brustfell, seltener im Bauchfell.  © Zoonar.com/ersin arslan/IMAGO
Menschlicher Körper mit Bauchspeicheldrüse
Bauchspeicheldrüsenkrebs oder Pankreaskrebs gilt als eine der tödlichsten Krebsarten überhaupt. Nur etwa sieben bis acht Prozent der Patienten überleben die ersten fünf Jahre nach einer Diagnose. Häufig wird der Tumor zu spät erkannt und bildet Metastasen. Zudem kommt er oftmals nach einer Therapie wieder zurück. © Zoonar.com/ersin arslan/IMAGO
Leber
Auch wenn Leberkrebs relativ selten ist, so gehört er dennoch wegen seiner schlechten Prognose zu den häufigsten Krebstodesursachen. In Deutschland treten rund 9.500 neue Fälle im Jahr auf, bei ungefähr 8.000 Todesfällen. Das relative 5-Jahres-Überleben sowohl bei Männern als auch bei Frauen liegt bei etwa 15 Prozent. Die Prognose hängt dabei vom Zustand der Leber und vom Stadium der Krebserkrankung ab. © Science Photo Library/IMAGO
Person hält Zigarette in der Hand
Rauchen bzw. Tabakkonsum ist der Hauptrisikofaktor für Lungenkrebs, dessen Prognose in der Regel ebenfalls ungünstig ist. Laut RKI liegt die relative 5-Jahres-Überlebensrate bei Frauen bei rund 21 Prozent, bei Männern bei rund 15 Prozent. Auch hier unterscheiden sich die Überlebensaussichten jedoch deutlich nach dem Stadium der Krebserkrankung. Allerdings wird Lungenkrebs meist spät entdeckt, da er im frühen Stadium meist keine Beschwerden verursacht.  © ETfoto/IMAGO
Frau hält Modell von Gehirn in Händen
Das zentrale Nervensystem (ZNS) befindet sich im Schädel und im Wirbelkanal in der Wirbelsäule. Es umfasst alle Nerven und Nervenbahnen im Gehirn und Rückenmark. Krebserkrankungen des ZNS betreffen zu 95 Prozent das Gehirn, während sich die restlichen fünf Prozent auf vier Bereiche verteilen: das Rückenmark, Hirn- und Rücken­marks­häute und Hirn­nerven. Krebserkrankungen des ZNS zählen zu den gefährlicheren Krebsarten. Bei Männern liegt demnach die relative 5-Jahres-Überlebensrate für bösartige ZNS-Tumore bei 21 Prozent, für Frauen bei 24 Prozent. Trotz Forschung sind die genauen Ursachen für die verschiedenen Hirntumore weitgehend unklar. Über die Risikofaktoren ist deshalb wenig bekannt.  © Mareen Fischinger/IMAGO
Person hält sich Hände an Bauch
Gallenblasenkrebs und Gallengangkrebs kann sich unter anderem durch Bauchschmerzen im oberen Bauch bemerkbar machen. Schuld daran sind bösartige Tumore in der Gallenblase beziehungsweise in den Gallenwegen. Nur wenige Patienten mit der Krebserkrankung sind fünf Jahre nach der Diagnose noch am Leben. Die relativen 5-Jahres-Überlebensraten bei bösartigen Tumoren der Gallenblase und der Gallenwege betragen bei Männern 20 Prozent und für Frauen 17 Prozent und sind damit relativ niedrig. © Iordache Magdalena/IMAGO
Speiseröhre
Auch der Speiseröhrenkrebs zählt zu den Krebsarten mit ungünstigen Überlebensaussichten. Mit einer Rate von circa 90 Prozent ist er bezogen auf die Mortalitätsrate (Anzahl der Gestorbenen im Verhältnis zu den Erkrankten) mit am tödlichsten. Jedoch ist die Anzahl der Erkrankten bei dieser Krebsart auch niedriger. Die relative 5-Jahres-Überlebensrate liegt für Männer bei 22 Prozent, für Frauen bei 24 Prozent. Alkohol, Rauchen und Übergewicht zählen zu den wichtigsten Risikofaktoren. © Science Photo Library/IMAGO
Frau bekommt Magenspiegelung
Die wichtigste und aussagekräftigste Untersuchung, um einen Magentumor feststellen zu können, ist die Magenspiegelung (Gastroskopie). Da die Krebserkrankung häufig erst spät erkannt wird, ist sie meist nicht mehr heilbar. Das macht die Prognose der Lebenserwartung bei Magenkrebs relativ ungünstig. Fünf Jahre nach der Diagnose lebt etwa nur noch ein Drittel der Betroffenen. Zwar haben sich laut RKI die Überlebensaussichten in letzter Zeit verbessert. Allerdings bleiben sie im Vergleich zu anderen Krebsarten immer noch ungünstig. Bei Frauen liegt die relative 5-Jahres-Überlebensrate demnach bei 37 Prozent, für die Männer bei 34 Prozent. © Kzenon/IMAGO
Eierstock
Eierstockkrebs ist um ein Vielfaches tödlicher als beispielsweise Brustkrebs. Laut RKI sind die Überlebensaussichten von Patientinnen mit Eierstockkrebs relativ schlecht. Aktuell liegt die relative 5-Jahres-Überlebensrate bei 42 Prozent. Je früher die Krankheit jedoch erkannt wird, desto besser sind die Überlebenschancen. Da die Symptome allerdings unspezifisch sind, ist eine Früherkennung des sogenannten Ovarialkarzinoms kaum möglich. So überleben nur knapp 50 Prozent der betroffenen Frauen nach fünf Jahren mit dem Krebs. © Zoonar.com/ersin arslan/IMAGO
Knochenmark
Eine bösartige Erkrankung des Knochenmarks wird als Multiples Myelom bezeichnet. Dabei stellt es eine bösartige Vermehrung Antikörper produzierender Plasmazellen dar. Die Erkrankung tritt meist zuerst im Knochenmark auf, wo sie häufig mehrere Erkrankungsherde (z.B. Knochenbrüche, Blutbildveränderungen) bildet. Mit einer relativen 5-Jahres-Überlebensrate von 54 Prozent bei Frauen und 56 Prozent bei Männern ist auch ihre Prognose eher ungünstig. So ist mit einer dauerhaften Heilung in der Regel nicht zu rechnen. © Zoonar.com/ersin arslan/IMAGO

Verlauf und Behandlung

Oft dauert es Jahre oder Jahrzehnte, bis sich aus einer Krebsvorstufe tatsächlich Krebs entwickelt. Eine vollständige Heilung ist möglich, wenn Gebärmutterhalskrebs früh erkannt wird. In frühen Stadien ist es deshalb das Ziel der Behandlung, sämtliche Krebszellen zu entfernen. Da eine Heilung bei fortgeschrittenem Stadium unter Umständen nicht mehr möglich ist, sollen mithilfe der Therapie vor allem Beschwerden gelindert, die Lebensqualität der Patientin verbessert und die Lebenserwartung etwas verlängert werden. Folgende drei Behandlungsmethoden werden bei einem Zervixkarzinom am häufigsten eingesetzt:

  • Operation
  • Bestrahlung
  • Chemotherapie

Auch eine Kombination aus den drei Methoden ist dabei möglich. In welchem Stadium sich der Krebs befindet und ob er noch heilbar ist, ist ausschlaggebend dafür, welche Methode am besten für eine Therapie geeignet ist. Außerdem werden bei der Wahl der Behandlung der Gesundheitszustand, die Lebenssituation und die Behandlungswünsche der Patientin berücksichtigt. Bei einem kleinen Karzinom, bei dem die Krebszellen noch nicht die Lymphknoten befallen haben, behandeln Mediziner dieses meist mit einer Operation. Ist der Krebs bereits fortgeschritten, aber noch heilbar, kommen hauptsächlich Strahlen- und Chemotherapie infrage. Bestehen nur noch geringe Heilungschancen, dann können verschiedene Behandlungsmethoden zur Linderung der Beschwerden beitragen oder das Wachstums des Tumors bremsen.

FAQs – Häufig gestellte Fragen zu Gebärmutterhalskrebs

Wie bekommt man Gebärmutterhalskrebs?

Die Gebärmutter ist mit der Scheide über den Gebärmutterhals verbunden, an dessen unteren Ende sich der äußere Muttermund befindet. Die sich im Gebärmutterhalskanal befindliche Schleimhaut grenzt an dieser Stelle an diejenige an, die den sichtbaren Teil des Gebärmutterhalses bedeckt. Der medizinische Fachausdruck für diesen Teil der Gebärmutter lautet Portio vaginalis uteri. Bei Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs (CIN, cervical intraepithelial neoplasia) verändert sich diese Transformationszone. Dabei werden folgende drei Stufen von Zellveränderungen der sogenannten Epithelschicht unterschieden:

  • Leichte Dysplasie (CIN I): Dabei ist nur die obere Schicht des Epithels betroffen.
  • Mittelschwere Dysplasie (CIN II): In dieser Vorstufe sind mehrere Schichten des Epithels betroffen.
  • Schwere Dysplasie (CIN III): Hier befinden sich in allen Schichten Zellveränderungen.

Kommt es zu einer Veränderung der Schleimschicht am Gebärmutterhals (Dysplasie), muss diese nicht zwingend zu Krebs führen. Bei den beiden ersten Krebsvorstufen CIN I und CIN II ist die Entstehung von Krebs sehr unwahrscheinlich. Die Veränderungen bilden sich sogar bei rund der Hälfte der betroffenen Fälle von selbst zurück. Bei diesen Stufen ist daher kein direktes Eingreifen nötig. Allerdings sollte eine regelmäßige Kontrolle durch einen Gynäkologen stattfinden. Bei der letzten Stufe, einer schweren Dysplasie, ist die Gefahr für Gebärmutterhalskrebs jedoch hoch und in diesen Fällen wird meist eingegriffen.

Wie erkennt man Gebärmutterhalskrebs?

Beim Kampf gegen Gebärmutterhalskrebs spielt die Früherkennung eine wichtige Rolle. Je früher eine Krebserkrankung oder ein Zervixkarzinom erkannt wird, desto größer sind die Chancen auf Heilung. Zudem sollte es entdeckt und behandelt werden, bevor es Beschwerden verursacht. Frühe Stadien lassen sich außerdem häufig schonender und erfolgreicher therapieren. In fortgeschrittenen Stadien hingegen kann es sein, dass bereits Tochtergeschwülste entstanden sind. Daher ist es wichtig, bei bestimmten Symptomen frühzeitig zum Arzt zu gehen.

Wie schnell entwickelt sich Gebärmutterhalskrebs?

Die Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs kann sich über Jahre hinweg ziehen. So können beispielsweise nach einer HPV-Infektion, der Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs, vom Zeitpunkt der Infektion bis zur Krebserkrankung zehn bis 15 Jahre vergehen. In seltenen Fällen kann es jedoch auch zu einem raschen Verlauf kommen.

Was ist Gebärmutterhalskrebs?

Bei Gebärmutterhalskrebs wuchert das Gewebe am Gebärmutterhals und es entsteht ein bösartiger Tumor. Als Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs gilt eine Infektion mit humanen Papillomviren (HPV).

Wie kann man sich gegen Gebärmutterhals schützen?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Impfung für Mädchen und Jungen im Alter von neun bis 14 Jahren. Doch auch für Erwachsene kann eine Impfung noch sinnvoll sein. Ziel der HPV-Impfung ist es, das Risiko für HPV-bedingte Krebsformen wie Gebärmutterhalskrebs und Analkrebs zu reduzieren. Jungen beziehungsweise Männer sind häufig Träger der gefährlichen HP-Viren, ohne es zu wissen, und können Mädchen beziehungsweise Frauen anstecken.

Quellen

https://www.gesundheitsinformation.de/gebaermutterhalskrebs.html

https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Krebsarten/Gebaermutterhalskrebs/gebaermutterhalskrebs_node.html

https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/krebsarten/gebaermutterhalskrebs/

https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/gebaermutterhalskrebs

https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/einrichtungen/kliniken/frauenklinik/zentrum-gynaekologische-onkologie/rat-gebaermutterhalskrebs

https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_91280328/gebaermutterhalskrebs-ursachen-vorstufen-lebenserwartung.html#ursachen-von-gebaermutterhalskrebs-hauptrisikofaktor-hpv

https://www.usz.ch/krankheit/gebaermutterhalskrebs/

https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/basis-informationen-krebs-allgemeine-informationen/hpv-impfung-gebaermutterhalskre.html

https://www.impfen-info.de/impfempfehlungen/fuer-jugendliche-12-17-jahre/hpv-humane-papillomaviren/

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.

Kommentare