Fünf Fehler

Gelbe Blätter beim Hibiskus? Hier sind die häufigsten Fehler

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Der Hibiskus, auch als Roseneibisch bezeichnet, neigt dazu, gelbe Blätter zu entwickeln. Hier ist, was dahinter steckt und wie Sie dagegen vorgehen können.

Gelbe Blätter prophezeien meist nichts Gutes, außer es handelt sich um Laubverfärbung bei Bäumen, die den Herbst einläutet. Beim Hibiskus sind gelbe Blätter auch kein Grund zur Freude. Hier sind die häufigsten Ursachen und was Sie dagegen tun können.

Fehler Nr. 1: Es ist zu kalt

Hibiskus wird auch als Roseneibisch bezeichnet.

Sinkt die Temperatur unter zwölf Grad Celsius, zeigt sich das vor allem beim Chinesischen Roseneibisch (Hibiscus rosa-sinensis). Die Blätter können sich dann gelb verfärben, vor allem außen. Pflanzen Sie stattdessen Strauch-Eibisch, Scharlach-Hibiskus, Sumpf-Eibisch oder den weitverbreiteten Garten-Eibisch (Hibiscus syriacus) in Ihrem Garten. Diese Sorten sind alle winterfest, wie BR.de berichtet.

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Spanische Wegschnecke
Die Spanische Wegschnecke ist für ihren großen Hunger bekannt. Zudem vermehrt sie sich in Deutschland rasant.  © Imago
Nacktschnecke an Tagetes
Die Tagetes ist eine beliebte Mahlzeit für Spanische Wegschnecken. Außerdem lieben sie Baldrian und Weißen Diptam, aber auch Kürbis- und Melonenpflanzen  © Rolf Poss/Imago
Tigerschnegel
Tigerschnegel sind sehr einfach an ihrer Musterung zu erkennen. Sie sind keine Schädlinge, sondern Nützlinge.  © Wolfgang Weinhäupl/Imago
Schneckeneier
Tigerschnegel fressen die Eier von Nacktschnecken und nur selten Pflanzenteile.  © E. Teister/Imago
Genetzte Ackerschnecke
Die Genetzte Ackerschnecke ist eine der häufigsten Schneckenarten in Deutschland.  © Joerg Hemmer/Imago
Jungpflanze
Genetzte Ackerschnecken lieben junge Pflanzen, aber auch Algen, Aas, Kot und Pilze. © Jürgen Landshoeft/Imago
Gartenwegschnecke
Gartenwegschnecken sind meist schwärzlich bis dunkelblau mit einem Stich ins Braune. Man kann sie zu jeder Jahreszeit im Garten antreffen.  © Macko Flower/Imago
Salat im Beet
Gartenwegschnecken mögen chlorophyllreiches Pflanzenmaterial: Je grüner und frischer, desto besser.  © Michael Bihlmayer/Imago
Eine Weinbergschnecke im Königsdorfer Forst.
Weinbergschnecken werden nicht nur vom Menschen als Delikatesse angesehen. Auch Ameisen, Greifvögel und kleine Säugetiere haben es auf das Tier abgesehen. Sie stehen in Deutschland unter Naturschutz.  © Christoph Hardt/Imago
Weinbergschnecke
Weinbergschnecken fressen vor allem abgestorbenes Pflanzenmaterial und Eigelege von Nacktschnecken. Deshalb gelten sie als Nützling.  © Team 2/Imago

Fehler Nr. 2: Es ist zu heiß

Hitzestress äußert sich ähnlich, wie, wenn die Pflanze zu viel Kälte abbekommen hat. Vor allem der Blattrand verfärbt sich dann gelb. Normalerweise sind Hibiskuspflanzen hitzeresistent, denn sie stammen aus dem südlichen China. Achten Sie darauf, dass Sie dem Hibiskus bei Hitze genügend Wasser geben. Wenn Roseneibisch bei großer Hitze nicht blüht, so ist dies ganz normal. Er blüht nur bei Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad Celsius.

Fehler Nr. 3: Zu wenig Nährstoffe

Hibiskus ist ein Starkzehrer und benötigt in der Wachstumsphase einen Dünger. Wählen Sie einen, der besonders reich an Stickstoff ist. Wenn Sie außerdem Kalium zuführen, wachsen die Triebe schneller.

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Fehler Nr. 4: Zu wenig Sonne

Wenn Hibiskus nicht ausreichend Sonne abbekommt, äußert sich das mit einem fahlen Erscheinungsbild. Auch die Blüte kann ausbleiben und die Blätter wirken gelb. Streben Sie sechs Stunden Sonne pro Tag für den Roseneibisch an.

Fehler Nr. 5: Überwässerung

Wenn Sie Pflanzen – und nicht nur dem Hibiskus – zu viel Wasser geben, so rächt sich das schnell mit gelben Blättern. Tomatenblätter verfärben sich ebenfalls gelb, wenn sie übergossen werden. Machen Sie den Test: Geben Sie Ihren Zeigefinger in die Erde und fühlen Sie die Konsistenz: Wenn die Erde sich trocken anfühlt, haben Sie wahrscheinlich nicht zu viel gegossen. Jedoch kann nur die Untersuchung der Wurzeln 100-prozentigen Aufschluss geben. Sind diese dunkel und riechen, liegt eine Überwässerung vor.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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