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Der Hibiskus, auch als Roseneibisch bezeichnet, neigt dazu, gelbe Blätter zu entwickeln. Hier ist, was dahinter steckt und wie Sie dagegen vorgehen können.
Gelbe Blätter prophezeien meist nichts Gutes, außer es handelt sich um Laubverfärbung bei Bäumen, die den Herbst einläutet. Beim Hibiskus sind gelbe Blätter auch kein Grund zur Freude. Hier sind die häufigsten Ursachen und was Sie dagegen tun können.
Fehler Nr. 1: Es ist zu kalt
Sinkt die Temperatur unter zwölf Grad Celsius, zeigt sich das vor allem beim Chinesischen Roseneibisch (Hibiscus rosa-sinensis). Die Blätter können sich dann gelb verfärben, vor allem außen. Pflanzen Sie stattdessen Strauch-Eibisch, Scharlach-Hibiskus, Sumpf-Eibisch oder den weitverbreiteten Garten-Eibisch (Hibiscus syriacus) in Ihrem Garten. Diese Sorten sind alle winterfest, wie BR.de berichtet.
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Fehler Nr. 2: Es ist zu heiß
Hitzestress äußert sich ähnlich, wie, wenn die Pflanze zu viel Kälte abbekommen hat. Vor allem der Blattrand verfärbt sich dann gelb. Normalerweise sind Hibiskuspflanzen hitzeresistent, denn sie stammen aus dem südlichen China. Achten Sie darauf, dass Sie dem Hibiskus bei Hitze genügend Wasser geben. Wenn Roseneibisch bei großer Hitze nicht blüht, so ist dies ganz normal. Er blüht nur bei Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad Celsius.
Fehler Nr. 3: Zu wenig Nährstoffe
Hibiskus ist ein Starkzehrer und benötigt in der Wachstumsphase einen Dünger. Wählen Sie einen, der besonders reich an Stickstoff ist. Wenn Sie außerdem Kalium zuführen, wachsen die Triebe schneller.
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Fehler Nr. 4: Zu wenig Sonne
Wenn Hibiskus nicht ausreichend Sonne abbekommt, äußert sich das mit einem fahlen Erscheinungsbild. Auch die Blüte kann ausbleiben und die Blätter wirken gelb. Streben Sie sechs Stunden Sonne pro Tag für den Roseneibisch an.
Fehler Nr. 5: Überwässerung
Wenn Sie Pflanzen – und nicht nur dem Hibiskus – zu viel Wasser geben, so rächt sich das schnell mit gelben Blättern. Tomatenblätter verfärben sich ebenfalls gelb, wenn sie übergossen werden. Machen Sie den Test: Geben Sie Ihren Zeigefinger in die Erde und fühlen Sie die Konsistenz: Wenn die Erde sich trocken anfühlt, haben Sie wahrscheinlich nicht zu viel gegossen. Jedoch kann nur die Untersuchung der Wurzeln 100-prozentigen Aufschluss geben. Sind diese dunkel und riechen, liegt eine Überwässerung vor.
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