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Tomaten haben gelbe Blätter? Fünf Tipps

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Im Sommer freuen sich viele Gärtner auf die Ernte von Tomaten. Doch was bedeutet es, wenn die Pflanze gelbe Blätter ausbildet?

Tomaten gehören nicht gerade zum Einsteigergemüse, denn die Ansprüche an genügend Sonne und den richtigen Boden lassen so manchen Hobbygärtner verzweifeln. Nicht selten reagieren Tomaten bei der falschen Pflege dann noch mit Blütenendfäule, Mehltau oder aufgeplatzten Früchten. Auch gelbe Blätter sind ein relativ häufiges Schadbild. Doch was steckt dahinter?

Meist steckt keine Krankheit dahinter

Gelbe Blätter deuten bei Tomaten häufig auf Pflegefehler hin.

Gelbe Blätter bei einer Tomatenpflanze können die folgende Ursache haben:

  • Gelbe Blätter an Tomaten müssen nicht immer auf eine Krankheit oder einen Schädlingsbefall hindeuten. Sie sprechen eher für Fehler in der Pflege oder einen Mangel an Nährstoffen.
  • Mit gelben Blättern reagieren Tomaten auf unterschiedlichste Umweltbedingungen, so Hoklatherm.de. Zu wenig Bewässerung kann eine Ursache sein, genauso wie zu viel Wasser.
  • Ebenfalls ist möglich, dass die Tomaten zu wenig oder zu viel Sonne abbekommen oder falsch gedüngt wurden.
  • Gelbe Blätter können außerdem entstehen, wenn die Tomaten vor dem Umpflanzen an ihren endgültigen Standort nicht genügend abgehärtet wurden, wie Hoklatherm.de betont.
  • Aber auch der Echte Mehltau kann bei Tomaten zu gelben oder braunen Blättern führen. Er tritt bei Wärme und Trockenheit auf und führt dazu, dass die Blätter abfallen und die Pflanze kann eingehen.

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Wenn Sie die Pflegefehler beheben, erholen sich die Tomaten im Normalfall wieder und bilden ein grünes Laub.

Alte Tomatensorten: Zehn historische Exemplare, die Sie mal probieren sollten

Tomatensorte Schwarze Krim, aufgeschnitten
Die würzig-süße Schwarze Krim ist ein beliebter Klassiker unter den Fleischtomaten. © Panthermedia/Imago
Tomate Goldene Königin am Strauch
Gelbe Tomaten sind keine neue Züchtung: Die robuste ‚Goldene Königin‘ wird seit 1871 in Deutschland angebaut. © agefotostock/Imago
Tomaten-Sorte ‚Indigo Rose‘
Außen fast schwarz und innen rot: Die historische Sorte ‚Indigo Rose‘ sieht spektakulär aus und schmeckt würzig. © Panthermedia/Imago
Grün geflammte Tomaten-Sorte ‚Green Zebra‘
Die meist grün-gelb geflammte Sorte ‚Green Zebra‘ ist sehr bekannt und mit ihrem melonenartigen süßlichen Aroma auch sehr beliebt.  © Westend61/Imago
Cocktailtomate ‚Gelbes Birnchen‘
Die Cocktailtomate ‚Gelbes Birnchen‘ ist eine der ältesten heute bekannten Tomatensorten: Rund um 1800 kam sie in den USA auf den Markt und trägt ihre zahlreichen Früchte wie kleine Glühbirnen. © Pond5 Images/Imago
Tomatensorte Andenhorn am Strauch
Wer nicht genau schaut, könnte das ‚Andenhorn‘ mit einer Spitzpaprika verwechseln. Die Ur-Tomate aus Peru ist ideal für Soßen und Pizza. © Pond5 Images/Imago
Bauer erntet Tomaten der Sorte Ochsenherz im Gewächshaus
An der ‚Ochsenherz‘-Fleischtomate kommt keiner vorbei: Die beliebte russische Sorte wird durchaus mal ein Kilogramm schwer. © Rainer Unkel/Imago
Tomaten ‚Moneymaker‘ am Strauch
Der moderne Name täuscht: Die ‚Moneymaker‘ ist eine alte, saftige und ertragreiche Sorte aus England. © Pond5 Images/Imago
Tomate de Berao
Die Eiertomaten-Sorte ‚de Berao‘ wächst sehr schnell und hoch – und ist sogar tolerant gegen Krautfäule und Blütenendfäule. © agefotostock/Imago
Tomatensorte ‚Berner Rose‘
Die ‚Berner Rose‘ sieht nicht spektakulär aus, die Schweizer Sorte ist aber reichtragend und sehr aromatisch – ideal für Salate. © agefotostock/Imago

Tomaten richtig pflegen

Bauen Sie resistentere Sorten wie „Philovita“, „De Berao“ und „Phantasia“ an. Achten Sie außerdem darauf, dass Sie Tomaten regelmäßig ausgeizen und sie niemals von oben gießen, da dies Krankheiten und gelbe Blätter begünstigt. Denken Sie an eine regelmäßige Düngung, da Tomaten Starkzehrer sind.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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