Im Sommer

Ausgetrocknetes Hochbeet? Vier Tipps helfen – außer Gießen

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Damit Gemüse und Kräuter prächtig gedeihen können, ist eine ausreichende Wasserversorgung im Hochbeet unerlässlich. Mit diesen Tipps können Sie einem Austrocknen entgegenwirken.

Hochbeete erfreuen sich besonderer Beliebtheit, denn sie ermöglichen Gärtnern auf kleinerem Raum. Allerdings heißt das nicht, dass Gärtnerinnen und Gärtner den Anbau von Gemüse 1:1 auf das Hochbeet übertragen können. Denn an diesem Standort herrschen andere Voraussetzungen als auf dem Gartenboden. Beispielsweise erwärmen sich Hochbeete stärker, weshalb sie auch öfters austrocknen. Folgende Tipps wirken dem entgegen.

Bessere Wasserversorgung garantiert

Hochbeete sind wärmer als das Gartenbeet und trocknen häufiger aus.

Wenn Sie gefühlt mehrmals am Tag das Hochbeet bewässern müssen, ist dies nicht nur sehr aufwändig, es deutet auch darauf hin, dass in Ihrem Hochbeet besonders viel Wasser direkt an der Oberfläche verdunstet. Folgende Tipps helfen:

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  • Ollas verwenden: Mit Tontöpfen kann man Hochbeete wunderbar und gleichmäßig mit Feuchtigkeit versorgen, wie Der kleine Horrorgarten weiß. Denn die Behälter werden mit Wasser befüllt und im Hochbeet vergraben, wo sie durch die Wand langsam Wasser an die Erde abgeben. Die Feuchtigkeit kommt direkt an den Pflanzenwurzeln an und verdunstet nicht an der Oberfläche.
  • Beetoberfläche mulchen: Auch das Mulchen kann einen positiven Effekt auf den Feuchtigkeitshaushalt des Hochbeets haben. Verwenden Sie z. B. Rasenschnitt, Brennnesseln oder Stroh.
  • Bodenhilfsstoffe verwenden: Klassische Hochbeeterde bietet zwar Nährstoffe für Gemüse, ist aber nicht sonderlich gut im Speichern von Wasser, wie Der kleine Horrorgarten weiß. Werden aber sogenannte Bodenhilfsstoffe aus fossilen Ablagerungen und Steinen unter die Erde gemischt, kann die Erde so mehr Wasser speichern und abgeben. Zu diesen Stoffen zählen Algenkalk, Tonmehl, Pflanzenkohle sowie Perlite.
  • Folien auslegen: Ein weiterer Tipp ist es, das Innere des Hochbeets mit Folien aus Kunststoff auszukleiden. So bleibt mehr Feuchtigkeit im Inneren, wie Hammerkauf.de weiß.

Zehn Gemüsesorten, die ganz einfach anzubauen sind

Kartofffeln
Kartoffeln brauchen nicht unbedingt ein Beet, um zu gedeihen. Ein Kübel an einem hellen, warmen Ort ist ideal.  © Imago
Mangold
Mangold sieht dank der farbenfrohen Stiele nicht nur wunderschön im Beet aus, er gehört auch zu den anspruchslosesten Gemüsesorten.  © Alexandra C. Ribeiro/Imago
Erbsenschote
Erbsen ranken je nach Sorte bis zu zwei Meter hoch, sind aber sehr pflegeleicht.  © Bernd Jürgens/Imago
Kohlrabi in Beet
Ab April kann Kohlrabi direkt ins Freie gesät werden und ist innerhalb von nur 12 bis 20 Wochen erntereif. © Dorit Kerlekin/Imago
Zwiebeln
Steckzwiebeln werden im Frühjahr in die Erde gesteckt und können im Sommer geerntet werden. © Imago
Feldsalat
Salat ist ein perfektes Gemüse für Anfänger. Er benötigt weder Dünger noch viel Zuwendung, mag aber kein Unkraut.  © Lutz Wallroth/Imago
Zucchini mit Blüte
Wenn Sie mindestens zwei Zucchinipflanzen setzen, ist eine Bestäubung garantiert.  © Fotothek Fürman/Imago
Blattspinat
Auch Spinat ist äußerst unkompliziert im Anbau. Man sät ihn im April, um ihn sechs bis acht Wochen später zu ernten.  © Victor Burnside/Imago
Radieschen
Radieschen wachsen schnell und das in fast jedem Boden.  © Gojaz Alkimson/Imago
Bohnen werden geerntet.
Buschbohnen lassen sich bis in den Herbst hinein ernten. (Symbolbild) © Lantapix/Imago

Ist Ihr Hochbeet nicht ausgetrocknet, aber stattdessen abgesackt? So gehen Sie beim Auffüllen vor.

Rubriklistenbild: © Martin Schroeder/Imago

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