Salat und Co.

Lücken im Gemüsebeet noch vor dem Herbst auffüllen – mit welchen köstlichen Sorten das besonders schnell geht

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Lücken im Beet sind keine Augenweide. Wie gut, dass es einige Gemüsesorten und Salate gibt, die man nach der Sommerernte direkt ins Beet säen kann.

Sommer ist Erntezeit. Doch was soll man mit Gemüsebeeten machen, die nach der Ernte plötzlich Lücken aufweisen? Lässt man sie einfach so, hat Unkraut leichtes Spiel. Mit diesen Tipps können Sie im Sommer die Lücken im Beet schließen.

Im Spätsommer Salate und Radieschen in die Lücken säen

Radicchio kann ohne Vorbereitung ins Beet gesät werden.

Der Sommer ist noch in vollem Gange, aber das Hochbeet und Gartenbeet werden immer leerer? Wenn Sie gerade fleißig Gemüsesorten wie Kohlrabi, Rettich oder Rote Bete geerntet haben, ist danach meist massig Platz. Das sieht nicht nur unschön aus, die freien Stellen in der Erde sind auch anziehend für Unkraut. Zum Glück bieten sich dann folgende Gemüsesorten zum Aussäen an:

  • Radicchio: Achten Sie auf einen ausreichend großen Pflanzabstand, da die Köpfe relativ groß werden.
  • Rucola: Diese Salatsorte wächst schnell und sollte vor der Blüte geerntet werden.
  • Zuckerhut: Vorgezogene Pflanzen können bis in den Spätsommer ins Beet, während die Aussaat bis Juli erfolgen sollte.
  • Feldsalat: Dieser Wintersalat kann bis in den November geerntet werden. Etwa acht Wochen nach Aussaat ist es soweit.
  • Radieschen: Das Gemüse kann bereits 20 bis 30 Tage nach der Aussaat bis in den Herbst geerntet werden.
  • Spinat: Auch Spinat gehört zu den schnell wachsenden Gemüsesorten. Er hat keine hohen Ansprüche an den Boden.

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Zehn Gemüsesorten, die ganz einfach anzubauen sind

Kartofffeln
Kartoffeln brauchen nicht unbedingt ein Beet, um zu gedeihen. Ein Kübel an einem hellen, warmen Ort ist ideal.  © Imago
Mangold
Mangold sieht dank der farbenfrohen Stiele nicht nur wunderschön im Beet aus, er gehört auch zu den anspruchslosesten Gemüsesorten.  © Alexandra C. Ribeiro/Imago
Erbsenschote
Erbsen ranken je nach Sorte bis zu zwei Meter hoch, sind aber sehr pflegeleicht.  © Bernd Jürgens/Imago
Kohlrabi in Beet
Ab April kann Kohlrabi direkt ins Freie gesät werden und ist innerhalb von nur 12 bis 20 Wochen erntereif. © Dorit Kerlekin/Imago
Zwiebeln
Steckzwiebeln werden im Frühjahr in die Erde gesteckt und können im Sommer geerntet werden. © Imago
Feldsalat
Salat ist ein perfektes Gemüse für Anfänger. Er benötigt weder Dünger noch viel Zuwendung, mag aber kein Unkraut.  © Lutz Wallroth/Imago
Zucchini mit Blüte
Wenn Sie mindestens zwei Zucchinipflanzen setzen, ist eine Bestäubung garantiert.  © Fotothek Fürman/Imago
Blattspinat
Auch Spinat ist äußerst unkompliziert im Anbau. Man sät ihn im April, um ihn sechs bis acht Wochen später zu ernten.  © Victor Burnside/Imago
Radieschen
Radieschen wachsen schnell und das in fast jedem Boden.  © Gojaz Alkimson/Imago
Bohnen werden geerntet.
Buschbohnen lassen sich bis in den Herbst hinein ernten. (Symbolbild) © Lantapix/Imago

Auch Rettich und Mangold können im Spätsommer ins Beet gesät werden. Das Gemüse kann im (frühen) Herbst geerntet werden. Für die ganzen oberen Sorten ist keine spezielle Düngung oder Vorbereitung des Bodens notwendig.

Rubriklistenbild: © Pond5/Imago

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