Katzen und Hunde

Haustiere aussetzen: Welche Strafen Besitzer anschließend erwarten dürfen

  • schließen

Den Hund oder die Katze einfach am Wegrand abladen? Bei dieser Straftat können Bußgelder bis zu 25.000 Euro fällig werden.

Wenn die Tierheime voll sind und es zu einem Aufnahmeschluss kommt, versuchen viele unzufriedene Tierbesitzer sich auf andere Art von ihren Vierbeinern zu trennen. Haustiere einfach im Wald, an der Straße oder im Nachbarort „laufen zu lassen“ ist nicht nur wenig tierlieb, sondern auch offiziell verboten. Wer bei der Straftat erwischt wird, muss mit einer hohen Geldstrafe oder im Zweifel auch mit einer Haftstrafe rechnen.

Tierhaltung: Ist das Aussetzen von Vierbeinern strafbar?

„Es ist verboten, ein im Haus, Betrieb oder sonst in Obhut des Menschen gehaltenes Tier auszusetzen oder es zurückzulassen, um sich seiner zu entledigen oder sich der Halter- oder Betreuerpflicht zu entziehen“, heißt es in §3 Abs. 3 des Tierschutzgesetzes (TierSchG). Demnach verbietet es der dritte Paragraf des Gesetztes offiziell, seine Haustiere einfach vor die Tür zu setzten.

Tiere einfach an der Straße auszusetzen ist nichts sonderlich tierlieb. Etwas besser sind die Vierbeiner zumindest im Tierheim aufgehoben.

„Wir appellieren an das Verantwortungsgefühl und die Empathie der Tierhalter, dass sie ihr Tier zumindest in einem Tierheim abgeben, wenn sie seiner überdrüssig sind oder es aus anderen Gründen abgeben wollen – auch wenn damit eine geringe, eher symbolische Abgabegebühr vorhanden ist“, erklärt eine Sprecherin des Deutschen Tierschutzbundes.

Noch mehr spannende Tier-Themen finden Sie im kostenlosen Partner-Newsletter von Landtiere.de, den Sie gleich hier abonnieren können.

Verglichen mit den Geldstrafen, die mit dem Aussetzten der Tiere verbunden ist, ist die zuzahlende Abgabegebühr im Heim wohl nach ein kleiner Preis. „Bei der Abgabe im Tierheim kann man sicher sein, dass das Tier gut versorgt ist und in passende Hände weitervermittelt wird“, betont die Sprecherin.

Rechtliche Folgen auf das Aussetzen von Haustieren: Bußgelder bis Haftstrafe

Wer sein Haustier dennoch laufen lässt und sich dem Gesetz so widersetzt, darf mit einem entsprechenden Bußgeld rechnen. Dieses kann laut §18 Abs.1 Nr.4 (TierSchG) in einer Höhe von bis zu 25.000 Euro anfallen.

Die 15 freundlichsten Hunderassen – laut einer Studie

Ein junges Mädchen hält einen jungen Golden Retriever in den Armen.
Golden Retriever werden ihrem Ruf gerecht, die perfekten Familienhunde zu sein. In Bezug auf Aggressivität und Dominanz weisen sie die geringsten Werte auf. © Mint Images/Imago
Ein Mann spielt mit einem Hund.
Parson Terrier sind den Forschern zu Folge zwar besonders energiegelanden. Dies mindert allerdings keinesfalls ihre Freundlichkeit.  © Panthermedia/Imago
Es ist ein Dachshund auf einer Wiese zu sehen.
Auch wenn man es ihnen nicht ansieht, gehören Dackel zu den Jagdhunden. Ihr Charakter ist daher mutig und unabhängig. Trotzdem sind sie ihren Besitzern treu ergeben.  © Arterra/Imago
Ein Mann spielt mit einem Jack Russell Terrier am Strand.
Jack Russell Terrier sind bekannt für ihre Verspieltheit und Intelligenz. Häufig haben sie neben einem aufgeweckten Charakter auch eine besondere Loyalität gegenüber ihren Besitzern. Das macht sie zu besonders freundlichen Artgenossen.  © Anna Okhotska/Imago
Es ist ein Australian Shepherd zu sehen.
Australian Shepherds werden häufig aufgrund ihrer Intelligenz als Hütehunde ausgebildet. Außerdem werden ihnen neugierige und fleißige Charaktereigenschaften zugeschrieben.  © Tanya Breen/Imago
Es ist ein Teacup Hund auf einer Wiese zu sehen.
Auch kleine Hunderassen sind beliebt. Dazu zählen spezielle Züchtungen von Malteser, Chihuahua, Zwergspitz, Yorkshire Terrier und Shih Tzu. Die kleinen Hunde sind allerdings nicht nur besonders niedlich anzuschauen, sondern bestechen auch mit ihrem freundlichen Auftreten.  © Pond5 Images/Imago
Es ist ein grauer Whippet Hund zu sehen.
Auch Whippet Hunde schnitten in vielen Tests besonders gut ab. Durch ihr sanftes Temperament eignen sie sich gut für Familien. Sie brauchen allerdings besonders viel Auslauf und Bewegung.  © Panthermedia/Imago
Eine junge Frau hält einen Pudel auf dem Arm.
Pudel sind wohl der Inbegriff für Freundlichkeit. Die goldigen Hunde haben für jeden Sympathie über, sind geduldig und besonders loyal. Kein Wunder, dass sie in der Liste der freundlichsten Hunderassen ganz vorne landen.  © Maria Diachenko/Imago
Es ist ein irischer roter Setter zu sehen.
Irish Setter haben ein sanftes Wesen. Sie stellen sich ganz und gar auf ihren Besitzer ein und lassen sich durch ihre Freundlichkeit gut trainieren.  © imagebroker/Imago
Es ist ein Spitz auf einer winterlichen Wiese zu sehen.
Spitze sind zwar klein, haben es aber faustdick hinter den Ohren. Sie sind meist sehr quirlig und lebhaft. Trotz ihres ausgeprägten Temperaments werden sie zudem als loyal und wachsam beschrieben.  © Monika Scheurer/Imago
Es ist ein Mops beim Spazierengehen zu sehen.
Zu den brachycephalen Hunderassen gehören Rassen wie Boston Terrier, Bulldoggen und Möpse. Nichtsdestotrotz verfügen sie über einen freundlichen Charakter. Sie sind intelligent, liebevoll und aufgeschlossen.  © cookiecutter/Imago
Es ist ein Chinese Crested Hund zu sehen.
Das markante Aussehen der Chinese Crested Dogs (Deutsch: Chinesischer Schopfhund) macht sie zu einem echten Hingucker. Dabei haben die nackten Hunde auch einen besonders lieben Charakter zu bieten.  © Gerard Lacz/Imago
Portrait eines englischen Cocker Spaniels.
Amerikanische Cocker Spaniel gehören auch hierzulande zu den beliebtesten Hunderassen. Besonders Familien lieben die süßen Cocker. Nicht umsonst: Immerhin sind Cockerspaniel dafür bekannt, freundlich und tolerant zu sein. Sie sind zudem sehr gelassen und kommen auch mit hektischen Situationen gut zurecht.  © Pond5 Images/Imago
Es ist ein weißer Bull Terrier zu sehen.
Bull Terrier sind bekannt für ihr markantes Aussehen und ihre typischerweise weiße Fellfarbe. Laut den finnischen Forschern zählen sie aufgrund ihrer besonderen Persönlichkeit zu den freundlichsten Rassen.  © Pond5 Images/Imago
Ein junger Schapendoes läuft Slalom.
Schapendoes sollen gehorsam und klug sein. Ihr selbstbewusstes Auftreten hält sie allerdings nicht davon ab, als kinderlieb und zuverlässig zu gelten.  © Wirestock/Imago

Wird dem Tier zudem geschadet, sodass es leiden muss, handelt es sich um eine Straftat. Neben einer Geldstrafe kann es in solchen Fällen auch zu einer Haftstrafe von bis zu drei Jahren kommen.

Rubriklistenbild: © Zoonar/Imago

Kommentare