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Schwitzen in der Hitze: Diese Haushaltstipps helfen im Sommerhoch

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Bei Sommerhitze ist Schwitzen vorprogrammiert. Wenn jedoch zu viel Schweiß fließt, kann das unangenehm sein – was dagegen hilft.

Kassel – Das Wetter in Deutschland zeigte sich in den ersten Sommermonaten von seiner wechselhaften Seite. Doch laut Wetterexperten ist endlich ein Hochsommer-Wetter zu erwarten. Die Temperaturen sollen in den nächsten Tagen (18./19./20. Juli) einen ordentlichen Satz nach oben machen, bis zu 35 Grad seien möglich. Wer vorhat, mit dem Auto zu verreisen, sollte die Hitze im Fahrzeug nicht unterschätzen.

Für Freitag (19. Juli) und Samstag wird sogar ein „richtiger Hitze-Peak“ prognostiziert. Auch in vielen Urlaubsländern sind extreme Hitzewellen spürbar. Steigen die Temperaturen in Richtung 30 Grad und höher, bedeutet das nicht nur Sonne satt, sondern auch ordentliche Schweißperlen. Zwar ist das eine ganz natürliche Reaktion des Körpers, doch die vermehrte Schweißproduktion kann für einige Menschen im Alltag peinlich, belastend und in manchen Fällen enorm einschränkend sein. Einige Hausmittel können allerdings Abhilfe schaffen.

Sonne und Schweiß: Diese Haushaltstipps helfen im Sommerhoch gegen das Schwitzen

Schwitzen in der Hitze: Diese Hausmittel helfen gegen starkes Schwitzen

Zu viel Schweiß kann unangenehm sein. Folgende Hausmittel können Ihnen dabei helfen, den Schweiß zu lindern:

  • Apfelessig lindert Schweiß: Er sorgt dafür, dass sich die Schweißdrüsen zusammenziehen und die Schweißbildung reduzieren. Apfelessig reguliert zudem den pH-Wert der Haut.
  • Für das Schwitzen am Kopf: Es wird empfohlen, ein paar Teelöffel Apfelessig mit Wasser zu vermischen und auf der Kopfhaut einzumassieren. Nach einer halben Stunde Einwirkzeit wieder auswaschen.
  • Gegen Achselschweiß: Achselhöhlen mit Apfelessig einreiben und über Nacht einwirken lassen. Am nächsten Tag beim Duschen abwaschen.
  • Salbei gegen Schwitzen: Eines der bekanntesten Hausmittel gegen Schweiß ist Salbei, da es eine schweißhemmende Wirkung hat. Gegen das Schwitzen mehrmals am Tag eine Tasse lauwarmen Salbeitee trinken.
  • Für einen Salbeiumschlag: Einen Teelöffel frische oder getrocknete Salbeiblätter mit etwa zwei Tassen Wasser aufkochen. Rund 15 Minuten ziehen und abkühlen lassen. Im Anschluss mit einem Tuch die Flüssigkeit auf die Schweiß neigenden Stellen geben.
  • Natron und Backpulver gegen Schweißgeruch: Natron oder Backpulver sind ein vielseitiges Hausmittel zum Putzen, wirken aber auch antibakteriell und neutralisiert deshalb Schweißgerüche. Ein Teelöffel Natron oder Backpulver mit ein wenig Wasser verrühren, bis eine Paste entsteht. Danach einen Spritzer Zitronensaft dazu geben. Die Paste unter die Achseln reiben und 15 Minuten einwirken lassen. Danach mit lauwarmen Wasser abspülen.
  • Kalte Sohlen: Einweg-Sohlen über Nacht in den Kühlschrank legen und am nächsten Tag in die Schuhe stecken – das kühlt beim Laufen.

Quelle: Deutsches Rotes Kreuz, Fit for Fun, Ökotest

Zu hohe Temperaturen können sich negativ auf den Körper auswirken. Mit ein paar Tipps können Sie sich gegen Hitze schützen und einen kühlen Kopf bewahren.

Schwitzen im Sommer – ein natürlicher Schutzmechanismus

Grundsätzlich ist Schwitzen nichts Schlechtes. Es ist laut dem AOK-Gesundheitsmagazin ein natürlicher Schutzmechanismus des Körpers und sogar gesund. Es trägt dazu bei, die Körpertemperatur zu regulieren und schützt vor einer Überhitzung. „Unser Schweiß übernimmt somit die Aufgabe einer körpereigenen Klimaanlage, indem er uns bei zu hoher Temperatur auf die optimale herunterkühlt“, erklärt Oberärztin Dr. Parnian Firouzi-Memarpuri von der Uniklinik Düsseldorf.

Ist die Schweißproduktion jedoch ungewöhnlich stark und unkontrollierbar, sprechen Experten von einer Hyperhidrose. Dahinter können nach Angaben der Apotheken Umschau vielfältige Ursachen stecken: Infektionen, (starkes) Übergewicht, Hormon- und Stoffwechselerkrankungen oder seelische Belastungen. Im Sommer kann es in der Wohnung schnell heiß werden – mit fünf Tipps halten Sie diese auch bei Hitze kühl. (vw)

Rubriklistenbild: © Sebastian Kahnert/ dpa

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