Herbstgemüse

Die Kürbisernte im Garten klappt mit diesen zehn Tipps

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Aus Kürbissen kann man nicht nur gruselige Fratzen zur Halloweenzeit schnitzen, das Gewächs schmeckt auch noch lecker. So klappt die Ernte.

Kein anderes Gemüse steht derart für den Herbst wie der Kürbis (auch wenn Kürbisse botanisch gesehen zu den Fruchtgemüsen zählen). Wenn man ihn in Groß, Klein, Orange, Hellbeige, Gelb oder Grün an Straßen zum Verkauf sieht, neigt sich er Sommer allmählich dem Ende zu. Doch das kann auch erfreulich sein, wenn leckere Rezepte wie gefüllter Kürbis auf dem Speiseplan landen.

Düngen, mulchen, ernten

Kürbisse brauchen regelmäßigen Dünger.

Mit diesen zehn Tipps klappt die Ernte garantiert:

  • Wählen Sie den richtigen Standort: Kürbisse benötigen viel Sonnenlicht, daher sollten Sie einen sonnigen Standort mit mindestens 6-8 Stunden direkter Sonneneinstrahlung pro Tag wählen.
  • Bodenvorbereitung: Der Boden sollte gut durchlässig sein und reich an organischen Materialien wie Kompost. Verbessern Sie den Boden vor dem Pflanzen, um die Nährstoffaufnahme zu fördern.
  • Richtige Sortenwahl: Wählen Sie Kürbissorten, die für Ihr Klima und Ihre Region geeignet sind. Verschiedene Sorten haben unterschiedliche Anforderungen und Resistenz gegenüber Krankheiten.
  • Fruchtfolge beachten: Pflanzen Sie Kürbisse nicht an derselben Stelle wie im Vorjahr, um Bodenermüdung und Krankheitsübertragung zu vermeiden.
  • Regelmäßig gießen: Kürbisse benötigen viel Wasser, insbesondere während der Wachstumsphase. Halten Sie den Boden gleichmäßig feucht, aber vermeiden Sie stehendes Wasser.
  • Mulchen: Das Mulchen hilft, Feuchtigkeit zu speichern, Unkraut zu unterdrücken und den Boden warm zu halten. Verwenden Sie organische Mulchmaterialien wie Stroh oder Laub.
  • Düngen: Geben Sie regelmäßig organischen Dünger oder Kompost aus, um die Nährstoffversorgung sicherzustellen. Kürbisse haben einen hohen Bedarf an Stickstoff, Phosphor und Kalium.
  • Bestäubung unterstützen: Kürbisse sind auf Bestäuber wie Bienen angewiesen. Pflanzen Sie bienenfreundliche Blumen in der Nähe und bestäuben Sie die Blüten von Hand, wenn notwendig.
  • Krankheits- und Schädlingskontrolle: Achten Sie auf Anzeichen von Krankheiten und Schädlingen und ergreifen Sie rechtzeitig Maßnahmen, um sie zu bekämpfen.
  • Ernte zum richtigen Zeitpunkt: Warten Sie nicht zu lange mit der Ernte. Kürbisse sollten geerntet werden, wenn sie die gewünschte Größe und Farbe erreicht haben, aber bevor der erste Frost eintritt.

Zehn Gemüsesorten, die ganz einfach anzubauen sind

Kartofffeln
Kartoffeln brauchen nicht unbedingt ein Beet, um zu gedeihen. Ein Kübel an einem hellen, warmen Ort ist ideal.  © Imago
Mangold
Mangold sieht dank der farbenfrohen Stiele nicht nur wunderschön im Beet aus, er gehört auch zu den anspruchslosesten Gemüsesorten.  © Alexandra C. Ribeiro/Imago
Erbsenschote
Erbsen ranken je nach Sorte bis zu zwei Meter hoch, sind aber sehr pflegeleicht.  © Bernd Jürgens/Imago
Kohlrabi in Beet
Ab April kann Kohlrabi direkt ins Freie gesät werden und ist innerhalb von nur 12 bis 20 Wochen erntereif. © Dorit Kerlekin/Imago
Zwiebeln
Steckzwiebeln werden im Frühjahr in die Erde gesteckt und können im Sommer geerntet werden. © Imago
Feldsalat
Salat ist ein perfektes Gemüse für Anfänger. Er benötigt weder Dünger noch viel Zuwendung, mag aber kein Unkraut.  © Lutz Wallroth/Imago
Zucchini mit Blüte
Wenn Sie mindestens zwei Zucchinipflanzen setzen, ist eine Bestäubung garantiert.  © Fotothek Fürman/Imago
Blattspinat
Auch Spinat ist äußerst unkompliziert im Anbau. Man sät ihn im April, um ihn sechs bis acht Wochen später zu ernten.  © Victor Burnside/Imago
Radieschen
Radieschen wachsen schnell und das in fast jedem Boden.  © Gojaz Alkimson/Imago
Bohnen werden geerntet.
Buschbohnen lassen sich bis in den Herbst hinein ernten. (Symbolbild) © Lantapix/Imago

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Joana Lück sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © Edwin Remsberg/Imago

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