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Es gibt mehrere Gründe, warum der Hibiskus seine Blüte verliert. Vermeiden Sie diese Pflegefehler beim Garteneibisch.
Hibiskus ist ein relativ spät blühender Strauch, der hierzulande auch unter dem Namen Garteneibisch oder Straucheibisch bekannt ist. Er ist gut winterhart und deshalb in deutschen Gärten oft anzutreffen. Besonders im August kommt es häufiger vor, dass der Hibiskus seine Blüten abwirft. Hier lesen Sie, was es mit dem Phänomen auf sich hat.
Hibiskus in trockenen Phasen besser etwas gießen
Der zu den Malvengewächsen gehörende Garteneibisch stammt ursprünglich aus Asien und wird sogar in der südkoreanischen Nationalhymne erwähnt. Kein Wunder, denn die pflegeleichte Pflanze ist sehr robust und blühfreudig. Man findet sie in Gärten, Parks und überall dort, wo es sonnig ist. Wenn Hibiskus die Blüten verliert, kann es an folgenden Pflegefehlern liegen:
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- Zu viel Trockenheit rächt sich beim Hibiskus, denn ist die Erde über längere Zeit zu trocken, reagiert er empfindlich und wirft seine Blüten ab. Wenn es länger nicht regnet, sollten Sie also nachhelfen und die Pflanze gießen.
- Feuchte, lockere Böden sind ideal für den Hibiskus, der in kalten gemäßigten Zonen gut wächst.
- Hibiskus kann bis zu fünf Monate blühen. Kein Wunder also, dass die Blüte die Pflanze anstrengt und sie gedüngt werden muss. Allerdings sollten Sie nur in der Wachstumszeit im Frühjahr etwas Flüssigdünger geben.
- Düngen Sie nur bis zum Frühsommer. Achtung: Wenn Sie zu viel Stickstoff zuführen, wird der Garteneibisch die Energie in Blätter investieren und die Blüte vernachlässigen.
- Je jünger die Pflanze, desto mehr Wasser benötigt sie und desto weniger Frost verträgt sie.
Wenn also Ihr Hibiskus ganze Blüten verliert, sollten Sie zuerst die Wasserzufuhr überprüfen. Ist der Boden zu trocken oder zu feucht? Staunässe ist für die Pflanze ebenfalls problematisch, führt zu gelben Blättern und sie kann verfaulen.
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