Garteneibisch pflegen

Hibiskus wirft die Blüten ab – das könnte der Grund sein

  • schließen

Es gibt mehrere Gründe, warum der Hibiskus seine Blüte verliert. Vermeiden Sie diese Pflegefehler beim Garteneibisch.

Hibiskus ist ein relativ spät blühender Strauch, der hierzulande auch unter dem Namen Garteneibisch oder Straucheibisch bekannt ist. Er ist gut winterhart und deshalb in deutschen Gärten oft anzutreffen. Besonders im August kommt es häufiger vor, dass der Hibiskus seine Blüten abwirft. Hier lesen Sie, was es mit dem Phänomen auf sich hat.

Hibiskus in trockenen Phasen besser etwas gießen

Hibiskus blüht von Juli bis Ende September.

Der zu den Malvengewächsen gehörende Garteneibisch stammt ursprünglich aus Asien und wird sogar in der südkoreanischen Nationalhymne erwähnt. Kein Wunder, denn die pflegeleichte Pflanze ist sehr robust und blühfreudig. Man findet sie in Gärten, Parks und überall dort, wo es sonnig ist. Wenn Hibiskus die Blüten verliert, kann es an folgenden Pflegefehlern liegen:

Die zehn besten Pflanzen für den Hinterhof

Lilie
Kühle, halbschattige Orte sind ideal für Lilien. Noch dazu verströmen die Blumen einen betörenden Duft.  © A. Hartl/Imago
Chinaschilf
Ziergräser wie Chinaschilf benötigen wenig Pflege und hübschen triste Ecken auf.  © Manfred Ruckszio/Imago
Lavendel
Auch Kräuter wie Lavendel sind für den Hinterhof geeignet. Lavendel benötigt allerdings viel Sonne.  © Imago
Zauberglöckchen
Das Zauberglöckchen ist eine schöne Ampelpflanze. Der Halbschatten ist ideal, ein Schutz vor Regen ein Muss.  © Hamikus/Imago
Kletterhortensie (Hydrangea anomala subsp. petiolaris)
Der Standort für Kletterhortensien sollte feucht-kühl sein.  © Hans-Roland Müller/Imago
Kamelie
Auch Kamelien sind prädestiniert für ein Dasein im Hinterhof. Zur Bildung der Blüten benötigen sie etwas Sonne.  © Imagebroker/Imago
Farn
Farn ist geeignet für schattige Orte im Garten. Ob als Bodendecker, Solitärpflanze oder im Beet – Farnwedel verleihen ein exotisches Flair.  © Nounours/Imago
Efeutute
Die Efeutute mag schattige Plätze, aber sollte ab Oktober nach drinnen, denn sie ist nicht winterfest. Je stärker die Blätter marmoriert sind, desto mehr Licht benötigt die Pflanze.  © Dreamstime/Imago
Blühende Waldrebe Clematis
Ideal sind bei der Clematis Standorte an Zäunen, Mauern und Pergolen. Halbschatten ist zu bevorzugen. © Peter Widmann/Imago
Kletterrosen
Kletterrosen setzen hübsche Farbakzente und sind keine Sonnenanbeter.  © Erich Geduldig/Imago
  • Zu viel Trockenheit rächt sich beim Hibiskus, denn ist die Erde über längere Zeit zu trocken, reagiert er empfindlich und wirft seine Blüten ab. Wenn es länger nicht regnet, sollten Sie also nachhelfen und die Pflanze gießen.
  • Feuchte, lockere Böden sind ideal für den Hibiskus, der in kalten gemäßigten Zonen gut wächst.
  • Hibiskus kann bis zu fünf Monate blühen. Kein Wunder also, dass die Blüte die Pflanze anstrengt und sie gedüngt werden muss. Allerdings sollten Sie nur in der Wachstumszeit im Frühjahr etwas Flüssigdünger geben.
  • Düngen Sie nur bis zum Frühsommer. Achtung: Wenn Sie zu viel Stickstoff zuführen, wird der Garteneibisch die Energie in Blätter investieren und die Blüte vernachlässigen.
  • Je jünger die Pflanze, desto mehr Wasser benötigt sie und desto weniger Frost verträgt sie.

Noch mehr spannende Garten-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Wenn also Ihr Hibiskus ganze Blüten verliert, sollten Sie zuerst die Wasserzufuhr überprüfen. Ist der Boden zu trocken oder zu feucht? Staunässe ist für die Pflanze ebenfalls problematisch, führt zu gelben Blättern und sie kann verfaulen.

Rubriklistenbild: © Imaginechina-Tuchong/Imago

Kommentare