VonSimon Monesschließen
Der Brand auf der Fremantle Highway hat erste Konsequenzen. Die Weltschifffahrtsorganisation IMO will die Regeln für den Transport von Elektroautos verschärfen.
Der Brand auf der Fremantle Highway hat die Debatte um die Gefahren von Elektroautos wieder angefeuert – auch wenn die eigentliche Brandursache noch ungeklärt ist. Konsequenzen hat der Vorfall aber dennoch, die Weltschifffahrtsorganisation IMO will die Regeln für den Transport von Elektroautos verschärfen.
IMO reagiert auf „zunehmende Zahl von Zwischenfällen mit Bränden“
Die Sicherheitsvorkehrungen für den Transport von Elektrofahrzeugen auf Schiffen stehen demnach „ganz oben auf der Tagesordnung“, wie eine IMO-Sprecherin der dpa mitteilte. Die bereits geltenden Vorschriften sollen noch erweitert werden. Bereits Ende Mai hatte die Allianz Versicherung davor gewarnt, dass die Stromer für mehr Schiffsbrände sorgen.
Die Verschärfung der Regeln sei dabei eine „Reaktion auf die zunehmende Zahl von Zwischenfällen mit Bränden, die auf die Beförderung von Fahrzeugen mit alternativen Energien, einschließlich Autos mit Lithium-Ionen-Batterien, zurückzuführen sind“. Zudem seien noch weitere Sitzungen und Experten-Diskussionen zu dieser Thematik geplant. Die Maßnahme sind auch deswegen notwendig, weil die Batterien von Elektroautos schwieriger zu löschen sind.
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Freemantle Highway hat mehr Elektroautos geladen als zunächst gedacht
Die brennende Fremantle Highway hat indes mehr Elektroautos geladen als zunächst angenommen: Statt 25 sind 498 Stromer an Bord des Frachters. Auch die Anzahl der insgesamt geladenen Fahrzeuge stieg von knapp 2.500 auf 3.783, wie das Unternehmen K-Line erklärte. Dieses hatte den Frachter von einer japanischen Reederei gechartert.
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Inzwischen konnte die Fremantle Highway an einen neuen Ankerplatz geschleppt werden, dieser gilt als sicherer und windgeschützter. Ein ähnliches Manöver bei der Bergung der Felicity Ace missglückte im vergangenen Jahr und der Frachter sank. Der VW-Konzern versprach damals, die Autos zu ersetzen.
Rubriklistenbild: © Küstenwache der Niederlande/dpa

