Zitrusfrüchte schützen den Körper

Orange-Zitronen-Saft zum Abnehmen: Zitrusfrüchte essen und trinken helfen beim Gewicht verlieren

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Orangen und Zitronen sind das ganze Jahr über beliebt. Sie stärken das Immunsystem, wirken gut gegen Erkältung und sollen auch beim Abnehmen helfen.

Zitrusfrüchte wie Zitronen, Limetten und Orangen versüßen uns das ganze Jahr über die Stimmung. Sie schmecken nicht nur frischgepresst zum Frühstück oder duften erfrischend in Form von Ölen, Zitrusfrüchte sind dank ihrer Vitamine so gesund und stärken die Abwehrkräfte. Jeden Tag eine ausgepresste Zitrone mit warmem Wasser genießen, kurbelt auch noch die Fettverbrennung an und lässt die Kilos purzeln.

Bei Erkältung, Darmproblemen und zum Abnehmen: Essen Sie regelmäßig Zitronen

Limette, Zitrone, Orange: Gut für das Immunsystem und hilft beim Abnehmen (Symbolbild)

Besonders zur Vorbeugung einer Erkältung oder eines grippalen Infekts ist es gut, den Körper täglich mit Vitamin C und Zink zu versorgen. Zitronen und Orangen sind ideale Vitaminversorger. Mit über 52 mg Vitamin C pro 100 Gramm kann eine einzelne Zitrone schon die Hälfte des durchschnittlichen Tagesbedarfs decken. Der Vitamin-C-Gehalt einer Orange liegt immerhin bei 45 Milligramm pro 100 Gramm Orangen. „Je frischer die Früchte, desto mehr Nährstoffe sind darin enthalten“, erklärt Diplom-Ökotrophologin Gabriele Kaufmann des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE). Daher empfiehlt sich auch nicht, die allzu bekannte und beliebte „Heiße Zitrone“ zu wählen, vielmehr eine „lauwarme Zitrone“.

Abnehmen mit Obst: Wie Sie mit Vitamin C und Zink Gewicht verlieren

Es sind mehrere Scheiben Orangen zu sehen (Symbolbild).
Vitamin C regt den Stoffwechsel an und sorgt so für eine schnellere Fettverbrennung. Neben Zitrusfrüchten ist Vitamin C auch in Paprika, Brokkoli, Kohl und Kiwis zu finden.  © Westend61 / Imago
Schüssel mit Haferflocken
Vitamin B1 ist für einen gesunden Muskelaufbau verantwortlich und regt die Verdauung von Kohlenhydraten an. Gute Quellen für Vitamin B1 sind unter anderem Fleisch, Vollkornprodukte, Haferflocken, Sonnenblumenkerne, Erdnüsse und Hülsenfrüchte.  © Panthermedia/Imago
Es ist ein Teller mit einem Spiegelei und Spargel zu sehen.
Risse an Mundwinkeln und Entzündungen der Mundschleimhaut deuten auf einen Mangel des Vitamins B2 (Riboflavin) hin. Dieses ist in Milchprodukten wie Milch und Käse, aber auch in Leber, Eiern, Fleisch, Fisch und Gemüsesorten wie Spargel, Spinat und verschiedenen Kohlsorten enthalten. Da es an zahlreichen biochemischen Prozessen im Körper beteiligt ist, unterstützt es auch den Stoffwechsel.  © Panthermedia / Imago
Es ist eine Schüssel Pilze zu sehen.
Vitamin B3 (Niacin) ist bei der Produktion und dem Abbau verschiedener Stoffe im Körper beteiligt. Um Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette zu verstoffwechseln, muss dem Organismus daher ausreichend Niacin zur Verfügung stehen. Erdnüsse und Pilze sind reich an Vitamin B3.  © Westend61 / Imago
Es sind verschiedene Lebensmittel reich an Vitamin B6 und Omega3 zu sehen.
Vitamin B6 (Pyridoxin) ist maßgeblich für den Eiweiß-Haushalt in unserem Körper und damit auch für den Muskelaufbau verantwortlich. Wer mehr Muskeln besitzt, benötigt mehr Energie und fördert so die Fettverbrennung. Walnüsse, Vollkornprodukte, Avocados und Kichererbsen enthalten Vitamin B6.  © Science Photo Library / Imago
Eine Frau schneidet eine Avocado.
Vitamin D ist vor allem in Fisch, aber auch in Eiern und Milch zu finden. Das Vitamin sorgt nicht nur für starke Knochen, sondern soll auch dabei helfen, lästiges Bauchfett loszuwerden.  © Westend61 / Imago
Es ist eine Flasche Olivenöl zu sehen.
Vitamin E ist ebenfalls wichtig für den Muskelaufbau. Ein Mangel kann zu Muskelschwäche führen. Der Nährstoff ist unter anderem in Nüssen und kaltgepressten Pflanzenölen wie Olivenöl, Walnussöl und Weizenkeimöl zu finden.  © Panthermedia / Imago
Es sind verschiedene Milchprodukte zu sehen.
Kalzium ist bekanntermaßen gut für Zähne und Knochen. Auch wer abnehmen will, sollte auf eine ausreichende Mineralstoffzufuhr achten. Zu viel sollte es allerdings nicht sein – der Körper kann nicht mehr als 500 mg auf einmal aufnehmen. Milchprodukte wie Käse und Joghurt sowie grünes Gemüse sind reich an Kalzium.  © agefotostock / Imago
Es sind verschiedene Sorten Linsen zu sehen (Symbolbild).
Zink gehört zu den Spurenelementen, die für den Stoffwechsel von Eiweiß und die Zellteilung besonders wichtig sind. Beim Abnehmen übernimmt Zink die Zersetzung von Fett und Kohlenhydraten. Das in Lebensmitteln wie Käse, Eiern, Milch, Linsen, Sesam und Haferflocken enthaltene Spurenelement regelt zudem den Insulinspiegel auf natürliche Weise.  © YAY Images / Imago
Es ist ein frischer Brokkoli zu sehen (Symbolbild).
Magnesium wird vom Körper nicht gespeichert und muss daher immer wieder über die Nahrung aufgenommen werden. Da der Mineralstoff sowohl an der Funktion des Nervensystems, dem Knochenaufbau und dem Energiestoffwechsel beteiligt ist, sollte man ausreichend Magnesium über die Nahrung aufnehmen. Magnesium steckt in Kohl, Brokkoli, Kartoffeln, Vollkornreis, Nüssen und Bananen.  © agefotostock / Imago

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Da Vitamin C hitzeempfindlich ist, sollten Sie nie kochend heißes Wasser auf einen frisch-gepressten Zitronensaft gießen. „Ich presse den Saft auf, verdünne ihn mit kaltem Wasser und gebe so viel heißes Wasser dazu, bis er Trinktemperatur hat.“ Wer es doch süß möchte, gibt noch etwas Honig hinzu. Denn auch Honig enthält Vitamin C und wirkt entzündungshemmend, wie Geo berichtet. Zitronensaft hilft zudem der Verdauung, da die Säure des Obstes Blähungen und Völlegefühl lindern kann. Bei verstopfter Nase hat sich bewährt, eine frische Zitrone auf den Nachttisch zu legen.

Dass gerade Zitronen aufgrund ihrer Inhaltsstoffe glücklich machen sollen, ist anhand von Studien wissenschaftlich nicht eindeutig belegt. Vielmehr geht man davon aus, dass der Duft eine belebende Wirkung hat und so möglicherweise das Gefühl von Zufriedenheit auslösen kann.

Bei Erkältung, Darmproblemen und zum Abnehmen: Essen Sie regelmäßig Orangen

Der hohe Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen wie Carotinoiden und Flavonoiden in der Orange stärkt die Zellstruktur, hemmt die Entstehung von Arteriosklerose als Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. „Da die meisten Flavonoide im weißen Gewebe unter der Orangenschale sitzen, lassen Sie beim Schälen doch etwas von dem Weißen dran“, rät Diplom-Ökotrophologin Gabriele Kaufmann des BZfE weiter. Zudem schützten Carotinoide, die der Körper in Vitamin A umwandelt, vor Infektionskrankheiten und der Entstehung von Krebsgeschwüren. Darüber hinaus sind Orangen wie auch Karotten reich an Pektin, das das Sättigungsgefühl aktiviert und beim Abnehmen unterstützt.

Abnehmen ohne Sport: Zehn Tipps, mit denen Sie einfach Gewicht verlieren

windbeutel
Zucker ist Gift bei einer Diät. Deshalb sollten Sie, wenn Sie ohne Sport abnehmen möchten, auf Süßes und Snacks besser verzichten. Es empfiehlt sich außerdem, zwischen den Mahlzeiten vier bis fünf Stunden Pause zu machen. © Csh/Imago
Frau trinkt Wasser
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr mit Wasser oder ungesüßtem Tee regt den Stoffwechsel an und hilft so beim Abnehmen ohne Sport. Über den Tag verteilt sollten es demnach zwei bis drei Liter sein, die man trinkt. Setzen Sie außerdem auf wasserreiche Gemüse- und Obstsorten wie zum Beispiel Gurke, Wassermelone und Salat. © Zoonar.com/Oleksandr Latkun/IMAGO
Gläser Wein und Sekt
Alkohol bremst die Fettverbrennung. Deshalb sollten Sie darauf am besten verzichten, wenn Sie ein paar Kilos verlieren möchten. So kann das Abnehmen auch ohne Sport gelingen. © Cavan Images/IMAGO
Drei Burger
Bei Ihrem Abnehmvorhaben sollten Sie auf Fertiggerichte und Fast Food verzichten. Wer frisch kocht, kann auch die Kalorien besser im Blick behalten. So klappt es auch mit dem Abnehmen ohne Sport. © Westend61/IMAGO
Frau steigt Treppen hoch
Selbst wenn Sie ein Sportmuffel sind, kann ein wenig Bewegung nicht schaden. Dafür müssen Sie aber nicht extra ins Fitnessstudio gehen. Integrieren Sie diese einfach in Ihren Alltag, indem Sie anstelle des Aufzugs die Treppen nehmen. Oder steigen Sie eine Haltestelle früher aus und spazieren das letzte Stück nach Hause. So kurbeln Sie Ihren Stoffwechsel an und das Abnehmen gelingt auch ohne Sport. © AntonioGuillem/IMAGO
Frau schläft in Bett
Schlafmangel oder schlechter Schlaf können auf Dauer dick machen, da die Fettverbrennung blockiert wird und das Hungergefühl zunimmt. Gerade wenn Sie abnehmen möchten, ohne Sport zu treiben, sollten Sie deshalb auf einen gesunden Schlaf achten. Während der Nachtruhe kann Ihr Körper regenerieren. So werden mithilfe der Energie von Fettzellen Zellen repariert und Stoffwechselprodukte abtransportiert. © Monkey Business/IMAGO
Frau isst Frühstück
Lassen Sie sich beim Essen Zeit und schlingen Sie nicht. Dieser Tipp hilft nicht nur beim Abnehmen ohne Sport. Achten Sie generell darauf, die Nahrung langsam und achtsam zu kauen. Damit tun Sie auch Ihrem Darm etwas Gutes und fördern die Verdauung.  © Sus Pons/IMAGO
Frau beim Staubsaugen
Wer keinen Sport macht und trotzdem abnehmen möchte, kann einfach seine Hausarbeit zum Workout umfunktionieren. So müssen Sie nicht extra auf einen Crosstrainer steigen, sondern können ganz nebenbei beim Staubsaugen oder Fenster putzen ein paar Kalorien verbrennen.  © Wavebreak Media Ltd/IMAGO
Brot
Damit das Abnehmen auch ohne Sport gelingt, sollten Sie den Verzehr von Kohlenhydraten reduzieren. Vor allem leere Kohlenhydrate, zum Beispiel industrieller Zucker und Weißmehl, sollten von Ihrem Speiseplan verbannt werden. Ernähren Sie sich stattdessen nach der Low-Carb-Diät oder setzen Sie auf sogenannte Slow Carbs wie Gemüse, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte. Sie machen länger satt und bringen den Blutzuckerspiegel nicht zu sehr ins Schwanken. Verzichten Sie ab und zu am Abend komplett auf Kohlenhydrate, dann kurbeln Sie die Fettverbrennung zusätzlich an. © Muenz/IMAGO
Linsensalat in einer Schüssel
Wer Kohlenhydrate reduziert, sollte beim Eiweiß nicht sparen. Eine proteinreiche Ernährung setzt Sättigungshormone im Körper frei. Dadurch bleiben Heißhungerattacken aus und das Eiweiß kann beim Abnehmen auch ohne Sport helfen. Neben Fisch, Fleisch und Eiern eignen sich auch pflanzliche Proteine wie etwa Linsen, Quinoa oder Sojabohnen gut. © Westend61/IMAGO

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

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